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	<title>Kommentare zu: EZB muss Rücksicht auf Konjunkturrisiken nehmen</title>
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	<description>So funktioniert Kapitalismus</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 Feb 2012 14:03:22 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: EZB &#246;ffnet Tor f&#252;r Zinserh&#246;hung &#187; Beitrag &#187; Kredit und Finanzen</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/04/25/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309/comment-page-6#comment-8416</link>
		<dc:creator>EZB &#246;ffnet Tor f&#252;r Zinserh&#246;hung &#187; Beitrag &#187; Kredit und Finanzen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 15:33:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Mit den heutigen Aussagen ist auch eine Senkung der Leitzinsen durch die EZB vorerst so gut wie vom Tisch und eine Erh&#246;hung der Leitzinsen wird nicht mehr ausgeschlossen, wenngleich eine solche in keinster Weise angek&#252;ndigt wurde. Damit l&#228;sst die Europ&#228;ische Zentralbank den Leitzins erneut unver&#228;ndert, wie es schon der aktien-blog.com im M&#228;rz dieses Jahres postulierte. Wie schnell sich die Lage &#228;ndern kann, zeigt ein Vergleich mit einem Artikel aus dem Weblog der Zeitung „Die Zeit“ vom 25.04.2008, in welchem es noch hie&#223;, die &#8221; EZB muss R&#252;cksicht auf Konjunkturrisiken nehmen&#8220;. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mit den heutigen Aussagen ist auch eine Senkung der Leitzinsen durch die EZB vorerst so gut wie vom Tisch und eine Erh&#246;hung der Leitzinsen wird nicht mehr ausgeschlossen, wenngleich eine solche in keinster Weise angek&#252;ndigt wurde. Damit l&#228;sst die Europ&#228;ische Zentralbank den Leitzins erneut unver&#228;ndert, wie es schon der aktien-blog.com im M&#228;rz dieses Jahres postulierte. Wie schnell sich die Lage &#228;ndern kann, zeigt ein Vergleich mit einem Artikel aus dem Weblog der Zeitung „Die Zeit“ vom 25.04.2008, in welchem es noch hie&#223;, die &#8221; EZB muss R&#252;cksicht auf Konjunkturrisiken nehmen&#8220;. [...]</p>
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		<title>Von: EuroOptimist</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/04/25/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309/comment-page-6#comment-8418</link>
		<dc:creator>EuroOptimist</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 06:52:49 +0000</pubDate>
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		<description>@ mylli
Danke für Ihren interessanten Beitrag. Bedenken Sie aber, dass ein KKW-Block sehr viel Abwärme produziert, so ungefähr 2000MW, fast doppelt so viel wie Strom, aus physikalischen Gründen, nicht aus technischer Unzulänglichkeit. Das Industriegebiet muss also sehr groß oder sehr wärmeintensiv sein. Wenn es groß ist, sind die Wohngebiete (zunehmend auch wieder aus Energiegründen) nicht weit. Da fangen die Probleme an. Trotzdem ist das natürlich kein Ausschlussargument. Vielleicht sitzen ja irgendwann Aluminiumhütten und Holzpelletwerke dicht gedrängt um ein modernes KKW in Mecklenburg-Vorpommern, Bauxit und Holz kommen per Schiff. Energietechnisch wäre das keine dumme Lösung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ mylli<br />
Danke für Ihren interessanten Beitrag. Bedenken Sie aber, dass ein KKW-Block sehr viel Abwärme produziert, so ungefähr 2000MW, fast doppelt so viel wie Strom, aus physikalischen Gründen, nicht aus technischer Unzulänglichkeit. Das Industriegebiet muss also sehr groß oder sehr wärmeintensiv sein. Wenn es groß ist, sind die Wohngebiete (zunehmend auch wieder aus Energiegründen) nicht weit. Da fangen die Probleme an. Trotzdem ist das natürlich kein Ausschlussargument. Vielleicht sitzen ja irgendwann Aluminiumhütten und Holzpelletwerke dicht gedrängt um ein modernes KKW in Mecklenburg-Vorpommern, Bauxit und Holz kommen per Schiff. Energietechnisch wäre das keine dumme Lösung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: mylli</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/04/25/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309/comment-page-6#comment-8417</link>
		<dc:creator>mylli</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 13:38:13 +0000</pubDate>
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		<description>@ EurpoOptimist

