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IAA zeigt Fahrrad als Verkehrsmittel der Zukunft

 
IAA zeigt Fahrrad als Verkehrsmittel der Zukunft
Elektrofahrrad an der Ladestation © ExtraEnergy

Viele Menschen, die mit dem Auto als Statussymbol aufgewachsen sind, begreifen Autofahren immer noch als Inbegriff individueller Freiheit. Aber der Verkehr der Zukunft wird multimodal sein, und das Fahrrad in all seinen Spielformen wird dabei eine prominentere Rolle spielen, als es zurzeit der Fall ist. Das zeichnet sich selbst auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt ab, wo ab Ende kommender Woche interessante Pedelec-Neuheiten präsentiert werden.  

In diesem Jahr gibt es auf der IAA einen neuen Ausstellerbereich, die New Mobility World. In seinem Grußwort zur Messe schreibt Matthias Wissmann, der Präsident des Automobilverbandes VDA, es sei offenkundig, dass kein Verkehrsträger allein in der Lage sein werde, den wachsenden Verkehr – insbesondere in den Städten – zu bewältigen. Deshalb sind in diesem Jahr bei der IAA auch Pedelecs im großen Stil vertreten.

ExtraEnergy, ein Verein, der seit mehr als zwei Jahrzehnten international fürs Elektrofahrrad wirbt und am Alltag orientierte Pedelec-Tests durchführt, hat einen Indoor- und Outdoor-Parcours für Pedelecs organisiert und außerdem eine Sonderausstellung zu Mietradsystemen und Fahrradabstellanlagen sowie eine Bühnenshow zum Thema Pedelec auf die Beine gestellt. Die Verkehrsminister aus Deutschland, Japan, den USA, Kanada, Großbritannien, Italien und Frankreich halten während der IAA am Rande der Messe ihr G-7-Ministertreffen ab und haben ihren Besuch bereits angekündigt. Sie wollen sich beim ersten Vorsitzenden von ExtraEnergy, Hannes Neupert, über das Thema Pedelec informieren.

Die IAA belegt damit, wie sehr das Elektrorad und seine Technologie sich von Jahr zu Jahr weiter zum gleichwertigen Verkehrsmittel entwickeln. Sehr gut illustrieren das die Fortschritte bei den Akkus.

Mehr Service für Pedelec-Kunden

Zurzeit produziert jeder Hersteller Akkus in einem eigenen Design für seine Fahrradmodelle. Kundenfreundlich ist das nicht. Denn was passiert, wenn es für ein bestimmtes Modell keine Akkus mehr gibt?

Etwa in diesem Fall: Ein Kunde hatte sich ein Pedelec für 4.000 Euro gekauft. Nach sieben Jahren war der Akku eines bekannten Herstellers kaputt. Sieben Jahre sind eine ordentliche Lebensdauer. Aber da der Hersteller das Modell nicht mehr liefern konnte, war das Pedelec wertlos – ein Unding für Neupert, der diesen und ähnliche Fälle immer wieder erlebt. Er gilt als Vorreiter im Bereich Elektromobilität und setzt sich weltweit für einheitliche Akkustandards ein.

Was bereits möglich ist, zeigen die Entwickler der EnergyTube Holding aus Schwäbisch Gmünd. Ihre EnergyBus Tube ist eine universell einsetzbare Energie-Pfandflasche. Der Batteriepack wird damit standardisiert, wie dies bei anderen Batterien fürs Auto, Fahrradleuchten oder anderen batteriebetriebenen Alltagsgegenständen längst üblich ist. Der Vorteil: Hersteller von Pedelecs und E-Bikes können kompatible Akkus anbieten, und der Kunde kann selbst nach Jahrzehnten noch einen Akku nachkaufen.

Batterie © ExtraEnergy
Batterie als Pfandflasche © ExtraEnergy

Neupert rechnet damit, dass sich das System in den kommenden fünf Jahren durchsetzen wird. Er geht davon aus, dass man diese Batterien dann auch mieten kann. Der Vorteil liegt auf der Hand: Plant der Fahrer eine lange Radtour, mietet er sich einen leistungsstärkeren oder einen zusätzlichen Akku. Das bedeutet deutlich geringere Betriebskosten für den Nutzer, eine höhere Verfügbarkeit von Ersatzteilen.

Ein Albtraum für Langfinger

Dass so eine Lösung auch gut aussieht, zeigt das Konzeptfahrzeug Urban Bike. Chefentwickler Kalle Nicolai von HNF-Heisenberg hat hier den Pfandakku mit einem neuartigen Schloss-System kombiniert, das beim Diebstahlversuch automatisch die Stromversorgung zerstört. Neupert zufolge dürften beide Technologien in ein paar Jahren weltweit verfügbar sein, denn die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) setzt sich global dafür ein, das so ein harmonisierter Standard verfügbar wird.

