Daniela Hinrichs

Links Lavendel, rechts Schlamm

Wirre Striche, wenig Farbe: Der Portugiese Fernando de Brito malt in seinem Atelier in St. Georg Porträts, die nicht als solche zu erkennen sind. Wie kommt er dazu?

Alles begann mit einer Entscheidung, die Fernando de Brito noch während seiner Ausbildung fällte: "Die figurative Malerei, ich möchte es nicht können," sagte sich der Künstler. Bis heute zieht es den Portugiesen mit aller Kraft in die entgegengesetzte Richtung. Er gibt Menschen wider, ohne sie konkret abzubilden. Sein Ziel ist, den Menschen als räumliches Objekt auf eine Ebene, auf eine Form und eine Farbe zu vereinfachen. De Brito malt zwei Farben auf eine Leinwand und sagt, das seien der Musiker Keith Richards und seine Ehefrau Patti Hansen. Oder er zieht mit einem Kugelschreiber ein unförmiges Netz über ein Papier und sagt, das sei die Hamburger Künstlerin Hanne Darboven.

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Daniela Hinrichs

Logistikbranche

Alles in einem

Shipcloud will den Versandhandel vereinfachen und bündelt die Leistungen großer Anbieter wie Hermes, DHL, UPS und Co. Daniela Hinrichs stellt in diesem Blog Start-ups aus Hamburg vor.

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Daniela Hinrichs

Liebes Leben

Jedes Kind meiner Generation kann ein Lied davon singen, dass Marmor, Stein und Eisen bricht, aber die Liebe nicht. Doch statt dass es dann vorbei ist, fängt der Stress mit der Liebe erst an. Und treu ist man wahrscheinlich nur zu sich selbst. Ich glaube ohnehin, dass der Mensch lieben kann ohne treu zu sein. Aber ich schweife ab. Wie steht es also mit der Liebe?

orchidee
Nele Gülck: Orchidee im Übertopf 1, 2012, C-Print, 40x50 cm

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Daniela Hinrichs

Hamburger Startups

Musik in deinen Ohren

Es ist ein wenig wie die Suche nach dem heiligen Gral: Die Suche nach der wirkungsvollsten Methode um Tinnitus-Beschwerden nachweislich zu lindern. Und wie es aussieht, haben ihn die Hamburger Gründer der Sonormed GmbH, Jörg Land, Matthias Lanz und Adrian Nötzel, gefunden.  Weiter"Musik in deinen Ohren"

 
Daniela Hinrichs

Hamburger Künstler

Ein Tropfen – und alles ist vorbei

Sein Atelier auf Sankt Pauli ist keine 30 Quadratmeter groß. Während an den Seiten Kunstwerke zum Trocknen hängen oder sich  gegen die Wand lehnen, scheint grelles Tageslicht durch die Fensterfront auf eine überdimensional große Leinwand mitten im Raum. Der Künstler Ki Yoon Ko sitzt konzentriert davor und malt. Er malt nicht einfach so. Die Leinwand ist um 90 Grad gedreht, die eigentlich stehenden Protagonisten seines neuen Werkes liegen verdutzt auf der Seite. Weiter"Ein Tropfen – und alles ist vorbei"