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	<title>Kommentare zu: It&#8217;s the credit, stupid!</title>
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	<description>So funktioniert Kapitalismus</description>
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		<title>Von: flawed</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2005/11/16/its-the-credit-stupid-2_18/comment-page-3#comment-36</link>
		<dc:creator>flawed</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 15:11:12 +0000</pubDate>
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		<description>@Gerrit: Steigt?
Hast Du Dich im Jahr geirrt, oder willst Du nur Deinen Link rumspammen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gerrit: Steigt?<br />
Hast Du Dich im Jahr geirrt, oder willst Du nur Deinen Link rumspammen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerrit</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2005/11/16/its-the-credit-stupid-2_18/comment-page-2#comment-35</link>
		<dc:creator>Gerrit</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 10:08:48 +0000</pubDate>
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		<description>Es scheint, als würde deine Wette noch deutlich getoppt werden können.
Das Brutto-Inlandsprodukt steigt und steigt und auch wenn gelegentliche Senkungen in Sicht sind, so sind diese nicht langfristig, sondern nur um uns Bürger zu beruhigen...
Kredite , um dies alles ausgleichen zu können, werden einem auch schon jahrelang nicht mehr gegeben, zumindest nicht offline. Online habe ich zumindest bei finanzinform.de gute Erfahrungen sammeln können, aber auch hier muss ich bemängeln, dass es immer schwieriger wird, da es immer mehr Angebote online gibt, die herausgefiltert werden müssen. Aber wenigstens HAT man eine Auswahl, das ist ja schonmal was. Beim Bruttoinlandsprodukt kann man ja gar nichts mehr machen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint, als würde deine Wette noch deutlich getoppt werden können.<br />
Das Brutto-Inlandsprodukt steigt und steigt und auch wenn gelegentliche Senkungen in Sicht sind, so sind diese nicht langfristig, sondern nur um uns Bürger zu beruhigen&#8230;<br />
Kredite , um dies alles ausgleichen zu können, werden einem auch schon jahrelang nicht mehr gegeben, zumindest nicht offline. Online habe ich zumindest bei finanzinform.de gute Erfahrungen sammeln können, aber auch hier muss ich bemängeln, dass es immer schwieriger wird, da es immer mehr Angebote online gibt, die herausgefiltert werden müssen. Aber wenigstens HAT man eine Auswahl, das ist ja schonmal was. Beim Bruttoinlandsprodukt kann man ja gar nichts mehr machen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wi-Ing-030</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2005/11/16/its-the-credit-stupid-2_18/comment-page-2#comment-33</link>
		<dc:creator>Wi-Ing-030</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 13:33:44 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;It´s the credit, stupid!&quot; - RELOADED!



(21.01.2008 - DAX -7% WoW ! ...  ;-))

Nur für diejenigen, die nicht merken was gerade abgeht an den Märkten ...

Es ist die &quot;Von Heusinger´sche Wachstumstheorie der perpetuierten Geldillusion&quot; die von den Märkten gerade &quot;falsifiziert&quot; wird!

Diese Theorie, die von Heusinger in seinem preisgekrönten Meisterwerk &quot;It´s the credit stupid&quot; (5.000 EUR Preisgeld + Gala-Diner) umschreibt, behauptet, dass der mit Abstand wichtigste Faktor für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung, die Kreditvergabe der Banken ist. Um diese möglichst hoch zu halten oder gar permanent zu steigern, solle die Zentralbank möglichst expansive Geldpolitik betreiben, also im Zweifel die Leitzinsen senken, bis Vollbeschäftigung herrscht.
Im Klartext bedeutet das, dass die Wirtschaft nicht mit aus Ersparnissen gebildetem Kapital, sondern exogen, mit völlig ungedeckten, nur nominal existierenden Krediten aus der  Notenpresse der Zentralbank, &quot;finanziert&quot; wird.


In gewissem Sinne stimmt sogar der Slogan &quot;It´s the credit stupid&quot;.

Nur eben nicht so, wie von Heusinger es behauptet, sondern in genau umgekehrter Weise:

-&gt; ... Die neokeynesianische &quot;Politik des (vermeintlich) billigen Geldes&quot;  (de facto handelt es sich dabei um Zinsfälschung &amp; Geldpanscherei) schafft kein nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplätze in der Realwirtschaft.

