Bilder, die Geschichten erzählen
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Reportage

Der Aralsee – eine stille Umweltkatastrophe

Von 9. Juni 2011 um 12:27 Uhr

Staub bis zum Horizont, rostende Schiffe auf Wüstensand: Sven Cichowicz hat in beeindruckenden Aufnahmen dokumentiert, wie weit der riesige Aralsee inzwischen ausgetrocknet ist. In unserem Video berichtet Cichowicz über die Eindrücke vor Ort und zeigt die Bilder seiner fotografischen Expedition.

Kategorien: Foto, Reportage, Video

Flut in Pakistan

Von 12. August 2010 um 23:20 Uhr
Sukkur: Ein völlig erschöpfter Mann hält sich an einem Marine-Boot fest, das ihn aus dem Überschwemmungsgebiet rettet. © Paula Bronstein/Getty Images

Sukkur: Ein völlig erschöpfter Mann hält sich an einem Marine-Boot fest, das ihn aus dem Überschwemmungsgebiet rettet. © Paula Bronstein/Getty Images

Pakistan leidet unter der verheerendsten Flutkatastrophe seit Jahrzehnten. Tausende Menschen kamen ums Leben, Millionen mussten vor den Wassermassen flüchten. Hintergründe finden Sie in unserer Artikelübersicht zum Thema Pakistan, weitere Reportagebilder aus dem Krisengebiet in unserer Fotostrecke “Pakistan versinkt”.

Kategorien: Foto, Reportage

Aufwachsen in Afghanistan

Von 4. Mai 2010 um 13:48 Uhr

Ein Kind beobachtet eine Militär-Patrouille in Marjah im Süden Afghanistans. © Mauricio Lima/AFP/Getty Images

Straßenhändler mit Kind in Afghanistans Hauptstadt Kabul. © Mauricio Lima/AFP/Getty Images

Abenddämmerung in Marjah. © Mauricio Lima/AFP/Getty Images

Ein Kind spielt vor einem Damenfriseurladen in Kabul. © Mauricio Lima/AFP/Getty Images

Swimming-Pool in Kabul. © Mauricio Lima/AFP/Getty Images

Einkaufsstraße in Kabul. © Mauricio Lima/AFP/Getty Images

Ein Jugendlicher beobachtet eine Patrouille des US-Militärs in der Stadt Marjah. © Mauricio Lima/AFP/Getty Images

Kategorien: Foto, Reportage

Reise nach Nordkorea

Von 13. April 2010 um 11:04 Uhr

Unterwegs in Nordkorea: Autobahnen ohne Verkehr. Fotografieren ist nur an Raststätten erlaubt. Unterwegs einmal anzuhalten, ist nicht möglich. „Aus Sicherheitsgründen“, wie es die staatlichen Reisebegleiter formulieren. © Malte E. Kollenberg

„Bitte fotografieren Sie immer die gesamte Statue und schneiden Sie nichts ab“: Wenn es um Herrscherkult geht, überlässt das nordkoreanische Regime ungern etwas dem Zufall. Die Kim Il Sung-Statue gehört zum Standardprogramm, wenn westliche Besucher durch die Hauptstadt Pjöngjang geführt werden. Rechts im Bild Herr Myong – der offizielle Aufpasser an der Seite unseres Fotografen. © Malte E. Kollenberg

Selbst in der U-Bahn sind der „Ewige Präsident“ und der „Geliebte Führer“ stets präsent: Bilder von Kim Il-sung und Kim Jong-il hängen in jedem Abteil. © Malte E. Kollenberg

Blick auf den Bahnhof in Pjöngjang – eine Aufnahme, die streng genommen schon nicht gestattet war. Militärisch wichtige Anlagen, dazu zählen für Nordkoreas Führung selbst Bahnhöfe, dürfen von Reisenden nicht fotografiert werden. © Malte E. Kollenberg

Englisch-Unterricht in der „Großen Studienhalle des Volkes“ in Pjöngjang: Eine Professorin ruft englische Sätze in ein Mikrofon, die von den Studenten wiederholt werden – wieder und wieder. © Malte E. Kollenberg

Der „Juche“-Tower steht auf der Ostseite des Taedong-Flusses in Pjöngjang. „Juche“ löste Ende der 70er Jahre den Marxismus-Leninismus als Nordkoreas zentrale Ideologie ab. © Malte E. Kollenberg

Seltene Momente ohne Beaufsichtigung: Während der Fahrt zwischen Pjöngjang und Peking aus dem Zugfenster fotografiert – ein Uniformierter, der einen Ochsenkarren führt. Dass es in Nordkorea Armut gibt, wird zwar von offizieller Seite bestritten. Mehrfach wurde in den vergangenen Jahren jedoch über gravierende Versorgungsengpässe und auch Hungersnöte berichtet. © Malte E. Kollenberg

Ein nordkoreanisches Hochzeitspaar in der Lobby des Hyangsan-Hotels, im Myohyang-Gebirge. © Malte E. Kollenberg

