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Hamburg im Film

„Zeit zu leben“

Sachlich und mit viel Taktgefühl: Sina Aaron Moslehis Dokumentation über drei Hospiz-Gäste ist von berührender Intensität.

Sachlich und mit viel Taktgefühl: Sina Aaron Moslehis Dokumentation über drei Hospiz-Gäste ist von berührender Intensität.

„Sachlich und mit viel Taktgefühl. Hier wird ein existentielles Thema ohne Pathos behandelt“, urteilte die taz. Und die Redaktion von Hinz&Kunzt bezeichnete Zeit zu leben als „sehr sehr menschlichen Film“. Der 19-jährige (!) Filmemacher Sina Aaron Moslehi (Foto) portraitiert in seinem Dokumentarfilm drei Gäste eines Hospizes in Hamburg, unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Geschichten. Sie sprechen über ihre Erwartungen, Hoffnungen und Ängste und geben so Einblick in die kostbare letzte Phase ihres Lebens. Auch wie Angehörige und Pflegende mit den Herausforderungen dieser Zeit umgehen, zeigt der Filmemacher in Bildern berührender Intensität und Ruhe. Der Film bricht mit Klischees über das Hospiz – dies ist nicht nur ein Ort des Sterbens, sondern auch des intensiven Lebens, der für Selbstbestimmung, Fürsorge und Würde zum Lebensende steht.