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	<title>Kommentare zu: Eiszeit in Deutschland</title>
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	<description>So funktioniert Kapitalismus</description>
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	<item>
		<title>Von: Heinz Göd</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/11/27/eiszeit-in-deutschland_446/comment-page-8#comment-10686</link>
		<dc:creator>Heinz Göd</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 10:22:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hi inti,
Dein Link ist für mich sehr wertvoll, ich kann damit mein &#039;2069-Puzzle&#039; weiter ausbauen.
Vielen Dank dafür. Falls Du Zeit und Lust hast:
&lt;a href=&quot;http://home.pages.at/goedhe/Kontakt/KontD.html&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;home.pages.at/goedhe/Kontakt/KontD.html&lt;/a&gt;

Freundliche Grüße
heinz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi inti,<br />
Dein Link ist für mich sehr wertvoll, ich kann damit mein &#8217;2069-Puzzle&#8217; weiter ausbauen.<br />
Vielen Dank dafür. Falls Du Zeit und Lust hast:<br />
<a href="http://home.pages.at/goedhe/Kontakt/KontD.html" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">home.pages.at/goedhe/Kontakt/KontD.html</a></p>
<p>Freundliche Grüße<br />
heinz</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: inti</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/11/27/eiszeit-in-deutschland_446/comment-page-8#comment-10632</link>
		<dc:creator>inti</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 07:36:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=446#comment-10632</guid>
		<description>hallo heinz göd,

leider stürtzt mein browser auf deiner HP dauernd ab ...

&lt;a href=&quot;http://www.meridian-int-res.com/Projects/Lithium_Problem_2.pdf&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;meridian-int-res.com/Projects/Lithium_Problem_2.pdf&lt;/a&gt;

hier kannst du infos zur menge an lithium und dem mangel an lithium um die aktuelle mobilität aufrecht zu erhalten bekommen

grüße
inti</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo heinz göd,</p>
<p>leider stürtzt mein browser auf deiner HP dauernd ab &#8230;</p>
<p><a href="http://www.meridian-int-res.com/Projects/Lithium_Problem_2.pdf" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">meridian-int-res.com/Projects/Lithium_Problem_2.pdf</a></p>
<p>hier kannst du infos zur menge an lithium und dem mangel an lithium um die aktuelle mobilität aufrecht zu erhalten bekommen</p>
<p>grüße<br />
inti</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinz Göd</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/11/27/eiszeit-in-deutschland_446/comment-page-8#comment-10685</link>
		<dc:creator>Heinz Göd</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 11:17:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=446#comment-10685</guid>
		<description>@ inti

Ob das derzeitige Wirtschaftssystem wachsen muss oder nicht, da streiten sich die Wirtschafller schon  seit Jahrzehnten herum.

Meine Beobachtungen seit 1973 zeigen auf Wachstumszwang:
Jahre mit zuwenig oder 0 Wachstum waren ungute Jahre, dabei war die Wachstumsschwäche nur in kleinem Bereich. Ein weltweites 0-Wirtschaftswachstum gab es noch nicht, das würde wahrscheinlich sehr schnell zeigen, auf welcher Seite die Wahrheit ist, aber diesen Wahrheitsbeweis sollten wir besser nicht einfordern, bevor wir einen anderen Weg gefunden haben ;-)

Zu &quot;es gibt sowas wie inflation und verlust, das vernichtet geld&quot;:
#Es gibt ja auch Kapitaleinkünfte(Zinserträge, Spekulationsgewinne....)

