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	<title>Grüne Geschäfte</title>
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	<description>Wir können&#039;s besser: Das Blog für eine Wirtschaft, die Ressourcen und Klima schont</description>
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		<title>Der weltweite Dünger-Wahnsinn</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 11:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlies Uken</dc:creator>
		<category>Grüne Geschäfte</category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Agrar]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich mir heute die aktuelle Studie Bodenlos &#8211; Negative Auswirkungen von Mineraldüngern in der Tropischen Landwirtschaft der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung und des WWF ansah, musste ich an meine Heimat Norddeutschland denken. Die Studie macht auf die weltweite Überdüngung der Böden aufmerksam: Noch nie wurde weltweit so viel Dünger ausgebracht (nun gut, das ist wenig überraschend, [...]]]></description>
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<p>Als ich mir heute die aktuelle Studie <em><a href="http://www.boell.de/publikationen/publikationen-wwf-studie-mineralduenger-17325.html" target="_blank">Bodenlos &#8211; Negative Auswirkungen von Mineraldüngern in der Tropischen Landwirtschaft</a></em> der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung und des WWF ansah, musste ich an meine Heimat Norddeutschland denken. Die Studie macht auf die weltweite Überdüngung der Böden aufmerksam: Noch nie wurde weltweit so viel Dünger ausgebracht (nun gut, das ist wenig überraschend, noch nie mussten ja auch so viele Menschen auf der Welt ernährt werden). Gerade in Asien und Afrika gilt Dünger als einzige Möglichkeit, um die Erträge in der Landwirtschaft zu steigern und sich von teuren Nahrungsmittelimporten unabhängiger zu machen.</p>
<p>Innerhalb von 50 Jahren hat sich die Düngemittelproduktion verfünffacht, so die Studie. Sie liegt inzwischen bei mehr als 160 Millionen Tonnen im Jahr. Vor allem China hat den Düngereinsatz radikal gesteigert, inzwischen verbraucht es ein Drittel der weltweiten Menge.</p>
<p>Welche Folgen ein exzessiver Düngereinsatz hat, weiß man in Landkreisen wie Vechta oder Cloppenburg, den Hochburgen deutscher Massentierhaltung. Dort schrammen die Nitratwerte im Grundwasser immer wieder an den Grenzwerten knapp vorbei, es wurde schlicht überdüngt. Inzwischen versuchen die Landwirte dort, das Problem in Griff zu bekommen. Denn mit eintönigen Monokulturen wie Mais, die man schlicht mit Gülle übergießen kann, ohne dass sie eingehen, ist niemandem langfristig geholfen.</p>
<p>Die neue Studie warnt nun vor den Düngerexzessen in Afrika und Asien, also in Regionen, wo die Landwirtschaft extrem anders aussieht, aber ähnliche Probleme drohen. Die Regierungen einiger afrikanischer Staaten geben teilweise bis zu 70 Prozent ihrer Agrarhaushalte für die Subvention von Düngern aus. Mit nur mäßigem Erfolg, so die Autoren der Studie: Die Erträge mit Dünger ließen sich nicht nachhaltig und langfristig steigern.</p>
<p>Stattdessen habe der Düngereinsatz fatale Folgen. Für die Natur, aber auch die lokalen Wirtschaftsstrukturen: Auf der einen Seite laugten die Dünger langfristig die Böden aus, Stickstoff lasse sie versauern und der Humus werde abgebaut. Auf der anderen Seite gerieten gerade die kleineren Bauern in die Schuldenfalle. In 40 Jahren hätten sich die Düngerpreise um mehr als 250 Prozent gegenüber Nahrungsmitteln verteuert. Solange die Preissteigerungen beim Dünger nicht im Verhältnis stehen zu den Preisen, die sie für ihre Agrarprodukte erzielen können, machen sie ein Minus. Die Bauern geben einen großen Teil ihres Budgets für Dünger aus, die Zwischenhändler bauen sich Oligopole auf, die Kleinhändler werden verdrängt.</p>
<p>Was tun? Die Böll-Stiftung und der WWF sind radikal: Sie fordern das komplette Aus für die Subventionierung von synthetischen Düngern und eine Stärkung biologischer Düngungsarten, also von Kompost, tierischem Dünger, Gründüngung. Das mag auf den ersten Blick unrealistisch und nach zäher, jahrelanger Aufklärungsarbeit klingen. Doch wenn am Ende wirklich die profitieren, die derzeit unter den hohen Mineraldüngerpreisen leiden, also die Kleinbauern, könnte das der richtige Weg sein.</p>

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		<title>Ausgerechent Tennet fürchtet milliardenschweres Offshore-Desaster</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 11:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlies Uken</dc:creator>
		<category>Grüne Geschäfte</category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ging die Geschichte immer so herum: Die Energiewende auf See kommt nicht in Schwung, weil es an Steckdosen für den Windstrom fehlt. Schließlich muss der Strom aus den Offshore-Windparks ja an Land gebracht werden. Das passiert mit Hilfe von Seekabeln und riesigen Umspannplattformen auf See, die großen Bohrinseln gleichen. Und bei deren Bau kommen [...]]]></description>
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<p>Eigentlich ging die Geschichte immer so herum: Die Energiewende auf See kommt nicht in Schwung, weil es an Steckdosen für den Windstrom fehlt. Schließlich muss der Strom aus den Offshore-Windparks ja an Land gebracht werden. Das passiert mit Hilfe von Seekabeln und riesigen Umspannplattformen auf See, die großen Bohrinseln gleichen. Und bei deren Bau kommen Firmen wie der Netzbetreiber Tennet oder <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2012-07/siemens-offshore">Siemens</a> nicht hinterher.</p>
