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Es geht auch ohne BVG

 

Ich weiß nicht, wie es Ihnen ergeht, aber ich finde es interessant zu sehen, wie Berlin mit dem BVG-Streik umgeht. Es kommt zu Kollegen-Fahrgemeinschaften, ich habe gestern sogar mal versucht, per Anhalter zu fahren, klappt 1a), möglicherweise aber auch, weil ich vor dem Anhalter Bahnhof stand (Spitzenwitz, ich weiß). Die Taxikutscher sind überglücklich und schauen drein, als hätten sie drei Mal hintereinander Geburtstag gehabt. Wenn’s Wetter etwas besser wäre, würde auch das Radeln mehr Spaß machen. Die BVG wird mir von mal zu mal immer unsympathischer. Kollegen und ich werden nach dem Streik die neu entstandene Fahrgemeinschaft beibehalten. Meine Umweltkarte verlängere ich nicht.

5 Kommentare


  1. mit regenjacke geht auch radfahren problemlos, von daher stört mich der streik nicht so besonders. und es ist lustig, herren in anzügen und damen mit sekretärinnenfrisuren auf fahrrädern zu beobachten.
    aber ich hab schon taxifahrer gehört, die ihrem ruf alle ehre machen und trotzdem schimpfen: die leute wollten immer nur so kurze strecken gefahren werden, das lohne sich alles gar nicht.

    na und jetzt kommt sogar noch die sonne raus, da kann man der bvg getrost ne lange nase drehen.
    aber sie sind sicher auch gespannt auf montag?


  2. Es geht geht total ohne BVG. Und in der Stadt funktioniert trotzdem wie gewohnt. Ich kenne keinen der nicht irgendwie zur Arbeit erscheinen kann. Die Berliner Verkehrsbetriebe bekommen von mir 100 Punkte Abzug!

  3.   arne anka

    @2 ich kenn‘ einen — aber der kann auch von zu hause aus arbeiten, internet macht’s möglich …

    problematisch ist es allerdings für besucher wie mich — statt der gewohnten u-bahn konnte ich diesmal zwar die s-bahn nehmen, aber für andere ziele wäre das keine option gewesen.
    und was ist eigentlich mit den leuten, die in den u-bahnhöfen diese läden betreiben?

  4.   Löwensenf

    Das habe ich mich allerdings auch schon gefragt! An großen Bahnhöfen wie dem Alexanderplatz sind sie offen, da kommen die Gitter erst nach der Ladenpassage. Aber was der Bäcker im U-Bahnhof Mehringdamm zum Beispiel macht…keine Ahnung.

  5.   Lothar Eckstein | sleek magazine

    Geht auch ohne BVG? Stimmt leider nicht. Die Stadt lebt zu einem guten Teil von Tourismus. Sie ist inzwischen die drittwichtigste Destination Europas nach London und Paris. Und in diesem Bereich schadet der Streik, so hört man von den Interessenverbänden, massv. Sowohl von der Image-Aussenwirkung her – als auch in Form von Umsatzverlusten bei Gastronomie und Handel.

 

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