Felix Lee über Roten Kapitalismus und chinesische Online-Phänomene
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Netzökonomie

China ist Weltmeister im Online-Shoppen

Von 27. Mai 2014 um 16:52 Uhr

Wer sich in China noch nicht bei einem der beiden großen Online-Bezahldienste Alipay oder Tenpay registriert hat, ist im Alltag inzwischen sehr häufig aufgeschmissen. Tickets für Chinas Hochgeschwindigkeitszüge etwa lassen sich online ohne dem Bezahldienst von Alibaba nicht kaufen. Und in Peking finden sich auf der Straße immer seltener freie Taxis, die einen mitnehmen. Die meisten Pekinger bestellen Taxis inzwischen über spezielle Taxi-Apps. Auch dafür wird Alipay oder Tenpay benötigt.

Wie in kaum einem anderen Land der Welt hat sich der Onlinehandel so rasant ausgebreitet wie in China. Um jährlich 70 Prozent und mehr sind die Umsätze im e-Commerce gestiegen. Allein im vergangenen Jahr erwarben chinesische Konsumenten nach Angaben der China Daily Waren im Wert von 1,8 Billionen Yuan online, das sind umgerechnet rund 288 Milliarden Dollar. Damit hat die Volksrepublik die USA als größtes Land im Onlinehandel abgelöst. Fast zehn Prozent des Einzelhandelsumsatzes findet inzwischen im Internet statt. Weiter…

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Alibaba ist überbewertet

Von 8. Mai 2014 um 11:08 Uhr

Die Wall Street hat der Ankündigung seit Monaten entgegen gefiebert. Nur ist es klar: Der chinesische Internetkonzern Alibaba wird noch in diesem Jahr in New York an die Börse gehen. Die Anleger sind elektrisiert. Aber ist die Euphorie gerechtfertigt? Weiter…

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China nimmt “The Big Bang Theory” aus dem Netz

Von 29. April 2014 um 15:17 Uhr

Die Empörung der Internetnutzer in China ist groß: Über 25.000 Blog-Einträge beschäftigen sich mit dem plötzlichen Verbot der amerikanischen Fernsehserie The Big Bang Theory. Mehrere Millionen Nutzer haben die Einträge kommentiert. Fast alle sind verärgert, bei den meisten herrscht Unverständnis: Warum trifft es ausgerechnet die Nerd-Serie? Warum Supergehirn Sheldon? Weiter…

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Alibaba erobert die Wall Street

Von 18. März 2014 um 12:45 Uhr

Kundige Anleger warten auf diesen Moment seit Monaten: Chinas größtes Internet-Unternehmen Alibaba hat angekündigt, einen Börsengang vorzubereiten. Noch in diesem Jahr könnte das Unternehmen die ersten Aktien ausgeben.

Analysten schätzen den Wert des Unternehmens auf 120 bis 180 Milliarden Dollar. Als Facebook im Mai 2012 sein Aktiendebüt feierte, nahm das Unternehmen mehr als 15 Milliarden Dollar ein. Alibaba könnte um ein Vielfaches darüber liegen. Es wäre nicht nur der bislang größte Börsengang eines chinesischen Unternehmens, sondern das eines Internet-Unternehmens überhaupt. Weiter…

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Wie WhatsApp – nur erfolgreicher

Von 21. Februar 2014 um 08:21 Uhr

Für sage und schreibe 19 Milliarden US-Dollar kauft Facebook seinen bisherigen Konkurrenten, den Kurznachrichtendienst WhatsApp. 1,2 Milliarden Mitglieder zählt Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf der von ihm gegründeten Plattform bereits. WhatsApp nutzen weltweit 450 Millionen. Das ist der bislang größte Zusammenschluss, den es im Marktsegment der Sozialen Netzwerke gegeben hat, und dürftige die bisherige Dominanz von Facebook festigen – vorerst. Denn Zuckerberg hat nicht die Rechnung mit einem chinesischen Anbieter gemacht.

