Wir können's besser: Für eine Wirtschaft, die Ressourcen und Klima schont

Energy Autonomie – der Film eines Öko-Utopisten

Von 15. März 2010 um 09:47 Uhr

Selten war ich bei einem Film so hin- und hergerissen: Ist Energy Autonomy nun ein guter, empfehlenswerter Film? Der Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner, der am 18.3.2010 in den Kinos anläuft, beschreibt die Vision, die weltweite Energieversorgung komplett auf Öko-Strom umzustellen. Hier der Trailer:

Vier Jahre lang hat Regisseur Flechner recherchiert, gedreht wurde am Ende etwa zwei Monate lang in elf Ländern. Herausgekommen ist eine Reise zu den Protagonisten der Öko-Szene. Manche sind altbekannt, etwa der Wirtschaftsnobelpreisträger Muhammad Yunus aus Bangladesh, der mit seinen Mikrokrediten Solaranlagen finanziert (und leider persönlich relativ kurz zu Wort kommt). Oder Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger, die sich im brasilianischen Urwald über ein Projekt informiert, bei dem die Anwohner Geld erhalten, wenn sie keinen Urwald abholzen.

Spannend ist der Besuch bei Zengrong Shi, dem Chef von Suntech Power, einem der größten Hersteller von Solarzellen weltweit mit Sitz in China. Oder beim Multitalent Elon Musk: Der 39-Jährige Amerikaner entwickelte zuerst das Amazon-ebay-Bezahlsystem Paypal, dann eine Raumstation. Inzwischen finanziert er das Elektroauto Tesla und Solarzellen.

Alles sehr interessante Persönlichkeiten, mit faszinierenden Geschichten. Und doch hat mich eines enorm gestört: Dieser Film hat den Charakter eines Werbefilmchens für die Ökostrom-Branche. Das beginnt bei der Optik: Viele Szenen wirken  zu glatt, fast “spielfilmartig” – übrigens ganz anders, als der Video-Trailer vermuten lässt. Wunderschöne Windräder in Dänemark oder im Sonnenuntergang in Kalifornien. Dazu gibt es warme Musik, viele Geigen.

Regisseur Fechner erklärte mir, er wolle diesmal einen anderen Weg gehen, die Menschen “vom Schönen abholen”. Nur ist es ein waghalsiger Balanceakt zu Werbung und Kitsch. Erst recht, wenn sich oftmals die Hauptpersonen einfach nur die Bälle zu spielen; wenn ein Windstrom-Pionier aus Dänemark und eine Speicherexpertin aus Neuseeland sich gegenseitig versichern, wie wichtig Stromspeicher für ein flukturierendes Windstromangebot sind.

Eine der wichtigsten Personen in dem Film ist zudem Matthias Willenbacher, der Chef der Juwi AG, einem der führenden Projektentwickler von Solar-und Windparks. Willenbacher ist Hauptsponsor der Films – was dem Kinobesucher allerdings nicht sehr explizit gesagt wird.

Und dann gibt es noch den SPD-Solarpapst Hermann Scheer, dessen Buch Fechner zu dem Film inspiriert hat. Entlang Scheer erzählt Fechner seine Episoden, immer wieder taucht der Eurosolar-Präsident als Advocat der Ökostrombranche auf: Scheer in Los Angeles, Scheer im Berliner Bundestag, der unermüdliche Nachtarbeiter. Puh, das war mir dann doch irgendwann zuviel.

Zumal sein Counterpart in dem Film, Fatih Birol, der Chefökonom der Internationalen Energieagentur, relativ schwach wegkommt. Birol ist leider die einzige kritische Stimme in dem Film, ihm kommt die Ehre zu, Skepsis anzumelden und dem Öl die  Zukunft zuzureden.  Lieber hätte ich die beiden da im direkten Streitgespräch gesehen…

Das Anliegen des Films kann ich sicherlich teilen: Wer hätte nicht gern eine Welt, die sich 100 Prozent mit Ökostrom versorgt -  ohne dass es mehr kostet. Nur: Wer sich den Film anschaut, sollte nicht einen Dokumentarfilm im Stil von We feed the world oder Let´s make money erwarten. Energy Autonomy ist vieles, aber sicherlich kein hartes und aggressives Plädoyer für die Energiewende, sondern eher ein weichgespültes. Und dabei birgt das Thema doch soviel Sprengstoff.

