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	<title>Kommentare zu: Die EZB muss &#8211; und wird &#8211; die Zinsen senken</title>
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	<description>So funktioniert Kapitalismus</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 Feb 2012 14:03:22 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: equityshark</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/07/die-ezb-muss-und-wird-die-zinsen-senken_367/comment-page-6#comment-10132</link>
		<dc:creator>equityshark</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 15:39:21 +0000</pubDate>
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		<description>@ Karl
na dann lesen Sie mal das hier

&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/online/2008/43/spanien-krisengewinner&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;zeit.de/online/2008/43/spanien-krisengewinner&lt;/a&gt;

&quot;Die spanische Bankaufsicht agiert effizient und streng. Schon seit Jahren beobachtet sie mit Vorsicht das wachsende Kreditvolumen der spanischen Finanzdienstleister. Sie hatte sich Monat für Monat im Detail über die Transaktionen im großen Stil informieren lassen und den Kauf von Subprime-Kreditderivaten von Anfang an verboten.&quot;

Es geht nicht &quot;unternehmerische Spekulation&quot; - Glücksspiele müssen verboten werden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Karl<br />
na dann lesen Sie mal das hier</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2008/43/spanien-krisengewinner" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">zeit.de/online/2008/43/spanien-krisengewinner</a></p>
<p>&#8220;Die spanische Bankaufsicht agiert effizient und streng. Schon seit Jahren beobachtet sie mit Vorsicht das wachsende Kreditvolumen der spanischen Finanzdienstleister. Sie hatte sich Monat für Monat im Detail über die Transaktionen im großen Stil informieren lassen und den Kauf von Subprime-Kreditderivaten von Anfang an verboten.&#8221;</p>
<p>Es geht nicht &#8220;unternehmerische Spekulation&#8221; &#8211; Glücksspiele müssen verboten werden!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karl</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/07/die-ezb-muss-und-wird-die-zinsen-senken_367/comment-page-6#comment-10135</link>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 19:16:48 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber equityshark,

Ich bin mir nicht ganz sicher was Sie mir genau mitteilen möchten. Hier hat niemand ernsthaft bestritten, dass man den Bankern ihre Spielsachen wegnehmen sollte, damit sie sich in Zukunft wieder mehr mit echter Wirtschaft beschäftigen und weniger mit neuen Lofts in London oder New York.

Nur über die Sache mit den Wetten die generell verboten werden, sollten Sie vielleicht nochmal nachdenken. Herr Fürstenwerth sagt dazu: &quot;Spekulation ist per se nichts Schlechtes. Auch ein Unternehmer, der seine eigene Firma aufbaut, spekuliert auf den Erfolg. Der Unterschied zum Kasino aber ist: Der Unternehmer spekuliert im Vertrauen auf sein Können - und er muss dieses Können beweisen.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber equityshark,</p>
<p>Ich bin mir nicht ganz sicher was Sie mir genau mitteilen möchten. Hier hat niemand ernsthaft bestritten, dass man den Bankern ihre Spielsachen wegnehmen sollte, damit sie sich in Zukunft wieder mehr mit echter Wirtschaft beschäftigen und weniger mit neuen Lofts in London oder New York.</p>
<p>Nur über die Sache mit den Wetten die generell verboten werden, sollten Sie vielleicht nochmal nachdenken. Herr Fürstenwerth sagt dazu: &#8220;Spekulation ist per se nichts Schlechtes. Auch ein Unternehmer, der seine eigene Firma aufbaut, spekuliert auf den Erfolg. Der Unterschied zum Kasino aber ist: Der Unternehmer spekuliert im Vertrauen auf sein Können &#8211; und er muss dieses Können beweisen.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: equityshark</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/07/die-ezb-muss-und-wird-die-zinsen-senken_367/comment-page-6#comment-10134</link>
		<dc:creator>equityshark</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 14:32:28 +0000</pubDate>
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		<description>@ Karl
hier ein Kommentar vom ex-Finanzminister Lahnstein