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Apples iPhone gilt in China als altbacken

Von 6. Dezember 2013 um 10:58 Uhr

Der wertvollste Technikkonzern der Welt braucht in China einen starken Verbündeten, um nicht von seinen kleinen Konkurrenten überrannt zu werden. Derzeit wirbt Apple heftig um die Gunst von China Mobile. Mit fast 800 Millionen Vertragskunden ist das der größte Mobilfunkanbieter der Welt. Wie das Wall Street Journal berichtet, haben sich beide Konzerne nach jahrelangen Verhandlungen darauf geeinigt, dass der staatliche Telekom-Koloss ab kommenden Jahr das iPhone in sein Angebot aufnimmt. Weiter…

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Bitcoin wird chinesischer

Von 22. November 2013 um 09:55 Uhr

Die digitale Währung Bitcoin wurde von einem oder mehreren anonymen Hackern unter dem japanischen Pseudonym Satoshi Nakamoto erfunden. Dann wurde sie in den USA und Europa populär. Jetzt beginnt jedoch China, die Krypto-Währung zu dominieren. „China ist das Land mit den meisten Erstanwendern“, sagt der Bitcoin-Investor Roger Ver dem Internetmagazin Wired. Bitcoin China hat sich damit zur größten Bitcoin-Börse der Welt entwickelt.

Die Logik ist einfach – und sie ähnelt vielen anderen Geschichten dieser Tage: Die schiere Masse der Marktteilnehmer in China bringt gewaltige Marktbewegungen, wenn dort etwas in Mode kommt. Seit vergangenem Jahr hat sich der Wert von Bitcoin gegenüber dem Dollar rund verfünffacht. Ursache war vor allem das Interesse aus China. Weiter…

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Amerika droht mit Handelskrieg

Von 19. Februar 2013 um 16:47 Uhr

Noch ist nicht endgültig erwiesen, dass der chinesische Staat bei den diversen Hacker-Angriffen der vergangenen Jahre auf Firmen und Einrichtungen der Vereinigten Staaten seine Finger im Spiel hatte.  Dennoch will die amerikanische Regierung heute mitteilen, wie sie in Zukunft mit Staaten umgehen will, von denen sie ausgeht, dass sie hinter Cyber-Attacken stecken. Ein Mittel der Wahl sollen Handelssanktionen sein. Heißt: Die nächste Eskalationsstufe nach den Cyber-Attacken ist der Handelskrieg. Weiter…

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Chinas gewaltige Cyberforce

Von 1. Februar 2013 um 13:30 Uhr

Für Journalisten in China gehören Hacker-Angriffe zum Alltag. “Liebe Journalisten-Freunde”, heißt es in einer E-Mail, die erst Anfang der Woche in meinem Postfach landete. Die Pekinger Landwirtschaftsuniversität habe eine neue Studie veröffentlicht. Thema: “Zustand der Biotope in und um Peking”.  Ich würde den Verfassern eine große Freude machen, die angehängte Datei zu öffnen. Unterzeichnet hatte die Mail ein gewisser Professor Wang.

Komisch, denke ich. Biotope in der 20-Millionen-Metropole Peking? Kaum habe ich den Anhang angeklickt, jault der Virenscanner auf. Ich solle die Datei unverzüglich vernichten, in dem Dokument befinde sich ein Trojaner. Erst dann fällt mir auf, dass der Mail gar keine PDF-Datei anhängt, sondern eine, die mit den kryptischen Buchstaben xft endet. Weiter…

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Peking kämpft gegen Mikroblogger und Pingpongbälle

Von 6. November 2012 um 12:44 Uhr

Die Bewohner von Peking sind es gewohnt, dass die Behörden alle paar Monate die Sicherheitsvorkehrungen verschärfen. Während des nationalen Volkskongresses im Frühjahr gelten strenge Sicherheitsregeln, ebenso wie zum Jahrestag des Tiananmen-Massakers am 4. Juni. Oft kommt es vor, dass die Polizei ohne größeren Anlass ihre Präsenz verstärkt. Dann stehen Soldaten auf jeder Brücke, an jeder Kreuzung und vor jedem großen Gebäude.

Das ist jetzt, kurz vor dem 18. Parteitag von Chinas regierenden Kommunisten am Donnerstag, nicht anders. Und dennoch toppt der Sicherheitsapparat alles bislang Dagewesene. Weiter…

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