Kategorien: Allgemein
Leser-Kommentare
  1. 9.

    Paypal gehört eBay, nicht Amazon.

    Ich hätte mir eine ausführlichere Kritik zu diesem Film gewünscht.

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  2. 10.

    “Wer hätte nicht gern eine Welt, die sich 100 Prozent mit Ökostrom versorgt – ohne dass es mehr kostet.”

    Lieber Autor, bitte verzeihen Sie meine harte Kritik – allerdings offenbaren Sie mir mit diesem einen Satz ihre grenzenlose Unwissenheit.

    Ich möchte meine harte Kritik näher erleutern – ihre Aussage ist einfach vollkommen undifferenziert. Wäre eine Welt mit einer 100 % Ökostromversorgung nicht wünschenswert, wenn die Kosten 10% über den aktuellen liegen würden? Berücksichtigen Sie indirekte, Umwelt, Sozial, Risiko – Kosten in der aktuellen Berechnung? Wie bewerten Sie die Endlagerproblematik in der Kostenfrage.

    Es ist eben nicht eine reine “Kostenfrage”- es prallen 2 Systeme aufeinander bei denen jeweils nicht sicher ist, wie viel Sie jeweils kosten, weil die Zahlungsströme vollkommen unterschiedlich sind.

    “Kosten” – meinen Sie heutige Kosten – kosten vor Steuern oder danach, meinen Sie die langfristigen Kosten? Aus der modernen betriebswirtschaftlichen Erfahrung, wissen wir von den Erfahrungskurvengesetzen – bei unterschiedlichen Markterschließungsstrategien, sinken die Kosten in einem unterschiedlichen Tempo – je nach Ausbringungsmenge. Daher auch strategisches Controlling genannt, hilft es uns komplexe Vorgänge näher zu verstehen.

    Angewandt auf Ihre Aussage – sollen die Kosten SOFORT geringer sein als aktuelle Technologien, oder LANGFRISTIG – beide Faktoren hängen ja direkt von der gewählten Strategie ab.

    Besser wäre es, wenn Sie Ihre Aussage differenzieren würden zwischen der technischen REALISIERBARKEIT einer 100% Ökostromversorgung – oder Ihrer Unmöglichkeit – wobei sich mehrere Studien hier vollkommen einig sind, dass es möglich ist. Technisch.

    Jetzt ist die Frage, welchen Preis müssen wir für die jeweilige Strategie bezahlen? Und hier fängt der Blick in die Glaskugel an – denn wir wissen weder, welches Preisetiquette wir an den Atomstrom kleben sollen, noch an den “Öksotrom” – diese Preise sind einfach von zuvielen Faktoren abhängig.

    Die entscheidende Frage sollte lauten – können wir uns als Industriegesellschaft eine Umstellung auf Ökostrom leisten und wenn ja, welchen Wohlstandserlust müssten wir azeptieren?

    Können Sie mir erklären, durch welche Mechanismen wir einen Wohlstandsverlust erleiden? Unsere Produktionsfaktoren sind nicht ausgelastet – eine Konsumverdrängung findet nicht statt.

    Sie werden meine Kritik sicherlich nicht nachvollziehen können, noch verstehen, was nun genau ich kritistiert habe – ich kritisiere Ihre Eindimensionale Denkweise und die Übertragung von einer Einzelbetriebswirtschaftlichen Denkweise auf eine Volkswirtschaft.

    Als für Sie verständlich Beispiel:

    Warum sollte ich ein altes Haus zerstören um ein Neues aufzubauen, wenn das Alte noch seine Funktion erfüllt? Weil es mir einerseits ein Mehr an Sicherheit gewährleistet, ein weniger an Brennstoffverbrauch und ein mehr an Lebensqualität. Dabei nenne ich diese Entscheidung eine Investitionsentscheidung, mein Haus ist eine Investition, vorgenommen obwohl ich das alte Haus hätte weiter nutzen können.

