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	<title>Kommentare zu: Die Demontage der Geldmenge</title>
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	<description>So funktioniert Kapitalismus</description>
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	<item>
		<title>Von: Gute Artikel bei Herdentrieb&#160;&#8226;&#160;Börsennotizbuch</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2006/11/12/die-demontage-der-geldmenge_92/comment-page-4#comment-1392</link>
		<dc:creator>Gute Artikel bei Herdentrieb&#160;&#8226;&#160;Börsennotizbuch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Dec 2006 20:19:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] “Die Demontage der Geldmenge“  &#252;ber die bedeutenden Bewegungen hinter den Kulissen der Europ&#228;ischen Zentralbank in Bezug auf das so genannte Zwei-S&#228;ulen-Modell der EZB-Geldpolitik (das nun eher auf eine, gemeinsame und dann wohl sinnvollere S&#228;ule &#252;bertragen werden soll). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] “Die Demontage der Geldmenge“  &#252;ber die bedeutenden Bewegungen hinter den Kulissen der Europ&#228;ischen Zentralbank in Bezug auf das so genannte Zwei-S&#228;ulen-Modell der EZB-Geldpolitik (das nun eher auf eine, gemeinsame und dann wohl sinnvollere S&#228;ule &#252;bertragen werden soll). [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kampf um die geldpolitische Politik der EZB, Runde X &#124; Börsennotizbuch</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2006/11/12/die-demontage-der-geldmenge_92/comment-page-4#comment-1391</link>
		<dc:creator>Kampf um die geldpolitische Politik der EZB, Runde X &#124; Börsennotizbuch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 09:43:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Nicht spannend? - Nun, die spannenden AUswikungen lassen sich etw bei Herdentrieb nachlesen (Die Demontage der Geldmenge). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Nicht spannend? &#8211; Nun, die spannenden AUswikungen lassen sich etw bei Herdentrieb nachlesen (Die Demontage der Geldmenge). [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fars</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2006/11/12/die-demontage-der-geldmenge_92/comment-page-4#comment-1390</link>
		<dc:creator>Fars</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2006 16:34:14 +0000</pubDate>
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		<description>On topic:
Ein Einwand gegen das gemeinsame Geldmengenziel der EZB ist auch der Umstand, dass sich die Geldmengen in den einzelnen Volkswirtschaften der Eurozone nach wie vor sehr unterschiedlich entwickeln.

Off topic:

Hallo, greenjg,

eine Volkswirtschaft ist mit einem Unternehmen nicht vergleichbar.
Wieviel Prozent der Autos, die bei Volkswagen tagt&#228;glich vom Band rollen, werden an die  eigene Belegschaft verkauft? H&#246;chstens ein Prozent. 99 Prozent gehen also in den &quot;Export&quot;, werden an Dritte verkauft.
Die deutsche Volkswirtschaft hingegen konsumiert ca. zwei Drittel ihres BIP selbst und nur rund ein Drittel geht in den Export. Nicht anders sieht es bei den Importen. Nur rund ein Drittel der uns zur Verf&#252;gung stehenden G&#252;ter (ebenfalls in Geld ausgedr&#252;ckt) verdanken wir dem Ausland. Dagegen muss ein einzelnes Unternehmen praktisch alles &quot;importieren&quot;, was es f&#252;r sein Wirtschaften ben&#246;tigt: Einbringungsmenge (Input), Arbeitskraft, Fremdmittel etc.
Im Gegensatz zu einem einzelnen privaten Haushalt oder Unternehmen ist eine Volkswirtschaft also weitgehend Selbstversorger. Dem entsprechend ist der Wettbewerb zwischen Volkswirtschaften weitaus geringer als der Wettbewerb zwischen Unternehmen. Au&#223;erdem kann sich eine Volkswirtschaft von der Weltwirtschaft abschlie&#223;en, die Grenzen hochziehen und die Autarkie anstreben. Dann spielt der internationale Standortwettbewerb keine Rolle mehr. Ein Unternehmen hat diese Option nicht, ein Abbruch seiner Beziehungen zur wirtschaftlichen Umwelt k&#228;me seiner Liquidierung gleich.

Die st&#228;ndig steigenden Exporte Deutschlands strafen all jene L&#252;gen, die behaupten in Deutschland seien die Lohnkosten (incl. Lohnnebenkosten) zu hoch. Denn wenn in Deutschland hergestellte G&#252;ter angeblich zu teuer sind, warum lassen sie sich  im Ausland so gut absetzen?
Zweitens, die Lohnkosten sind nur ein Standortkriterium unter vielen. Die Lohnkosten machen bei den meisten Unternehmen h&#246;chstens ein Viertel der Gesamtkosten aus. (Jeder, der f&#228;hig ist, einen Dreisatz zu rechnen, kann ja mal ausrechnen, welche Gesamtkostenersparnis es br&#228;chte, senkte man die st&#228;ndig beschworenen Lohnnebenkosten um einen oder meinetwegen auch um zehn Prozentpunkte. ;-))
Drittens, auch Unternehmen achten auf das Preis-Leistungsverh&#228;ltnis. Es mag ja sein, dass ein deutscher Arbeiter absolut wie nominal teurer ist als ein chinesischer, aber er leistet ja auch mehr, er ist produktiver.
Viertens, der v&#246;rderste Grund daf&#252;r, warum ein x-beliebiges Unternehmen sich im Ausland niederl&#228;sst, ist nicht die Erschlie&#223;ung alternativer oder neuer Produktionsstandorte sondern die Erschlie&#223;ung neuer Absatzm&#228;rkte.

Erst erwirtschaften, dann verteilen?
In einer Volkswirtschaft geschehen Erwirtschaftung und Verteilung praktisch simultan. Wer wieiviel vom Erwirtschafteten bekommt, ist schon lange im Voraus gesetzlich oder vertraglich festgelegt.

