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Ein letzter Blick auf Agathe Fleury

 
Agathe Fleury, o.T. (le tetraedre), 2011 (Detail) © Foto: Ludovic Jecker, Courtesy Galerie Kwadrat

Bei Kwadrat endet die Einzelausstellung La Division de Cassini – leider.

Die französische Künstlerin Agathe Fleury hat in Berlin mit einer ganz schön starken Einzelausstellung debütiert. Von den schwarzen Siebdrucken auf dunklem Grund über die Videoarbeit Dilemma bis hin zu den raffinierten Skulpturen – auf den ersten Blick zeichnet die Exponate kühle Präzision aus. Erst bei näherer Betrachtung zeigt sich die Zerbrechlichkeit, die im Titel La Division de Cassini mitschwingt. Denn Fleury spannt Münzen zu Bögen, türmt Luftgewehr-Kugeln zu Pyramiden oder zerstanzt Baustangen bis zum Funktionsverlust. Immer schwebt der drohende Zusammenbruch über den Objekten, die Anspannung ist buchstäblich greifbar.

17 Uhr | 25. April 2011 | Kwadrat | Adalbertstraße 20 | Berlin Kreuzberg