Zum Heizen schlage ich eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmepumpe vor.
Den Dampf aus AKWs könnte man in naheliegenden Industriegebieten verwenden.
Spricht also doch nichts gegen Kernkraftwerke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ EurpoOptimist</p>
<p>Zum Heizen schlage ich eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmepumpe vor.<br />
Den Dampf aus AKWs könnte man in naheliegenden Industriegebieten verwenden.<br />
Spricht also doch nichts gegen Kernkraftwerke.</p>
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	<item>
		<title>Von: EuroOptimist</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/04/25/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309/comment-page-5#comment-8387</link>
		<dc:creator>EuroOptimist</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 07:10:44 +0000</pubDate>
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		<description>@ WIHE
Strom im Wärmemarkt ist eine ziemlich dumme, weil hochgradig ineffiziente Lösung. Dummerweise ist gerade bei KKWs die Kraft-Wärme-Kopplung nicht gut machbar, weil man dann die Meiler sehr nahe an die Ballungszentren bauen muss. Sie laufen Gefahr, die Kernenergie durch falsche Argumente aus der Diskussion zu werfen bzw. zu halten!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ WIHE<br />
Strom im Wärmemarkt ist eine ziemlich dumme, weil hochgradig ineffiziente Lösung. Dummerweise ist gerade bei KKWs die Kraft-Wärme-Kopplung nicht gut machbar, weil man dann die Meiler sehr nahe an die Ballungszentren bauen muss. Sie laufen Gefahr, die Kernenergie durch falsche Argumente aus der Diskussion zu werfen bzw. zu halten!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: WIHE</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/04/25/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309/comment-page-5#comment-8415</link>
		<dc:creator>WIHE</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 14:58:18 +0000</pubDate>
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		<description>Gefahren:

habe mal gelesen, dass einem Techniker eine Schraube auf den Kopf gefallen ist, die ein Kollege - 80 m über ihm an einem Windgenerator arbeitend - verlor.
Der Techniker war dann mausetod. Es war für ihn der Super-Gau.
Viele Super-Gaus gab es und gibt es jährlich im Kohlebergbau.
Sogar Verbraucher sind schon am durch Kohle erzeugten Kohlenmonoxydes erstickt, die Eltern eines Schulkameraden von mir z.B..
Eines steht fest, deutsche Reaktoren explodieren nicht nach russischer Art, sie enthalten ersten keinen Kohlenstoff, der sich entzünden kann und zweitens  flacht die Kernspaltungsrate ab, wenn die Wasserkühlung ausfällt.
Das war im russischen Reaktor ganz anders, das Gegenteil war der Fall, deshalb die Explosion.
Ich bin eindeutig für die Fortführung und den Neubau deutscher Kernkraftwerke und ich wette darauf, dass auch in Deuschland über kurz oder lang neue gebaut werden.
Schon die durch steigende Energiepreise verarmende deutsche Bevölkerung wird dies in Zukunft mit aller Macht einfordern.
Wenn die Winter wärmer würden, würde die Verarmung ein wenig gebremst, die Gasrechnung niedriger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gefahren:</p>
<p>habe mal gelesen, dass einem Techniker eine Schraube auf den Kopf gefallen ist, die ein Kollege &#8211; 80 m über ihm an einem Windgenerator arbeitend &#8211; verlor.<br />
Der Techniker war dann mausetod. Es war für ihn der Super-Gau.<br />
Viele Super-Gaus gab es und gibt es jährlich im Kohlebergbau.<br />
Sogar Verbraucher sind schon am durch Kohle erzeugten Kohlenmonoxydes erstickt, die Eltern eines Schulkameraden von mir z.B..<br />
Eines steht fest, deutsche Reaktoren explodieren nicht nach russischer Art, sie enthalten ersten keinen Kohlenstoff, der sich entzünden kann und zweitens  flacht die Kernspaltungsrate ab, wenn die Wasserkühlung ausfällt.<br />
Das war im russischen Reaktor ganz anders, das Gegenteil war der Fall, deshalb die Explosion.<br />
Ich bin eindeutig für die Fortführung und den Neubau deutscher Kernkraftwerke und ich wette darauf, dass auch in Deuschland über kurz oder lang neue gebaut werden.<br />
Schon die durch steigende Energiepreise verarmende deutsche Bevölkerung wird dies in Zukunft mit aller Macht einfordern.<br />
Wenn die Winter wärmer würden, würde die Verarmung ein wenig gebremst, die Gasrechnung niedriger.</p>
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	<item>
		<title>Von: Heinrich Kaspar</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/04/25/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309/comment-page-5#comment-8414</link>
		<dc:creator>Heinrich Kaspar</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 15:55:40 +0000</pubDate>
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		<description>@ Heli Ben

