Das Fahrrad-Blog

Praktische Taschen

Von 29. Juli 2013 um 11:27 Uhr
© Ortlieb

© Ortlieb

Die Taschenauswahl für das Fahrrad ist mittlerweile groß und vielfältig. Hier drei clevere Beispiele für den Gepäckträger, den Lenker und den Rücken.

Mit einem komplett neuen Konzept kommt der Taschenhersteller Ortlieb 2014 auf den Markt. Statt nur Reflektorstreifen anzubringen, bringt der Hersteller mit Hilfe eines reflektierenden Garns die komplette Packtasche zum Leuchten. In der neuen Serie High-Visibility ist das Garn in dem Cordurastoff eingearbeitet. Wird die Tasche angestrahlt, reflektiert sie. Selbst schwarze Taschen beginnen so nachts und in der Dämmerung zu leuchten. Das Garn wird auch für die Office-Bag, Lenker- und Lowridertaschen verwendet. Eine echte Innovation, die die Sicherheit für Radfahrer erhöht.

Seit ein paar Jahren sind Körbe für Citybikes ziemlich im Kommen. Racktime bietet mit dem Korb Handle-it ein System für den Lenker an, das recht praktisch ist. Der Korb lässt sich leicht abnehmen, die Halterung kann man aber abschließen und das Verdeck lässt sich schnell per Gummizug schließen. Es hält allerdings nur bei leichten Schauern dicht, für den kräftigen Guss gibt es eine Regenhaube dazu.

© Racktime

© Racktime

© Racktime

© Racktime

Manchmal ist es allerdings auch praktisch, beim Radfahren einen Rucksack zu tragen. Mir gefallen Modelle, wenn sie gerade mal handbreit sind und zwischen 1,5 und 2 Liter fassen. Ein gutes Volumen, um einen Snack, die Windjacke sowie Arm- und Beinlinge zu verstauen. Wir haben ein altes Modell in unserem Haushalt, allerdings ist es schon 20 Jahre alt und wir suchen jetzt etwas Vergleichbares. Fündig geworden bin ich bislang nur bei Trinkrucksäcken. Die besten Alternativen finde ich zurzeit die beiden Trinkrucksäcke Rogue (2l) und Skeeter (1,5l)  von Camelbak – ohne Inhalt.

Camelbak Skeeter / Camelbak

Camelbak Skeeter / Camelbak

Camelbak Rouge ©  Camelbak

Camelbak Rouge © Camelbak

Leser-Kommentare
  1. 1.

    [...] Zum Original: Velophil: Praktische Taschen [...]

  2. 2.

    Noch ein paar Tips, wer mit “leichtem” Gepäck unterwegs sein möchte:

    - Satteltaschen (die, die an der Sattelstütze befestigt werden und sich direkt unter dem Sattel befinden) können zum Teil durchaus die im Artikel erwähnten Mini-Rucksäcke ersetzen. Die Optik ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Komfort ist doch ein bisschen höher, wenn man nichts auf dem Rücken tragen muss. Einen Trinkrucksack mitzunehmen, um darin dann die Windjacke zu verstauen, finde ich nicht unbedingt nötig. Wenn man sportlich fährt und ein Radtrikot anhat, reichen auch oft die normalen Rückentaschen.

    - Gepäcktaschen für hinten: Es muss nicht immer das große Ortlieb-Modell sein. Wer nicht ganz so viel transportieren möchte, kann sich einfach Vorderrad-Taschen (für Frontgabel-Lowriser) zulegen, und diese dennoch hinten montieren. Ich habe 10 Liter Versionen (von Racktime). In eine Tasche bekommt man bereits alles an Alltags-Kleinkram, den man sich denken kann, und mittelgroße Einkäufe; wenn man beide Taschen mitnimmt, passt auch schon ein größerer Einkauf. Dabei sind diese Taschen deutlich weniger sperrig als “große” Heck-Gepäckträgertaschen.

    - Wenn man einen Rucksack mitnehmen möchte, unbdingt auf gute Belüftung achten. Am besten sind Rucksäcke mit einem “Netz”-Abstandshalter, so dass die Rückseite des Rucksacks gar nicht direkt auf dem Rücken aufliegt. Die Luft kann dann frei zirkulieren. Deutlich komfortabler. Die Rucksack-Rückseite ist dann leider gebogen, nicht mehr gerade, so dass Dokumente etc schlechter zu transportieren sind. Aber eine Überlegung wert.

    • 29. Juli 2013 um 12:25 Uhr
    • porph
  3. 3.