-&gt; ... Vielmehr zerstört sie zunächst die Effizienz der Ressourcenallokation (Fehlallokationen des Kapitals in Subprimehütten, Techno-Bubble, usw.) und die soziale Struktur der Gesellschaft durch Geldentwertung - in umgekehrter Richtung zur Liquiditätsverwertungskette des billigen Geldes; also Bänker, der Staat, Unternehmer,  Aktionäre &amp; Immobilienbesitzer werden reicher (Asset-Price-Inflation), der Grossteil der Bevölkerung, nämlich einfache Arbeiter und Angestellte ohne Sachvermögen, werden hingegen ärmer und leiden unter den inflationären Preissteigerungen bei lebenswichtigen Basisgütern wie Energie und Lebensmittel (... und später durch Massenarbeitslosigkeit in der terminalen Deflation.)

-&gt; ... In der nächsten Eskalationsstufe zerstört die inflationäre Geldpolitik mit der (ehemaligen) Weltleitwährung dann womöglich das internationale Bankensystem, den Kapitalmarkt und die Weltwirtschaft an sich ... das Ende vom Lied ist dann eine DEFLATION.

-&gt; ... Also um nicht missverstanden zu werden:
Die Rede ist jetzt von einer ECHTEN Deflation ... durch Zerstörung des Geldes in seiner Funktion als allgemein akzeptiertes Tauschgut  und/oder des  Bankensektors und des Kapitalmarktes mit ihren Funktionen Fristentransformation und effiziente Allokation des Kapitals.

-&gt; ... So gilt dann letztlich doch:
&quot;It´s the credit, stupid!&quot;

-&gt; ... kann man übrigens alles in Büchern von anno dazumal nachlesen ... von Mises, Mill, Wicksell, Rothbart, usw.

-&gt; ... Was nu ? ... Herr von Heusinger ?? ... aha ! ... &quot;Die Banken verstaatlichen!&quot;, sagen Sie ?

-&gt;  ... wir schalten jetzt also endlich um, auf unmittelbare Zentralplanwirtschaft durch den Staat ? ... Wir legen jetzt also die Maske des Neokeynesianismus ab und zeigen die blanke Fratze des Kommunismus ?

-&gt; ... Herzlichen Glückwunsch! ...Operation gelungen, Patient tot!