<p>Am Donnerstag hat nun <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2012-04/tennet-offshore" target="_blank">der zuständige Netzbetreiber</a> eine von ihm <a href="http://www.tennet.eu/de/de/news-presse/article/offshore-windenergie-gemeinsam-vorantreiben.html" target="_blank">in Auftrag gegebene Studie</a> veröffentlicht. Und die kommt zu einem – Hoppla – komplett anderem Ergebnis: Es seien die Offshore-Windparks, die nicht hinterherkommen würden. In den kommenden zehn Jahren würden wahrscheinlich Offshore-Windparks mit einer Kapazität von 3.700 Megawatt ans Netz gehen (wenn man pessimistisch ist). Oder im besten Fall etwa 5.900 Megawatt. Auf der anderen Seite baue und plane aber Tennet zurzeit Verteilerplattformen und Seekabel, die insgesamt 6.200 Megawatt Strom transportieren können. Die würden, glaubt man Tennet, dann einfach ungeausgelastet in der Nordsee stehen.</p>
<p><em>Stranded investment</em> nennen Betriebswirte so etwas, also komplette Fehlinvestitionen. Nutzlose Investitionen. Energiewende-Wahnsinn.</p>
<p><span id="more-5811"></span>Jährlich könnten sich die Kosten für die nicht genutzten Stromtrassen auf – Achtung – eine Milliarde Euro summieren, warnt Tennet. &#8220;Wir bauen bereits heute Anbindungskapazität praktisch auf Vorrat&#8221;, klagt Tennet-Geschäftsführer Lex Hartmann. &#8220;Wir müssen dringend Wege finden, den Ausbau der Offshore-Windenergie gleichmäßig voranzutreiben, um zumindest die bereits entstehenden Anbindungskapazitäten effektiv zu nutzen.&#8221;</p>
<p>Es ist eine wirklich bemerkenswerte Einschätzung. Ich möchte an dieser Stelle mal an <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-11/windparks-finanzierung" target="_blank">den Brandbrief von Tennet</a> erinnern, in dem der Konzern davor warnte, nicht genug Cash zu haben, um die Energiewende plus Netzausbau in Deutschland zu stemmen. Der Brandbrief von damals sei falsch verstanden worden, argumentierte heute Mittag eine Tennet-Sprecherin.</p>
<p>Vielleicht ist es auch so: Tennet macht zu Recht auf ein Problem aufmerksam: Planungen der Projektierer und von Tennet sind offenbar als Gesamtbild nicht genügend aufeinander abgestimmt. Da gibt´s Redebedarf, auf jeden Fall.</p>
<p>Aber vielleicht ist es auch nicht ganz koscher von Seiten Tennets, davon auszugehen, dass die eigenen Planungen allesamt realisiert werden und dass die anderen nicht mitziehen werden. Sicher, ganz aktuell hat Tennet recht. Von den elf geplanten Stromplattformen sind gerade einmal zwei in Betrieb: Draußen auf See ist der Pilot-Windpark Alpha Ventus komplett abgeschlossen und fertig. Und dann gibt es auch noch die <a href="http://www.tennet.eu/de/?id=142" target="_blank">Plattform BorWin1</a>. Die könnte theoretisch 400 Megawatt Ökostrom weitertransportieren. Bislang aber sind im dazugehörigen Windpark Bard Offshore 1 nur die Hälfte der benötigten Windräder installiert worden, erst 200 Megawatt Produktionskapazität sei angeschlossen, so Tennet.</p>
<p>Daraus aber den Schluss zu ziehen, dass es bei Tennet künftig optimal laufen wird und dass die Windparkbetreiber hinterherhinken, finde ich fatal. Es ist ein Schwarzer-Peter-Spiel, das die Energiewende auf See gerade wirklich nicht braucht.</p>

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		<title>Was für ein zäher Kampf gegen Überfischung</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 15:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlies Uken</dc:creator>
		<category>Grüne Geschäfte</category>
		<category><![CDATA[Agrar]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein zähes, schleppendes Hin und Her mit dieser EU-Fischereireform, oder? Jüngster Auftritt: Die Fischereiminister in der EU. 36 Stunden verhandelten sie, bis heute morgen. Mit welchem Ergebnis? Das Ergebnis ist ein ausgefeiltes SowohlalsAuch. Ja, die Überfischung soll beendet werden, aber bitte nicht so schnell und so drastisch, wie das EU-Parlament es vorhat. Statt [...]]]></description>
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<p>Es ist ein zähes, schleppendes Hin und Her mit dieser EU-Fischereireform, oder? Jüngster Auftritt: Die Fischereiminister in der EU. 36 Stunden verhandelten sie, bis heute morgen. Mit welchem Ergebnis? Das Ergebnis ist ein ausgefeiltes SowohlalsAuch. Ja, die Überfischung soll beendet werden, aber bitte nicht so schnell und so drastisch, wie das EU-Parlament es vorhat. Statt etwa den Rückwurf von ungewolltem Fisch (Beifang) komplett zu verbieten,<a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2013/may/15/eu-fisheries-reform-plan-discards-ban" target="_blank"> wird es jetzt Ausnahmen geben</a> (fünf Prozent möchten die Agrarminister, immerhin keine sieben mehr, die sie ursprünglich gefordert hatten). Kaum überraschend, dass sich SPD-EU-Parlamentarierin Ulrike Rodust s<a href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20130515IPR08381/html/No-agreement-yet-on-the-new-Common-Fisheries-Policy" target="_blank">chon enttäuscht zeigt</a>. Sie habe sich mehr erwartet.</p>
<p>Jetzt geht es also in die nächste Runde: Ende Mai müssen sich Parlament und Ministerrat auf einen Kompromiss einigen. Dieser Kampf gegen Überfischung, er dauert und dauert. Es geht, wie immer, am Ende ums Geld und um Jobs. Gerade Spanien blockt eine ehrgeizige Reform. Und warum? Der spanische Agrarminister Miguel Arias Cañete <a href="www.fis.com/fis/worldnews/worldnews.asp?monthyear=5-2013&amp;day=15&amp;id=60831&amp;l=e&amp;country=0&amp;special=&amp;ndb=1&amp;df=0" target="_blank">hat heute kein Blatt vor den Mund genommen</a>:</p>
<blockquote><p><em>Spain is risking the activity of more than 10,500 vessels and over 41,000 jobs in a very serious economic situation.</em></p></blockquote>

