Bilder, die Geschichten erzählen

Armut in Kabul

Von 23. Februar 2009 um 12:36 Uhr
Am Straßenrand von Kabul betteln Frauen im Februar 2009 in ihren blauen Burkas um Geld. Bevor es für Frauen zu einer von der Taliban Regierung eingeführten Pflicht wurde eine Burka zu tragen, galt der blaue Stoff als teuer und war daher nicht oft auf der Straße zu sehen. Die blaue Burka war somit fast die einzige Art sozialen Status durch Kleidung zu zeigen. Diese Mode wurde jedoch nach und nach auch von nicht wohlhabenden Frauen getragen, so dass die Farbe jetzt dominiert. Nach dem Ende der Taliban Regierung wurde die Burka Pflicht aufgehoben, sie ist jedoch für einige Frauen unter mehreren Faktoren wie zum Beispiel ihr guter Ruf oder ihre persönliche Sicherheit, ein willkommenes Mittel ihre Armut zu verbergen. © Shah Marai/AFP/Getty Images

Am Straßenrand in Kabul betteln afghanische Frauen im Februar 2009 in ihren blauen Burkas um Geld. Bevor es für Frauen zu einer von der Taliban-Regierung eingeführten Pflicht wurde, die Burka zu tragen, galt der blaue Stoff als teuer und war daher nicht oft auf den Straßen zu sehen. Die blaue Burka war somit fast die einzige Möglichkeit, sozialen Status durch Kleidung zu zeigen. Nach und nach wurde diese Mode auch von nicht wohlhabenden Frauen getragen, so dass die Farbe inzwischen dominiert. Nach dem Abzug der Taliban wurde die Burka-Pflicht zwar aufgehoben - für Frauen ist sie jedoch, neben anderen Faktoren wie sozialem Ansehen und Sicherheit, eine Möglichkeit, ihre Armut zu verbergen. © Shah Marai/AFP/Getty Images

Kategorien: Foto
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Großes Kompliment! Ich möchte gerne öfter bei Ihnen vorbeischauen. Ich kann aber keinen Link zum RSS-Feed entdecken. Ist das Absicht?

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  2. 2.

    Lieber Herr Nauheimer,

    den Link ziehen wir schnellstmöglich nach, Sie können aber schon jetzt auf den Feed zugreifen:

    http://blog.zeit.de/fotoblog/feed/rss2/

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    • 24. Februar 2009 um 15:55 Uhr
    • Fabian Mohr
  3. Kommentar zum Thema

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