Retroliberale Grüsse,
Wi-Ing-030</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;It´s the credit, stupid!&#8221; &#8211; RELOADED!</p>
<p>(21.01.2008 &#8211; DAX -7% WoW ! &#8230;  <img src='http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Nur für diejenigen, die nicht merken was gerade abgeht an den Märkten &#8230;</p>
<p>Es ist die &#8220;Von Heusinger´sche Wachstumstheorie der perpetuierten Geldillusion&#8221; die von den Märkten gerade &#8220;falsifiziert&#8221; wird!</p>
<p>Diese Theorie, die von Heusinger in seinem preisgekrönten Meisterwerk &#8220;It´s the credit stupid&#8221; (5.000 EUR Preisgeld + Gala-Diner) umschreibt, behauptet, dass der mit Abstand wichtigste Faktor für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung, die Kreditvergabe der Banken ist. Um diese möglichst hoch zu halten oder gar permanent zu steigern, solle die Zentralbank möglichst expansive Geldpolitik betreiben, also im Zweifel die Leitzinsen senken, bis Vollbeschäftigung herrscht.<br />
Im Klartext bedeutet das, dass die Wirtschaft nicht mit aus Ersparnissen gebildetem Kapital, sondern exogen, mit völlig ungedeckten, nur nominal existierenden Krediten aus der  Notenpresse der Zentralbank, &#8220;finanziert&#8221; wird.</p>
<p>In gewissem Sinne stimmt sogar der Slogan &#8220;It´s the credit stupid&#8221;.</p>
<p>Nur eben nicht so, wie von Heusinger es behauptet, sondern in genau umgekehrter Weise:</p>
<p>-&gt; &#8230; Die neokeynesianische &#8220;Politik des (vermeintlich) billigen Geldes&#8221;  (de facto handelt es sich dabei um Zinsfälschung &amp; Geldpanscherei) schafft kein nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplätze in der Realwirtschaft.</p>
<p>-&gt; &#8230; Vielmehr zerstört sie zunächst die Effizienz der Ressourcenallokation (Fehlallokationen des Kapitals in Subprimehütten, Techno-Bubble, usw.) und die soziale Struktur der Gesellschaft durch Geldentwertung &#8211; in umgekehrter Richtung zur Liquiditätsverwertungskette des billigen Geldes; also Bänker, der Staat, Unternehmer,  Aktionäre &amp; Immobilienbesitzer werden reicher (Asset-Price-Inflation), der Grossteil der Bevölkerung, nämlich einfache Arbeiter und Angestellte ohne Sachvermögen, werden hingegen ärmer und leiden unter den inflationären Preissteigerungen bei lebenswichtigen Basisgütern wie Energie und Lebensmittel (&#8230; und später durch Massenarbeitslosigkeit in der terminalen Deflation.)</p>
<p>-&gt; &#8230; In der nächsten Eskalationsstufe zerstört die inflationäre Geldpolitik mit der (ehemaligen) Weltleitwährung dann womöglich das internationale Bankensystem, den Kapitalmarkt und die Weltwirtschaft an sich &#8230; das Ende vom Lied ist dann eine DEFLATION.</p>
<p>-&gt; &#8230; Also um nicht missverstanden zu werden:<br />
Die Rede ist jetzt von einer ECHTEN Deflation &#8230; durch Zerstörung des Geldes in seiner Funktion als allgemein akzeptiertes Tauschgut  und/oder des  Bankensektors und des Kapitalmarktes mit ihren Funktionen Fristentransformation und effiziente Allokation des Kapitals.</p>
<p>-&gt; &#8230; So gilt dann letztlich doch:<br />
&#8220;It´s the credit, stupid!&#8221;</p>
<p>-&gt; &#8230; kann man übrigens alles in Büchern von anno dazumal nachlesen &#8230; von Mises, Mill, Wicksell, Rothbart, usw.</p>
<p>-&gt; &#8230; Was nu ? &#8230; Herr von Heusinger ?? &#8230; aha ! &#8230; &#8220;Die Banken verstaatlichen!&#8221;, sagen Sie ?</p>
<p>-&gt;  &#8230; wir schalten jetzt also endlich um, auf unmittelbare Zentralplanwirtschaft durch den Staat ? &#8230; Wir legen jetzt also die Maske des Neokeynesianismus ab und zeigen die blanke Fratze des Kommunismus ?</p>
<p>-&gt; &#8230; Herzlichen Glückwunsch! &#8230;Operation gelungen, Patient tot!</p>
<p>Retroliberale Grüsse,<br />
Wi-Ing-030</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kredi</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2005/11/16/its-the-credit-stupid-2_18/comment-page-2#comment-34</link>
		<dc:creator>kredi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 20:59:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, der optimismus hat sich best&#228;tigt. Zwar etwas sp&#228;ter, aber im Prinzip richtig. herzlichen Gl&#252;ckwunsch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, der optimismus hat sich best&auml;tigt. Zwar etwas sp&auml;ter, aber im Prinzip richtig. herzlichen Gl&uuml;ckwunsch</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: NoName</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2005/11/16/its-the-credit-stupid-2_18/comment-page-2#comment-32</link>
		<dc:creator>NoName</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 18:39:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=18#comment-32</guid>
		<description>Wenn Du den &#214;lpreis und die anderen Energiepreise wegnimmst (und die erwzungene Steuererh&#246;hung von 18,75 Prozent n&#228;chstens Jahr), dann bist Du ganz schnell bei deflation&#228;ren Tendenzen.

Wenn die L&#246;hne und Geh&#228;lter nicht mit den Preisen mitziehen, dann hat das immer sehr schnell Konsequenzen (Umsatzr&#252;ckg&#228;nge, ...).