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		<title>Strafzölle sind nur ein vermeintlicher Erfolg für Solarworld</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 11:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlies Uken</dc:creator>
		<category>Grüne Geschäfte</category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[So, Solarworld war offenbar erfolgreich. Seit Monaten hat der Bonner Solarstromkonzern sowohl hinter den Kulissen in Brüssel, aber auch ganz öffentlich über die Lobbyorganisation EU Pro Sun sich für Strafzölle auf chinesische Solarmodule ausgesprochen. Der Vorwurf: China subventioniere seine Solarindustrie über günstige Kredite. Nur so könnten die chinesischen Hersteller auf dem europäischen Markt Fuß fassen. [...]]]></description>
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<p>So, Solarworld war offenbar erfolgreich. Seit Monaten hat der Bonner Solarstromkonzern sowohl hinter den Kulissen in Brüssel, aber auch ganz öffentlich über die <a href="http://www.pv-magazine.de/themen/importzolle/eu-prosun/" target="_blank">Lobbyorganisation EU Pro Sun</a> sich für Strafzölle auf chinesische Solarmodule ausgesprochen. Der Vorwurf: China subventioniere seine Solarindustrie über günstige Kredite. Nur so könnten die chinesischen Hersteller auf dem europäischen Markt Fuß fassen. Die deutsche Solarindustrie könne bei diesem <em>run to the bottom</em> nicht mehr mithalten. Jüngste Beispiele: die insolventen Firmen Solon und Q-Cells.</p>
<p>Nun hat die EU-Komission, so berichten es übereinstimmend die Nachrichtenagenturen, sich entschieden, Strafzölle auf Solaranlagen zu verlangen.</p>
<p><span id="more-5792"></span>Im Schnitt sollen sie bei rund 46 Prozent liegen. Es wäre, schaut man sich den Wert der importierten Module aus China an, mit 21 Milliarden Euro das größte Anti-Dumping-Verfahren, das Brüssel bislang eingeleitet hat. Die Kommission hat grünes Licht gegeben, nun muss sie noch die Mitgliedsstaaten fragen. Daher gibt&#8217;s noch kein offizielles Statement.</p>
<p>Nun könnte man sagen: Stimmt, macht doch Sinn. Wenn die Chinesen ihre Module in Europa verramschen, nur um einen Fuß in die Tür zu bekommen, dann muss man die Module eben künstlich teurer machen. Und die EU ist ja nicht allein. Auch die USA haben bereits Strafzölle von im Schnitt 30 Prozent eingeführt. Und der Markt ist nicht eingebrochen, wie <a href="http://afase.org/de/media/afase-statement-vorlaeufige-strafzoelle-fuegen-dem-europaeischen-solarmarkt-schweren-schaden">die Gegner der Strafzölle</a> warnen. Im Gegenteil: Im vergangenen Jahr <a href="http://www.seia.org/research-resources/solar-industry-data">ist die installierte Leistung um 76 Prozent gestiegen im Vergleich zu 2011</a>. Und die Modulpreise sind sogar gesunken, um fast ein Drittel. Ein Zeichen, dass höhere Zölle nicht zwangsläufig zu höheren Preise führen, wie die Zollgegner behaupten.</p>
<p>Auch wenn das alles für Zölle spricht: Trotzdem beschleicht mich ein Unbehagen. Die ersten Kommentatoren sprechen bereits von einem Handelskrieg der EU mit China. Und das kann Europa – und vor allem die Erneuerbare-Energien-Branche – zurzeit kaum vertragen. Gute Handelsbeziehungen sind wichtig. Die Kultur von Strafzöllen und Handelsbarrieren sollte doch eher abgebaut werden.</p>
<p>Und das heißt für die europäische Solarbranche: Sie muss mit Produkten und Innovation überzeugen. Ja, der Kunde schaut auf den Preis. Aber wenn die Produkte einfach besser sind als die der Konkurrenz, wenn es Ansprechpartner vor Ort gibt, dann braucht es auch keinen Importzoll. Und gerade bei einem solchen Massenprodukt wie einem Solarmodul muss auch den europäischen Herstellern klar sein, dass ein Importzoll wenig an den strukturellen Problemen der Branche löst. Und die Retourkutsche aus China könnte prompt kommen.</p>
<p>Und vielleicht lohnt sich auch noch mal ein zweiter Blick nach China. So gut geht es der dortigen Solarbranche auch nicht mehr, das Pampern durch die Regierung hat auch ihre Grenzen. Der chinesische Hersteller Suntech Power ist insolvent. Und auch LDK Solar, einst als Retter aus China für den Konstanzer Spezialisten Sunways gefeiert, <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/ldk-solar-weitere-chinesische-solarfirma-vor-der-pleite/8074108.html" target="_blank">steht nicht mehr gut da</a>.</p>

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		<title>Der Absturz von Solarworld</title>
		<link>http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2013/04/26/der-absturz-von-solarworld/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 06:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlies Uken</dc:creator>
		<category>Grüne Geschäfte</category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Nein, der Kerl ist gerade wirklich nicht zu beneiden. Frank Asbeck, der Chef des Bonner Solarworld-Konzerns, kämpft gegen den Ruin seiner Firma. Vergangene Woche musste er bekanntgeben, dass das Eigenkapital des Konzerns komplett aufgebraucht ist. Für das vergangene Geschäftsjahr rechnet der Konzern gar mit einem Eigenkapital-Verlust von [...]]]></description>
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<div id="attachment_5770" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2013/04/26/der-absturz-von-solarworld/asbeck/" rel="attachment wp-att-5770"><img class="size-full wp-image-5770" alt="Solarworld-Chef Frank Asbeck vor der Solaranlage des Vatikans © ANDREAS SOLARO/AFP/Getty Images" src="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/files/2013/04/asbeck.jpg" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Solarworld-Chef Frank Asbeck vor der Solaranlage des Vatikans © Andreas Solaro/AFP/Getty Images</p></div>
