Buntes Schlachten?

Jim Thorpe, Pennsylvania, 2007: Matthew Golob, 42, nimmt an einer der jährlich stattfindenden Paintball-Schlachten teil, bei denen Brennpunkte des Zweiten Weltkriegs nachgespielt werden - die Schlachten um Berlin und Stalingrad sowie die Landung in der Normandie. © Chris McGrath/Getty Images

Ein Teilnehmer der Schlacht um Berlin. © Chris McGrath/Getty Images

Carmelo Nieves Jnr, 22, während der Paintballschlacht um Stalingrad. © Chris McGrath/Getty Images

Michael Andreychik, 22, tarnt sich für die Schlacht um Stalingrad. © Chris McGrath/Getty Images
Noch mehr Paintball-Porträts kann man hier sehen.
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Schade, dass Sie hier so wenig kommentierte Bilder veröffentlichen. Keines der Bilder stellt einen typischen Paintballer da.
Sie werden auf keinem Paintball-Platz in Deutschland jemanden in Naziuniform finden und schwere militärische Tarnkleidung wird auch weniger genutzt. Beim Paintball werden typischerweise farbige Trikots getragen um zwischen den Teams unterscheiden zu können.
Außerdem handelt es sich bei den in den unteren beiden Bildern gezeigten “Waffen” nicht um typische Paintballmarkierer, sondern um Nachbildungen amerikanischer Schnellfeuergewehre die vom Militär für das Training ihrer Soldaten genutzt werden.
Wie man auf dem ersten Bild sehen kann (die große Druckluftflasche wird von dem Arm verdeckt), haben Markierer aus dem Paintballsport nicht viel mit echten Waffen gemein.
Bei der aktuellen Diskussion geht es übrigens nicht um Militärische Übungen sondern um ein Verbot von Sportveranstaltungen auf öffentlichen Plätzen mit großen aufblasbaren Gummihindernissen. Vielleicht sollten Sie mal Bilder davon zeigen, die kann man bei kommerziellen Bilddatenbanken wie Getty nämlich auch erwerben.
Der übelste Fehler ist Ihnen jedoch bei dem ersten Text unterlaufen. “Skirmish” ist nicht der Austragungsort sondern die Firma, welcher das Grundstück in Pennsylvania gehört auf dem diese Veranstaltung ausgetragen wird. Dies kann man auch dem englischen Originaltext auf Getty-Images entnehmen. (“Every year Skirmish USA holds the three largest scenario paintball games in the world”)
Bitte vergleichen Sie den amerikanischen Paintball nicht mit dem Deutschem. In Deutschland ist sogar die Fluggeschwindigkeit der Farbbälle gesetzlich beschränkt und rote Farbkugeln sind wegen der Ähnlichkeit zu Blut unter den Spielern verpönt. Es geht auch nicht um das Nachspielen von historischen Ereignissen, sondern um Geschicklichkeit und Teamwork.
Ich bin übrigens kein Painballspieler. Ich habe lediglich einmal an einem Event teilgenommen und bin von dem Zusammenhalt den man in Gruppen damit erreicht begeistert.
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Ich finde es sehr verwerflich sich in einer SS Uniform zu präsentieren, besonders in Verbindung mit einem Kriegsspiel. Manchmal frage ich mich wo die Moral und Anstand der amerikanischen Jugend bleibt.
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Vielen Dank für den Hinweis, wir haben das korrigiert!
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was soll sowas denn …kein wunder das paintball in deutschland immer noch keine anerkannte sportart ist…ich spiele selber paintball(subair) aus dem grund das es ein sport ist der mit teamgeist zu tun hat…aber sowas geht nun mal gar nicht…bei sowas könnte ich echt kotzen..sorry aber bei sowas bekomme ich ohne ende nen hals….
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Die Bilder haben nichts, aber auch rein gar nichts mit dem in Deutschland praktizierten und erlaubten Paintball zu tun! Finde ich schade, denn jemand unbedarftes sieht die Bilder und steckt Paintball gleich in eine paramilitärische Schublade, die nicht der Realität entspricht.
Wer sich ernsthaft über Paintball informieren will: Der Sportjournalist Daniel Maiberg ein Buch geschrieben, in dem die deutsche Szene skizziert wird. Es hat den Titel:
“Paintball – Das Buch!: Fakten, Tipps und Spielarten.”
Ich kann nur jedem empfehlen sich das Buch zuerst durchzulesen, und sich danach ein eigenes Urteil über Paintball zu bilden.
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Diese Bilder zeigen auf eindrucksvolle Weise wie fremd und weit entfernt von Europa die US-amerikanische Kultur doch häufig ist. Befremdlich, verwerflich und bedrohlich wirken diese Bilder auf mich.
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Leider muss ich meinen Vorrednern zustimmen. Einen Artikel zu veröffentlichen welcher Paintball als Kriegssimulation darstellt finde ich eine frechheit. Paintball (Subair) hat aus meiner Sicht nichts mit den Amerikanischen Kriegsspielen zu tun.
In Deutschland werden sie selten Nachbauten finden, keine rote Paint (assoziation Blut) und Tarnkleidung ist auch nicht gestattet. Bringen Sie doch mal lieber einen Bericht über richtiges Paintball.
Unbedarfte Personen sehen diesen Artikel und finden Paintball direkt verwerflich. Dies ist in einer Zeit wo jedes Jahr mindestens ein Verbot des Spiels angedacht ist, nur weil ein Depp aus gutem Elternhaus einen Amoklauf plant, eher unschön.
Vielen Dank
Vielen Dank
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