    In der “Wirtschaft” – anscheinend einem vom Leben abgekoppelten Bereich – wird der Abriss des alten Hauses als Verschwendung bezeichnet – obwohl das neue Haus deutliche Qualitätsvorteile erbringt, Menschen beschäftigt und neue Werte schafft. Das neue Haus, dass wird niemand bestreiten, ist besser als das Alte. (Meist).

    Kurz – wieso sollten wir nicht diese Fortschritt in Angriff nehmen um unsere Welte neu zu gestalten und daraus zu lernen? Wir müssen doch nicht alle alten Kraftwerke heute abschalten – aber wir sollten unsere Kraft darauf verwenden Alternative Strukturen zu errichten. Oder mit welchen Aufgaben sollten wir uns in Zukunft beschäftigen? 1 * im Monat ein neues Auto kaufen, damit die Wirtschaft brummt – täglich 1 Paar Schuhe…… Konsum ist gut- aber nutzlos. Investitionen in Alternativen müssen sich immer mit Zinsen und Zinseszinsen rechnen?

    Das ist ihre Eindimensionalität.

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    • 15. März 2010 um 12:49 Uhr
    • Logik-Ratio
  3. 11.

    Energie ist die zentrale Größe um “Fortschritt” zu messen und der Energieverbrauch eines Landes (Pro Kopf) ist ein deutlich sicherer Indikator als willkürlich berechnete Wirtschaftswachstumsraten.

    Energie ist in ihren unterschiedlichen “Formen”, z.B. als Dünger, als Treibstoff usw. – der Lebensquell unserer modernern Gesellschaft, bzw. einer jeden Zivilisation.

    Allerdings erleben wir ein Verschmelzen einer immer größeren Anzahl von Energiemärkten – z.B. von Nahrungsmittel und Kraftstoffen. Sicherlich ist die Konvertabilität noch eingeschränkt, doch genauso wie sich eistmals zögerlich Flugzeug und Bahn begannen zu konkurrieren, so verschmelzen immer mehr Energiemärkte.

    Energie ist das ZENTRALE Problem unserer Gesellschaft. Wäre es mit der aktuellen Technologie denkbar, dass alle 7 Miliarden Menschen auf dieser Welt auf dem Lebensstandart der USA leben könnten?

    Woher kommt das Benzing, woher die Kohle, das Uran, oder der Fisch und das Fleisch?

    Die alternative Energiegewinnung in ihren Facetten liefert eben gerade diese Antwort – sicherlich gibt es weitere Faktoren, wie z.B. die Stabilität eines Landes, oder das Bildungslevel, die über den WOhlstand entscheiden – aber wer glaubt ernstlich, dass es nicht Interesensgruppen gibt, die gar kein Interesse an einer Entwicklung der 3. Welt haben, weil dies viele Waren verteueren würde? Angefangen beim Tee über die genähten Jeans in Bangladesh für 5 €.

    Ihr Kommentar beweist deutlich, dass Sie sich über diese Zusammenhänge keine Gedanken gemacht haben, wie auch über die Aussage – dass der Ökostrom uns Deutsche in den Ruin treiben würde….

    Wenn dann kann Ökostrom lediglich 2 Auswirkungen haben: 1) er führt zu einer Umverteilung des Volkseinkommens – von den Steuernzahlern zu den Solarzellenbesitzern – oder es ist Volkswirtschaftlich nicht aufrecht zu erhalten, da z.B. zur Herstellung von Solarzellen mehr Energie verbraucht wird, als bei der Nutzung frei wird.

    Punkt 1) wirkt ähnlich wie die Ausgabe von Staatsschuldtiteln – der Staat nimmt den Bürgern die Steuern durch Zwang ab und überweist das Geld an die Wohlhabenden, die unterm Strch mehr Geld von Staat erhalten, als sie an Steuern bezahlen (und es nicht verkonsumieren müssen/können) – diese “leihen” dem Staat das Geld, weil Sie häufig nicht wissen, was Sie sonst damit anfangen sollen -

    Zu Punkt 2) Wir wissen aus der BWL – vollkommmen Produkt unabhängig – dass es einen Erfahrungskurveneffekt gibt – im Zeitablauf und bei steigender Produktion, sinken (grob gesprochen) die Produktionskosten eines Produktes. D.h. um so mehr Solarzellen heute produziert werden, um so schneller sinkt auch der Preis. Der Preis hängt nicht nur von der Entwicklungszeit ab, sondern ENTSCHEIDEND von der akkumulierten Produktionsmenge – d.h. werden heute MEHR SOLARZELLEN produziert, SINKT auch der PREIS SCHNELLER.