&#220;berbordende Staatsverschuldung?
Mit seiner Staatsverschuldung in H&#246;he von rund 68% des BIP liegt Deutschland im Mittelfeld der OECD. Japans &#246;ffentlicher Schuldenberg betr&#228;gt sogar &#252;ber 160% des BIP. Belgien reduzierte dieses Verh&#228;ltnis von 135% auf 94% in elf Jahren. Wo ist das Problem? Die Hyperinflationen im Zusammenhang mit den beiden Weltkriegen war weniger durch die &#246;ffentliche Verschuldung bedingt, sondern weit mehr durch die Kriege selbst und die dadurch bedingte Transformation von der Kriegs- zur Friedenswirtschaft. Ein Vergleich mit heute, ist abwegig.

Manche vergleichen die k&#252;nftigen Rentenanspr&#252;che mit den R&#252;ckstellungen in einer Unternehmensbilanz. Nun, die Natur einer Bilanz ist, dass Aktiva und Passiva gleich gro&#223; sein m&#252;ssen. Wer also behauptet, die rentenbedingten R&#252;ckstellungen seien so und so gro&#223;, der behauptet automatisch, dass diesen R&#252;ckstellungen entsprechende Aktiva gegen&#252;berstehen, etwa Forderungen gegen&#252;ber Rentenbeitragszahlern. Fallen die Forderungen geringer aus (Lohnnebenkostensenkung! *grins*), dann m&#252;ssen auch die Rentenanspr&#252;che auf der Passivseite verringert werden. Klar, denn der Staat kann nur so viel ausgeben, wie er durch Abgabenaufkommen und Kreditaufnahme einnimmt.
Die Posten in dieser Bilanz sind also alles andere als fix sondern h&#246;chst variabel.

MfG Fars</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>On topic:<br />
Ein Einwand gegen das gemeinsame Geldmengenziel der EZB ist auch der Umstand, dass sich die Geldmengen in den einzelnen Volkswirtschaften der Eurozone nach wie vor sehr unterschiedlich entwickeln.</p>
<p>Off topic:</p>
<p>Hallo, greenjg,</p>
<p>eine Volkswirtschaft ist mit einem Unternehmen nicht vergleichbar.<br />
Wieviel Prozent der Autos, die bei Volkswagen tagt&auml;glich vom Band rollen, werden an die  eigene Belegschaft verkauft? H&ouml;chstens ein Prozent. 99 Prozent gehen also in den &#8220;Export&#8221;, werden an Dritte verkauft.<br />
Die deutsche Volkswirtschaft hingegen konsumiert ca. zwei Drittel ihres BIP selbst und nur rund ein Drittel geht in den Export. Nicht anders sieht es bei den Importen. Nur rund ein Drittel der uns zur Verf&uuml;gung stehenden G&uuml;ter (ebenfalls in Geld ausgedr&uuml;ckt) verdanken wir dem Ausland. Dagegen muss ein einzelnes Unternehmen praktisch alles &#8220;importieren&#8221;, was es f&uuml;r sein Wirtschaften ben&ouml;tigt: Einbringungsmenge (Input), Arbeitskraft, Fremdmittel etc.<br />
Im Gegensatz zu einem einzelnen privaten Haushalt oder Unternehmen ist eine Volkswirtschaft also weitgehend Selbstversorger. Dem entsprechend ist der Wettbewerb zwischen Volkswirtschaften weitaus geringer als der Wettbewerb zwischen Unternehmen. Au&szlig;erdem kann sich eine Volkswirtschaft von der Weltwirtschaft abschlie&szlig;en, die Grenzen hochziehen und die Autarkie anstreben. Dann spielt der internationale Standortwettbewerb keine Rolle mehr. Ein Unternehmen hat diese Option nicht, ein Abbruch seiner Beziehungen zur wirtschaftlichen Umwelt k&auml;me seiner Liquidierung gleich.</p>
<p>Die st&auml;ndig steigenden Exporte Deutschlands strafen all jene L&uuml;gen, die behaupten in Deutschland seien die Lohnkosten (incl. Lohnnebenkosten) zu hoch. Denn wenn in Deutschland hergestellte G&uuml;ter angeblich zu teuer sind, warum lassen sie sich  im Ausland so gut absetzen?<br />
Zweitens, die Lohnkosten sind nur ein Standortkriterium unter vielen. Die Lohnkosten machen bei den meisten Unternehmen h&ouml;chstens ein Viertel der Gesamtkosten aus. (Jeder, der f&auml;hig ist, einen Dreisatz zu rechnen, kann ja mal ausrechnen, welche Gesamtkostenersparnis es br&auml;chte, senkte man die st&auml;ndig beschworenen Lohnnebenkosten um einen oder meinetwegen auch um zehn Prozentpunkte. <img src='http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )<br />
Drittens, auch Unternehmen achten auf das Preis-Leistungsverh&auml;ltnis. Es mag ja sein, dass ein deutscher Arbeiter absolut wie nominal teurer ist als ein chinesischer, aber er leistet ja auch mehr, er ist produktiver.<br />
Viertens, der v&ouml;rderste Grund daf&uuml;r, warum ein x-beliebiges Unternehmen sich im Ausland niederl&auml;sst, ist nicht die Erschlie&szlig;ung alternativer oder neuer Produktionsstandorte sondern die Erschlie&szlig;ung neuer Absatzm&auml;rkte.</p>
<p>Erst erwirtschaften, dann verteilen?<br />
In einer Volkswirtschaft geschehen Erwirtschaftung und Verteilung praktisch simultan. Wer wieiviel vom Erwirtschafteten bekommt, ist schon lange im Voraus gesetzlich oder vertraglich festgelegt.</p>
<p>&Uuml;berbordende Staatsverschuldung?<br />
Mit seiner Staatsverschuldung in H&ouml;he von rund 68% des BIP liegt Deutschland im Mittelfeld der OECD. Japans &ouml;ffentlicher Schuldenberg betr&auml;gt sogar &uuml;ber 160% des BIP. Belgien reduzierte dieses Verh&auml;ltnis von 135% auf 94% in elf Jahren. Wo ist das Problem? Die Hyperinflationen im Zusammenhang mit den beiden Weltkriegen war weniger durch die &ouml;ffentliche Verschuldung bedingt, sondern weit mehr durch die Kriege selbst und die dadurch bedingte Transformation von der Kriegs- zur Friedenswirtschaft. Ein Vergleich mit heute, ist abwegig.</p>
<p>Manche vergleichen die k&uuml;nftigen Rentenanspr&uuml;che mit den R&uuml;ckstellungen in einer Unternehmensbilanz. Nun, die Natur einer Bilanz ist, dass Aktiva und Passiva gleich gro&szlig; sein m&uuml;ssen. Wer also behauptet, die rentenbedingten R&uuml;ckstellungen seien so und so gro&szlig;, der behauptet automatisch, dass diesen R&uuml;ckstellungen entsprechende Aktiva gegen&uuml;berstehen, etwa Forderungen gegen&uuml;ber Rentenbeitragszahlern. Fallen die Forderungen geringer aus (Lohnnebenkostensenkung! *grins*), dann m&uuml;ssen auch die Rentenanspr&uuml;che auf der Passivseite verringert werden. Klar, denn der Staat kann nur so viel ausgeben, wie er durch Abgabenaufkommen und Kreditaufnahme einnimmt.<br />
Die Posten in dieser Bilanz sind also alles andere als fix sondern h&ouml;chst variabel.</p>
<p>MfG Fars</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: greenjg</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2006/11/12/die-demontage-der-geldmenge_92/comment-page-4#comment-1389</link>
		<dc:creator>greenjg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 13:00:59 +0000</pubDate>
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		<description>@scotty55,

