Xiaomi läuft Apple den Rang ab

Einfach hatte es Apple in China nie. Einige Jahre lang zeigte sich Apples damaliger Chef Steve Jobs skeptisch, ob sich die Chinesen wirklich in Massen die teuren iPhones leisten könnten. Angesichts der rasant wachsenden Mittelschicht ließ er sich spät, aber dann umso rascher eines besseren belehren. Das nahm ihm jedoch die chinesische Seite übel und machte Sicherheitsbedenken geltend. Bei jeder Einführung eines neues iGerätes vergingen Monate, bis sie auch in der Volksrepublik zugelassen waren.

Und dann dauerte es noch einmal eine Weile bis sich Apple auch mit Chinas größtem Mobilfunkanbieter China Mobile geeinigt hatte. Erst dann hob der iPhone-Verkauf ab und brachte es auch auf dem weltweit größten Markt für Smartphones zur Nummer eins. Doch nun könnte es mit Apples Siegeszug schon wieder vorbei sein. Weiter„Xiaomi läuft Apple den Rang ab“

 

China schottet sein Internet noch mehr ab

Facebook ist in China gesperrt. Twitter, Flickr, Instagram und die Website der New York Times ebenso. Selbst wer in China im Internet ein YouTube-Video öffnen will, muss ewig warten. Seit einigen Monaten erschweren die chinesischen Zensurbehörden zudem den Zugang zu den meisten Google-Diensten. An manchen Tagen öffnen sich die Seiten sehr langsam, an einigen überhaupt nicht. Auch hier blockiert Chinas große Firewall, die staatliche Internetsperre, den Abruf.

Abhilfe haben bislang sogenannte Virtual-Private-Network-Verbindungen (VPN) geschaffen. Dabei handelt es sich um meist kostenpflichtige Software aus dem Ausland, über die eine verschlüsselte Verbindung zu einem ausländischen Server hergestellt wird. Die Anfragen an Facebook und Twitter kommen dann nicht mehr über einen chinesischen, also überwachten Server, sondern über einen im Ausland. Nun haben die chinesischen Zensurbehörden jedoch auch diese Verbindungen gekappt. Weiter„China schottet sein Internet noch mehr ab“

 

Ein Paradies für Fälscher?

Normalerweise sind Unternehmen in China darum bemüht, es sich mit den Behörden bloß nicht zu verscherzen. Viele Vorschriften sind nur vage formuliert und der einzelne chinesische Beamte verfügt über beträchtlichen Ermessensspielraum, ob er mögliche Vergehen verfolgt oder nicht. Da ist aus Unternehmersicht Vorsicht geboten. Umso bemerkenswerter ist der derzeit öffentlich ausgetragene Schlagabtausch zwischen dem Direktor der Marktaufsicht und Alibaba – dem wertvollsten E-commerce-Unternehmen der Welt. Weiter„Ein Paradies für Fälscher?“

 

Die Risiken der Alibaba-Aktie

Um 9.30 Uhr New Yorker Ortszeit war es so weit: Alibaba-Gründer Jack Ma läutete auf die Sekunde genau die Eröffnungsglocke der New York Stock Exchange. Zuvor überreichte er dem Präsidenten der größten Wertpapierbörse noch eine etwa 1,20 Meter große Tao-Puppe, das Maskottchen von Alibabas erfolgreicher Handelsplattform Taobao.

Seitdem wird auf dem Börsenparkett eifrig gehandelt; die New Yorker Börse brauchte sogar mehr als zwei Stunden nach Handelsbeginn, ehe sie den ersten Kurs für die begehrte Aktie des chinesischen Online-Händlers nennen konnte. Der Preis für das Wertpapier kennt am ersten Handelstag nur eine Richtung. Und zwar nach oben. Die Aktien waren zu einem Stückpreis von 68 Dollar ausgegeben worden, doch angesichts der riesigen Nachfrage lag die Erstnotiz am Vormittag bereits bei 92,70 Dollar – ein Sprung von mehr als einem Drittel.