&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/online/2008/42/bankenrettungsplan-kommentar-lahnstein&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; &quot;arget=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;zeit.de/online/2008/42/bankenrettungsplan-kommentar-lahnstein&lt;/a&gt;

der sich weitgehend mit den von Fürstenwerth gemachten Vorschlägen deckt, scheint wohl doch was dran zu sein, Wetten zu verbieten damit wieder die Finanzierung der Wirtschaft in den Vordergrund tritt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Karl<br />
hier ein Kommentar vom ex-Finanzminister Lahnstein</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2008/42/bankenrettungsplan-kommentar-lahnstein" style="text-decoration:underline;" "arget="_blank" rel="nofollow">zeit.de/online/2008/42/bankenrettungsplan-kommentar-lahnstein</a></p>
<p>der sich weitgehend mit den von Fürstenwerth gemachten Vorschlägen deckt, scheint wohl doch was dran zu sein, Wetten zu verbieten damit wieder die Finanzierung der Wirtschaft in den Vordergrund tritt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dietmar Tischer</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/07/die-ezb-muss-und-wird-die-zinsen-senken_367/comment-page-6#comment-10121</link>
		<dc:creator>Dietmar Tischer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 08:39:19 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dieter Wermuth

Dank, sehr informativ.

Es ist ja wünschenswert, dass in USA die Sparquote steigt.

Ein Kaufkraftausfall von ca. 100 Mrd. ist zwar nicht hilfreich, wäre jedoch unter normalen Bedingungen noch zu verkraften.

Da kommt leider zu viel zusammen, Assetverluste in praktisch allen Klassen, steigende Arbeitslosigkeit ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dieter Wermuth</p>
<p>Dank, sehr informativ.</p>
<p>Es ist ja wünschenswert, dass in USA die Sparquote steigt.</p>
<p>Ein Kaufkraftausfall von ca. 100 Mrd. ist zwar nicht hilfreich, wäre jedoch unter normalen Bedingungen noch zu verkraften.</p>
<p>Da kommt leider zu viel zusammen, Assetverluste in praktisch allen Klassen, steigende Arbeitslosigkeit &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Karl</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/07/die-ezb-muss-und-wird-die-zinsen-senken_367/comment-page-6#comment-10103</link>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 23:35:29 +0000</pubDate>
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		<description>@ equityshark

Ja, die Regularien brauchts. Und ich bin auch sofort dafür die Buchstabensuppe der Banker, in der wir grade alle zu ersaufen drohen zu verbieten. Nur ist dann alles schlagartig golden? Da habe ich so meine Zweifel.  Weil auch Herr Fürstenwerth verrät ja nicht wie das konkret ablaufen soll. Mman steht da ja immer vor dem Problem, was sollte man zulassen um Innovation und Wachstum zu fördern und was nicht, weil die Konsequenzen gefährlich sein könnten. In Deutschland scheint mir da das Pendel in den letzten Zehn Jahren stark in Richtung Angst ausgeschlagen zu sein und man versucht jegliches Risiko zu vermeiden (außer bei der Finanzwirtschaft).

Das ist das eine. Das andere ist, dass auch in der Realwirtschaft alle versuchen den Kontrolleur dazu zu bringen möglichst wenig zu kontrollieren.

Das spricht jetzt natürlich alles nicht gegen Regulierung, sondern für durchdachte Regulierungskonzepte. Nur zu meinen - wie das auch in anderen Beiträgen von Ihnen immer so durchklingt - man müsse da jetzt ein bisschen regulieren und die Finanzwirtschaft an die Kandare nehmen und alles sei gut und es gäbe nie wieder Krisen, das wird wohl leider nicht funktionieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ equityshark</p>
<p>Ja, die Regularien brauchts. Und ich bin auch sofort dafür die Buchstabensuppe der Banker, in der wir grade alle zu ersaufen drohen zu verbieten. Nur ist dann alles schlagartig golden? Da habe ich so meine Zweifel.  Weil auch Herr Fürstenwerth verrät ja nicht wie das konkret ablaufen soll. Mman steht da ja immer vor dem Problem, was sollte man zulassen um Innovation und Wachstum zu fördern und was nicht, weil die Konsequenzen gefährlich sein könnten. In Deutschland scheint mir da das Pendel in den letzten Zehn Jahren stark in Richtung Angst ausgeschlagen zu sein und man versucht jegliches Risiko zu vermeiden (außer bei der Finanzwirtschaft).</p>
<p>Das ist das eine. Das andere ist, dass auch in der Realwirtschaft alle versuchen den Kontrolleur dazu zu bringen möglichst wenig zu kontrollieren.</p>
<p>Das spricht jetzt natürlich alles nicht gegen Regulierung, sondern für durchdachte Regulierungskonzepte. Nur zu meinen &#8211; wie das auch in anderen Beiträgen von Ihnen immer so durchklingt &#8211; man müsse da jetzt ein bisschen regulieren und die Finanzwirtschaft an die Kandare nehmen und alles sei gut und es gäbe nie wieder Krisen, das wird wohl leider nicht funktionieren.</p>
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	<item>
		<title>Von: equityshark</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/07/die-ezb-muss-und-wird-die-zinsen-senken_367/comment-page-6#comment-10122</link>
		<dc:creator>equityshark</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 16:47:37 +0000</pubDate>
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		<description>@ Karl
warum sollen in der Finanzwirtschaft denn archaische Zustände herrschen? In allen anderen Wirtschaftsbereichen hat man den trial-and-error Prozess bei der Optimierung von Produkten und Verfahren doch auch durch einen mit Regularien begleiteten Lernprozess ersetzt. Da lobe ich mir doch diesen prägnanten Kommentar:
&lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,583325,00.html&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,583325,00.html&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Karl<br />
warum sollen in der Finanzwirtschaft denn archaische Zustände herrschen? In allen anderen Wirtschaftsbereichen hat man den trial-and-error Prozess bei der Optimierung von Produkten und Verfahren doch auch durch einen mit Regularien begleiteten Lernprozess ersetzt. Da lobe ich mir doch diesen prägnanten Kommentar:<br />
<a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,583325,00.html" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,583325,00.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dieter Wermuth</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/07/die-ezb-muss-und-wird-die-zinsen-senken_367/comment-page-6#comment-10104</link>
		<dc:creator>Dieter Wermuth</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 16:17:51 +0000</pubDate>
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		<description>@ Wolfgang Dincher (#33)