Bingo!

mfg,

greenjg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@scotty55,</p>
<p>Bingo!</p>
<p>mfg,</p>
<p>greenjg</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: scotty55</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2006/11/12/die-demontage-der-geldmenge_92/comment-page-4#comment-1388</link>
		<dc:creator>scotty55</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 10:28:48 +0000</pubDate>
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		<description>K&#246;nnte es nicht noch einen ganz anderen Grund geben, warum der Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation nicht mehr so eindeutig ist, wie man fr&#252;her mal dachte?

Die Spekulation hat n&#228;mlich ein gigantisches Ma&#223; angenommen, und das Geld, das dort herumkreist, wird dem &quot;normalen&quot; Markt entzogen und taucht daher auch in keiner Inflations-Statistik auf.

K&#246;nnte dies nicht auch der Trick sein, mit dem der fr&#252;here FED-Chef Greenspan den Wert des Dollars k&#252;nstlich aufrecht hielt, obwohl die Geldmenge schon jedes sinnvolle Ma&#223; &#252;berstieg? Indem enorme Mengen davon in astronomischen Spekulationsblasen geparkt wurden und werden?

Und was machen wir, wenn die Stunde der Wahrheit kommt und die Blasen platzen? Einfach wieder neues Geld drucken?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>K&ouml;nnte es nicht noch einen ganz anderen Grund geben, warum der Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation nicht mehr so eindeutig ist, wie man fr&uuml;her mal dachte?</p>
<p>Die Spekulation hat n&auml;mlich ein gigantisches Ma&szlig; angenommen, und das Geld, das dort herumkreist, wird dem &#8220;normalen&#8221; Markt entzogen und taucht daher auch in keiner Inflations-Statistik auf.</p>
<p>K&ouml;nnte dies nicht auch der Trick sein, mit dem der fr&uuml;here FED-Chef Greenspan den Wert des Dollars k&uuml;nstlich aufrecht hielt, obwohl die Geldmenge schon jedes sinnvolle Ma&szlig; &uuml;berstieg? Indem enorme Mengen davon in astronomischen Spekulationsblasen geparkt wurden und werden?</p>
<p>Und was machen wir, wenn die Stunde der Wahrheit kommt und die Blasen platzen? Einfach wieder neues Geld drucken?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: NachDenkSeiten - Die kritische Website &#187; Hinweise des Tages</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2006/11/12/die-demontage-der-geldmenge_92/comment-page-4#comment-1387</link>
		<dc:creator>NachDenkSeiten - Die kritische Website &#187; Hinweise des Tages</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 07:34:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=92#comment-1387</guid>
		<description>[...] Die Demontage der Geldmenge Die EZB scheint sich von einem aus Dogma, dem Glauben an die Geldmenge als Inflationsindikator, zu lösen. Mit der neuen Strategie ist eine lockerere Geldpolitik möglich. Denn den Falken im EZB-Rat, die bislang unter Hinweis auf die Geldmenge trotz Konjunkturschwäche gegen eine weitere Zinssenkung waren, fehlt nun ein wichtiges Argument. Quelle: ZEIT-Blog [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die Demontage der Geldmenge Die EZB scheint sich von einem aus Dogma, dem Glauben an die Geldmenge als Inflationsindikator, zu lösen. Mit der neuen Strategie ist eine lockerere Geldpolitik möglich. Denn den Falken im EZB-Rat, die bislang unter Hinweis auf die Geldmenge trotz Konjunkturschwäche gegen eine weitere Zinssenkung waren, fehlt nun ein wichtiges Argument. Quelle: ZEIT-Blog [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: greenjg</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2006/11/12/die-demontage-der-geldmenge_92/comment-page-3#comment-1386</link>
		<dc:creator>greenjg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 13:22:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=92#comment-1386</guid>
		<description>@Jengre,

&quot;Ein Sozialstaat &#252;ber die Mehrwertsteuer ist es nicht &#8211; es sei denn, die Unternehmen sind bereit, f&#252;r die Befreiung von den Lohnnebenkosten mit deutlich niedrigeren Ums&#228;tzen zu bezahlen.&quot;

Unternehmen interessieren sich nicht f&#252;r Ums&#228;tze, sondern f&#252;r Gewinne und die UmsatzENTWICKLUNG!

&quot;Der Sozialstaat wird in Deutschland mit staatlicher Gewalt durchgesetzt? Wie furchtbar!&quot;

Finden Sie es gut, wenn der Sozialstaat die Wertsch&#246;pfung eines Landes zerst&#246;rt?