Möglicherweise müsste es heissen:
&quot;Jedes Wirtschaftssystem mit Geld und Kapitaleinkünften muss wachsen, wenn die Summe aus Kapitaleinkünften(Zinserträge, Spekulationsgewinne..) die Summe aus Kapitalverlusten(Inflation, Spekulationsverluste..) übersteigt. (siehe auch H.C.Binswanger: &quot;Geld und Wachstum&quot;).&quot;

Aber ich bin kein Wirtschaftler sondern Techniker und mach mir halt Gedanken, weil Wirtschaft ja alle betrifft, aber richtig auskennen tu ich mich nicht - allerdings schließe ich aus den  verschiedenen Wirtschaftstheorien, aus dem Streit der Wirtschaftler, aus den Pannen in der Wirtschaft und dem jetzigen Schlamassel mit widersprüchlichen Lösungsvorschlägen, dass Wirtschaftler bezüglich Wirtschaft auch unsicher sind  ;-)

Der &#039;unsichtbaren Hand des Marktes&#039; muss die &#039;öffentliche Hand&#039; helfen, obwohl da auch nur Schulden drin sind, die seit 1973 aufgelaufen sind, um das Wirtschaftssystem zu stützen.

Zu &quot;a. sind die usa in der lage diese fabriken den chinesen zu liefern?&quot;
Da habe ich keine Daten und kann nur spekulieren. Tatsache ist, dass solche Fabriken bereits gebaut wurden und wir wissen, wie es geht. Falls die Fertigungskapazitäten in den USA
nicht reichen sollten, so könnten sie Unteraufträge an ihre &#039;Fteunde&#039;, z.B.Deutschland, abgeben-
wir leben ja angeblich in einer globalisierten Welt  ;-)

Meine Liste endet mit &quot;...&quot;, ich nehme an, die Chinesen finden sicher noch Sachen, die sie gerne hätten und die USA auch liefern können.

Zu &quot;b. was passiert mit dem preis für silizium  und dem zeug aus dem die akkumulatoren sind?&quot;
#Eine Kalkulation für den Preis von SolarSilizium habe ich nicht gefunden; bei meiner Suche sind mir Aussagen untergekommen: &quot;Es ist zuwenig SolarSilizium auf den Markt, weil es zuwenig Fabriken für SolarSilizium gibt.&#039; &quot;Wir forschen an möglichst dünnen Silizium-Schichten, weil Silizium so teuer ist.&quot;
Daraus schließe ich, dass der Preis für SolarSilizium künstlich hochgehalten ist - und damit auch der für Solarzellen. Es müsste doch möglich sein, den Preis für SolarSilizium aus den Herstellkosten und einem ausreichendem Gewinn zu kalkulieren und die Fertigungskapazitäten daran anzupassen -
die Planwirtschaft Chinas machts möglich.