So argumentiere ich auch: wenn wir dem japanischen Ablaufschema folgen (nicht weil wir wollen, sondern weil wir keine andere Wahl haben), führt das Deleveraging ziemlich sicher in eine Deflation. Dann kann der Staat noch lustig Schulden machen, ohne dass die Renditen der Staatsanleihen steigen müssen. Selbst bei einer 10-Jahresrendite von 1,5% bekommt man bei einer Inflationsrate von -1% real +2,5% - das ist mehr als sowohl Amerikaner als auch Deutsche heute erwarten können.

Bedenken Sie zudem, dass nur auf die 1,5% (den Coupon) Einkommensteuern zu zahlen sind, nicht aber auf den Rest. Je stärker das Preisniveau fällt, desto höher ist die Nettorealrendite. In der Deflation sind die Sparer die Könige, den Schuldner aber geht es richtig schlecht. Daher versuchen auch alle, die Schulden loszuwerden, was dann die Deflation (und die Rezession) noch vertieft - und Notenbanken können nichts dagegen tun.

Grüße, DW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wolfgang Dincher (#33)</p>
<p>So argumentiere ich auch: wenn wir dem japanischen Ablaufschema folgen (nicht weil wir wollen, sondern weil wir keine andere Wahl haben), führt das Deleveraging ziemlich sicher in eine Deflation. Dann kann der Staat noch lustig Schulden machen, ohne dass die Renditen der Staatsanleihen steigen müssen. Selbst bei einer 10-Jahresrendite von 1,5% bekommt man bei einer Inflationsrate von -1% real +2,5% &#8211; das ist mehr als sowohl Amerikaner als auch Deutsche heute erwarten können.</p>
<p>Bedenken Sie zudem, dass nur auf die 1,5% (den Coupon) Einkommensteuern zu zahlen sind, nicht aber auf den Rest. Je stärker das Preisniveau fällt, desto höher ist die Nettorealrendite. In der Deflation sind die Sparer die Könige, den Schuldner aber geht es richtig schlecht. Daher versuchen auch alle, die Schulden loszuwerden, was dann die Deflation (und die Rezession) noch vertieft &#8211; und Notenbanken können nichts dagegen tun.</p>
<p>Grüße, DW</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dieter Wermuth</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/07/die-ezb-muss-und-wird-die-zinsen-senken_367/comment-page-6#comment-10131</link>
		<dc:creator>Dieter Wermuth</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 16:08:10 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dietmar Tischer (#34)

Zur amerikanischen Sparquote: Sie bezieht sich auf das verfügbare Einkommen, und das beträgt $10.718 Mrd. Das nominale BIP lag annualisiert im 2. Quartal bei $14.295 Mrd. Das heißt, wenn die Sparquote um einen Prozentpunkt steigt, bedeutet das einen Kaufkraftausfall von $107,18 Mrd., oder 0,75% des BIP. Die Relation ist in allen entwickelten Volkswirtschaften ähnlich. Das verfügbare Einkommen liegt bei etwa drei Viertel des BIP.

