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Ach, ver.di

 

Dass Löhne und Gehälter in irgendeiner Form mit den Einnahmen bzw. dem Gewinn eines Unternehmens zusammengehören, sollte doch wirklich jedem klar sein. Dass durch diese dauernde Streikerei die Einnahmen bzw. der Gewinn des Unternehmens zusammenschnurrt, dürfte auch klar sein. Dem Unternehmen bleiben zwei Möglichkeiten: Die Sache aussitzen oder den Erhöhungswünschen nachgehen. Wenn sich dadurch die Haushaltslage des Unternehmens verschlechtert, muss das Unternehmen entweder sparen, was nicht selten zu Entlassungen führt, oder die Preise erhöhen, was wiederum Kundenschwund nach sich zieht, welcher den Gewinn der Preiserhöhung wiederum zunichte macht.

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12 Kommentare

  1.   Ludwig

    Ohne polemisch werden zu wollen: ich glaube, so weit reicht der Horizont der meisten Busfahrer nicht. Die interessiert nur, ob und wann sie mehr Geld bekommen. Und verdi spekuliert auch ganz klar auf öffentliche Gelder, die fließen müssen, weil niemand gern den Nahverkehr zusammenbrechen sehen möchte, gerade nicht in Berlin. Da sind die Angestellten der BVG nützliche Wesen, die sich bereitwillig vor den Karren spannen lassen, damit aber u. U. ihr eigenes Grab schaufeln helfen. Aber angesichts des Fahrstils etlicher Bus- und U- Bahn- Chauffeure bin ich mir nicht sicher, ob ich sie wirklich vermissen würde. 😉


  2. Danke für den Kommentar. Ich musste leider ein mit I beginnendes Wort in dem obigen Kommentar ersetzen. Kollegen haben in ihren Weblogs für gefühlte Kommentarbeleidigungen schon ziemlich blechen müssen. Wir wollen unser Geld lieber für Schönes ausgeben :=)

  3.   arne anka

    sicher kann man zusammenhänge so herum konstruieren — aber dann bleibt immer noch die frage offen, wie öpnv-angestellte zu lohnerhöhungen kommen sollen … oder, nach obiger logik, überhaupt jemand.

  4.   Ludwig

    Aber ist das nicht eher ein geflügeltes Wort als eine Beleidigung? Und ist das nicht durch die Meinungsfreiheit abgedeckt? Okay, ist nicht mein Blog, aber wenn das so weitergeht, darf man bald gar nichts mehr schreiben, was irgendwem mißfallen könnte? Angesichts der rasant zunehmenden Analphabetisierung weiter Teile der Bevölkerung könnte das zu einem echten Problem werden!


  5. Sie haben völlig Recht. Man darf bald gar nichts mehr schreiben. Ein Bekannter hat in seinem Idioten aus einer Redaktion mal als Idioten bezeichnet, woraufhin er angezeigt wurde und im Sinne der Kollektivbeleidigung eine hoch dotierte Strafe zahlen durfte.

  6.   HCL

    Ach, Herr Reinecke!

    Erklären Sie uns die Welt, bitte!
    Aber so, dass wir selbst wir es verstehen, danke!


  7. Darauf einen Talisker.


  8. Arne: Die klassischen, „alten“ BVG-ler haben eine Jobgarantie bis 2020. In einer solchen Situation mit Streiks zu operieren halte ich für mehr als bedenklich. Das Problem liegt aber meiner Privatmeinung nach nicht in erster Linie bei der BVG und ihren Mitarbeitern, sondern darin, dass sich diese Machtspiele verselbständigen, getrieben in erster Linie von ver.di

  9.   GD

    Herr Reinecke, so etwas, wie Sie oben schreiben, nennt man gerne eine Milchmädchenrechnung.

    Eine gesellschaftliche Grundsatzfrage, ob man von seinem Gehalt leben können sollte oder lieber um alles in der Welt Arbeitsplätze und Gewinne retten muss, ist zu komplex, als dass man dazu in einem Absatz so simpel seine Meinung plakatieren und damit etwas gesagt haben könnte.

    Fällt Ihnen etwas auf? Polemisch vereinfachte Lösungsansätze für unsere Probleme gibt es zur Genüge in den Medien. Wenn Blogs nichts weiter als das nachmachen, dann kann ich darauf auch verzichten.

    Gruß, GD


  10. Polemisch vereinfacht oder didaktisch reduziert? 🙂
    SCNR

 

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