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<p>Nein, der Kerl ist gerade wirklich nicht zu beneiden. Frank Asbeck, der Chef des Bonner Solarworld-Konzerns, kämpft gegen den Ruin seiner Firma. Vergangene Woche musste er bekanntgeben, dass das Eigenkapital des Konzerns komplett aufgebraucht ist. Für das vergangene Geschäftsjahr<a href="http://www.solarworld.de/investor-relations/news-amp-veroeffentlichungen/ad-hoc-meldungen/" target="_blank"> rechnet der Konzern gar mit einem Eigenkapital-Verlust von bis zu 50 Millionen Euro. </a>Insgesamt werde der Solarspezialist ein Minus von bis zu 550 Millionen Euro verzeichnen, erklärte Asbeck.</p>
<p>Lange Jahre galt Solarworld als Branchenprimus, verkaufte seine Module mit dem Siegel <em>Made in Germany</em> und hoffte, darüber in einer hohen Preisklasse mitmischen zu können. Firmengründer Asbeck tingelte mit den Außenministern Fischer und Westerwelle durch die Welt, warb im Ausland für das EEG und verpasste dem Vatikan eine Solaranlage. Irgendwann wollte er gar Opel übernehmen und zu einem Elektroautokonzern umbauen. Das waren die Hochzeiten von Solarworld.</p>
<p><span id="more-5759"></span>Doch dann kam der Absturz. Die Kunden sind eben doch preissensibler als gedacht. Weil sie die günstigeren Module ausländischer Konkurrenten vorziehen, gerät Solarworld ins Trudeln. Damit ist das Unternehmen in Deutschlands Solarbranche wirklich kein Einzelfall: Seit Jahresanfang hat sich die Zahl der <a href="http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article115462091/Deutschlands-Solarbranche-loest-sich-auf.html" target="_blank">Solarbetriebe in Deutschland um ein Drittel reduziert</a>. Auch die Solarworld-Aktie legte einen gehörigen Absturz hin. Eine Aktie ist zurzeit für gerade einmal etwa 70 Cent zu haben. Im Jahr 2008 mussten Investoren knapp 50 Euro hinlegen. <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/frank-asbeck-solarworld-chef-verzichtet-auf-gehalt/6900700.html" target="_blank">Asbeck hält 28 Prozent der Aktien.</a></p>
<p>Was tun? Asbeck eilt zurzeit von Krisensitzung zu Krisensitzung. Er verhandelt mit Banken und Anleihebesitzern über einen Schuldenschnitt (die Euro-Krise lässt grüßen). &#8220;Wir führen konstruktive und ergebnisoffene Gespräche&#8221; sagte er am Donnerstag ZEIT ONLINE. Mehr will er gerade nicht sagen. Im Gegenzug für den Schuldenschnitt könnten die Gläubiger Aktien von Solarworld bekommen. Aus deren Kreisen heißt es laut Reuters, dass man hoffe, Solarworld auch ohne offizielles Insolvenzverfahren sanieren zu können.</p>
<p>Na, mal schauen, wohin die Reise geht. Für unkonventionelle Ideen ist Asbeck weiterhin zu haben. Jüngst gab er bekannt, dass er gerne die Solartechnik-Sparte von Bosch übernehmen würde, am liebsten für lau. Bosch will ja aus der Solarenergie aussteigen. &#8220;Warum sollen wir etwas finanzieren, das Bosch schließen will?&#8221;, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters den Solarworld-Chef. Seine Pressestelle verschickt unterdessen weiterhin zweckoptimistische Mitteilungen über <a href="http://www.solarworld.de/presse/aktuelles/">solarbetriebene Ultraleichtflugzeuge</a> und Rekordfahrten von Solarautos.</p>
<p>Die Krise der Solarbranche ist übrigens nicht mehr ein deutsches Phänomen, wie ein Blick nach China zeigt. Der chinesische Hersteller Suntech Power ist insolvent. Und LDK Solar, einst als Retter aus China für den Konstanzer Spezialisten Sunways gefeiert, <a href="http://www.ldksolar.com/med_press_list.php?news_id=451">hat offenbar ebenfalls Liquiditätsprobleme. </a></p>

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		<title>CO2 ist viel zu billig</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 13:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlies Uken</dc:creator>
		<category>Grüne Geschäfte</category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten formuliert die Internationale Energie Agentur so pointiert. &#8220;Wir können uns nicht weitere 20 Jahre Apathie leisten&#8221;, sagte IEA-Geschäftsführerin Marion van der Hoeven während der Präsentation des aktuellen IEA-Reports Tracking Clean Energy Progress. Man brauche jetzt einen schnellen Ausbau der CO2-armen Energietechnologien, um die Klimaerwärmung in den Griff zu bekommen. Die vielen Sonntagsreden der Staatschefs und [...]]]></description>
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<p>Selten formuliert die Internationale Energie Agentur so pointiert. &#8220;Wir können uns nicht weitere 20 Jahre Apathie leisten&#8221;, sagte IEA-Geschäftsführerin Marion van der Hoeven während der Präsentation des aktuellen IEA-Reports <em><a href="http://www.iea.org/newsroomandevents/pressreleases/2013/april/name,36789,en.html" target="_blank">Tracking Clean Energy Progress</a></em>. Man brauche jetzt einen schnellen Ausbau der CO2-armen Energietechnologien, um die Klimaerwärmung in den Griff zu bekommen. Die vielen Sonntagsreden der Staatschefs und der Boom der Erneuerbaren Energien reichten nicht aus.</p>
<p>Das sind ungewöhnlich scharfe Worte aus Paris. Frau van der Hoeven macht vor allem diese Grafik Sorgen:</p>
<div id="attachment_5731" class="wp-caption alignleft" style="width: 590px"><a href="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2013/04/17/co2-ist-viel-zu-billig/carbon-intensity-index/" rel="attachment wp-att-5731"><img class="size-full wp-image-5731" alt="© IEA " src="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/files/2013/04/carbon-intensity-index.jpg" width="580" height="370" /></a><p class="wp-caption-text">© IEA</p></div>