Das Konzeptrad kombiniert mit dem System EnergyBus Lock Laden und Abschließen. Das Ladekabel verläuft unsichtbar in der Sattelstütze und kommt erst unter der Satteldecke zum Vorschein. Wird das Pedelec an einem öffentlichen Zweiradparkplatz der Zukunft gesichert – die Firma Ziegler stellt auf der IAA eine solche Station vor – dann wird der Akku dort über das “Schlosskabel” kostenlos aufgefüllt.

 

Schloss und Ladekabel © ExtraEnergy
Schloss und Ladekabel © ExtraEnergy
© ExtraEnergy
Ladestation © ExtraEnergy

Durchtrennt jemand das Ladekabel, versetzt es sämtliche Komponenten des Pedelecs in einen Diebstahlmodus. Die Möglichkeiten, Alarm zu schlagen, sind vielfältig; jeder Hersteller kann sie selbst festlegen. Für Neupert kann es so aussehen: Die Fahrradlichter blinken SOS, die Klingel geht in Daueralarm, das Display zeigt nur noch Pixel an und meldet außerdem, dass das Rad Diebesgut ist. Der Motor bremst, die Batterie weigert sich, Energie aufzunehmen. Die Schaltung schaltet nicht mehr, und EnergyBus Lock meldet über die eingebaute GSM-Schnittstelle dem Besitzer und der Polizei die aktuelle GPS-Position des gestohlenen Rades. Kurzum: Das Diebesgut verursacht so viele Probleme, dass der Anreiz zum Diebstahl entfällt.

Autozulieferer wird Mobilitätsanbieter

Mit der Elektrifizierung des Fahrrads mischen plötzlich neue Partner in der Branche mit und denken das Fahrrad weiter, sowohl im Sport- wie im Urban-Segment. Experten für Telekommunikation und Navigationssysteme, Fachleute der Automobilbranche und weitere Spezialisten erweitern und bereichern den Markt und die Möglichkeiten des Fahrrads.

Einer von ihnen ist der Automobilzulieferer Brose. Das Unternehmen bietet Fahrradherstellern passgenaue Antriebslösungen an, die sich optisch extrem geschmeidig in das jeweilige Fahrraddesign einbetten.

Brose sieht das Pedelec als großen Markt der Zukunft. “Das Verhalten der Gesellschaft hat sich geändert”, sagt Marco Klimm, Projektleiter bei Brose Antriebstechnik. Die urbanen Zentren stünden vor großen Herausforderungen, das hohe Verkehrsaufkommen mit Staus so zu bewältigen, dass der Verkehr wieder fließt. Brose entwickelt sich seit ein paar Jahren vom reinen Automobilzulieferer zum Mobilitätsanbieter. Zusammen mit dem Hersteller Bulls und der Telekom hat Brose das Modell Sturmvogel E Evo entwickelt.

Sturmvogel © Bulls/Brose/Telekom
Sturmvogel E Evo © Bulls/Brose/Telekom

Dieses Rad gibt eine Idee davon, wie die Mobilitätszukunft aussehen kann. Bei dem vernetzten Fahrrad sind der Standort und der Ladezustand der Akkus per Smartphone-App abrufbar. Außerdem erkennt das Rad Unfallszenarien und ruft den Krankenwagen, wenn sein Besitzer auf Nachfrage nach einem Sturz nicht mehr reagiert. Das funktioniert ebenfalls über eine App und die im Rahmen integrierte Steuereinheit nebst Prozessor, Bluetooth-Schnittstelle, Bewegungssensor und SIM-Karte.

Specialized Turbo Levo FSR © Eurobike Friedrichshafen
Specialized Turbo Levo FSR mit Brose Antrieb © Eurobike Friedrichshafen

Die Entwicklung, die sich hier abzeichnet, ist erst am Anfang. Sicherlich wird es auch in 20 Jahren noch einen Großteil von Radfahrern geben, die auf ihrem herkömmlichen Rad durch die Gegend fahren und ohne jeglichen technischen Smartphone-Schnickschnack am Fahrrad auskommen. Aber die neuen Möglichkeiten erweitern die Zielgruppe ungemein.