&quot;Sozial- und Umweltstandards&quot;

Die werden nicht vom Staat gefordert, sondern vom B&#252;rgern ... nur bezahlen will es keiner! Wer kauft denn sonst den Chinaplunder? Genau das ist das verlogene an der Diskussion. Wenn man den Menschen klar machen will, dass ein Volkswagen aus Wolfsburg unter hohen Umwelt- und Sozialstandards gebaut wurde und deshalb 20% teuer ist, dann grinsen die und finden es toll .. wenn es darum geht ihn zu kaufen, rennen die zu KIA und kaufen den Chinaplunder weil er sch&#246;n billig ist ... das ist die unangenehme Wahrheit .. der Unterschied zwischen Theorie und Realit&#228;t!

&quot;Deutsche Arbeitnehmer stehen mit chinesischen im Wettbewerb (und das oft in einem Unternehmen), nicht Deutschland mit China&quot;

Der deutsche Standort steht in Konkurrenz mit dem Chinesischen ... ob nun ein Auto in China oder Deutschland gebaut wird ... entscheidet das Unternehmen nach den Kosten ... und die sind in Deutschland massgeblich durch den Sozialstaat bestimmt ... auch wenn Sie das nicht akzeptieren wollen. Wenn Sie nun Deutschland als eine geographische Gr&#246;ssenordnung definieren ... dann akzeptiere ich Ihre Meinung .. aber es geht nicht um Geographie sondern um den Standort und seine &quot;Subjekte&quot;!

mfg,

greenjg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jengre,</p>
<p>&#8220;Ein Sozialstaat &uuml;ber die Mehrwertsteuer ist es nicht &ndash; es sei denn, die Unternehmen sind bereit, f&uuml;r die Befreiung von den Lohnnebenkosten mit deutlich niedrigeren Ums&auml;tzen zu bezahlen.&#8221;</p>
<p>Unternehmen interessieren sich nicht f&uuml;r Ums&auml;tze, sondern f&uuml;r Gewinne und die UmsatzENTWICKLUNG!</p>
<p>&#8220;Der Sozialstaat wird in Deutschland mit staatlicher Gewalt durchgesetzt? Wie furchtbar!&#8221;</p>
<p>Finden Sie es gut, wenn der Sozialstaat die Wertsch&ouml;pfung eines Landes zerst&ouml;rt?</p>
<p>&#8220;Sozial- und Umweltstandards&#8221;</p>
<p>Die werden nicht vom Staat gefordert, sondern vom B&uuml;rgern &#8230; nur bezahlen will es keiner! Wer kauft denn sonst den Chinaplunder? Genau das ist das verlogene an der Diskussion. Wenn man den Menschen klar machen will, dass ein Volkswagen aus Wolfsburg unter hohen Umwelt- und Sozialstandards gebaut wurde und deshalb 20% teuer ist, dann grinsen die und finden es toll .. wenn es darum geht ihn zu kaufen, rennen die zu KIA und kaufen den Chinaplunder weil er sch&ouml;n billig ist &#8230; das ist die unangenehme Wahrheit .. der Unterschied zwischen Theorie und Realit&auml;t!</p>
<p>&#8220;Deutsche Arbeitnehmer stehen mit chinesischen im Wettbewerb (und das oft in einem Unternehmen), nicht Deutschland mit China&#8221;</p>
<p>Der deutsche Standort steht in Konkurrenz mit dem Chinesischen &#8230; ob nun ein Auto in China oder Deutschland gebaut wird &#8230; entscheidet das Unternehmen nach den Kosten &#8230; und die sind in Deutschland massgeblich durch den Sozialstaat bestimmt &#8230; auch wenn Sie das nicht akzeptieren wollen. Wenn Sie nun Deutschland als eine geographische Gr&ouml;ssenordnung definieren &#8230; dann akzeptiere ich Ihre Meinung .. aber es geht nicht um Geographie sondern um den Standort und seine &#8220;Subjekte&#8221;!</p>
<p>mfg,</p>
<p>greenjg</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jengre</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2006/11/12/die-demontage-der-geldmenge_92/comment-page-3#comment-1385</link>
		<dc:creator>Jengre</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 11:27:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=92#comment-1385</guid>
		<description>@greenjg:

Sie best&#228;tigen mich schon wieder, ohne es zu merken. Genau: Deutsche Arbeitnehmer stehen mit chinesischen im Wettbewerb (und das oft in einem Unternehmen), nicht Deutschland mit China. Und das Unternehmen hofft, die chinesischen Steckverbinder in einem nominell tschechischen Auto dann an Deutsche zu verkaufen, die hoffentlich noch irgendwo in Lohn und Brot sind. - Der Sozialstaat wird in Deutschland mit staatlicher Gewalt durchgesetzt? Wie furchtbar! Dann lieber ab nach China, wo eine Diktatur, die sich immer noch kommunistisch nennt, die Sozial- und Umweltstandards investorenfreundlich h&#228;lt. Vielleicht ist das das Modell der Zukunft. Ein Sozialstaat &#252;ber die Mehrwertsteuer ist es nicht - es sei denn, die Unternehmen sind bereit, f&#252;r die Befreiung von den Lohnnebenkosten mit deutlich niedrigeren Ums&#228;tzen zu bezahlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@greenjg:</p>
<p>Sie best&auml;tigen mich schon wieder, ohne es zu merken. Genau: Deutsche Arbeitnehmer stehen mit chinesischen im Wettbewerb (und das oft in einem Unternehmen), nicht Deutschland mit China. Und das Unternehmen hofft, die chinesischen Steckverbinder in einem nominell tschechischen Auto dann an Deutsche zu verkaufen, die hoffentlich noch irgendwo in Lohn und Brot sind. &#8211; Der Sozialstaat wird in Deutschland mit staatlicher Gewalt durchgesetzt? Wie furchtbar! Dann lieber ab nach China, wo eine Diktatur, die sich immer noch kommunistisch nennt, die Sozial- und Umweltstandards investorenfreundlich h&auml;lt. Vielleicht ist das das Modell der Zukunft. Ein Sozialstaat &uuml;ber die Mehrwertsteuer ist es nicht &#8211; es sei denn, die Unternehmen sind bereit, f&uuml;r die Befreiung von den Lohnnebenkosten mit deutlich niedrigeren Ums&auml;tzen zu bezahlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: greenjg</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2006/11/12/die-demontage-der-geldmenge_92/comment-page-3#comment-1384</link>
		<dc:creator>greenjg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 09:25:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=92#comment-1384</guid>
		<description>@Jengre,

