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Stand-up-Comedy

„Die sollen schön zu Hause bleiben“

 

Wenn schon nicht abschieben, dann wenigsten Aussperren: Comedian Moritz Neumeier ärgert sich gerade über eine neue Variante im Umgang mit Flüchtlingen.

Drei, dreieinhalb, vier Minuten: So lange etwa braucht Moritz Neumeier, um eine Zigarette zu rauchen. Er zündet sie an und erzählt vor einer Kamera, was ihn als 27-jährigen Hamburger gerade bewegt – mal sind es überschminkte Großstadtdamen, mal überempfindliche Muslime oder Schwangerschaftstests. Schluss ist, wenn nur noch ein glühender Kippenstummel übrig ist. Nicht genug Zeit, um zu differenzieren und zu erläutern. Der Stand-up-Künstler dampft komplexe Zusammenhänge zu knappen Pointen zusammen, rücksichtslos sich selbst und anderen gegenüber – und immer ehrlich.


1 Kommentar

  1.   Thomas Haake

    Nö, Moritz Neumeier, is nich lustig, weil man kulturelle Probleme nicht einfach weglachen kann. Satire ok, Zynismus aber nicht. Die Integration ist keine Bagatelle, sondern muss von allen Seiten ernsthaft gemacht werden. Wer in ein anderes Land kommt, um dort zu leben, kann eben nicht davon auagehen, dass er so weiter machen kann, wie bisher. So ist das, punktum, so ist das auch, wenn ich in ein anderes Land gehe. Sollen sich die Frauen, die man in Köln begrapscht hat mal nicht so anstellen. Wird schon alles gut, man muss nur abwarten.