Pedelecs und elektronische Gadgets machen das Radfahren für Nicht-Radfahrer attraktiver, da der Zugang einfacher ist. Bei Mieträdern entfällt die lästige Pflege, mit “Rückenwind aus der Dose” macht das Fahren mehr Spaß, wenn man untrainiert aufs Rad steigt – und wenn die Preise dank Mietakkus sinken, wird das Thema E-Bike für mehr Menschen interessant.

Für die Automobilhersteller ist es selbstverständlich geworden, mit ihren vernetzten Luxuswagen auf anderen Messen fremdzugehen. Das hat etwa die Technikmesse CES in Las Vegas bewiesen. Es hat lange gedauert, bis sich der VDA dazu durchringen konnte, Pedelecs auf der IAA als ein Verkehrsmittel der Zukunft zu präsentieren. Aber wer sich mit der Mobilität der Zukunft im urbanen Raum ernsthaft beschäftigt, kommt an dem Elektrofahrrad nicht vorbei. Selbst die IAA nicht.

13 Kommentare

  1.   udo

    Das hört sich gut an. Das Problem mit den nicht genormten Akkus sollte technisch wohl nicht unlösbar sein, es gibt ja auch genormte Haushalts-Akkus in verschiedenen Größen. So könnte man auch für die Elektroräder eine Norm erschaffen. Was aber gut wäre, das Fahrradfahrer ab 18 wenigstens eine kleine schriftliche Prüfung ablegen sollten über das Verhalten im Straßenverkehr, sowie einige Grundregeln, was die Verkehrsregeln betrifft.
    Sonst könnte wohl leicht irgendwann ein Chaos zwischen Radfahrern und Autofahrern entstehen.

  2.   St--Pedali

    Wird die IAA zur IMA – zur Internationalen Mobilitäts Ausstellung? Schön wär’s. Besucherrückgang und die Konkurrenz zwingt VDA und Veranstalter zum handeln. Gut so! Der Bedeutungsverlust beispielsweise der CEBIT scheint hier eine Warnung zu sein. Trotzdem: In der medialen und öffentlichen Wahrnehmung wird auch die IAA 2015 wieder ein Tanz ums goldene Blechkalb werden. Ein zwölfzylindriger Bentley Bentayga 2,5 Tonnen SUV macht immer noch die deutlich größeren Schlagzeilen als neue Akku-Technik beim E-Bike. Immerhin ist mit der New Mobility World ein Anfang gemacht.
    http://st-pedali.blogspot.de/

  3.   SeppD

    @udo:
    Wieso nur die Radfahrer ab 18? Diese haben meistens irgendeinen Führerschein und damit die Theorie genossen. Die Grundregeln des Verkehrs mit Radlern sollten übrigens auch PKW-Lenkern beigebracht werden (ggf. mit Prüfung?). Z.B. Überholabstand, Fahrbahnnutzung, Hupverhalten, was ist Nötigung, etc,

  4.   Sikasuu

    Komisch, alles auf E-Bike?
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    Ich frage mich, warum wir als Kinder “Laufen lernen”? Das kostengünstigste und effizienteste Verkehrsmittel, das die Menschheit je erfunden hat, aber nicht ohne “Hilfsantrieb” nutzen können?
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    Warum machen wir (fast möchte ich sagen mit Gewalt) aus einem einfache instand zu haltendem, langlebigen, mit geringen Kosten zu nutzendem Alltagsgegenstand ein “Mode-, Versions-, Werkststatt- und Wartungsabhängiges” Lifestileprodukt?
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    Ein Standardrad mittlerer Preisklasse=Lebensdauer > 20-30 Jahre. Ist so unverwüstlich (Verschleissteile für kleines Geld mal aussen vor) wie ein alter Kinderrodelschlitten aus Holz aus den 50ger Jahren:-))
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    Ok. es gibt Märkte/Bereiche/Gegenden/Zielgruppen…. für E-Bikes, aber Otto/Ottielie NormalradlerIn kommen wohl in > 90% der Fälle für den Alltag mit einem Standardrad, das sie selbst warten, instandhalten und pflegen könnten, aus. Selbst für den Wochenendeinkauf, Kinder zur Kita (die auch laufen können) usw.
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    Radfahren über E-Bike zum Trend zu machen, dort versuchen Masse zu erschliessen, halte ich für kontraproduktiv. Nach den ersten gravierenden Pannen (kein Akku mehr, Elektrikfehler usw), sind die Leute bedient und fassen mMn. dann auch kein Normalrad mehr an. Weil “Rad geht ja immer kaputt!”
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    Ein wenig Kopfschüttelnd üder den E-Hype:-))
    Sikasuu
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    Ps. es soll in DE > 70 Mio. Räder geben. Fats 1 Pro Person. Die Dinger sind also da, die Nutzung lässt zu wünschen überig.
    Bischen Öl auf die Kette, aufpumpen, …. vielleicht mal Bremsen und Licht nachsehen… und losfahren:-))
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    Pps. Wenn man/Frau ein Standardrad im Herbst an die Kellerdecke hängt, in die Garagenecke stellt und es dort 2-3Jahre vergisst, reicht meist etwas …. siehe oben :-)) Ein so abgestelltes E-Bike dürfte (da Akku tiefentladen usw) nur noch den Matriealwert (höflich gesagt)haben :-))