&quot;Der &#8220;Staat&#8221; im Sinne des Verwaltungsapparates ist ein Wirtschaftssubjekt, ein Unternehmen, wenn Sie unbedingt wollen, aber eine Volkswirtschaft ist eben nicht ein Unternehmen.&quot;

Sobald Sie eine Einteilung mit verschiedenen Regeln, haben Sie eine Unternehmung! Und eine Volkswirtschaft ist eine Unternehmung. Die Volkswirtschaft hat einen Vorstand (Bundeskabinett). ;-)

&quot;Es gibt keine &#8220;Deutschland AG&#8221;, die mit China im Wettbewerb um die niedrigsten L&#246;hne, Steuern, Sozial- und Unweltstandards etc. w&#228;re. Lernen Sie, Behauptungen zu erkennen, die einem politischen Zweck dienen.&quot;

Ach nee? Deutschland steht klar im Wettbewerb, um Resourcen ... Kapitalinvestitionen! Deutsche B&#252;rger k&#246;nnen Ihren Arbeitsplatz an einen Chinesischen B&#252;rger verlieren und zwar weil der Lohn (angeblich) zu hoch ist ... der wesentliche Unterschied ist ... in China diktiert der Markt die L&#246;hne die &quot;bezahlt&quot; werden  in Deutschland die Sozialsysteme (Zusatzkosten) der Volkswirtschaft unter F&#252;hrung des Staates ... der dieses mit dem Gewaltmonopol durchsetzt!

Damit die Volkswirtschaft die Rolle einnimmt, den Sie Ihr geben wollen, m&#252;ssten Sie den Sozialstaat abschaffen und eine freie Marktwirtschaft einf&#252;hren ohne Diktat ... und den Staat nur auf seine Kernkompetenzen zur&#252;ckstutzen (Sicherheit und Vertragseinhaltung) ... dann h&#228;tten Sie Recht! Sie k&#246;nnten nat&#252;rlich wie schon erw&#228;hnt die Sozialstaatlichen Kosten externalisieren (Alles auf die Mwst verlagern!).

mfg,

greenjg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jengre,</p>
<p>&#8220;Der &ldquo;Staat&rdquo; im Sinne des Verwaltungsapparates ist ein Wirtschaftssubjekt, ein Unternehmen, wenn Sie unbedingt wollen, aber eine Volkswirtschaft ist eben nicht ein Unternehmen.&#8221;</p>
<p>Sobald Sie eine Einteilung mit verschiedenen Regeln, haben Sie eine Unternehmung! Und eine Volkswirtschaft ist eine Unternehmung. Die Volkswirtschaft hat einen Vorstand (Bundeskabinett). <img src='http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8220;Es gibt keine &ldquo;Deutschland AG&rdquo;, die mit China im Wettbewerb um die niedrigsten L&ouml;hne, Steuern, Sozial- und Unweltstandards etc. w&auml;re. Lernen Sie, Behauptungen zu erkennen, die einem politischen Zweck dienen.&#8221;</p>
<p>Ach nee? Deutschland steht klar im Wettbewerb, um Resourcen &#8230; Kapitalinvestitionen! Deutsche B&uuml;rger k&ouml;nnen Ihren Arbeitsplatz an einen Chinesischen B&uuml;rger verlieren und zwar weil der Lohn (angeblich) zu hoch ist &#8230; der wesentliche Unterschied ist &#8230; in China diktiert der Markt die L&ouml;hne die &#8220;bezahlt&#8221; werden  in Deutschland die Sozialsysteme (Zusatzkosten) der Volkswirtschaft unter F&uuml;hrung des Staates &#8230; der dieses mit dem Gewaltmonopol durchsetzt!</p>
<p>Damit die Volkswirtschaft die Rolle einnimmt, den Sie Ihr geben wollen, m&uuml;ssten Sie den Sozialstaat abschaffen und eine freie Marktwirtschaft einf&uuml;hren ohne Diktat &#8230; und den Staat nur auf seine Kernkompetenzen zur&uuml;ckstutzen (Sicherheit und Vertragseinhaltung) &#8230; dann h&auml;tten Sie Recht! Sie k&ouml;nnten nat&uuml;rlich wie schon erw&auml;hnt die Sozialstaatlichen Kosten externalisieren (Alles auf die Mwst verlagern!).</p>
<p>mfg,</p>
<p>greenjg</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: greenjg</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2006/11/12/die-demontage-der-geldmenge_92/comment-page-3#comment-1383</link>
		<dc:creator>greenjg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 09:12:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=92#comment-1383</guid>
		<description>@Sven,

&quot;Was produziert denn bitte die DEUTSCHLAND AG?&quot;

Sicherheit, Bildung, Infrastruktur, B&#252;rokratie, Versicherungen, Autos, Maschinen ...

&quot;Wer sind die Kunden?&quot;

Menschen im In- und Ausland?

&quot;Sind wir Uebernahmekandidat?&quot;

Wenn wir unser eigenes Kapital nicht aufbringen k&#246;nnen bzw. unser Kapital ins Ausland (USA) verschleudern anstatt hier im Inland zu investieren k&#246;nnte es so weit kommen ... ja ... Russland, Taiwan, USA lassen gr&#252;ssen ...

&quot;Wer ist Eigentuemer?&quot;

Menschen im Inland und im Ausland!