    Ich möchte mich meinem Vor-Kommentator anschließen: Ich fahre seit vielen Jahren mit einer Ortlieb-Fronttasche am Heck-Gepäckträger täglich zur Arbeitsstelle. Es passt alles rein, was ich benötige, vom Werkzeug über die Luftpumpe bis zum kompletten Regen-Outfit und es steht noch Platz für den kleinen Einkauf auf dem Nachhauseweg zur Verfügung.

    Durch das patente Befestigungssystem ist die Tache leicht am Gepäckträger anzubringen und auch wieder zu entfernen und nimmt im Büro-Kleiderschrank auch nicht allzuviel Platz weg.

    • 29. Juli 2013 um 13:44 Uhr
    • odie04
  4. 4.

    “Mir gefallen Modelle, wenn sie gerade mal handbreit sind und zwischen 1,5 und 2 Liter fassen.”

    Warum das?
    Ich fahr ja vorwiegend MTB und da war es, vom Motorrad kommend, anfangs schon ein “Kulturschock”, alles und jedes auf dem Rücken tragen zu müssen, weil, am Fahrrad angebracht, ausnahmslos jedes Gepäckstück stört. Mittlerweile fühle ich mich aber ohne Rucksack “nackt” und habe ihn immer dabei, selbst wenn ich ihn voraussichtlich garnicht benötige. Aber Geldbörse, Schlüsselbund, Verbandszeug, Pocketkamera kommen letztlich immer mit, meist begleitet von zwei Äpfeln, Kleidungsstücken, Telefon, evtl. Fahrradschloß … Je schwerer der Rucksack, desto mehr ENTlastet er übrigens die Arme, desto bequemer trägt er sich also letztlich. Ganz wichtig bei ‘nem Fahrradrucksack ist übrigens das Vorhandensein eines Brustgurtes (fehlt offenbar bei dem ersten Camelbak-Teil). Ohne diesen hat man sich ruck-zuck gefesselt, wenn der Rucksack beim Bremsen mal nach vorne rutscht und anschließend mit den Trägern über die Oberarme gleitet.

  5. 5.

    Nicht zu vergessen:

    http://www.basil.nl/de/assortiment/

    Nicht jeder steht auf “in”-Taschen; basil hat auch noch viele klassische Flechtkörbe im Programm. Gerade sog. “Lastenbikes” halten die Tradition der “Bäckerkörbe” aufrecht.

    Normale Fahrräder sind korbtechnisch schwierig, da sie nicht dafür konstruiert wurden. Es ist lediglich ein “Behelf” und läßt nur geringe Lasten. Zudem wird das Lenkverhalten schwieriger. “Rucksäcke” bilden da sicher eine gute Alternative.

    Aber besser ein “Behelfkorb” als NICHTS und besser Schutzbleche, als bei Regen auszusehen wie ein Streifenhörnchen. Aber … die Meinungen sind hier so verschieden, wie die Vielfalt, die möglich ist.

  6. 6.

    Für Liegeradfahrer:
    Radicaal-Design fürs tägliche.
    Fürs sichere:
    Rimowa Fahrradkoffer Meiner mittlerweile 10 Jahre alt, Gebrauchsspuren Beulen und Kratzer, aber wasserdicht und belastbar.
    Fürs Geschäftliche:
    Ortlieb Office mit Laptop-Einsatz (Vaude tuts auch).

    • 31. Juli 2013 um 19:50 Uhr
    • Kurzlieger
  7. 7.

    “Manchmal ist es allerdings auch praktisch, beim Radfahren einen Rucksack zu tragen.”

    Aha. Und wann ist das der Fall? Mir fällt da nur ein, dass man beim Radkauf übersehen hat, daß keine Möglichkeit für die Taschenmontage vorhanden ist.

    Mal im Ernst, kein Autofahrer würde auf die Idee kommen, Koffer, Taschen etc. vor dem Kühlergrill zu verstauen, oder? Schließlich wird dieser barrierefrei für die Motorkühlung benötigt, ansonsten droht der Maschine der Hitzetod. Aber als Radfahrer hänge ich mir was isolierendes auf den Oberkörper, der einen Großteil des Wärmeaustauschs übernimmt? Wie hohl muss man dafür sein?

    • 17. August 2013 um 14:39 Uhr
    • Ganzjahresradler
  8. 8.

    Für den MTB Fahrer im Gelände sind Rucksäcke das Wahre – aber sonst geht nichts über die klassischen Satteltaschen – die sind auch dauerhaft regenfest.

    Und anstelle eines Mini-Rucksacks würde ich eher eine kleine Lenkertasche oder ein Behältnis für den Trinkflaschenhalter mitnehmen

    • 18. August 2013 um 01:09 Uhr
    • Gardio
  9. Kommentar zum Thema

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