Das aktuelle Wirtschaftswachstum ist unter 2 Prozent. Wie ist es dann m&#246;glich dass man als Anleger 3,5 % Zinsen auf Tagesgeld (z.b. bei cotralconsors) erh&#228;lt. Das muss zwangsl&#228;ufig zur Umverteilung kommen - vom Wirtschaftswachstum wird das ja nicht mehr gedeckt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Du den &Ouml;lpreis und die anderen Energiepreise wegnimmst (und die erwzungene Steuererh&ouml;hung von 18,75 Prozent n&auml;chstens Jahr), dann bist Du ganz schnell bei deflation&auml;ren Tendenzen.</p>
<p>Wenn die L&ouml;hne und Geh&auml;lter nicht mit den Preisen mitziehen, dann hat das immer sehr schnell Konsequenzen (Umsatzr&uuml;ckg&auml;nge, &#8230;).</p>
<p>Das aktuelle Wirtschaftswachstum ist unter 2 Prozent. Wie ist es dann m&ouml;glich dass man als Anleger 3,5 % Zinsen auf Tagesgeld (z.b. bei cotralconsors) erh&auml;lt. Das muss zwangsl&auml;ufig zur Umverteilung kommen &#8211; vom Wirtschaftswachstum wird das ja nicht mehr gedeckt &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema &#187; Blog Archive &#187; Holtzbrinck-Journalistenpreis für Zeit-Blogger</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2005/11/16/its-the-credit-stupid-2_18/comment-page-2#comment-31</link>
		<dc:creator>onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema &#187; Blog Archive &#187; Holtzbrinck-Journalistenpreis für Zeit-Blogger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2006 11:41:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=18#comment-31</guid>
		<description>[...] Den erstmals in der Kategorie Online verliehenen Georg von Holtzbrinck Preis f&#252;r Wirtschaftspublizistik 2006 gewann der Finanzmarktkorrespondent der &#8220;Zeit&#8221;, Robert von Heusinger. Heusinger wurde f&#252;r die Beitr&#228;ge &#8220;It´s the Credit stupid!&#8221; und &#8220;&#220;bersch&#228;tzte Strukturreform – untersch&#228;tzter Bau!&#8221; auf seinem Zeit.de-Blog Herdentrieb ausgezeichnet. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Den erstmals in der Kategorie Online verliehenen Georg von Holtzbrinck Preis f&#252;r Wirtschaftspublizistik 2006 gewann der Finanzmarktkorrespondent der &#8220;Zeit&#8221;, Robert von Heusinger. Heusinger wurde f&#252;r die Beitr&#228;ge &#8220;It´s the Credit stupid!&#8221; und &#8220;&#220;bersch&#228;tzte Strukturreform – untersch&#228;tzter Bau!&#8221; auf seinem Zeit.de-Blog Herdentrieb ausgezeichnet. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinrich Kaspar</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2005/11/16/its-the-credit-stupid-2_18/comment-page-2#comment-30</link>
		<dc:creator>Heinrich Kaspar</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2006 15:26:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=18#comment-30</guid>
		<description>@ NoName

Die Kerninflation in Europa (also ohne Energiepreise) liegt bei rund 1.5 Prozent. Seit wann ist das &quot;Deflation&quot;? Uebrigens waere es interessant zu wissen warum sie meinen Energiekosten &quot;verdeckten&quot; Inflation anstatt ein Teil von ihr zu sein.  Schliesslich ist Energiepreisinflatoin eine Folge des Wachstums der Weltwirtschaft.

Bei Zinsen und Wachstum scheinen Sie mir etwas zu verwechseln, die Kausalitaet durcheinanderzubringen. Positive (Real-)Zinsen erzwingen nicht Wirtschaftswachstum, sie sind erst die Folge von wirtschaftlichen Wachstumschancen. Gaebe es keine Wachstumschancen wuerde niemand investieren, d.h. aus dieser Quelle gaebe es keine Nachfrage nach Kapital. Und wer sich Kapital leihen moechte, um es zu verkonsumieren, wuerde niemanden finden, der es ihm leiht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ NoName</p>
<p>Die Kerninflation in Europa (also ohne Energiepreise) liegt bei rund 1.5 Prozent. Seit wann ist das &quot;Deflation&quot;? Uebrigens waere es interessant zu wissen warum sie meinen Energiekosten &quot;verdeckten&quot; Inflation anstatt ein Teil von ihr zu sein.  Schliesslich ist Energiepreisinflatoin eine Folge des Wachstums der Weltwirtschaft.</p>
<p>Bei Zinsen und Wachstum scheinen Sie mir etwas zu verwechseln, die Kausalitaet durcheinanderzubringen. Positive (Real-)Zinsen erzwingen nicht Wirtschaftswachstum, sie sind erst die Folge von wirtschaftlichen Wachstumschancen. Gaebe es keine Wachstumschancen wuerde niemand investieren, d.h. aus dieser Quelle gaebe es keine Nachfrage nach Kapital. Und wer sich Kapital leihen moechte, um es zu verkonsumieren, wuerde niemanden finden, der es ihm leiht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: NoName</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2005/11/16/its-the-credit-stupid-2_18/comment-page-2#comment-29</link>
		<dc:creator>NoName</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2006 00:04:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=18#comment-29</guid>
		<description>Die Deflation ist schon lange Realitaet. Sie wird nur verdeckt durch die hohen Oelkosten und den (noch) gut laufenden Export von deutschen Produkten.