    Noch ein anderer Punkt – wieso glauben Sie so stoisch, die Stromlast würde sich nicht den veränderten Preisen und dem veränderten Angebot anpassen?

    Atomkraftwerke produzieren rund um die Uhr Strom – also mussten Nachts abnehmer gefunden werden – die Industrie, Nachtspeicherheizungen, Straßenbeleuchtung usw.

    Ein Atomkraftwerk könnte den Strom Nachts verschenken – es würde den Betreiber nur wenig kosten, die Hauptkosten fallen durch den Bau und den generellen Betrieb an.

    Denken Sie tatsächlich, technisch ist das alles “unöglich”? Ich denke nicht. Auch Bezahlbar ist es – denn alles was wir zum Bau brauchen, finden wir in Europa – wir könnten es auch umsetzen, wenn morgen der Rest der Welt durch eine Katastrophe untergehen würde – aber die entscheidende Frage ist doch – wollen wir es auch?

    Beim Konsum sprechen alle von Mehr ist besser – mehr Schuhe, mehr Klamotten, mehr Klingeltöne – die Sinnfrage ist verpönt. Aber wenn wir unsere Stromversorgung umstellen und damit einen Quantensprung im Fortschritt erreichen könnten, dann rechnet jeder vor, dass man mit einer Alternativen 0,2 % mehr verdienen kann.

    Für eine Einzelperson mag dieser Gedanken Sinn ergeben – eine Jeans kann man anziehen, der Strom kommt egal wie aus der Steckdose – aber für unsere Kinder? Für unser Leben morgen? Wäre es da nicht besser eine ALternative aufzubauen? Wie man Atom und Kohlekraftwerke baut, wissen wir – das würde, wenn wir wollten, in ein paar wenigen Jahren wiederholt werden können (Siehe Indien und China oder in der deutschen Vergangenheit.) – alternative Systeme – dafür haben nur wenige das Know How. Wieso nicht wie die Mondmission in den 60er das Projekt in Angriff nehmen?

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    • 15. März 2010 um 13:11 Uhr
    • Logik-Ratio
  4. 12.

    Herr Arndt, Ihr Kenntnisstand zeigt dass Sie es wirklich nötig haben sich den Film anzusehen! Noch besser: Kaufen/leihen Sie sich das Buch Energieautonomie von H. Scheer.
    http://www.hermannscheer.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=550&Itemid=103

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    • 15. März 2010 um 13:13 Uhr
    • achimvr
  5. 13.

    Eine recht gute Rezension zur Ideologie des Herrn Scheer & Co. Findet man im Netz von Herrn Dr. Gerhard Luther (DPG, Uni Saarland).
    http://www.uni-saarland.de/fak7/fze/AKE_Archiv/DPG2005_Klimastudie_bunt/L540_Rezension-Scheer-Energieautonomie.doc

    Wenn auf dieser Erde 1,5 Mrd. Menschen keinen Zugang zu elektrischer Energie haben, dann liegt das in der Armut der Menschen begründet. In diesen Ländern kostet ideologiefrei erzeugter Strom ca. 5 ct/kWh als Endkundenpreis. Solar- und Windstrom mit mindestens dem 3-5 fachen an Erzeugungskosten ist dort unverkäuflich.

    Wir zahlen in Deutschland aktuell ca. 10 Mrd. EUR/a an Subventionen für diese überwiegend nutzlosen Technologien. Gleichzeitig ist die Antiatomkirche praktisch Staatsreligion. Da muss natürlich die Propagandamaschine angeheizt werden, um die Menschen bei Laune zu halten.

    Die Chinesen haben vor 50 Jahren ähnliches wie die heutigen Solarprediger versucht. Jedem Dorf seinen Hochofen und eigene Energieversorgung. Der „Große Sprung nach vorn“ endete im größten menschengemachten Desaster.

