Das Fahrrad-Blog
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Fahrradteile

Schutzfolie, mein unsichtbarer Helfer

Von 8. Mai 2013 um 11:50 Uhr
Ärgerlich: Lackschäden nach zwei Jahren. Die Kabel haben den Lack an der Gabel abgerieben © Foto: Reidl

Ärgerlich: Lackschäden nach zwei Jahren. Die Kabel haben den Lack an der Gabel abgerieben © Foto: Reidl

Unglaublich praktisch sind für mich Folien, die den Rahmen vor Kratzern und Abrieb schützen. Die Kabel von Bremsleitungen und Schaltungen sind sehr hart. Sie hinterlassen im Laufe des Jahres Lackkratzer bis aufs Metall vom Rahmen. Die Stellen, an denen die Kabel scheuern, kann man natürlich auch mit einfachem Klebeband schützen und dieses dann regelmäßig erneuern. Bei einem Neurad ist es jedoch oft schöner, eine transparente Folie zu verwenden. Die gibt es für verschiedene Radtypen in unterschiedlichen Stärken.

Teuer ist es, die Folie als ausgewiesene Bike Protect Folie bereits zugeschnitten zu kaufen. Am Stück ist sie viel günstiger. Deshalb lohnt es sich, bei Herstellern wie Lackprotect (3 M) oder Clearprotect die Stärken von Fahrrad- und Autofolien zu vergleichen. Manche Schutzfolie fürs Auto kann man auch für Fahrräder verwenden. Das  Zuschneiden geht problemlos. Ebenso das Auftragen – sofern man das Rohr zuvor mit Glasreiniger einsprüht. Auf dem Flüssigkeitsfilm kann man die Folie gut verschieben, bis sie an der richtigen Stelle sitzt. Sobald der Alkohol verdunstet ist, saugt sie sich fest.

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Leuchtende Lenkerenden

Von 29. April 2013 um 11:00 Uhr
© Smallinnovations

© Smallinnovations

In der Schweiz sind sie längst erlaubt: leuchtende Blinker an den Enden des Fahrradlenkers. Auf einen kurzen Knopfdruck blinkt die LED-Einheit am Ende des Griffes für 15 Sekunden, fürs Dauerlicht drückt man den Knopf drei Sekunden. Das Unternehmen Small Innovations verkauft die Blinkergrips entweder als Batterie- oder Dynamovariante. Die Leuchtkraft der LED-Einheit kann man gut in dem Video erkennen.

In der Schweiz sind die Blinker allerdings auch nur als zusätzliches Licht erlaubt. Die Regelung gilt seit etwa zwei Jahren, wie Marianne Fässler von Pro Velo erklärt, dem Schweizer Pendant zum ADFC.

In Deutschland sind die Leuchten nicht zugelassen. Das kann sich aber bald ändern. Zurzeit erarbeitet der Sonderausschuss Lichttechnik – eine Initiative des Bundesverkehrsministeriums – eine Empfehlung, ob batteriebetriebene Beleuchtungen im Straßenverkehr zugelassen werden sollen oder nicht. Das Votum soll im Frühjahr vorliegen.

Fällt es positiv aus, sind auch die strahlenden Lenkergriffe von Xoude offiziell erlaubt. Der Ingenieur Olaf Boldt hat bereits vor Jahren Leuchten für Lenkerenden erfunden, die er in verschiedenen Ausführungen über diese Webseite verkauft.

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Perfekter Halt fürs Smartphone – bei schönem Wetter

Von 12. April 2013 um 09:10 Uhr
© Bike City Guide

© BikeCityGuide

Einfacher geht es kaum. Die Macher von BikeCityGuide haben sich ein Prinzip aus zwei Silikonschlaufen ausgedacht, um Smartphones am Lenker zu befestigen. Das Gerät ruht später auf einem weichen Silikonquadrat am Lenker. Die beiden Enden schlingt man zuvor einmal ums Rohr, zieht eine der Schlaufen durch einen Schlitz im Silicon und legt die Enden dann ums Smartphone.

Das System hält selbst offroad. Zudem ist es recht universell einsetzbar. Auf der Fahrradmesse VELOBerlin habe ich noch das Vorgängermodell gekauft, das auf dem Foto abgebildet ist. Damit kann man selbst einfache Mobiltelefone am Lenker befestigen. Das Nachfolgermodell hält das Smartphone an vier Ecken, wie das unten stehende Video zeigt.

Der Vorteil: Die Halterung funktioniert für verschiedene Formate. Der Nachteil: Man kann sie eigentlich nur bei gutem Wetter benutzen. Das Silikonband wird in Österreich hergestellt, heißt FinnMount Smartphone-Halterung und kostet 10 Euro.

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