Zu &quot;um nur elektro-autos zu fahren langt das ganze lithium das es gibt nicht ;-)&quot;
Den Strom kann ein Elektro-Auto ais einem Akku oder aus Wasserstoff+Brennstoffzelle beziehen.
Die Technik mit Akku ist erprobt und passt für kleine Stadtflitzer. Um ein paar Großstädte mit Elektro-Akku-Autos zu versorgen - für die Lungen der Kinder wäre das sicher gut -,
wird das Lithium wohl reichen. Ich habe da aber keine Daten.
Du hast da Daten, die ich für meine Seite
&lt;a href=&quot;http://home.pages.at/goedhe/GOD_Deutsch/Zukunft/2069FaqD/2069FaqD_Energ.html#Photovoltaik-Erwartungen&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;home.pages.at/goedhe/.../2069FaqD_Energ.html#Photovoltaik-Erwartungen&lt;/a&gt;
brauchen könnte.
Wäre nett, wenn Du mal vorbeischauen könntest  und mir die Daten emailen würdest.
Für &#039;2069&#039; habe ich auch auf Wasserstoff gesetzt, siehe
&lt;a href=&quot;http://home.pages.at/goedhe/GOD_Deutsch/Zukunft/2069Buch/2069D_21.html#Die ,,Große Umgestaltung&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;home.pages.at/goedhe/.../2069D_21.html#Die ,,Große Umgestaltung&#039;&#039;&lt;/a&gt;
das war vor 20 Jahren und heute ist immer noch keine reife Technik
dafür verfügbar....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ inti</p>
<p>Ob das derzeitige Wirtschaftssystem wachsen muss oder nicht, da streiten sich die Wirtschafller schon  seit Jahrzehnten herum.</p>
<p>Meine Beobachtungen seit 1973 zeigen auf Wachstumszwang:<br />
Jahre mit zuwenig oder 0 Wachstum waren ungute Jahre, dabei war die Wachstumsschwäche nur in kleinem Bereich. Ein weltweites 0-Wirtschaftswachstum gab es noch nicht, das würde wahrscheinlich sehr schnell zeigen, auf welcher Seite die Wahrheit ist, aber diesen Wahrheitsbeweis sollten wir besser nicht einfordern, bevor wir einen anderen Weg gefunden haben <img src='http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zu &#8220;es gibt sowas wie inflation und verlust, das vernichtet geld&#8221;:<br />
#Es gibt ja auch Kapitaleinkünfte(Zinserträge, Spekulationsgewinne&#8230;.)</p>
<p>Möglicherweise müsste es heissen:<br />
&#8220;Jedes Wirtschaftssystem mit Geld und Kapitaleinkünften muss wachsen, wenn die Summe aus Kapitaleinkünften(Zinserträge, Spekulationsgewinne..) die Summe aus Kapitalverlusten(Inflation, Spekulationsverluste..) übersteigt. (siehe auch H.C.Binswanger: &#8220;Geld und Wachstum&#8221;).&#8221;</p>
<p>Aber ich bin kein Wirtschaftler sondern Techniker und mach mir halt Gedanken, weil Wirtschaft ja alle betrifft, aber richtig auskennen tu ich mich nicht &#8211; allerdings schließe ich aus den  verschiedenen Wirtschaftstheorien, aus dem Streit der Wirtschaftler, aus den Pannen in der Wirtschaft und dem jetzigen Schlamassel mit widersprüchlichen Lösungsvorschlägen, dass Wirtschaftler bezüglich Wirtschaft auch unsicher sind  <img src='http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der &#8216;unsichtbaren Hand des Marktes&#8217; muss die &#8216;öffentliche Hand&#8217; helfen, obwohl da auch nur Schulden drin sind, die seit 1973 aufgelaufen sind, um das Wirtschaftssystem zu stützen.</p>
<p>Zu &#8220;a. sind die usa in der lage diese fabriken den chinesen zu liefern?&#8221;<br />
Da habe ich keine Daten und kann nur spekulieren. Tatsache ist, dass solche Fabriken bereits gebaut wurden und wir wissen, wie es geht. Falls die Fertigungskapazitäten in den USA<br />
nicht reichen sollten, so könnten sie Unteraufträge an ihre &#8216;Fteunde&#8217;, z.B.Deutschland, abgeben-<br />
wir leben ja angeblich in einer globalisierten Welt  <img src='http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Meine Liste endet mit &#8220;&#8230;&#8221;, ich nehme an, die Chinesen finden sicher noch Sachen, die sie gerne hätten und die USA auch liefern können.</p>
<p>Zu &#8220;b. was passiert mit dem preis für silizium  und dem zeug aus dem die akkumulatoren sind?&#8221;<br />
#Eine Kalkulation für den Preis von SolarSilizium habe ich nicht gefunden; bei meiner Suche sind mir Aussagen untergekommen: &#8220;Es ist zuwenig SolarSilizium auf den Markt, weil es zuwenig Fabriken für SolarSilizium gibt.&#8217; &#8220;Wir forschen an möglichst dünnen Silizium-Schichten, weil Silizium so teuer ist.&#8221;<br />
Daraus schließe ich, dass der Preis für SolarSilizium künstlich hochgehalten ist &#8211; und damit auch der für Solarzellen. Es müsste doch möglich sein, den Preis für SolarSilizium aus den Herstellkosten und einem ausreichendem Gewinn zu kalkulieren und die Fertigungskapazitäten daran anzupassen -<br />
die Planwirtschaft Chinas machts möglich.</p>
<p>Zu &#8220;um nur elektro-autos zu fahren langt das ganze lithium das es gibt nicht <img src='http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> &#8221;<br />
Den Strom kann ein Elektro-Auto ais einem Akku oder aus Wasserstoff+Brennstoffzelle beziehen.<br />
Die Technik mit Akku ist erprobt und passt für kleine Stadtflitzer. Um ein paar Großstädte mit Elektro-Akku-Autos zu versorgen &#8211; für die Lungen der Kinder wäre das sicher gut -,<br />
wird das Lithium wohl reichen. Ich habe da aber keine Daten.<br />
Du hast da Daten, die ich für meine Seite<br />
<a href="http://home.pages.at/goedhe/GOD_Deutsch/Zukunft/2069FaqD/2069FaqD_Energ.html#Photovoltaik-Erwartungen" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">home.pages.at/goedhe/&#8230;/2069FaqD_Energ.html#Photovoltaik-Erwartungen</a><br />
brauchen könnte.<br />
Wäre nett, wenn Du mal vorbeischauen könntest  und mir die Daten emailen würdest.<br />
Für &#8217;2069&#8242; habe ich auch auf Wasserstoff gesetzt, siehe<br />
<a href="http://home.pages.at/goedhe/GOD_Deutsch/Zukunft/2069Buch/2069D_21.html#Die ,,Große Umgestaltung" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">home.pages.at/goedhe/&#8230;/2069D_21.html#Die ,,Große Umgestaltung&#8221;</a><br />
das war vor 20 Jahren und heute ist immer noch keine reife Technik<br />
dafür verfügbar&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: inti</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/11/27/eiszeit-in-deutschland_446/comment-page-8#comment-10631</link>
		<dc:creator>inti</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 14:18:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=446#comment-10631</guid>
		<description>@heinz,