Damit sind tatsächlich die anvisierten 25 Milliarden Dollar Einnahmen für Alibaba zusammengekommen, der wahrlich größte Börsengang aller Zeiten. Mit dem ersten Kurs war Alibaba fast 230 Milliarden Dollar wert, mehr als etwa Coca-Cola. Der Hype verwundert – denn die Alibaba-Aktie ist alles andere als ein sicheres Papier. Weiter„Die Risiken der Alibaba-Aktie“

 

Alibaba-Börsengang rettet Yahoo

Yahoo befindet sich bereits seit geraumer Zeit im Niedergang. Das Unternehmen hat seit Jahren keine innovativen neuen Angebote auf den Markt gebracht. Die Fotoplattform Flickr hat erheblich an Bedeutung zugunsten des Konkurrenten Instagram verloren. Und selbst im Heimatland, den USA, gehen die Nutzerzahlen der Suchmaschine stetig zurück.

Dennoch steigt der Aktienkurs von Yahoo seit einigen Wochen stetig. Der Grund: Yahoo ist zweitgrößter Anteilseigner von Alibaba. Das chinesische Unternehmen plant an diesem Freitag in New York seinen Börsengang. Analysten gehen vom bislang größten Börsengang der Geschichte aus. Und das treibt auch den Aktienkurs von Yahoo in die Höhe. Weiter„Alibaba-Börsengang rettet Yahoo“

 

China ist Weltmeister im Online-Shoppen

Wer sich in China noch nicht bei einem der beiden großen Online-Bezahldienste Alipay oder Tenpay registriert hat, ist im Alltag inzwischen sehr häufig aufgeschmissen. Tickets für Chinas Hochgeschwindigkeitszüge etwa lassen sich online ohne dem Bezahldienst von Alibaba nicht kaufen. Und in Peking finden sich auf der Straße immer seltener freie Taxis, die einen mitnehmen. Die meisten Pekinger bestellen Taxis inzwischen über spezielle Taxi-Apps. Auch dafür wird Alipay oder Tenpay benötigt.

Wie in kaum einem anderen Land der Welt hat sich der Onlinehandel so rasant ausgebreitet wie in China. Um jährlich 70 Prozent und mehr sind die Umsätze im e-Commerce gestiegen. Allein im vergangenen Jahr erwarben chinesische Konsumenten nach Angaben der China Daily Waren im Wert von 1,8 Billionen Yuan online, das sind umgerechnet rund 288 Milliarden Dollar. Damit hat die Volksrepublik die USA als größtes Land im Onlinehandel abgelöst. Fast zehn Prozent des Einzelhandelsumsatzes findet inzwischen im Internet statt. Weiter„China ist Weltmeister im Online-Shoppen“

 

China nimmt „The Big Bang Theory“ aus dem Netz

Die Empörung der Internetnutzer in China ist groß: Über 25.000 Blog-Einträge beschäftigen sich mit dem plötzlichen Verbot der amerikanischen Fernsehserie The Big Bang Theory. Mehrere Millionen Nutzer haben die Einträge kommentiert. Fast alle sind verärgert, bei den meisten herrscht Unverständnis: Warum trifft es ausgerechnet die Nerd-Serie? Warum Supergehirn Sheldon? Weiter„China nimmt „The Big Bang Theory“ aus dem Netz“

 

Alibaba erobert die Wall Street

Kundige Anleger warten auf diesen Moment seit Monaten: Chinas größtes Internet-Unternehmen Alibaba hat angekündigt, einen Börsengang vorzubereiten. Noch in diesem Jahr könnte das Unternehmen die ersten Aktien ausgeben.

Analysten schätzen den Wert des Unternehmens auf 120 bis 180 Milliarden Dollar. Als Facebook im Mai 2012 sein Aktiendebüt feierte, nahm das Unternehmen mehr als 15 Milliarden Dollar ein. Alibaba könnte um ein Vielfaches darüber liegen. Es wäre nicht nur der bislang größte Börsengang eines chinesischen Unternehmens, sondern das eines Internet-Unternehmens überhaupt. Weiter„Alibaba erobert die Wall Street“

 

Wie WhatsApp – nur erfolgreicher

Für sage und schreibe 19 Milliarden US-Dollar kauft Facebook seinen bisherigen Konkurrenten, den Kurznachrichtendienst WhatsApp. 1,2 Milliarden Mitglieder zählt Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf der von ihm gegründeten Plattform bereits. WhatsApp nutzen weltweit 450 Millionen. Das ist der bislang größte Zusammenschluss, den es im Marktsegment der Sozialen Netzwerke gegeben hat, und dürftige die bisherige Dominanz von Facebook festigen – vorerst. Denn Zuckerberg hat nicht die Rechnung mit einem chinesischen Anbieter gemacht.

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