&lt;i&gt; Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu, jedoch glaube ich, dass der Glaube, dass Citi keine unlösbaren Probleme hat etwas naiv sind. &lt;/i&gt;

Den Glauben hege ich ja gar nicht. Ich persoenlich waere hoechst ueberrascht, wenn angesichts fallender US-Assetpreise und US-Rezession Bear Stearns das einzige prominente Opfer ausserhalb des Mortgage Lending Sektors bleiben wuerde.

Unsere deutschen Landesbanken allerdings haben es &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; mit einer wegbrechenden heimischen Volkswirtschaft zu tun, und doch sind sie bis ueber beide Ohren in Schwierigkeiten. Das ist schon eine erstaunliche Leistung. Ebenso wie sie vor 10 Jahren sich tief in der Asien- und Russlandkrise verirrten. Es erstaunt mich schon, wenn es hier Kollegen gibt, die daran gar nichts Bemerkenswertes oder gar Besorgniserregendes finden koennen.

Gruss,
HK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Heli Ben</p>
<p><i> Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu, jedoch glaube ich, dass der Glaube, dass Citi keine unlösbaren Probleme hat etwas naiv sind. </i></p>
<p>Den Glauben hege ich ja gar nicht. Ich persoenlich waere hoechst ueberrascht, wenn angesichts fallender US-Assetpreise und US-Rezession Bear Stearns das einzige prominente Opfer ausserhalb des Mortgage Lending Sektors bleiben wuerde.</p>
<p>Unsere deutschen Landesbanken allerdings haben es <i>nicht</i> mit einer wegbrechenden heimischen Volkswirtschaft zu tun, und doch sind sie bis ueber beide Ohren in Schwierigkeiten. Das ist schon eine erstaunliche Leistung. Ebenso wie sie vor 10 Jahren sich tief in der Asien- und Russlandkrise verirrten. Es erstaunt mich schon, wenn es hier Kollegen gibt, die daran gar nichts Bemerkenswertes oder gar Besorgniserregendes finden koennen.</p>
<p>Gruss,<br />
HK</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: HeliBen</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/04/25/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309/comment-page-5#comment-8377</link>
		<dc:creator>HeliBen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 09:01:40 +0000</pubDate>
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		<description>@Heinrich Kaspar,

Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu, jedoch glaube ich, dass der Glaube, dass Citi keine unlösbaren Probleme hat etwas naiv sind.

Aus meiner Perspektive ist Citi pleite.  Desweiteren stellt sich die Frage ob Merril, JP und Lehmann überleben werden.

Reden wir Tacheles! Die Bear Stearns Nummer war kein Bailout für Bear, kostet aber dem Steuerzahler im schlimmsten Fall 55 Mrd Dollar und im besten Fall macht er keine Verluste und erhält einen Zins der gegenüber dem Risiko in keinen Verhältnis steht. Fakt ist: Der Bear Fall war ein Bailout für JP, der König der Derivaten an der Wall Street.

Die Landesbanken haben Ihre Daseinsberechtigung schon vor 30 Jahren verloren. Die gehören einfach auf dem Markt verramscht. Politiker haben im Kreditmarkt nichts zu suchen. Folgerichtig ist, wenn es scheppert, dann haben sie sich gefällig auch raus zu halten, selbst wenn ein Herr Ackermann das Anders sieht.

