Freitagsgebet

Ein Teilnehmer des Freitagsgebets auf dem Tahrir-Platz in Kairo. © Mohamed Abd El-Ghany/Reuters

Ein Teilnehmer des Freitagsgebets auf dem Tahrir-Platz in Kairo. © Mohamed Abd El-Ghany/Reuters
Was bleibt von einem Konzern wie Quelle nach Insolvenz und Massenentlassungen noch übrig? Bis auf Erinnerungen – fast nichts. Der Fotograf Stefan Koch hat das Ende des Versandhausriesen in seinem Projekt “Meine Quelle” dokumentiert. Eine Spurensuche an verlassenen Orten.

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Tripolis, Anfang Oktober: David Gerbi betet in den zerstörten Räumen der Dar Bishi-Synagoge. 1967 musste Gerbi mit seiner Familie aus Libyen fliehen, als es wegen des Sechstagekriegs zu Übergriffen auf jüdische Bürger kam. Libyens Staatschef Gaddafi ließ zwei Jahre später alle Juden ausweisen und ihren Besitz beschlagnahmen. Die meisten Synagogen in Tripolis wurden seitdem zerstört oder in Moscheen umgewandelt.

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Moskau, im September: Ein Mann protestiert gegen seine Verhaftung vor der Zentrale der Wahlkommission. Mehrere Dutzend Menschen hatten vor dem Gebäude demonstriert und zu einem Wahlboykott aufgerufen.

© Uriel Sinai/Getty Images

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Erschöpfte Demonstranten: Momentaufnahmen am Rande der Proteste in Israel, die der Fotograf Uriel Sinai eingefangen hat.