Die schmale Betonstufe am Boden markiert die Grenze zwischen Nord- und Südkorea. Soldaten beider Staaten stehen sich hier direkt gegenüber – im Vordergrund die nordkoreanische Seite. Formal gesehen befinden sich die beiden Länder noch im Kriegszustand. Nach dem Korea-Krieg wurde 1953 lediglich ein Waffenstillstand geschlossen. © Malte E. Kollenberg

Nordkoreanisches Visum: Das Einlegeblatt im Reisepass unseres Fotografen, ausgestellt durch die Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Korea in Peking. Bemerkenswert ist die links unten eingetragene Jahreszahl 98. In Nordkorea wird nach dem „Juche“-Kalender gezählt – dieser beginnt 1912, im Geburtsjahr von Kim Il Sung. © Malte E. Kollenberg

Der Bamberger Journalist und Videoreporter Malte E. Kollenberg hatte 2009 Gelegenheit, eines der ungewöhnlichsten Reiseziele überhaupt zu besuchen: Nordkorea. Zusammen mit seinem Vater fuhr Kollenberg im Rahmen einer von den nordkoreanischen Behörden organisierten Reise in das sonst hermetisch abgeschottete kommunistische Land. Offiziell als “Student” gemeldet, fotografierte Kollenberg trotz massiver Einschränkungen und stets präsenter Aufpasser mit zwei seiner Kameras.

Die Bilder spiegeln die Kontraste Nordkoreas wider – farblose Kargheit des täglichen Lebens ebenso wie überbordenden Herrschaftskult. Nahezu unmöglich war es für die beiden Reisenden aus Deutschland, mit “nichtstaatlichen” Nordkoreanern ins Gespräch zu kommen – jede Kontaktaufnahme war verboten, selbst in Restaurants wurde auf “Sicherheitsabstand” geachtet.

In Zusammenarbeit mit Malte E. Kollenberg, der im Juni als freier Korrespondent nach Seoul/Südkorea geht, zeigen wir im ZEIT ONLINE Fotoblog nun erstmals eine Auswahl seiner Nordkorea-Bilder. Falls Sie mehr erfahren wollen – Malte E. Kollenberg liest mit und beantwortet gerne Ihre Fragen zu Nordkorea und seinen Eindrücken in den Kommentaren.

(Hinweis: In einer früheren Fassung dieses Artikels hatte sich ein kleiner sachlicher Fehler in eine Bildunterschrift eingeschlichen: In Pjönjang werden zwar auch U-Bahnen eingesetzt, die ursprünglich aus Berlin kommen. Für den hier abgebildeten U-Bahn-Wagen gilt dies jedoch nicht. Mehr über die U-Bahn in Pjönjang bei Wikipedia und pyongyang-metro.com)

Kategorien: Foto, Reportage

Pessach

Von 30. März 2010 um 15:08 Uhr
März 2010, Beit Horon, Westjordanland: Orthodoxe Juden versammeln sich vor dem Pessach-Fest an einer Quelle. ©  Baz Ratner/Reuters

März 2010, Beit Horon, Westjordanland: Orthodoxe Juden versammeln sich vor dem Pessach-Fest an einer Quelle. © Baz Ratner/Reuters

Beit Horon: An der Quelle wird Wasser entnommen, um es später für die Herstellung von Matzen zu verwenden. Die ungesäuerten Brotfladen werden traditionell zum Pessach-Fest gegessen.  ©  Baz Ratner/Reuters

Beit Horon: An der Quelle wird Wasser entnommen, um es später für die Herstellung von Matzen zu verwenden. Die ungesäuerten Brotfladen werden traditionell zum Pessach-Fest gegessen. © Baz Ratner/Reuters

Ashod: Küchenutensilien werden nach genau festgelegten Regeln gereinigt. © Amir Cohen/Reuters

Ashod: Küchenutensilien werden nach genau festgelegten Regeln gereinigt. © Amir Cohen/Reuters

Orthodoxe Juden verbrennen vor dem Pessach-Fest Teigwaren und Brot aus Sauerteig („Chamez“).  ©  Ronen Zvulun/Reuters

Orthodoxe Juden verbrennen vor dem Pessach-Fest Teigwaren und Brot aus Sauerteig („Chamez“). © Ronen Zvulun/Reuters

Jerusalem, Mitte März: Ein Arbeiter entfernt Zettel mit Gebeten und Fürbitten aus den Spalten der Klagemauer, um Platz für neue Botschaften zu schaffen. © Baz Ratner/Reuters

Jerusalem, Mitte März: Ein Arbeiter entfernt Zettel mit Gebeten und Fürbitten aus den Spalten der Klagemauer, um Platz für neue Botschaften zu schaffen. © Baz Ratner/Reuters

Das Pessach-Fest ist für Juden eine der wichtigsten religiösen Feiern im Jahresverlauf. Mehr bei Wikipedia sowie auf den Seiten der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland und des Zentralrats der Juden in Deutschland, aktuelle Berichte auf unseren Nachrichtenseiten: Israel riegelt Westjordanland vor Beginn des Pessach-Festes ab.

Kategorien: Foto, Reportage