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Konzert

Frittenbude

Zeit für Pogo-Einlagen in der Großen Freiheit – wild, laut, heiß und schwitzig. Köperkontakt ist herzlich gern gesehen.

Bock auf Stagediven? Go for it! Und wenn’s von allein nicht klappt, betätigen sich die Fritten gerne als Kuppler. Bei den von ihnen angezettelten Pogo-Einlagen muss man allerdings darauf gefasst sein, dass schon mal was kaputtgeht (Brille, Handy) oder danach was ganz schön wehtut (Knie, Auge, Hand). Welcome to the Abrissparty! Und wie auf Malle gelingt auch beim Ausflug mit der Frittenbude die Realitätsflucht ins Konfetti-Traumland. Mit Texten, die nicht den Anspruch erheben, Sinn zu stiften. Aber gute Laune mit Sicherheit. Bestes Beispiel: Der Song Die Möglichkeit eines Lamas vom taufrischen Album Küken des Orion, der sich mit treibenden Beats sofort im Körper festsetzt und ihn erst wieder verlässt, wenn dieser einmal von oben bis unten durchgeschüttelt wurde. Und der auch auf den Punkt bringt, um was es den drei Bayern geht: „Wir haben es schon vor jenen Jahren gewusst, dass es das Hier und das Jetzt ist, der erhabene Stuss, der für uns die Welt ist, der für uns zählt und es fällt nicht mal so sehr aus dem Rahmen, wie wir immer dachten.“ Seit diesem Sommer bringen Frittenbude die geballte Anarchie sogar zu fünft auf die Bühne.

Text: Theresa Huth