Im allgemeinen laesst sich sagen, dass zinsbasierte Wirtschaftssysteme durch dessen wachstumszwang (und damit Schuldenzwang) frueher oder spaeter automatisch in eine Deflation (und damit Rezession) fallen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deflation ist schon lange Realitaet. Sie wird nur verdeckt durch die hohen Oelkosten und den (noch) gut laufenden Export von deutschen Produkten.</p>
<p>Im allgemeinen laesst sich sagen, dass zinsbasierte Wirtschaftssysteme durch dessen wachstumszwang (und damit Schuldenzwang) frueher oder spaeter automatisch in eine Deflation (und damit Rezession) fallen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinrich Kaspar</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2005/11/16/its-the-credit-stupid-2_18/comment-page-2#comment-28</link>
		<dc:creator>Heinrich Kaspar</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2005 15:15:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=18#comment-28</guid>
		<description>Mir sieht es so aus, als wolle da jemand mit 50 Jahren Verspaetung den Monetarismus neu erfinden - denn genau der hat Geld und Kredit in das Zentrum der wirtschaftspolitischen Analyse gerueckt; und unter anderem die Unterscheidung zwischen realwirtschaftlichen und kreditwirtschaftlichen Vorgaengen betont.

Die Monetaristen waren damit nicht die ersten - schon im spaeten 19. Jahrhundert unternahmen etwa Adolf Soetbeer oder Irving Fisher bahnbrechende Analysen der Kreditwirtschaft - aber doch die Nachdruecklichsten. Der Fokus auf breite Geldmengenaggregate - deren Gegenstueck auf der Asset-Seite Kredit ist - anstelle von Bargeld ist ein bleibendes Resultat.

Mal sehen ob &quot;Herdentrieb&quot; zu aehnlich bahnbrechenden Erkenntnissen kommen wird.

HKP



Mal sehen of &quot;Herdentrieb&quot; zu ebenso</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir sieht es so aus, als wolle da jemand mit 50 Jahren Verspaetung den Monetarismus neu erfinden &#8211; denn genau der hat Geld und Kredit in das Zentrum der wirtschaftspolitischen Analyse gerueckt; und unter anderem die Unterscheidung zwischen realwirtschaftlichen und kreditwirtschaftlichen Vorgaengen betont.</p>
<p>Die Monetaristen waren damit nicht die ersten &#8211; schon im spaeten 19. Jahrhundert unternahmen etwa Adolf Soetbeer oder Irving Fisher bahnbrechende Analysen der Kreditwirtschaft &#8211; aber doch die Nachdruecklichsten. Der Fokus auf breite Geldmengenaggregate &#8211; deren Gegenstueck auf der Asset-Seite Kredit ist &#8211; anstelle von Bargeld ist ein bleibendes Resultat.</p>
<p>Mal sehen ob &#8220;Herdentrieb&#8221; zu aehnlich bahnbrechenden Erkenntnissen kommen wird.</p>
<p>HKP</p>
<p>Mal sehen of &#8220;Herdentrieb&#8221; zu ebenso</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Horst Bertram</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2005/11/16/its-the-credit-stupid-2_18/comment-page-1#comment-27</link>
		<dc:creator>Horst Bertram</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2005 11:26:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=18#comment-27</guid>
		<description>Lieber Robert,

herrliche Idee...mal locker und kontrovers über Kapitalmarkt-Dinge zu lesen. Das Thema &quot;Kreditklemme&quot; ist äußersts interessant und hat wohl noch viel mehr Schattierungen. Interessant ist u.a. die hervorragende Versorgung mit Fremdkapital der großen Unternehmen durch die führenden Banken, die sich dadurch Provisionsmandate versprechen.

PS - mir fehlt der Glaube an das hohe Wachstum...würde mich aber über ein 2%+ sehr freuen

Gruss Dein Horst</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Robert,</p>
<p>herrliche Idee&#8230;mal locker und kontrovers über Kapitalmarkt-Dinge zu lesen. Das Thema &#8220;Kreditklemme&#8221; ist äußersts interessant und hat wohl noch viel mehr Schattierungen. Interessant ist u.a. die hervorragende Versorgung mit Fremdkapital der großen Unternehmen durch die führenden Banken, die sich dadurch Provisionsmandate versprechen.</p>
<p>PS &#8211; mir fehlt der Glaube an das hohe Wachstum&#8230;würde mich aber über ein 2%+ sehr freuen</p>
<p>Gruss Dein Horst</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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