Wir können's besser: Für eine Wirtschaft, die Ressourcen und Klima schont

Investoren-Liebling “Better Place”

Von 25. Januar 2010 um 09:41 Uhr

Draußen herrscht Wirtschaftskrise – und die Jungs von Better Place, dem amerikanischen Autobatterie-Spezialisten, haben es trotzdem geschafft, 350 Millionen US-Dollar Wagniskapital einzusammeln, wie die New York Times vermeldet. Nach Einschätzung von Branchenexperten hat kein Cleantech-Untenehmen bislang soviel Risikokapital am freien Markt erhalten können. Noch immer scheuen sich gerade private Geldgeber vor zuviel Engagement, zu unklar sind derzeit die politischen Rahmenbedingungen für die CO2-freie Wirtschaft. Better Place will weltweit ein Netz für Elektroauto-Ladestationen aufbauen, in Israel und Dänemark haben die Vorbereitungen begonnen, Renault hat seine Unterstützung bereits angekündigt.

Da passt es ganz gut, dass Bundesumweltminister Norbert Röttgen heute die Aktionswoche “Klima und Finanzen” eröffnet. Er will mehr privates Kapital für den Klimaschutz mobilisieren, von 40 Milliarden Euro jährlich ist die Rede, damit Europa sein Ziel, die CO2-Emissionen um 40 Prozent zu reduzieren, erreichen kann. Klingt viel . Klingt teuer. Aber wie hat schon Lord Stern gesagt: Wenn wir nichts gegen den Klimawandel tun, wird´s noch teurer.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    [...] Weitere Informationen gibt es auch im ZEIT-Blog von Marlies Uken. [...]

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  2. 2.

    Vorweg, die Idee hat erst mal was.

    Wären da nicht kleine sprachliche “Manipulationismen”: In Ihrem Blog, liebe Frau Uken, sprechen Sie von “Elektroauto-Ladestationen”.

    Was versteht man wohl unter diesem Begriff, wenn man ihn unkommentiert so stehen lässt? Vermutlich das, was Herr Jedermann automatisch assoziieren würde: eine elektrische “Steckdose”. Liest man im Originalartikel nach, erfährt man hingegen, dass an den Ladestationen ganze Batterien ausgetauscht werden.

    Dennoch ist das eine gute Idee.

    Warum also thematisiere ich das Ganze: Weil das Vorhalten umfangreicher Batteriesätze die Produktion noch umfangreicherer Batteriesätze voraussetzt. Und die muss nicht notwendig “Cleantech” sein.

    Vielleicht verläuft die Produktion solcher Batteriesätze ja doch per “Cleantech”? Ja, vielleicht – aber genau da fängt seriöse journalistische Recherche an (dort, wo die Recherche von Frau Uken aufgehört hat).

    Herzlichst Crest

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    • 25. Januar 2010 um 23:30 Uhr
    • Crest
  3. Kommentar zum Thema

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