Die Landesbanken sind meiner Meinung das geringste Problem. Scheppern wird es im privaten Sektor um ein vielfaches, unabhängig was man von den Landesbanken hält, jedoch nur weil im Internationalen vergleich Landesbanken krümel sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Heinrich Kaspar,</p>
<p>Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu, jedoch glaube ich, dass der Glaube, dass Citi keine unlösbaren Probleme hat etwas naiv sind.</p>
<p>Aus meiner Perspektive ist Citi pleite.  Desweiteren stellt sich die Frage ob Merril, JP und Lehmann überleben werden.</p>
<p>Reden wir Tacheles! Die Bear Stearns Nummer war kein Bailout für Bear, kostet aber dem Steuerzahler im schlimmsten Fall 55 Mrd Dollar und im besten Fall macht er keine Verluste und erhält einen Zins der gegenüber dem Risiko in keinen Verhältnis steht. Fakt ist: Der Bear Fall war ein Bailout für JP, der König der Derivaten an der Wall Street.</p>
<p>Die Landesbanken haben Ihre Daseinsberechtigung schon vor 30 Jahren verloren. Die gehören einfach auf dem Markt verramscht. Politiker haben im Kreditmarkt nichts zu suchen. Folgerichtig ist, wenn es scheppert, dann haben sie sich gefällig auch raus zu halten, selbst wenn ein Herr Ackermann das Anders sieht.</p>
<p>Die Landesbanken sind meiner Meinung das geringste Problem. Scheppern wird es im privaten Sektor um ein vielfaches, unabhängig was man von den Landesbanken hält, jedoch nur weil im Internationalen vergleich Landesbanken krümel sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: EuroOptimist</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/04/25/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309/comment-page-5#comment-8413</link>
		<dc:creator>EuroOptimist</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 22:26:48 +0000</pubDate>
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		<description>@ Martin Heck
&quot;Zukünftige Reaktoren wären natürlich auch gegen Großraumflugzeugabstürzen sicher.&quot;
Umso schlimmer, dass die Kernenergiebefürworter in Deutschland die Laufzeitverlängerung alter und ältester Meiler offensichtlich zu ihrem  höchsten Ziel gemacht haben. Ein wirklich fruchtbarer und zukunftsträchtiger Kompromiss zwischen Skeptikern und Befürwortern würde dagegen so aussehen, dass z.B. zwei veraltete Meiler für einen modernen Neubau abgeschaltet werden. Davon würden die Sicherheit, die Versorgungssicherheit und das kerntechnische Knowhow in Deutschland profitieren. Nur so viel zu diesem Off-Topic.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Martin Heck<br />
&#8220;Zukünftige Reaktoren wären natürlich auch gegen Großraumflugzeugabstürzen sicher.&#8221;<br />
Umso schlimmer, dass die Kernenergiebefürworter in Deutschland die Laufzeitverlängerung alter und ältester Meiler offensichtlich zu ihrem  höchsten Ziel gemacht haben. Ein wirklich fruchtbarer und zukunftsträchtiger Kompromiss zwischen Skeptikern und Befürwortern würde dagegen so aussehen, dass z.B. zwei veraltete Meiler für einen modernen Neubau abgeschaltet werden. Davon würden die Sicherheit, die Versorgungssicherheit und das kerntechnische Knowhow in Deutschland profitieren. Nur so viel zu diesem Off-Topic.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Heck</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/04/25/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309/comment-page-5#comment-8410</link>
		<dc:creator>Martin Heck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 19:00:56 +0000</pubDate>
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		<description>@Wi-Ing-030,
von jemandem der sich beschwert wenn Fachfremde über Wirtschaft sprechen, könnte man ja erwarten, dass sich jemand ein klein wenig informiert, bevor er über Kernenergie spricht.

Es gibt auch ohne Kernkraft jede Menge hochradioaktiven Abfall aus der Medizin. Die Tatsache, dass andere Länder Endlager einrichten (Schweden, Finnland) und es Deutschland angeboten wurde seinen Atommüll z.B. in Russland endzulagern, dies aber mit diffusen Begründungen von der deutschen Politik abgelehnt wurde, zeigt ja nun zweifelsfrei, dass die Endlagerproblematik hauptsächlich ideologisch bedingt ist. Man will den Müll nicht hergeben, damit kein Argument gegen die Kernenergie wegfällt. Darüber hinaus könnten zukünftige Kraftwerke vermutlich fast ohne Endlagerung auskommen, wenn geeignete Reaktoren und Wiederaufbereitungsanalagen eingesetzt werden. Forschung daran ist in Deutschland inzwischen verboten, aber wir können das sicher bald von unserem westlichen Nachbarn importieren.

Ein richtig kontruierter Reaktor kann auch nicht explodieren. Tschernobyl ist ja nicht die einzige bisherige Kernschmelze, aber die einzige bei der man bei einer signifikanten Zahl von Menschen Folgen feststellen konnte. Verglichen mit Kohle, Gas oder ähnlichem sind aber selbst die bisherigen Erfahrungen mit der alten Kerntechnik relativ harmlos.

