Wir können's besser: Für eine Wirtschaft, die Ressourcen und Klima schont

Neuer UN-Report: Die Erde am Anschlag

Von 30. Januar 2012 um 12:47 Uhr

Globale Nachhaltigkeit – und schwupps: Wieder haben ein paar Leser weggeklickt. Ich ahne, Nachhaltigkeit wird wohl bald das Unwort des Jahres. Trotzdem enthält der Nachhaltigkeitsreport, den heute eine UN-Kommission zur “Globalen Nachhaltigkeit” vorlegte, einige ganz interessante Schätzungen:

As the global population grows from 7 billion to almost 9 billion by 2040, and the number of middle-class consumers increases by 3 billion over the next 20 years, the demand for resources will rise exponentially.

By 2030, the world will need at least 50 per cent more food, 45 per cent more energy and 30 per cent more water — all at a time when environmental boundaries are throwing up new limits to supply.

Mehr als ein Jahr hat eine 22-köpfige Kommission, darunter Minister und vor allem Ex-Minister, viele sinnvolle Forderungen zusammengetragen, unter anderem, dass Güterpreise auch soziale und ökologische Folgekosten widerspiegeln sollen. Oder dass wir mehr Geld zur Armutsbekämpfung benötigen (nun gut, das lässt sich auch hinterfragen). Oder dass Frauen das Sagen über Ressourcen und Bildung haben sollten.

Das liest sich alles wunderbar. Aber ich befürchte, große Folgen werden diese großen Worte kaum haben. Viel zu vage, viel zu unkonkret. Und vor allem ohne konkreten Zeitplan.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Liebe M.Uken,…

    …wir haben ja keine Bildung, weil EBEN die Frauen (Schavan und Wintermantel) das Sagen haben! Haben Sie das nicht gewusst?

    Beste Grüße
    ED

    Antworten

    • 1. Februar 2012 um 12:17 Uhr
    • Egon Dirks
  2. 2.

    @Marlies Uken: “dass Frauen das Sagen über Ressourcen und Bildung haben sollten”
    … finde ich in der Zusammenfassung des Reports nicht. Würden Sie die Stelle nennen, auf die Sie sich beziehen?

    Antworten

  3. 3.

    Hallo FrankBusse
    geben Sie mir ein bisschen Zeit, ich suche das heraus.
    Viele Grüße
    Marlies Uken

    Antworten

  4. 4.

    @Marlies Uken, 01.02.2012: “geben Sie mir ein bisschen Zeit”
    Gern. Was denken Sie, wielange Sie brauchen?

    Antworten

  5. 5.

    @Marlies Uken #3: “geben Sie mir ein bisschen Zeit”
    Falls Sie nichts finden, würde Ihnen auch ein “Sorry, liebe LeserInnen, da habe ich wohl überinterpretiert.” nicht schlecht stehen. (Alternativ könnten Sie darauf vertrauen, dass ich meine Frage irgendwann vergesse. Das stünde Ihnen aber bei weitem nicht ähnlich gut.)

    Antworten

  6. 6.

    Lieber FrankBusse
    Sie mögen es kaum glauben, aber ich habe wirklich gestern noch an Sie und Ihre Bitte gedacht. Es kommt. Nun treiben mich gerade die Manipulationsvorwürfe an den Strommärkten um…
    Viele Grüße
    Marlies Uken

    Antworten

  7. 7.

    @Marlies Uken #6: “Sie mögen es kaum glauben”
    Ich bin eine gutgläubige Natur… ;-)

    “Nun treiben mich gerade die Manipulationsvorwürfe an den Strommärkten um…”
    Wo kein “Markt” ist, kann man ihn auch nicht “manipulieren”. Was Sie (und die FR) als “Manipulation” beklagen, ist unter Monopolstrukturen der Normalfall. (Für die gegenteilige Annahme ist selbst meine prinzipiell große Gutgläubigkeit zu gering.)

    Antworten

  8. 8.

    @Marlies Uken #6: “gestern noch an Sie und Ihre Bitte gedacht”
    Hat Ihr Gedenken inzwischen (nach vier Wochen) zu einem greifbaren Ergebnis geführt?

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  9. Kommentar zum Thema

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