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T-Com Berlin: Ein Fazit.

 

So. Es ist vollbracht. Die T-Com, vulgo Telekom, hat in unserer neuen Wohnung DSL zum Laufen gebracht. Trotz Streik.

Ein Fazit: Ich habe mit diversen Hotline-Menschen gesprochen. Bis auf einen waren alle ausgesucht höflich, freundlich und bemüht. Das Personal ist gut. Aber es hat offenbar mit einem technisch höchst wackligen Backoffice zu kämpfen, das noch dazu mit dem Web-Frontend nicht richtig zusammenzuarbeiten scheint. Es kommt immer wieder zu Übermittlungsfehlern, die daraus zu resultieren scheinen, dass die CRM-Datenbank abschmiert und sich die Mitarbeiter handschriftliche Notizen machen, die sie später in die Datenbank nachtragen. Ich weiß inzwischen auch, wie man wesentlich schneller Hilfe bekommt. Man muss angeben, man habe eine technische Störung. Nur dann wird man erstens zügig weiterverbunden und zweitens erreicht man gleich Leute, die Personaldispositionsbefugnis haben und wissen welcher Techniker sich wo aufhält. Das wurde mir heute empfohlen.

Einen Fehler darf man nicht machen: in laufende Prozesse eingreifen. Wer versucht, Termine zu verlegen oder umzubuchen hat schon verloren. Man muss sich die Telekom vorstellen, wie eine Dampfwalze. Es ist schwer, sie ins Rollen zu kriegen. Aber wenn sie rollt, dann rollt sie und man sollte sich ihr nicht in den Weg stellen. Wer einen Anschluss bestellt sollte Augen und Ohren verschließen und abwarten. Dann wird alles gut. De facto ist der Anschluss an dem Tag gelegt worden, an dem ich das wollte. Nur fünf Stunden zu spät. Das ist nicht schön, aber damit kann man leben. Die gesamten Kommunikationsdesaster hätte ich mir sparen können, ich hätte einfach nicht versuchen sollen mit der T-Com zu kommunizieren.

Das Kapitel ist abgeschlossen. Uff.

9 Kommentare

  1.   Dorf

    War denn der Hausbesuch nun noetig? Oder ist er wieder gegangen ohne was zu „reparieren“?


  2. Ja, der war nötig. Er hat aus einem aus der Wand ragenden Kabelbaum die richtigen Litzen ermittelt, drei Leerdosen eingebaut, eine NFN-Dose eingebaut, den Splitter verschraubt und ist mit mir das gesamte Router-Konfigurationsmenü durchgegangen. Das war schon sehr gut, dass er da war.

  3.   ptm

    In der Tat: uff.


  4. Ich hoffe, ich habe niemanden über Gebühr gelangweilt 🙂

  5.   Clemens

    Sehr geehrter Herr Reinecke,

    den Ärger hätten Sie sich sparen können. Quasi gleich bei Ihnen um die Ecke waren die von Ihnen gesuchten Menschen zu finden gewesen.
    So wie Carsten van Ryssen geholfen wurde, hätten auch sicher Sie Rat bekommen. Nur hätten Sie dann uns Lesern diese überaus spannende Geschichte nicht erzählen können. Ganz zu schweigen von den hilfreichen Tipps!

    Mehr zu Carsten van Ryssen unter: http://www.polylog.tv/videothek/videocast/7221/

    Viele Grüße,

    ein treuer Leser.

  6.   Löwensenf

    Herzlichen Glückwunsch! 🙂

  7.   portif

    Und wat kommt als näckstet? Sockenkauf bei Karstadt? 🙂


  8. Sockenkauf bei Karstadt ist ein guter Gedanke!
    Und vielen vielen Dank für den Ryssen-Link. Der Mann ist Gott.

  9.   ptm

    au weia! sockenkauf wird sicher echt spannend – mitzitter…

 

Kommentare sind geschlossen.