das system muss nicht wachsen ... es gibt sowas wie inflation und verlust, das vernichtet geld ;-)

und ja du über siehst etwas:
a. sind die usa in der lage diese fabriken den chinesen zu liefern?
b. was passiert mit dem preis für silizium und dem zeug aus dem die akkumulatoren sind?

um nur elektro-autos zu fahren langt das ganze lithium das es gibt nicht ;-) ... die dummen menschen vom daimler haben sich schon was bei gedacht, als sie entschieden haben, dass sie auf wasserstoff und nicht battarien setzen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@heinz,</p>
<p>das system muss nicht wachsen &#8230; es gibt sowas wie inflation und verlust, das vernichtet geld <img src='http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>und ja du über siehst etwas:<br />
a. sind die usa in der lage diese fabriken den chinesen zu liefern?<br />
b. was passiert mit dem preis für silizium und dem zeug aus dem die akkumulatoren sind?</p>
<p>um nur elektro-autos zu fahren langt das ganze lithium das es gibt nicht <img src='http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8230; die dummen menschen vom daimler haben sich schon was bei gedacht, als sie entschieden haben, dass sie auf wasserstoff und nicht battarien setzen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinz Göd</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/11/27/eiszeit-in-deutschland_446/comment-page-8#comment-10684</link>
		<dc:creator>Heinz Göd</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 09:36:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=446#comment-10684</guid>
		<description>Möglicherweise erleben wir jetzt nur den normalen Wahnsinn des Auslaufens einer kapitalistischen Periode. Ein Wirtschaftssystem mit Geld und Zins  muss wachsen(=zunehmen),
ohne ausreichend hohes Wachstum läuft es nicht.

Das war schon bei der Erdölkrise 1973 zu sehen und ist seit 1993 theoretisch untersucht, siehe
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Christoph_Binswanger&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;de.wikipedia.org/wiki/Hans_Christoph_Binswanger&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Creutz&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Creutz&lt;/a&gt;

Ein Wirtschaftssystem, das wachsen(=zunehmen) muss, stößt auf einer endlichen Erde unweigerlich an eine Grenze (Rohstoffe, Energie, Umweltzerstörung, Soziale Spannung), und bricht dann zusammen.

Das derzeitige Wirtschaftsystem ist also grundsätzlich falsch und hat damit ein Ablaufdatum.
Bis dahin müssen wir ein neues grundsätzlich anderes Wirtschaftssystem erfunden haben,
neue Denkansätze dafür gibt es bereits, z.B.