Zukünftige Reaktoren wären natürlich auch gegen Großraumflugzeugabstürzen sicher. Aber selbst bei den bisherigen Reaktoren ist eine Kernschmelze wohl kaum eine sehr wahrscheinliche Folge eine Flugzeugattentats. Austritt von strahlendem Material ja, Verletzte und Tote auch, aber die Vorstellungen über die Zahl der Leute die daran sterben würden sind einfach völlig überzogen bei gleichzeitigem schönreden der Alternativen. Wenn ein Attentat auf einen Reaktor tausend Leute das Leben kostet, ist das ein Grund keinen mehr zu bauen? Kann man dann guten Gewissens Hochhäuser bauen, die vielleicht auch bei einem Attentat tausend Leben fordern, oder Staudämme? Wie viele Millionen werden als Folge des Klimawandels sterben?

In anderen Ländern ist das längst erkannt. GB und F setzten ganz klar auf Kernenergie, die USA sehr wahrscheinlich auch (zumindest hat Obama Geld von der Kernenergie Lobby angenommen), China, Japan, usw. werden wohl kaum davon abgehen. Selbst einer der Greenpeacegründer ist mittlerweile ein Kernenergiefan. Der Ausstieg aus der Kernenergie war vermutlich der dümmste Beschluss, der je im Bundestag der BRD beschlossen wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wi-Ing-030,<br />
von jemandem der sich beschwert wenn Fachfremde über Wirtschaft sprechen, könnte man ja erwarten, dass sich jemand ein klein wenig informiert, bevor er über Kernenergie spricht.</p>
<p>Es gibt auch ohne Kernkraft jede Menge hochradioaktiven Abfall aus der Medizin. Die Tatsache, dass andere Länder Endlager einrichten (Schweden, Finnland) und es Deutschland angeboten wurde seinen Atommüll z.B. in Russland endzulagern, dies aber mit diffusen Begründungen von der deutschen Politik abgelehnt wurde, zeigt ja nun zweifelsfrei, dass die Endlagerproblematik hauptsächlich ideologisch bedingt ist. Man will den Müll nicht hergeben, damit kein Argument gegen die Kernenergie wegfällt. Darüber hinaus könnten zukünftige Kraftwerke vermutlich fast ohne Endlagerung auskommen, wenn geeignete Reaktoren und Wiederaufbereitungsanalagen eingesetzt werden. Forschung daran ist in Deutschland inzwischen verboten, aber wir können das sicher bald von unserem westlichen Nachbarn importieren.</p>
<p>Ein richtig kontruierter Reaktor kann auch nicht explodieren. Tschernobyl ist ja nicht die einzige bisherige Kernschmelze, aber die einzige bei der man bei einer signifikanten Zahl von Menschen Folgen feststellen konnte. Verglichen mit Kohle, Gas oder ähnlichem sind aber selbst die bisherigen Erfahrungen mit der alten Kerntechnik relativ harmlos.</p>
<p>Zukünftige Reaktoren wären natürlich auch gegen Großraumflugzeugabstürzen sicher. Aber selbst bei den bisherigen Reaktoren ist eine Kernschmelze wohl kaum eine sehr wahrscheinliche Folge eine Flugzeugattentats. Austritt von strahlendem Material ja, Verletzte und Tote auch, aber die Vorstellungen über die Zahl der Leute die daran sterben würden sind einfach völlig überzogen bei gleichzeitigem schönreden der Alternativen. Wenn ein Attentat auf einen Reaktor tausend Leute das Leben kostet, ist das ein Grund keinen mehr zu bauen? Kann man dann guten Gewissens Hochhäuser bauen, die vielleicht auch bei einem Attentat tausend Leben fordern, oder Staudämme? Wie viele Millionen werden als Folge des Klimawandels sterben?</p>
<p>In anderen Ländern ist das längst erkannt. GB und F setzten ganz klar auf Kernenergie, die USA sehr wahrscheinlich auch (zumindest hat Obama Geld von der Kernenergie Lobby angenommen), China, Japan, usw. werden wohl kaum davon abgehen. Selbst einer der Greenpeacegründer ist mittlerweile ein Kernenergiefan. Der Ausstieg aus der Kernenergie war vermutlich der dümmste Beschluss, der je im Bundestag der BRD beschlossen wurde.</p>
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		<title>Von: Heinrich Kaspar</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/04/25/ezb-muss-rucksicht-auf-konjunkturrisiken-nehmen_309/comment-page-5#comment-8412</link>
		<dc:creator>Heinrich Kaspar</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 15:50:37 +0000</pubDate>
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		<description>@ Christian

