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Kino-Premiere

„Der letzte Raubzug“

Weißes Gold, so könnte man Elfenbein auch nennen. Zwei Filmemacher aus Deutschland decken die Geschäfte rund um das verbotene Gut auf.

Filmstill

Weißes Gold, so könnte man Elfenbein auch nennen. Zwei Filmemacher aus Deutschland decken die Geschäfte rund um das verbotene Gut auf.

Elfenbein ist das nächste Gold. Während konventionelle Anleger noch in Wälder investieren, spekuliert die Finanzavantgarde längst auf die übernächste Rohstoff-Hausse. Zurzeit steht das Kilo Elfenbein bei 3.000 Dollar. In 20 Jahren, wenn die Elfenbeinmafia die Elefantenbestände minimiert hat, stehen maximale Profite ins Haus. Denn die Tiere könnten wegen der Wilderei bis dahin fast ausgestorben sein. Die schmutzigen Geschäfte, die auch von Europäern betrieben werden, decken Regisseur Jakob Kneser und sein Hamburger Produzent Tristan Chytroschek eindrucksvoll in Der letzte Raubzug auf. Am Mittwoch ist Premiere im Abaton-Kino und die beiden Filmemacher werden als Gäste vor Ort sein.