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Gruppensang

Hamburger Rudelsingen

Im Rudel wird so manches Vergnügen erst richtig genossen. Wer gerne singt, sich alleine aber nicht traut, kommt hier – ohne Risiko – voll auf seine Kosten.

Im Rudel wird so manches Vergnügen erst richtig genossen. Wer gerne singt, sich alleine aber nicht traut, kommt hier – ohne Risiko – voll auf seine Kosten.

Das allererste Rudelsingen ist’s vielleicht nicht, dieses jedoch wird von Team Bröker angeleitet, Teil eines Unternehmens, das die ganze Republik bespaßt. Vater Kurt von den Beathovens, Sohn Simon, der Sinfinity-Gitarrist. Wer solche Kalauer wagt, kennt keine Peinlichkeit, und das ist erstes Gebot beim Karaokegesang. Im Rudel allerdings fällt ohnehin vieles leichter, der Einzelne wird hier weder gefeiert noch geschmäht, die Masse macht die Musik. So fällt auch niemand auf, wenn man bei Sailing eine Träne verdrückt oder wie textfest man Verdammt ich lieb‘ Dich skandiert, die anderen tun es ja auch. Schreien statt schämen, und endlich wird wieder gesungen.

Text: Georg Kühn