&quot;Kann ich meine Anteile verkaufen, falls ich welche besitze?&quot;

Sie k&#246;nnen Aktien und Anleihen verkaufen ....

&quot;Wer erhaelt die Rendite?&quot;

Momentan gibt es keine!

&quot;In der tollen von Ihnen verlinkten &#8220;Bilanz&#8221;, die Deloitte sich aus den Fingern gesaugt hat, fehlen uebrigens zahlreiche Erlaeuterungen (vielleicht wurden diese ja in einem dazugehoerigen Artikel erwaehnt). Unter Forderungen versteht Deloitte wahrscheinlich soviel wie &#8216;Kredite ans Ausland&#8217;. Das Steueraufkommen kann ja nun nicht gemeint sein; ich hoffe naemlich, es ist doch etwas hoeher, als 64 Mrd Eur.
Steuern sind aber ganz konkrete Forderungen des Staates, die er selbst festlegen kann (innerhalb gewisser Parameter). Allein deshalb macht eine solche &#8220;Bilanz&#8221;, wie sie Deloitte hier aufstellt, ueberhaupt keinen Sinn. Ich hoffe, die nehmen ihre Kunden nicht mit aehnlichem Mist auf den Arm.&quot;

Was wollen Sie denn f&#252;r &quot;Erl&#228;uterungen&quot; ... entweder k&#246;nnen Sie eine Bilanz lesen oder sie k&#246;nnen es nicht ... aber hier helfe Ihnen auf die Spr&#252;nge ... Die jetztige Generation muss einen Kredit finanzieren in H&#246;he von ca. 1,3 Billionen Euro, der &#252;ber die Lohnzusatzkosten finanziert wird! F&#252;r diesen Kredit hat es nie einen Verm&#246;gensposten gegeben ... der Kredit finanziert im wesentlichen den Konsum der Rentner! Alles klar? Wahrscheinlich nicht ... aber man will eben halt nicht verstehen .. aber eines Tages bricht der gesamte Laden zusammen und dann werden Sie sich an meine Worte errinern!

&quot;Natuerlich fehlen Investitionen, allenvoran oeffentliche Investitionen. Ich haette nichts dagegen, wenn der Bund morgen verkuendete, 100 Mrd Eur in die Bildung pumpen zu wollen.&quot;

Ach ja ... &quot;pumpen&quot; ... bitte n&#228;here Erl&#228;uterung! Meinen Sie Schulen und Unis auf Pump finanzieren!?

&quot;Was das alles mit Geldmenge und Inflation zu tun hat, weiss ich nicht. Aber vielleicht koennen Sie mich ja aufklaeren.&quot;

Wenn Sie den Faktor arbeit defacto mit einem Kredit (Rentenversicherungsbeitr&#228;ge + Steuerzuschuss des Bundes) belasten und der zu teuer wird, dann steigt die Arbeitslosigkeit, die Nettol&#246;hne fallen, die Investitionen fallen, die Preise steigen, die Zentralbank senkt die Zinsen ... flutet die Wirtschaft mit Geld dessen Menge schneller steigt als die Realwirtschaft ... das Geld bleibt in den Kapitalm&#228;rkten h&#228;ngen und finanziert im besten Fall die Verlagerung von Jobs ins Ausland. Denn der wertsch&#246;pfende Part des Inlands ist mit Krediten &#252;berh&#228;uft! Und warum das Alles ... weil die Preise erstmal sehr stark steigen (Stagflation -&gt; und genau das haben wir seit Jahrzehnten!) m&#252;ssen bevor die summierte Kosten von Investitionen (L&#246;hne + Zusatzkosten + Staatskosten + Steuern + Kaptialkosten) eine brauchbare Rendite abwerfen!

Es gibt ein weiteres Problem .. wenn die Geldmenge stark steigt und zwar schneller als das Wirtschaftwachstum ... dann steigen die Preise f&#252;r Kapitalmarktprodukte (allen voran Aktien) ... ohne nennenswerte wertsch&#246;pfende Investitionen. Das bedeutet, das Unternehmenf&#252;hrer, die Ihr Erfolg am Aktienkurs messen ... werden ohne nenneswerte Investitionen zufrieden sein ... schauen Sie sich Siemens an! Bestes Beispiel GE! Verdient den gr&#246;ssten Teil seines Geldes mit Kreditgesch&#228;ften ... der Industriesektor ist bescheiden! Investitionen fliessen nur sp&#228;rlich und wenn dann sind  sie M&amp;A! Und das ist warhlich keine Investition! Die Einzigen Unternehemen die substantiell gewachsen sind und sehr gute Ertr&#228;ge erwirtschaften und einen niedrige Schuldenquote haben, sind just die, die massiv investiert haben und Arbeitspl&#228;tze geschaffen haben und die Produktivit&#228;t nach vorne gepeitscht haben! Beispiel breite Teile des Mittelstandes (Nischenmarktf&#252;hrer Weltweit!!!), Porsche, Toyota, BMW ... &#252;brigens .. die Meisten dieser Unternehmen bezahlen Ihre F&#252;hrungskr&#228;fte nicht nach dem Aktienkurs, sondern nach dem Gewinn und der Nachhaltigkeit des Unternehmens!!!!!!!

Haben Sie sich schon mal gefragt warum wir diese ganze Unterschichtsdebatte und Arbeitslosenproblem haben ... warum wir als hochproduktives Land eine steigende Schere zwischen Arm und Reich haben? Warum alles verrottet und Autos zB. im Schnitt 9 Jahre alt sind, obwohl die Autoindustrie (VW und Opel) vor die Hunde geht und Investitionen ausbleiben und dabei steigen die B&#246;rsen! Ich habe fr&#252;her so gedacht wie sie ... dabei st&#246;rten mich aber die &quot;Schandflecken&quot; in der Theorie ... bis ich dann in die Geschichte herumgekrammt habe ... und frappierende &#196;hnlichkeiten mit der Gegenwart gefunden habe ... sowohl &#214;konomische als auch Kulturelle als auch Soziale!