<p>Sie zeigt die CO2-Intensität in der Energieproduktion, die IEA nennt das etwas umständlich <em>Energy Sector Carbon Intensity Index</em>. Vereinfacht gesagt zeigt die Grafik, wie klimafreundlich wir inzwischen unseren Strom produzieren.</p>
<p><span id="more-5722"></span>Und da ist seit den siebziger Jahren kaum etwas passiert. Die graue Linie zeigt die bisherige Entwicklung an. Sie tingelt mehr oder weniger auf dem gleichen Niveau. Auch seit 2010 ist sie kaum gesunken.</p>
<p>Entscheidend für die Zukunft sind die drei anderen bunten Linien. Die blaue (2DS) steht für das Klimaschutzziel, die Erwärmung auf 2 Grad in den kommenden Jahrzehnten zu drosseln. Schaut man sich den Absturz der Kurve und die Historie an, kann mal wohl nur zu dem Schluss kommen: kaum mehr zu erreichen. Das 4DS-Szenario nimmt Rücksicht auf die bisher vereinbarten Klimaschutzziele und toleriert einen Temperaturanstieg von 4 Grad. Auch schon recht ehrgeizig. Und dann bleibt noch die violette Linie, das Weiterso-Szenario (6DS). Es würde zu einem Temperaturanstieg um 6 Grad führen, wahrlich keine schönen Aussichten. Aber sie verläuft auf bisherigem Niveau wie die aktuelle graue Linie.</p>
<p>Das Verrückte ist natürlich, dass man eigentlich intuitiv zu einem anderen Schluss kommen könnte. Schließlich boomen doch die Erneuerbaren Energien. Allein Solar wuchs im vergangenen Jahr weltweit um 42 Prozent bei der installierten Kapazität, Wind um 19 Prozent.</p>
<p>Doch das sind allesamt Projekte, die in den Jahren davor eingetütet wurden. Im vergangenen Jahr gingen die Investitionen in Erneuerbare weltweit um elf Prozent zurück. Wer heute nicht Geld in die Hand nimmt, der hat morgen auch keinen Offshore-Windpark oder ein Solarkraftwerk.</p>
<p>Im Gegenteil, es ist <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-04/kohle-ausstieg-forderung">die Kohle</a>, die weiterhin den Energiemarkt dominiert. Weltweit steigt ihr Verbrauch. Für die globale Klimapolitik ist es deshalb relativ egal, ob einzelne Staaten, etwa die USA nun von der Kohle zum Erdgas aus Schiefergestein wechseln (zumal dessen gesamte Klimabilanz noch umstritten ist). Kurzfristig habe dieser <em>energy shift </em>vielleicht positive Effekte, so van der Hoeven. Aber der Wechsel sei immer noch ein regionales Phänomen. Und es werde weltweit zu wenig Energie gespart.</p>
<p>Was also tun? Die IEA wäre nicht die IEA, wenn sie nicht auch die Atomkraft wieder ins Spiel bringen würde, die ja schließlich aus ihrer Sicht CO2-arm Energie liefert. Die Investitionsbedingungen für sie müssten sich bessern. Außerdem sollten die nach Fukushima geplanten Sicherheitsverbesserungen umgesetzt werden, um das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken.</p>
<p>Für die Erneuerbaren Energien empfehlen die Energiexperten einen Umbau des Marktsystems und vor allem stabile und transparente Marktbedingungen. Das sollte sich die Bundesregierung, die ja aktuell an der Strompreisbremse tüftelt, zu Herzen nehmen.</p>
<p>Am besten fand ich allerdings die Forderung für Gaskraftmärkte. Damit sie sich am Markt durchsetzen können, seien auf jeden Fall höhere CO2-Preise nötig. Eine klasse Forderung nach <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-04/emissionshandel-eu-ablehnung">der gestrigen Entscheidung des Europaparlaments, den europäischen Emissionshandel erst einmal nicht zu reformieren</a>. Aktueller CO2-Zertifikatspreis: 2,70 Euro. Ein Zehntel von dem, was nötig wäre, damit sich Klimaschutzmaßnahmen rentieren.</p>

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		<title>Windrad ohne Räder</title>
		<link>http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2013/04/11/windrad-ohne-rader/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 12:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlies Uken</dc:creator>
		<category>Grüne Geschäfte</category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Moment, ist das noch ein Windrad? An der niederländischen Universität Delft haben Wissenschaftler die Windmühle EWICON präsentiert. Was dem Windrad jedoch fehlt, ist etwas Entscheidendes: Es hat keine Flügel. Wie kann das sein? Die Anlage, von der es bisher nur einen Prototypen gibt, nutzt ein Spannungsfeld, um [...]]]></description>
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<div id="attachment_5700" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2013/04/11/windrad-ohne-rader/preview1/" rel="attachment wp-att-5700"><img class="size-full wp-image-5700" alt="Windmühle EWICON © TU Delft" src="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/files/2013/04/preview1.jpg" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Windmühle EWICON © TU Delft</p></div>
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<p>Moment, ist das noch ein Windrad? An der niederländischen Universität Delft haben Wissenschaftler die <a href="http://www.ewi.tudelft.nl/en/current/ewicon/" target="_blank">Windmühle EWICON</a> präsentiert. Was dem Windrad jedoch fehlt, ist etwas Entscheidendes: Es hat keine Flügel.</p>
<p>Wie kann das sein? Die Anlage, von der es bisher nur einen Prototypen gibt, nutzt ein Spannungsfeld, um Windenergie in Elektrizität umzuwandeln.</p>
<p><span id="more-5691"></span>Ein wenig erinnert EWICON an eine große stählerne Fliegenklatsche. An dem Gestänge hängen allerfeinste Wassertröpfchen, die elektrisch aufgeladen sind. Der Wind bläst diese nun fort. Weil die Tropfen elektrisch geladen sind, hinterlassen sie ein Spannungsgefälle – und somit wiederum elektrische Energie. Diese wiederum lässt sich ins Stromnetz einspeisen. Dieses Video der Niederländer erklärt das alles ganz anschaulich:<br />