Sie haben Nerven. Sie stellen Zahlen ein die Aepfel nicht mit Birnen sondern mit Gummistiefeln vergleichen (wie gleich drei anderen Teilnehmern so sehr aufgestossen ist dass sie Ihren Unsinn korrigierten), und dann schreiben Sie Saetze wie &lt;i&gt;Was zählt, sind belegbare Fakten und stichhaltige Begründungen&lt;/i&gt;.

Fakt: wenn das ist was zaehlt, dann zaehlen Ihre Ausfuehrungen nicht.

Freilich haben UBS und Citibank Kapitalerhoehungen vorgenomen, aber das Kapital haben sie erstens sich am Markt und nicht von Papa Staat besorgt, und zweitens handelte sich dabei um ein oder zwei Prozent ihrer Assets. West LB, Sachsen LB und Bayern LB hingegen sind von den Ratingagenturen alle auf technischen DEFAULT gesetzt worden, weil sie ohne Staatshilfe -- sprich: das Geld der Steuerzahler -- ihren finanziellen Verpflichtungen nicht haetten nachkommen koennen. Das ist nicht nur der Sache nach etwas voellig anderes, es ist auch eine ganz andere Groessenordnung.

Und im Vergleich zu Citi oder UBS sind WestLB und BayernLB natuerlich Provinzbanken, fuer deren Existenz es oekonomisch kein Rational gibt. Es gibt allerdings ein politisches Rational: wer wuerde ohne die LBs denn dann die ganzen schoenen aber unrentablen quasi-fiskalischen Projekte der Laenderchefs finanzieren. Zum Ausgleich muessen die LBs dann eben bei jeder Asset-Blase mitgambeln, um nicht &lt;i&gt;regelmaessig&lt;/i&gt; mit Verlust abzuschliessen. Dafuer tun sie es beim Platzen der Blase dann gleich mit einem Mehrfachen ihres Eigenkapitals.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Christian</p>
<p>Sie haben Nerven. Sie stellen Zahlen ein die Aepfel nicht mit Birnen sondern mit Gummistiefeln vergleichen (wie gleich drei anderen Teilnehmern so sehr aufgestossen ist dass sie Ihren Unsinn korrigierten), und dann schreiben Sie Saetze wie <i>Was zählt, sind belegbare Fakten und stichhaltige Begründungen</i>.</p>
<p>Fakt: wenn das ist was zaehlt, dann zaehlen Ihre Ausfuehrungen nicht.</p>
<p>Freilich haben UBS und Citibank Kapitalerhoehungen vorgenomen, aber das Kapital haben sie erstens sich am Markt und nicht von Papa Staat besorgt, und zweitens handelte sich dabei um ein oder zwei Prozent ihrer Assets. West LB, Sachsen LB und Bayern LB hingegen sind von den Ratingagenturen alle auf technischen DEFAULT gesetzt worden, weil sie ohne Staatshilfe &#8212; sprich: das Geld der Steuerzahler &#8212; ihren finanziellen Verpflichtungen nicht haetten nachkommen koennen. Das ist nicht nur der Sache nach etwas voellig anderes, es ist auch eine ganz andere Groessenordnung.</p>
<p>Und im Vergleich zu Citi oder UBS sind WestLB und BayernLB natuerlich Provinzbanken, fuer deren Existenz es oekonomisch kein Rational gibt. Es gibt allerdings ein politisches Rational: wer wuerde ohne die LBs denn dann die ganzen schoenen aber unrentablen quasi-fiskalischen Projekte der Laenderchefs finanzieren. Zum Ausgleich muessen die LBs dann eben bei jeder Asset-Blase mitgambeln, um nicht <i>regelmaessig</i> mit Verlust abzuschliessen. Dafuer tun sie es beim Platzen der Blase dann gleich mit einem Mehrfachen ihres Eigenkapitals.</p>
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