&#220;brigens ... Deutschland ist nicht der Einzige mit diesem Problem! Nur einer von vielen ... Deutschland hat aber das grund&#252;bel bis heute nicht gel&#246;st! N&#228;mlich die Lohnzusatzkosten. Wir m&#252;ssen diese auf die Mwst. verlagern .. damit verbilligen wir Investitionen und k&#246;nnen steigende Preise (importierte Inflation) bek&#228;mpfen ... die Konsequenz w&#228;re ein fallender Zins bei abnehmender Geldmengewachstum!!!!!! Der Euro steigt ... Importe (Rohstoffe) werden billiger und die Investitionsdynamik beschleunigt sich ... der komperative Kostenvorteil Asiens und Osteuropas schwindet und das dient der Unterschicht! Die Staatskasse wir Prall, denn die massiven Ersparnisse werden zunehmend in D investiert und schlagen sich fr&#252;her oder sp&#228;ter in die Staateinnahmen und dann k&#246;nnen Sie die Schulen und Unis ausbauen ... die Wirtschaft wird nachhaltig!

Alles klar?

mfg,

greenjg

P.S.: Kredite m&#252;ssen zur&#252;ckgezahlt werden .... damit sie weitere Investitionen finanzieren k&#246;nnen ... Kredite die nicht zur&#252;ckgezahlt werden k&#246;nnen (Konsum) haben inflation&#228;re Wirkung und eine verherrende Generations- und gesellschaftsschichtsverteilende Wirkung! Investitionen m&#252;ssen deflation&#228;re Tendenzen ausl&#246;sen .. durch Rationalisierung von Ressourcen die wir nicht haben ... Personal haben wir en Mass (Arbeitslosigkeit) ... Energie zB nicht ... also m&#252;ssen wir die Investitionsf&#228;higkeit in diesem Bereich verbessern .. und unsere Investitiosf&#228;higkeit steigt bei fallender Lohnbelastung!!!! Belastet die Wertsch&#246;pfung am Ende und nicht w&#228;hrend Ihrer Entstehung! ;-) Ich kann Ihnen einen Beispiel hierf&#252;r geben, der durch die verbilligung des Zinses erreicht wurde! Falls Sie Interesse haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sven,</p>
<p>&#8220;Was produziert denn bitte die DEUTSCHLAND AG?&#8221;</p>
<p>Sicherheit, Bildung, Infrastruktur, B&uuml;rokratie, Versicherungen, Autos, Maschinen &#8230;</p>
<p>&#8220;Wer sind die Kunden?&#8221;</p>
<p>Menschen im In- und Ausland?</p>
<p>&#8220;Sind wir Uebernahmekandidat?&#8221;</p>
<p>Wenn wir unser eigenes Kapital nicht aufbringen k&ouml;nnen bzw. unser Kapital ins Ausland (USA) verschleudern anstatt hier im Inland zu investieren k&ouml;nnte es so weit kommen &#8230; ja &#8230; Russland, Taiwan, USA lassen gr&uuml;ssen &#8230;</p>
<p>&#8220;Wer ist Eigentuemer?&#8221;</p>
<p>Menschen im Inland und im Ausland!</p>
<p>&#8220;Kann ich meine Anteile verkaufen, falls ich welche besitze?&#8221;</p>
<p>Sie k&ouml;nnen Aktien und Anleihen verkaufen &#8230;.</p>
<p>&#8220;Wer erhaelt die Rendite?&#8221;</p>
<p>Momentan gibt es keine!</p>
<p>&#8220;In der tollen von Ihnen verlinkten &ldquo;Bilanz&rdquo;, die Deloitte sich aus den Fingern gesaugt hat, fehlen uebrigens zahlreiche Erlaeuterungen (vielleicht wurden diese ja in einem dazugehoerigen Artikel erwaehnt). Unter Forderungen versteht Deloitte wahrscheinlich soviel wie &lsquo;Kredite ans Ausland&rsquo;. Das Steueraufkommen kann ja nun nicht gemeint sein; ich hoffe naemlich, es ist doch etwas hoeher, als 64 Mrd Eur.<br />
Steuern sind aber ganz konkrete Forderungen des Staates, die er selbst festlegen kann (innerhalb gewisser Parameter). Allein deshalb macht eine solche &ldquo;Bilanz&rdquo;, wie sie Deloitte hier aufstellt, ueberhaupt keinen Sinn. Ich hoffe, die nehmen ihre Kunden nicht mit aehnlichem Mist auf den Arm.&#8221;</p>
<p>Was wollen Sie denn f&uuml;r &#8220;Erl&auml;uterungen&#8221; &#8230; entweder k&ouml;nnen Sie eine Bilanz lesen oder sie k&ouml;nnen es nicht &#8230; aber hier helfe Ihnen auf die Spr&uuml;nge &#8230; Die jetztige Generation muss einen Kredit finanzieren in H&ouml;he von ca. 1,3 Billionen Euro, der &uuml;ber die Lohnzusatzkosten finanziert wird! F&uuml;r diesen Kredit hat es nie einen Verm&ouml;gensposten gegeben &#8230; der Kredit finanziert im wesentlichen den Konsum der Rentner! Alles klar? Wahrscheinlich nicht &#8230; aber man will eben halt nicht verstehen .. aber eines Tages bricht der gesamte Laden zusammen und dann werden Sie sich an meine Worte errinern!</p>
<p>&#8220;Natuerlich fehlen Investitionen, allenvoran oeffentliche Investitionen. Ich haette nichts dagegen, wenn der Bund morgen verkuendete, 100 Mrd Eur in die Bildung pumpen zu wollen.&#8221;</p>
<p>Ach ja &#8230; &#8220;pumpen&#8221; &#8230; bitte n&auml;here Erl&auml;uterung! Meinen Sie Schulen und Unis auf Pump finanzieren!?</p>
<p>&#8220;Was das alles mit Geldmenge und Inflation zu tun hat, weiss ich nicht. Aber vielleicht koennen Sie mich ja aufklaeren.&#8221;</p>