<iframe frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/tqksCHWROBU" width="560"></iframe></p>
<p>Die Macher sind natürlich euphorisch. &#8220;Unsere Anlage ist statisch, deswegen ist sie einfacher zu bauen und die Unterhaltungkosten sind geringer&#8221;, sagt Dhiradj Djairam, einer der Entwickler. Es gibt auch keine Vibration und keinen nervigen Schlagschatten von sich drehenden Flügeln. Die neuen Windräder ließen sich ins Meer stellen, auf Häuserdächer oder zu großen Windparks bündeln.</p>
<p>Allerdings macht das neue System auch einige Probleme. Es braucht nicht nur stetig Wasser, sondern vor allem einen Kickstart. Die Wasserteilchen müssen schließlich erst einmal elektrisch aufgeladen werden, damit sie selbst Strom erzeugen können. Dafür braucht man eine Stromquelle, noch dazu Höchstspannung.</p>
<p>Das ist nicht trivial, sondern kann recht gefährlich werden (auch ein Grund, warum die Anlage auf dem Uni-Campus noch keine Stromversorgung besitzt). Die Höchstspannung wird gebraucht, um mithilfe von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrospray" target="_blank">Elektrospray</a> die Wasserteilchen zu laden, einem Verfahren zum Zerstäuben von Flüssigkeiten durch elektrische Energie. Unterm Strich komme der Prototyp zwar auf ein Plus: die EWICON erzeugt also mehr Energie, als sie – auch durch den Kickstart – verbraucht. Doch der Wirkungsgrad liegt derzeit nur bei etwa fünf Prozent. Ein klassisches Windrad kommt etwa auf das Achtfache.</p>
<p>Die physikalisch begeisterten Blogleser werden nun sicherlich die EWICON wegen der schlechten Energieausbeute auseinandernehmen. Doch gemach, gemach: Die Anlage steckt noch im Prototyp-Status. Djairam sagt selbst, dass es sicherlich noch Jahre dauern werde, bis etwas kommerziell Verwertbares herauskommt. Langfristig wollen die Entwickler den Kontakt zu Stromversorgern suchen. Mal schauen, ob die sich irgendwann überzeugen lassen. Wenn es sich unter dem Strich rechnet: sicherlich.</p>

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		<title>Japan wird neue Solarmacht</title>
		<link>http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2013/04/10/japan-wird-neue-solarmacht/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 13:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlies Uken</dc:creator>
		<category>Grüne Geschäfte</category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Solar]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Von solchen Einspeisevergütungen für Solarstrom können die Deutschen nur noch träumen. 37,7 Yen erhalten Solarwirte in Japan pro produzierter Kilowattstunde Sonnenstrom – das sind umgerechnet aktuell 29 Cent. In Deutschland beträgt die Vergütung derzeit bei Strom aus kleinen Anlagen nur etwa die Hälfte, nämlich 15,92 Cent. Kein anderes Land gewährt zurzeit so hohe Solarstromvergütungen wie [...]]]></description>
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<p>Von solchen Einspeisevergütungen für Solarstrom können die Deutschen nur noch träumen. 37,7 Yen erhalten Solarwirte in Japan pro produzierter Kilowattstunde Sonnenstrom – das sind umgerechnet aktuell 29 Cent. In Deutschland beträgt die Vergütung derzeit bei Strom aus kleinen Anlagen nur etwa die Hälfte, nämlich 15,92 Cent. Kein anderes Land gewährt zurzeit so hohe Solarstromvergütungen wie Nippon, schließlich will es seinen Energiemix nach dem <a href="http://www.zeit.de/schlagworte/orte/fukushima/index" target="_blank">Atomunglück von Fukushima</a> so schnell wie möglich diversifizieren.</p>
<div id="attachment_5675" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2013/04/10/japan-wird-neue-solarmacht/japan/" rel="attachment wp-att-5675"><img class="size-full wp-image-5675" alt="© Patrick Hertzog/AFP/Getty Images" src="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/files/2013/04/japan.jpg" width="220" height="124" /></a><p class="wp-caption-text">© Patrick Hertzog/AFP/Getty Images</p></div>
<p>Im Sommer vergangenen Jahres hat die japanische Regierung die attraktive Förderung eingeführt. So viel Cash lockt natürlich Investoren an. &#8220;Japan ist mit China und den USA zurzeit der Hoffnungsträger der globalen Solarbranche&#8221;, sagt Matthias Fawer, Solaranalyst der Schweizer Bank Sarasin. Das zeigen auch die Einschätzungen anderer Analysten.</p>
<p><span id="more-5662"></span><a href="http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2013/kw12/ims-research-japan-wird-2013-photovoltaik-anlagen-mit-mehr-als-5-gw-installieren-und-ueberholt-damit-deutschland-und-die-usa.html" target="_blank">IMS Research schätzt etwa</a>, dass Japan in diesem Jahr fünf Gigawatt Solarkapazität zusätzlich installieren könnte und damit die installierten Kapazitäten verdoppeln würde im Vergleich zum Vorjahr. Das wäre ein neuer Rekord und würde der theoretischen Leistung von fünf Atomkraftwerken entsprechen. Nach Angaben des <a href="http://www.erneuerbareenergien.de/japanischer-markt-boomt/150/436/60932/" target="_blank">Fachmagazins <em>Erneuerbare Energien</em></a> boomen vor allem große kommerzielle Photovoltaik-Anlagen in Japan.</p>
<p>Ausländische Unternehmen wie der US-Konzern First Solar wittern gute Geschäfte. Der Dünnschichtspezialist für große Solarparks will etwa über <a href="http://www.bloomberg.com/news/2013-04-10/first-solar-will-target-japanese-rooftops-with-tetrasun-purchase.html">seine neue Tochter TetraSun zukünftig in Japan kleinere Solarmodule </a>produzieren und so Zugang zum japanischen Markt bekommen. Der ist bislang noch recht abgeschottet. Japaner kaufen japanisch, sprich Module von Herstellern wie Kyocera oder Sharp.</p>