  5.   springinsfeld

    Für mich eine Illusion … diese schönen Fahrräder mit Ladestecker. Die extreme Diebstahlquote verhindert einen normalen Umgang. Also wird es weiter ein “Stadtschrottrad” & “ein schönes ebike geben (aber ohne Stecker … wer läßt es einfach zu lange alleine herumstehen ?). So macht der Stecker keinen Sinn.

    Kräftige “Schnellräder” räumen allerdings immer mehr die Mopedszene von unten her auf. Auch die Mode der Ballonräder kommt dem entgegen. Auch die Fahrradrahmen werden hier immer stabiler und komplexer.

    Der Diebstahlschutz muss aber mehr intensiver durchdacht und möglichst kostengünstig bleiben.

  6.   Fönwelle

    @Sikasuu
    Ich sehe die Zielgruppe für E-Radler nicht bei denen, die Fahrrad fahren, sondern bei denen, die heute noch ausschließlich Auto fahren.
    Hier im Mittelgebirge sind die Dinger schon jetzt eine feste Größe.
    Insbesondere in der Personengruppe 55Plus sieht man sie oft, aber auch bei jungen Eltern. Einen Hänger zieht man eben mit Motor leichter den Berg rauf.
    Man kann aus jedem Ding ein Kultobjekt machen. Muss man aber nicht. Die meisten E-Radler hier fahren mit relativ günstigen Baumarkt-Pedelecs rum. Riese & Müller-Schlachtschiffe sieht man hier (leider?) eher selten.

  7.   figurenwerk-berlin

    @Sikasuu

    Soo schlimm isses ja nun auch nicht.
    Ich freue mich über jedes gekaufte Pedelec oder E-Bike, für das ein Stinkmopped aufgegeben wird, obwohl mir natürlich klar ist, daß diese Retter der Fahrradindustrie mit Kohle angetrieben werden.
    Aber der Fahrradmarkt wird durch diese elektrischen Dinger gewiss nicht in apokalyptischem Maße umgewälzt werden, denn ein Nachteil bleibt immer: E-Bikes sind teuer, der Diebstahl lohnt sich also, Fahrraddiebstahl nimmt zu und wirksamen Diebstahlschutz für ein Rohrgestell mit Akku, das an einer Laterne angeschlossen ist, wird es nie geben.
    Also bleibt das muskelgetriebene Fahrrad für kurze Strecken immer die beste Lösung für alle, die fit genug sind.
    Natürlich ist es beeindruckend (und witzig), was sich Marketingleute in diesen Tagen alles ausdenken, um aus dem ideal unkomplizierten und in der Regel billigen Fortbewegungsgerät Fahrrad ein gern 10x so teures Prestige-Gerät mit kostbaren Hightech-Elementen und natürlich jeder Menge wartungsunfreundlicher (und wahrscheinlich regelmäßig updatebedürftiger) Elektronik zu machen.
    Meiner Meinung nach wird die Elektrofahrradwelle erst so richtig ins Rollen kommen, wenn (zum Ärger der KFZ-Lobby) eines Tages preiswerte E-Bikes zugelassen werden, mit denen man wirklich richtig im Verkehr mitschwimmen kann (also Geschwindigkeiten um 60 km/h möglich).
    Obwohl, mit solchen Dingern müsste man sich wahrscheinlich ausschließlich auf der Fahrbahn bewegen, einen Sturzhelm nebst Kennzeichen tragen und sich bei Staus hinten anstellen – ich bleibe beim “richtigen” Fahrrad. ;-)

  8.   Akku auffrischen lassen.

    Es gibt Firmen, die die alten Zellen durch neue ersetzen. Bei meinem alten Herkules-Pedelec wurde mir auf Anfrage eine Firma genannt. Meinen Akku gibt es bei den neuen Modellen nicht mehr.

  9.   Akku auffrischen lassen.

    Neue Zellen einbauen lassen – fertig.

  10.   Franz von Soettingen

    Das Pedelec hat keine Zukunft, ich setze aufs Stahlroß.