&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Felber&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;de.wikipedia.org/wiki/Christian_Felber&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.siefkes.net/&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;siefkes.net/&lt;/a&gt;
Mein &#039;Brain-Storming&#039;
&lt;a href=&quot;http://home.pages.at/goedhe/GOD_Deutsch/Zukunft/GOD_ZukunftD.html#2069Brosch&quot; style=&quot;text-decoration:underline;&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;home.pages.at/goedhe/GOD_Deutsch/Zukunft/GOD_ZukunftD.html#2069Brosch&lt;/a&gt;
ist derzeit noch zuviel vom Denkbaren entfernt, aber langsam wird es auch Zeit dafür.

Das einzige Land, das noch genügend Spielraum hat, ist China. China sitzt auf 1400 Milliarden US$
(aus DIE ZEIT, 15.11.2007 Nr. 47). Damit könnte China von US-Firmen in China Fabriken bauen lassen, für Solar-Silizium, Solarzellen, Akkumulatoren, Elektro-Autos ...
Das brächte den  USA Beschäftigung und eine Verbesserung der Handelsbilanz, China zukunftsreiche Technologie und eine Sorge weniger der Welt einen geringeren Ölverbrauch und
den Aufbruch ins Solar-Zeitalter ....

... Oder habe ich was übersehen ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Möglicherweise erleben wir jetzt nur den normalen Wahnsinn des Auslaufens einer kapitalistischen Periode. Ein Wirtschaftssystem mit Geld und Zins  muss wachsen(=zunehmen),<br />
ohne ausreichend hohes Wachstum läuft es nicht.</p>
<p>Das war schon bei der Erdölkrise 1973 zu sehen und ist seit 1993 theoretisch untersucht, siehe<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Christoph_Binswanger" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">de.wikipedia.org/wiki/Hans_Christoph_Binswanger</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Creutz" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Creutz</a></p>
<p>Ein Wirtschaftssystem, das wachsen(=zunehmen) muss, stößt auf einer endlichen Erde unweigerlich an eine Grenze (Rohstoffe, Energie, Umweltzerstörung, Soziale Spannung), und bricht dann zusammen.</p>
<p>Das derzeitige Wirtschaftsystem ist also grundsätzlich falsch und hat damit ein Ablaufdatum.<br />
Bis dahin müssen wir ein neues grundsätzlich anderes Wirtschaftssystem erfunden haben,<br />
neue Denkansätze dafür gibt es bereits, z.B.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Felber" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">de.wikipedia.org/wiki/Christian_Felber</a><br />
<a href="http://www.siefkes.net/" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">siefkes.net/</a><br />
Mein &#8216;Brain-Storming&#8217;<br />
<a href="http://home.pages.at/goedhe/GOD_Deutsch/Zukunft/GOD_ZukunftD.html#2069Brosch" style="text-decoration:underline;" target="_blank" rel="nofollow">home.pages.at/goedhe/GOD_Deutsch/Zukunft/GOD_ZukunftD.html#2069Brosch</a><br />
ist derzeit noch zuviel vom Denkbaren entfernt, aber langsam wird es auch Zeit dafür.</p>
<p>Das einzige Land, das noch genügend Spielraum hat, ist China. China sitzt auf 1400 Milliarden US$<br />
(aus DIE ZEIT, 15.11.2007 Nr. 47). Damit könnte China von US-Firmen in China Fabriken bauen lassen, für Solar-Silizium, Solarzellen, Akkumulatoren, Elektro-Autos &#8230;<br />
Das brächte den  USA Beschäftigung und eine Verbesserung der Handelsbilanz, China zukunftsreiche Technologie und eine Sorge weniger der Welt einen geringeren Ölverbrauch und<br />
den Aufbruch ins Solar-Zeitalter &#8230;.</p>
<p>&#8230; Oder habe ich was übersehen ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: inti</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/11/27/eiszeit-in-deutschland_446/comment-page-8#comment-10683</link>
		<dc:creator>inti</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 11:05:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=446#comment-10683</guid>
		<description>@aussenhandel:

man muss die dynamik der situation beachten ... solange wir nicht steady-state sind, sprich wachstum besteht ist 0 leistunsbilanzüberschuss nicht das optimum (meistens nicht, manchmal zufällig schon)

also solange china usw aufhohlen sollten die reichen länder überschüsse fahren, da diese in china investiert werden ... die chinesen und andere sperren sich nur gegen kapital aus dem ausland (zumindest nehmen sie es nur zu &quot;ihren bedingungen&quot;, sprich kein freier kapitalverkehr)

