
© Daniel Berehulak/Getty Images

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Nachdem die Taliban im Februar 2009 die Kontrolle über das Swat-Gebiet, eine nordwestliche Grenzprovinz Pakistans, übernommen hatten und die pakistanische Armee im Mai die Gegenoffensive im Swat-Gebiet, Lower Dir und Buner gestartet hatte, sind ca. drei Millionen Menschen auf der Flucht in ihrem Heimatland.
Die internationale Flüchtlingsorganisation UNHCR hat Probleme, die vielen Vertriebenen zu versorgen, da immer wieder neue Lager entstehen und schon vorhandene sehr schnell wachsen.

© Filippo Monteforte/AFP/Getty Images

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Zahlreiche Menschen und Tiere, die ihr Zuhause durch das schwere Erdbeben in der Region rund um L´Aquila verloren haben, wurden provisorisch in Zeltdörfern untergebracht. Für großen Unmut und Kritik sorgten Äußerungen des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, der den Überlebenden geraten hatte, die Zeit in den Notunterkünften als “Camping-Wochenende” zu betrachten: “Berlusconi-Vergleich empört Erdbeben-Opfer” (ZEIT ONLINE)

Changchun, China, März 2009: Küken sind bei chinesischen Kindern sehr beliebt. So wie dieses werden viele vor der Schule verkauft und nach Hause getragen. Leider ist ihre Lebenserwartung sehr gering und beträgt in den meisten Fällen nur einige Tage. Wenige werden, nachdem der Flaum vergangen ist, weiter als Nutztier gehalten - und noch wenigere werden ein geliebtes großes Huhn. © China Photos/Getty Images

Chanquin, Irak, Januar 2009: Plüschtiere werden am Straßenrand zum Verkauf angeboten, im Hintergrund ein schwer bewaffneter US-Soldat. © Filippo Monteforte/AFP/Getty Images
Riesentiger und Eichhörnchen, in satten Farben und Zellophan eingetütet, sind nicht die Kuscheltiere, die man in den Armen irakischer Kinder vermutet. Aber sie gehören, wie die amerikanischen Soldaten, zum Leben im Irak.

Am Straßenrand in Kabul betteln afghanische Frauen im Februar 2009 in ihren blauen Burkas um Geld. Bevor es für Frauen zu einer von der Taliban-Regierung eingeführten Pflicht wurde, die Burka zu tragen, galt der blaue Stoff als teuer und war daher nicht oft auf den Straßen zu sehen. Die blaue Burka war somit fast die einzige Möglichkeit, sozialen Status durch Kleidung zu zeigen. Nach und nach wurde diese Mode auch von nicht wohlhabenden Frauen getragen, so dass die Farbe inzwischen dominiert. Nach dem Abzug der Taliban wurde die Burka-Pflicht zwar aufgehoben - für Frauen ist sie jedoch, neben anderen Faktoren wie sozialem Ansehen und Sicherheit, eine Möglichkeit, ihre Armut zu verbergen. © Shah Marai/AFP/Getty Images