<p>Das könnte sich nun ändern. Fawer glaubt, dass Japan einen zweiten Boom erlebe. In den neunziger Jahren waren japanische Konzerne wie Sharp und Sanyo Weltmarktführer, nach Einschnitten bei der Förderung mussten sie eine Durststrecke durchmachen. Jetzt nimmt das Geschäft wieder an Fahrt auf.</p>
<p>Die Gefahr der attraktiven Förderung ist nur: Am Ende könnte den Japanern ähnliches wie den Deutschen passieren. Das Fördersystem fliegt ihnen um die Ohren. Schon jetzt fragen sich die ersten deutschen Branchenexperten, ob Japan denn nichts von Deutschland gelernt habe. Hier führten lukrative Einspeisevergütungen und fallende Modulpreise zu einem enormen Solarstromboom. Am Ende musste die Ökostromumlage immens steigen, viele Solarfirmen gingen wegen des Preisverfalls und der Billigkonkurrenz aus dem Ausland pleite. <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-06/solarfoerderung-kompromiss" target="_blank">Berlin strich am Ende die Vergütung radikal zusammen</a>.</p>
<p>Das Thema Solarblase scheint Tokio zumindest auf dem Schirm zu haben. Zu Beginn des Monats April kürzte <a href="http://www.meti.go.jp/english/press/2013/0329_01.html" target="_blank">das Wirtschaftsministerium die Vergütungssätze um zehn Prozent</a>. Wer weiß, vielleicht gar, weil es die Entwicklungen in Deutschland genau beobachtet hat. Japan bleibt trotzdem interessant für Investoren. Branchenfachleute gehen davon aus, dass die Renditen auf Solaranlagen <a href="http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2013/kw14/japan-kuerzt-photovoltaik-einspeiseverguetung-um-10.html" target="_blank">trotz der Kürzung bei bis zu sechs Prozent</a> liegen.</p>

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		<title>Für Greenpeace ist Kohle das neue Atom</title>
		<link>http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2013/04/03/fur-greenpeace-ist-kohle-das-neue-atom/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 15:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlies Uken</dc:creator>
		<category>Grüne Geschäfte</category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Die Bilder, die Worte, sie kommen mir irgendwie bekannt vor. Vor ein paar Jahren war es Atomkraft, heute ist es die Kohlekraft: Greenpeace hat eine Studie zu Gesundheitsgefahren von Kohlekraftwerken veröffentlicht, deren Grafiken in alarmierendem giftgelb gehalten sind. &#8220;Tod aus dem Schlot&#8221;, heißt es in der Studie [...]]]></description>
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<div id="attachment_5638" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2013/04/03/fur-greenpeace-ist-kohle-das-neue-atom/kohle/" rel="attachment wp-att-5638"><img class="size-full wp-image-5638" alt="Theoretische Todesfälle durch Kohlekraftwerke, laut Greenpeace © Greenpeace 2013" src="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/files/2013/04/kohle.jpg" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Theoretische Todesfälle durch Kohlekraftwerke, laut Greenpeace © Greenpeace 2013</p></div>
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<p>Die Bilder, die Worte, sie kommen mir irgendwie bekannt vor. Vor ein paar Jahren war es Atomkraft, heute ist es die Kohlekraft: Greenpeace hat eine <a href="http://www.greenpeace.de/themen/energie/nachrichten/artikel/3100_todesfaelle_durch_deutschlands_schaedlichste_kohlekraftwerke-1/" target="_blank">Studie zu Gesundheitsgefahren von Kohlekraftwerken</a> veröffentlicht, deren Grafiken in alarmierendem giftgelb gehalten sind. &#8220;Tod aus dem Schlot&#8221;, heißt es in der Studie plakativ. Im Auftrag von Greenpeace hat das IER, Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (dazu später noch ein paar Worte), Deutschlands 67 leistungsstärkste Kohlekraftwerke untersucht.</p>
<p>Das Ergebnis: Im  Jahr 2010 sollen deutsche Kohlekraftwerke wegen der Emission von Feinstaub und Schwermetallen zu theoretisch rund 3.100 Todesfällen geführt habe. Rund 700.000 Arbeitsstunden seien verloren gegangen, weil Arbeitnehmer durch Kohlekraftwerke erkrankten.</p>
<p>Aus Sicht von Greenpeace ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung natürlich naheliegend. 17 neue Kohlekraftwerke werden in den kommenden Jahren ans Netz gehen. Dagegen gilt es aus Sicht der Umweltschützer zu trommeln. Dass die neuen Meiler allerdings auch alte ineffiziente Kraftwerke ersetzen, unterschlägt Greenpeace gerne.</p>
<p>Sicher ist es richtig, auch die Energiewirtschaft zur Verantwortung zu ziehen, wenn es um Gesundheitsschäden geht. Für das Problem Feinstaub <a href="http://www.zeit.de/2005/19/Feinst_8aube" target="_blank">ist eben nicht nur der Verkehrssektor</a> verantwortlich, sondern auch die konventionelle Energiebranche. Jedes Kohlekraftwerk, auch wenn es modernste Filteranlagen besitzt, emittiert nun einmal Schwefeldioxid, Stickoxide und Rußpartikel. Und dass Feinstaubemissionen gesundheitliche Folgen haben können, wurde in der jüngsten Vergangenheit immer wieder gezeigt, auch von der Weltgesundheitsorganisation und der OECD. Der IER-Studienautor Rainer Friedrich betont, dass der Zusammenhang zwischen Emissionen und Toten erst einmal ein rein statistischer, also nicht unbedingt kausaler ist (das erinnert doch auch an die Leukämie-Debatte bei Atomkraftwerken).</p>
<p>Trotzdem finde ich den Aufschlag von Greenpeace wenig gelungen, weil er mit Emotionen arbeitet. Hängen bleibt irgendwie der Eindruck: Wer in der Nähe von großen Kohlemeilern wie Jänschwalde (Brandenburg) oder Niederaußem (Nordrhein-Westfalen) lebt, der risikiert sein Leben.</p>