<p>Wenn Sie den Faktor arbeit defacto mit einem Kredit (Rentenversicherungsbeitr&auml;ge + Steuerzuschuss des Bundes) belasten und der zu teuer wird, dann steigt die Arbeitslosigkeit, die Nettol&ouml;hne fallen, die Investitionen fallen, die Preise steigen, die Zentralbank senkt die Zinsen &#8230; flutet die Wirtschaft mit Geld dessen Menge schneller steigt als die Realwirtschaft &#8230; das Geld bleibt in den Kapitalm&auml;rkten h&auml;ngen und finanziert im besten Fall die Verlagerung von Jobs ins Ausland. Denn der wertsch&ouml;pfende Part des Inlands ist mit Krediten &uuml;berh&auml;uft! Und warum das Alles &#8230; weil die Preise erstmal sehr stark steigen (Stagflation -&gt; und genau das haben wir seit Jahrzehnten!) m&uuml;ssen bevor die summierte Kosten von Investitionen (L&ouml;hne + Zusatzkosten + Staatskosten + Steuern + Kaptialkosten) eine brauchbare Rendite abwerfen!</p>
<p>Es gibt ein weiteres Problem .. wenn die Geldmenge stark steigt und zwar schneller als das Wirtschaftwachstum &#8230; dann steigen die Preise f&uuml;r Kapitalmarktprodukte (allen voran Aktien) &#8230; ohne nennenswerte wertsch&ouml;pfende Investitionen. Das bedeutet, das Unternehmenf&uuml;hrer, die Ihr Erfolg am Aktienkurs messen &#8230; werden ohne nenneswerte Investitionen zufrieden sein &#8230; schauen Sie sich Siemens an! Bestes Beispiel GE! Verdient den gr&ouml;ssten Teil seines Geldes mit Kreditgesch&auml;ften &#8230; der Industriesektor ist bescheiden! Investitionen fliessen nur sp&auml;rlich und wenn dann sind  sie M&amp;A! Und das ist warhlich keine Investition! Die Einzigen Unternehemen die substantiell gewachsen sind und sehr gute Ertr&auml;ge erwirtschaften und einen niedrige Schuldenquote haben, sind just die, die massiv investiert haben und Arbeitspl&auml;tze geschaffen haben und die Produktivit&auml;t nach vorne gepeitscht haben! Beispiel breite Teile des Mittelstandes (Nischenmarktf&uuml;hrer Weltweit!!!), Porsche, Toyota, BMW &#8230; &uuml;brigens .. die Meisten dieser Unternehmen bezahlen Ihre F&uuml;hrungskr&auml;fte nicht nach dem Aktienkurs, sondern nach dem Gewinn und der Nachhaltigkeit des Unternehmens!!!!!!!</p>
<p>Haben Sie sich schon mal gefragt warum wir diese ganze Unterschichtsdebatte und Arbeitslosenproblem haben &#8230; warum wir als hochproduktives Land eine steigende Schere zwischen Arm und Reich haben? Warum alles verrottet und Autos zB. im Schnitt 9 Jahre alt sind, obwohl die Autoindustrie (VW und Opel) vor die Hunde geht und Investitionen ausbleiben und dabei steigen die B&ouml;rsen! Ich habe fr&uuml;her so gedacht wie sie &#8230; dabei st&ouml;rten mich aber die &#8220;Schandflecken&#8221; in der Theorie &#8230; bis ich dann in die Geschichte herumgekrammt habe &#8230; und frappierende &Auml;hnlichkeiten mit der Gegenwart gefunden habe &#8230; sowohl &Ouml;konomische als auch Kulturelle als auch Soziale!</p>
<p>&Uuml;brigens &#8230; Deutschland ist nicht der Einzige mit diesem Problem! Nur einer von vielen &#8230; Deutschland hat aber das grund&uuml;bel bis heute nicht gel&ouml;st! N&auml;mlich die Lohnzusatzkosten. Wir m&uuml;ssen diese auf die Mwst. verlagern .. damit verbilligen wir Investitionen und k&ouml;nnen steigende Preise (importierte Inflation) bek&auml;mpfen &#8230; die Konsequenz w&auml;re ein fallender Zins bei abnehmender Geldmengewachstum!!!!!! Der Euro steigt &#8230; Importe (Rohstoffe) werden billiger und die Investitionsdynamik beschleunigt sich &#8230; der komperative Kostenvorteil Asiens und Osteuropas schwindet und das dient der Unterschicht! Die Staatskasse wir Prall, denn die massiven Ersparnisse werden zunehmend in D investiert und schlagen sich fr&uuml;her oder sp&auml;ter in die Staateinnahmen und dann k&ouml;nnen Sie die Schulen und Unis ausbauen &#8230; die Wirtschaft wird nachhaltig!</p>
<p>Alles klar?</p>
<p>mfg,</p>
<p>greenjg</p>
<p>P.S.: Kredite m&uuml;ssen zur&uuml;ckgezahlt werden &#8230;. damit sie weitere Investitionen finanzieren k&ouml;nnen &#8230; Kredite die nicht zur&uuml;ckgezahlt werden k&ouml;nnen (Konsum) haben inflation&auml;re Wirkung und eine verherrende Generations- und gesellschaftsschichtsverteilende Wirkung! Investitionen m&uuml;ssen deflation&auml;re Tendenzen ausl&ouml;sen .. durch Rationalisierung von Ressourcen die wir nicht haben &#8230; Personal haben wir en Mass (Arbeitslosigkeit) &#8230; Energie zB nicht &#8230; also m&uuml;ssen wir die Investitionsf&auml;higkeit in diesem Bereich verbessern .. und unsere Investitiosf&auml;higkeit steigt bei fallender Lohnbelastung!!!! Belastet die Wertsch&ouml;pfung am Ende und nicht w&auml;hrend Ihrer Entstehung! <img src='http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich kann Ihnen einen Beispiel hierf&uuml;r geben, der durch die verbilligung des Zinses erreicht wurde! Falls Sie Interesse haben!</p>
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