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    • 15. März 2010 um 18:56 Uhr
    • Michael Clemens
  6. 14.

    Der Film mag ja einseitig sein. Er wirbt eben für eine Sache und jede Werbung ist eben einseitig.
    Sie aber wollen offenbar den Eindruck erwecken sachlich und fundiert zu argumentieren.

    Wer aber seit Jahren an diesem Thema dran ist, merkt sehr schnell das sie offenbar ein Verfechter althergebrachter Technologie sind, dessen Standpunkt nicht auf fundiertem Wissen basiert, sondern andere Gründe haben muß.
    Vielleicht profitieren sie ja auch ganz gut an alten Strukturen?

    Mit Gruß
    däumling

    Antworten

  7. 15.

    Es entbehrt jedweder Logik an fossiler Energie zu klammern. Wenn etwas, das man verbraucht, in begrenzter Menge vorhanden ist, so sucht das rational entscheidende Individuum nach einem Substitut – Fossile Ressourcen gehen aus, also sucht man nach Alternativen. Dass diese heute ökologisch nachhaltig sind ist eher ein Bonus und löst glücklicherweise ein weiteres Problem (aber dazu später). Sie haben einen Acker von 1qm. Wenn Sie sich nur von Gemüse A ernähren und feststellen, dass Sie dieses zwar häufiger im Jahr anbauen können als Gemüse B und in Folge dessen mehr Ertrag erhalten, aber sehen, dass der Ertrag von A von Jahr zu Jahr abnimmt, so MÜSSEN Sie, wenn Sie langfristig überleben wollen, zwangsläufig auf B umstellen. Der Anbau von B ist sicherlich mit mehr Arbeit (=Kosten) verbunden, lässt jedoch sein Ertrag von Jahr zu Jahr (relativ) nur um die Hälfte dessen nach – Übertragen wir das Beispiel auf erneuerbare Energien, so nimmt der Ertrag sogar kaum bis nicht ab. Sie können ja damit beginnen, vorausgesetzt Sie merken die Entwicklung von A früh genug, 0,1qm von B zu bestellen und 0,9 von A. Im kommenden Jahr bestellen sie 0,2qm des Ackers mit B und 0,8 mit A. Hauptsache die Entwicklung geht gen 1qm Anbaufläche B. So relativieren Sie übrigens auch die Opportunitätskosten und verbessern Ihr Portfolio. Das diese Energien die Umwelt schonen, ist wie gesagt, schön, aber nicht der Kern DIESEN Problems. Gut ist es dennoch, dass diese Alternativen zudem ein zweites großes Problem, das Problem der ökologischen Nachhaltigkeit, lösen.

    Wer also auf B umstellt kann getrost als Unternehmer bezeichnet werden – Er investiert. Bleibt man bei B ist man nur – pardon – dumm…

    …und verhungert.

    Allen Subventionskritikern lege ich übrigens diesen Artikel ans Herz – Und ja, ich habe Keynes verstanden und (leider) bis zum Erbrechen durchgekaut.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Multiplikator_%28Volkswirtschaft%29
    ______

    Denken Sie bitte einmal über die Kostenentwicklung bei Bio Lebensmitteln innerhalb der letzten Jahre, den Preis heute, und die Argumente in den Anfängen der Einführung nach.

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    • 15. März 2010 um 20:33 Uhr
    • Michael L.
  8. 16.

    “Let’s make money” als Dokumentarfilm zu bezeichnen, ist ein Witz, da dieser Film nur Halbwahrheiten präsentierte und einfach nur gegen die Wirtschaft hetzte. Auch hier spielte bereits Herr Scheer mit, der mir mit seiner dummdämmlichen naiven Weltsicht auf den Sack ging. Ich denke die “4.Revoulution” wird nicht mehr zu bieten haben, als die simple und völlig vereinfachte Botschaft, dass die bösen Großkonzerne an wirklich allen Problemen dieser Erde Schuld sind. Diese Grundeinstellung befreit angenehmerweise den kleinen Mann aus der Verantwortung für sein Handeln…

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    • 16. März 2010 um 07:23 Uhr
    • Michael
  9. Kommentar zum Thema

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