<p>Einmal davon abgesehen, dass die Auflagen strenger wurden, sich die <a href="http://www.zeit.de/2013/13/Ruhrgebiet-Umweltschutz" target="_blank">Filtertechnologien in den vergangenen Jahren stark verbessert haben</a> und somit die Emissionen stark gesunken sind: Die Diskussion über die Energieart Kohle sollte energiepolitisch geführt werden. <a href="http://www.zeit.de/2013/13/Energiewende-Strompreisbremse" target="_blank">Wer sich für die Energiewende entschieden hat</a>, der muss auch Konsequenzen daraus ziehen, den Ausbau der Erneuerbaren fördern und das Energiesystem radikal umbauen. Neue Kohlekraftwerke sind langfristig &#8220;stranded investments&#8221;, wie Fachleute sagen: gestrandete Investitionen. Sie werden sich langfristig kaum rechnen, legen aber unseren Energiepark erst einmal für die kommenden Jahrzehnte auf Kohle fest. Smarter wären flexible Gaskraftwerke, die sich aber aktuell nicht rechnen. Also muss man die Energiemärkte neu strukturieren, von einem neuen Marktdesign sprechen hier die Fachleute. Angstmacherei hilft dabei nicht weiter.</p>
<p>Bislang war übrigens das Stuttgarter IER nicht unbedingt für kohlekritische Studien bekannt. Noch vor einem Jahr bescheinigte es in einer <a href="http://www.ier.uni-stuttgart.de/news/Braunkohle.html?__locale=de">Studie der Braunkohle </a>eine &#8220;hohe energiewirtschaftliche Bedeutung(&#8230;), um die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung für die Sicherstellung einer umweltschonenden, zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung (zu) erreichen (&#8230;)&#8221;.</p>
<p>Auch spannend, wie sich Einschätzungen im Zuge der Energiewende so ändern können.</p>

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		<title>Top-Ökonomen scheuchen Obama auf</title>
		<link>http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2013/03/14/top-okonomen-scheuchen-obama-auf/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 16:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlies Uken</dc:creator>
		<category>Grüne Geschäfte</category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/?p=5609</guid>
		<description><![CDATA[Das ist mal ein Who is Who: 32 US-Ökonomen, darunter gleich acht Nobelpreisträger, fordern heute den amerikanischen Präsidenten in einem offenen Brief auf, sich dafür stark zu machen, dass auch Airlines ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dazu gehören Joseph Stiglitz von der Columbia University, Kenneth Arrow aus Stanford und Eric Maskin aus Harvard. Sie schreiben: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das ist mal ein <em>Who is Who</em>: 32 US-Ökonomen, darunter gleich acht Nobelpreisträger, <a href="https://worldwildlife.org/press_releases/nobel-prize-winning-economists-urge-president-obama-to-address-carbon-emissions-from-aviation" target="_blank">fordern heute den amerikanischen Präsidenten</a> in einem offenen Brief auf, sich dafür stark zu machen, dass auch Airlines ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten.</p>
<p>Dazu gehören Joseph Stiglitz von der Columbia University, Kenneth Arrow aus Stanford und Eric Maskin aus Harvard. Sie schreiben:</p>
<blockquote><p><em>“Pricing carbon in the aviation sector will incentivize appropriate investments and changes in operations that would reduce future greenhouse gas emissions. If climate change is to be slowed appreciably at tolerable cost, it is wise to use the market to provide incentives for individuals and firms to reduce greenhouse gas pollution.&#8221;</em><em><br />
</em></p></blockquote>
<p>Der Hintergrund: Die EU will ja eigentlich endlich die Airlines dazu verpflichten, auch am Handel mit CO2-Rechten teilzunehmen. Am liebsten hätte sie alle Airlines weltweit dabei &#8211; nicht nur die, welche innerhalb der EU starten und landen. Das allerdings ist kompliziert. Bislang haben sich die USA und China mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, am EU-Emissionshandel teilnehmen zu müssen. Ende vergangenen Jahres verschob EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard <a href="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2012/11/12/emissionshandel-connie-setzt-auf-risiko/" target="_blank">überraschend den Start des CO2-Handels für Airlines</a> um ein Jahr. Bis dahin könnten die USA und China doch noch dabei sein, hofft sie.</p>
<p>Der Zeitpunkt der Ökonomen-Iniative ist smart gewählt. Ende März trifft sich das zuständige Gremium, die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO, in der die EU ihre Position durchfechten will. Auf dem Treffen könnten die USA und EU ausloten, ob die USA nicht doch noch mitmachen wollen. Es wäre ein großer Schritt auf dem Weg zu einem weltweiten Emissionshandel. Und bitter nötig, schließlich steht das europäische System wegen des CO2-Preisverfall gerade vor dem Kollaps. Eine Zusage der USA könnten ihm noch mal neuen Schwung verleihen.</p>
<p>Für Ökonomen ist der Brief ungewöhnlich klar und politisch formuliert, sie sprechen gar von &#8220;egoistischer Tatenlosigkeit auf Kosten nächster Generationen&#8221;:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Because emissions are not priced, the world is wastefully using up a scarce resource, the earth&#8217;s ability to safely absorb greenhouse gas emissions. Our selfish inaction pushes increased costs onto future generations, and dangerously increases the probability of extreme events with major impacts on their welfare.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Eine Dame wird sich sicherlich über die Initiative gefreut haben: Klimaschutzkommissarin Hedegaard. Ihre Sprecherin schickte den Ökonomenaufruf gar über deren Presseverteiler. Eine ungewöhnliche Aktion.</p>

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