Pavement

Pavement am 19. Mai in Berlin © Fabian Mohr

Pavement am 19. Mai in Berlin © Fabian Mohr

Pavement am 19. Mai in Berlin © Fabian Mohr

Pavement am 19. Mai in Berlin © Fabian Mohr

Support: Quasi © Fabian Mohr
Wir würden gerne öfter so wunderbare Konzerte wie Pavement in der Berliner C-Halle fotografieren, wäre es nicht so unbefriedigend. Fotografiert werden darf während der ersten drei Songs – der Normalfall bei Konzerten. Für Zeitungsfotografen, die ein Bild zum Artikel benötigen, mehr aber nicht, mag das ausreichend sein (ist es?). Sinnvoll dokumentieren kann man ein Konzert so nur schwer.
Eine kuriose Situation: Als Fotograf geht man nicht ins Konzert, um die Musiker schlecht aussehen zu lassen, sondern um Momente einzufangen und die Band leuchten zu lassen. Drei Songs bedeutet aber: Im Stechschritt fotografieren, schnell schnell, keine Experimente, keine Beobachtungen, alles aus der Hüfte. Das Ergebnis ist dann oft etwas ernüchternd. Bread and butter.
Mich interessiert, wie Musiker das Thema sehen. Lesen welche mit? Sicher, Blitz ist indiskutabel und niemand will stundenlang Fotografen zwischen sich und der ersten Reihe rumspringen sehen. Aber was spricht bspw. dagegen, dass Fotografen später im Konzert aus der Menge heraus oder seitlich mit Tele weiterfotografieren, unauffällig und höflich? Bin ich naiv? Übersehe ich etwas?
Ich bin Musiker und fotografiere auch selbst. Ich kann dem Autor voll und ganz zustimmen: Bei derlei Beschränkungen geht der fotografisch-künstlerische Aspekt eines Konzerts völlig verloren. Spannende Momente ergeben sich das ganze Konzert über und als Fotograf braucht man Geduld und Fingerspitzengefühl, um genau den richtigen Moment apzupassen und diesen dann einzufangen. Was soll so schlimm daran sein, einen verschwitzten Musiker zu fotografieren? Das gehört meiner Meinung nach dazu und macht die Bilder eines Konzerts erst richtig authentisch.
Trotzdem: Schöne Fotos!
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Drei Songs können durchaus ausreichen, um ein Konzert in ein paar brauchbare Fotos zu transportieren. Meistens funktioniert das aber nicht.
Bei Dendemann wurden mir sogar ganze zwei Songs zugestanden. (Nicht) Witzig ist es dann, ein paar Tage später die eigenen Fotos auf dem Blog seines Djs zu finden, und/oder Anfragen des Managements oder Labels zu bekommen, ob sie die Fotos verwenden dürfen…
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hi, unter fotokollegen, dass mit dendemann ist echt etwas dreist vom management. aber meistens haben die bürohansel keine ahnung von dem was beim konzert stattfindet. ein tipp von mir, fragt vorher den künstler bzw das management ganz konkret an, macht vorschläge und sprecht über verwendungsrechte. ich hatte bisher wenn ich es mir vorher organisiert hatte immer keine probleme, kenne aber die sch$%& 3 Titel Regel auch zu genüge. Noch besser kommt es wenn die Labels die eigenen Bilder benutzen und auf der anderen Seite noch schneller als einem lieb ist abmahnen, wenn man gewisse bilder nutzt. ansonsten schön das du noch fotos machst fabi!
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Mit ImageSpread ohne Anmeldung…. Liebes Team von ImageSpread aus Wittenberg, jetzt haben wir genug Spam verteilt, Ja? Die Red.
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Sehr sehr gelungene Fotos. Ich selbst bin Hobby- Musiker und Fotograf und weiß daher, dass jedes Konzert eine Herausforderung an den Fotografen ist, die verschiedenen Sound- & Lichtstimmungen authentisch einzufangen …
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