Grüße, DW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dietmar Tischer (#34)</p>
<p>Zur amerikanischen Sparquote: Sie bezieht sich auf das verfügbare Einkommen, und das beträgt $10.718 Mrd. Das nominale BIP lag annualisiert im 2. Quartal bei $14.295 Mrd. Das heißt, wenn die Sparquote um einen Prozentpunkt steigt, bedeutet das einen Kaufkraftausfall von $107,18 Mrd., oder 0,75% des BIP. Die Relation ist in allen entwickelten Volkswirtschaften ähnlich. Das verfügbare Einkommen liegt bei etwa drei Viertel des BIP.</p>
<p>Grüße, DW</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karl</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/07/die-ezb-muss-und-wird-die-zinsen-senken_367/comment-page-5#comment-10124</link>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 13:31:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/07/die-ezb-muss-und-wird-die-zinsen-senken_367#comment-10124</guid>
		<description>@ equityshark

Klar kann man das verbieten. Aber über kurz oder lang wird eben was neues, anderes gefunden werden. Man kann sicherlich auch bestimmte Finanzspielereien völlig verbieten, sollte man wohl auch.

Nur eins lässt sich nicht ändern: Das jeder Teilnehmer des Kapitalismus auf eine zukünftige Entwicklung wettet. Und diese zukünftige Entwicklung ist immer unsicher und damit risikobehaftet. Daraus folgt aber auch, dass das Gesamtsystem immer tendenziell instabil ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ equityshark</p>
<p>Klar kann man das verbieten. Aber über kurz oder lang wird eben was neues, anderes gefunden werden. Man kann sicherlich auch bestimmte Finanzspielereien völlig verbieten, sollte man wohl auch.</p>
<p>Nur eins lässt sich nicht ändern: Das jeder Teilnehmer des Kapitalismus auf eine zukünftige Entwicklung wettet. Und diese zukünftige Entwicklung ist immer unsicher und damit risikobehaftet. Daraus folgt aber auch, dass das Gesamtsystem immer tendenziell instabil ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: equityshark</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/10/07/die-ezb-muss-und-wird-die-zinsen-senken_367/comment-page-5#comment-10123</link>
		<dc:creator>equityshark</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 11:17:09 +0000</pubDate>
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		<description>@ undertaker
&gt;Aber wir dürfen uns nicht der Illusion hingeben, dass die Wettgeschäfte selbst verboten und Finanzkrisen in Zukunft verhindert werden könnten.&lt;
nehmen Sie das Beispiel CDS:
&quot;Ihren ursprünglich defensiven Charakter haben CDS inzwischen aber verloren. Längst wird mit ihnen auf die Kreditbewertung von Unternehmen spekuliert. Dadurch, dass CDS-Kontrakte abgeschlossen wurden, ohne dass der Versicherungsnehmer überhaupt die Anleihe besitzen musste, explodierte der Markt. Seit Ende der 1990er-Jahre schwoll das CDS-Volumen auf zuletzt 55.000 Mrd. $ an.&quot;

&lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:B%F6ses-Erwachen-bei-Credit-Default-Swaps-Finanzbranche-droht-neuer-Milliardenschock/425294.html?mode=print&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;ftd.de/.../:Boeses-Erwachen-bei-Credit-Default-Swaps-&lt;br /&gt;Finanzbranche-droht-neuer-Milliardenschock&lt;/a&gt;

hier geht es nur noch um Wetten, kein Bezug mehr zur Realwirtschaft, warum soll man das nicht verbieten können?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ undertaker<br />
&gt;Aber wir dürfen uns nicht der Illusion hingeben, dass die Wettgeschäfte selbst verboten und Finanzkrisen in Zukunft verhindert werden könnten.&lt;<br />
nehmen Sie das Beispiel CDS:<br />
&#8220;Ihren ursprünglich defensiven Charakter haben CDS inzwischen aber verloren. Längst wird mit ihnen auf die Kreditbewertung von Unternehmen spekuliert. Dadurch, dass CDS-Kontrakte abgeschlossen wurden, ohne dass der Versicherungsnehmer überhaupt die Anleihe besitzen musste, explodierte der Markt. Seit Ende der 1990er-Jahre schwoll das CDS-Volumen auf zuletzt 55.000 Mrd. $ an.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:B%F6ses-Erwachen-bei-Credit-Default-Swaps-Finanzbranche-droht-neuer-Milliardenschock/425294.html?mode=print" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">ftd.de/&#8230;/:Boeses-Erwachen-bei-Credit-Default-Swaps-<br />Finanzbranche-droht-neuer-Milliardenschock</a></p>
<p>hier geht es nur noch um Wetten, kein Bezug mehr zur Realwirtschaft, warum soll man das nicht verbieten können?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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