Felix Lee über Roten Kapitalismus und chinesische Online-Phänomene
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Netzökonomie

Amerika droht mit Handelskrieg

Von 19. Februar 2013 um 16:47 Uhr

Noch ist nicht endgültig erwiesen, dass der chinesische Staat bei den diversen Hacker-Angriffen der vergangenen Jahre auf Firmen und Einrichtungen der Vereinigten Staaten seine Finger im Spiel hatte.  Dennoch will die amerikanische Regierung heute mitteilen, wie sie in Zukunft mit Staaten umgehen will, von denen sie ausgeht, dass sie hinter Cyber-Attacken stecken. Ein Mittel der Wahl sollen Handelssanktionen sein. Heißt: Die nächste Eskalationsstufe nach den Cyber-Attacken ist der Handelskrieg. Weiter…

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Chinas gewaltige Cyberforce

Von 1. Februar 2013 um 13:30 Uhr

Für Journalisten in China gehören Hacker-Angriffe zum Alltag. ”Liebe Journalisten-Freunde”, heißt es in einer E-Mail, die erst Anfang der Woche in meinem Postfach landete. Die Pekinger Landwirtschaftsuniversität habe eine neue Studie veröffentlicht. Thema: “Zustand der Biotope in und um Peking”.  Ich würde den Verfassern eine große Freude machen, die angehängte Datei zu öffnen. Unterzeichnet hatte die Mail ein gewisser Professor Wang.

Komisch, denke ich. Biotope in der 20-Millionen-Metropole Peking? Kaum habe ich den Anhang angeklickt, jault der Virenscanner auf. Ich solle die Datei unverzüglich vernichten, in dem Dokument befinde sich ein Trojaner. Erst dann fällt mir auf, dass der Mail gar keine PDF-Datei anhängt, sondern eine, die mit den kryptischen Buchstaben xft endet. Weiter…

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Peking kämpft gegen Mikroblogger und Pingpongbälle

Von 6. November 2012 um 12:44 Uhr

Die Bewohner von Peking sind es gewohnt, dass die Behörden alle paar Monate die Sicherheitsvorkehrungen verschärfen. Während des nationalen Volkskongresses im Frühjahr gelten strenge Sicherheitsregeln, ebenso wie zum Jahrestag des Tiananmen-Massakers am 4. Juni. Oft kommt es vor, dass die Polizei ohne größeren Anlass ihre Präsenz verstärkt. Dann stehen Soldaten auf jeder Brücke, an jeder Kreuzung und vor jedem großen Gebäude.

Das ist jetzt, kurz vor dem 18. Parteitag von Chinas regierenden Kommunisten am Donnerstag, nicht anders. Und dennoch toppt der Sicherheitsapparat alles bislang Dagewesene. Weiter…

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China ist die größte Twitter-Nation

Von 8. Oktober 2012 um 08:57 Uhr

Eine Zahl, die viele überraschen dürfte: Obwohl Twitter im chinesischen Netz gesperrt ist, hat der Kurznachrichtendienst in der Volksrepublik im weltweiten Ländervergleich die meisten Nutzer. Mehr als 35,5 Millionen Aktive zähltGlobalWebIndex. Das sind mehr als in den Vereinigten Staaten (33 Millionen) und Indien (rund 23 Millionen). Weiter…

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Skypes Konkurrenz aus China: Der Chatdienst Weixin

Von 2. Oktober 2012 um 14:27 Uhr

Bislang gibt es nur Vermutungen, wie sehr die chinesische Diaspora zum wirtschaftlichen Aufbau der Volksrepublik beiträgt. Der Einfluss muss jedoch immens sein. Außerhalb Greater China, also der Volksrepublik, Taiwan, Hongkong, Macao und Singapur, leben rund 50 Millionen Chinesinnen und Chinesen. Die meisten von ihnen in Südostasien, den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien. Es ist kein Geheimnis, dass viele von ihnen wohlhabend sind, zugleich aber mit Milliardeninvestitionen gehörig zum Aufschwung im Mutterland beitragen.

Auslandschinesen sind aber nicht nur kräftige Kapitalgeber. Zuweilen verhelfen sie auch chinesischen Online-Unternehmen zum Welterfolg: WeChat des chinesischen Internet-Giganten Tencent zum Beispiel, in China bislang bekannt unter dem Namen Weixin. Weiter…

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Die unbekannte Nummer drei dieser Welt

Von 20. Juli 2012 um 13:32 Uhr

Viele Menschen außerhalb Chinas dürften es noch nicht mitbekommen haben. Aber der chinesische Internetriese Tencent mausert sich zum größten Internetanbieter der Welt. Das hat nicht nur damit zu tun, dass China inzwischen fast 538 Millionen Internet-Nutzer zählt, im Laufe der nächsten zwei Jahren eine weitere Viertelmilliarde hinzukommen soll und Tencent mit seinen populären Kurzmitteilungs- und Chatdiensten QQ von dieser ständig weiter steigenden Nutzerzahl auch im Vergleich zu seinen inländischen Konkurrenten besonders hohe Zuwächse aufweist.

Tencent ist in China so etwas wie Twitter, Facebook, AOL, Skype und Gmail in einem. Anders als jedoch seine US-amerikanischen Pendants, die trotz ihrer weiten Verbreitung mit ihren einzelnen Diensten bislang gar nicht so hohe Gewinne erzielen, hat der chinesische Online-Anbieter schon früh auf das Geschäft mit Online-Spielen gesetzt. Auf diesem Weg ist Tencent zu Chinas profitabelstem Unternehmen geworden und hinter Google und Amazon das drittgrößte der Welt. Seit Kurzem wagt Tencent auch die globale ExpansionWeiter…

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Chinesisch zwitschern

Von 18. Juni 2012 um 10:28 Uhr

Schutz der Privatsphäre? Das scheint vor allem für junge Chinesen kein Thema zu sein. Neulich bin ich in Peking mit ein paar chinesischen Freunden unterwegs gewesen. Als ich kurze Zeit später nach Hause kam und meinen Rechner hochfuhr, fand ich einen Teil unserer Gespräche im Netz wieder. Auf einem Weibo – dem chinesischen Pendant zu Twitter. Weiter…

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Apple-Produkte werden chinesischer

Von 12. Juni 2012 um 08:37 Uhr

Der kalifornische Computerkonzern Apple hat bei der Entwicklerkonferenz am Montag in San Francisco der Welt zwar jede Menge neue Produkte und Dienste vorgestellt. Wie mein Kollege Brian Fung vom The Atlantic aber schreibt, galt das Hauptaugenmerk vor allem China. Weiter…

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Hollywood-Filme sind in China kostenlos

Von 11. Juni 2012 um 16:20 Uhr

Was hat Hollywood nicht schon alles für Kämpfe ausgefochten. Die neuesten Streifen waren noch nicht einmal in US-Kinos angelaufen, da kursierten sie auf Chinas Gemüsemärkten bereits als illegale Kopie oder im chinesischen Internet als Stream. Da halfen weder Klagen bei der Welthandelsorganisation noch Versprechen der chinesischen Führung, dieser Piraterie Einhalt zu gebieten. Weiter…

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