@versteigerung von konsum-schecks

die summe der schecks müsste über den geplanten anschaffungen stehen, sonst bieten die die sowiso nachfragen solange mehr, bis sie genau die schecks bezahlen ... null effekt also, und dann kommt man mit 10-30 mrd. nirgends hin ... dann braucht man schon 500-1000 mrd und eine sehr kurze zeitliche begrenzung ... aber dann kann die erwartung so umschlagen, dass der staat sehr sehr viel zahlen muss, kollussion der bieter ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@aussenhandel:</p>
<p>man muss die dynamik der situation beachten &#8230; solange wir nicht steady-state sind, sprich wachstum besteht ist 0 leistunsbilanzüberschuss nicht das optimum (meistens nicht, manchmal zufällig schon)</p>
<p>also solange china usw aufhohlen sollten die reichen länder überschüsse fahren, da diese in china investiert werden &#8230; die chinesen und andere sperren sich nur gegen kapital aus dem ausland (zumindest nehmen sie es nur zu &#8220;ihren bedingungen&#8221;, sprich kein freier kapitalverkehr)</p>
<p>@versteigerung von konsum-schecks</p>
<p>die summe der schecks müsste über den geplanten anschaffungen stehen, sonst bieten die die sowiso nachfragen solange mehr, bis sie genau die schecks bezahlen &#8230; null effekt also, und dann kommt man mit 10-30 mrd. nirgends hin &#8230; dann braucht man schon 500-1000 mrd und eine sehr kurze zeitliche begrenzung &#8230; aber dann kann die erwartung so umschlagen, dass der staat sehr sehr viel zahlen muss, kollussion der bieter <img src='http://blog.zeit.de/herdentrieb/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SD6</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/11/27/eiszeit-in-deutschland_446/comment-page-8#comment-10682</link>
		<dc:creator>SD6</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 17:34:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=446#comment-10682</guid>
		<description>&quot;Steuerschecks&quot; + &quot;Konjunkturprogramm&quot;

Ich sehe hier auch nichts was uns mittel- bzw. langfristig einen Vorteil bringen sollte.
Auch wenn der Status quo mit Helipeer über die Redepression hinaus aufrechterhalten werden kann, müssen wir uns schlussendlich mal den Problemen des Systems stellen.
Irgendwann ist zwangsläufig Schluß, sei es nachfrage-orientiert im Staatsbankrott oder angebotsorientiert in der Masseninsolvenz.

Wie u.a. Tischer schon sehr schön ausführte wird der Erwerbsanteil an Produktion selbst aufgrund produktivitätszuwächsen abnehmen und müssten dementsprechend im Dienstleistungsektor zusätzlich aufgebaut werden.
Da auch hier die produktivität zunimmt wird es (m.E.) zu einer extrem starken Einkommensspreizung zwischen &quot;komplexen&quot; Dienstleistungen die ökonomisch elementar sind, und &quot;einfachen&quot; Dienstleistungen die gesellschaftlich elementar, sind kommen.
Die &quot;komplexen&quot; gesellschaftlichen Dienstleistungen werden m.E. am meisten bluten, als Beispiel sei hier nur mal der Journalist genannt der heute die Wahl hat zwischen fundierter Recherche bei erbärmlichen Gehalt und Content-Texterei bei nicht ganz so erbärmlichen Gehalt (auf den Stundenlohn bezogen) zu wählen.

Zwangsläufig muss also etwas passieren, Mindestlohn, Kombilohn oder Grundeinkommen wären die 3 Möglichkeiten um eine Massenverarmung zu verhindern.

Für den Mindestlohn sehe ich das Problem bei der Lohnhöhe, um bestimmte Dumping-Methoden von Unternehmen und Ausbeutung in einer traditionellen Marktwirtschaft zu verhindern mag das Sinnvoll sein,
in einer Dienstleistunggesellschaft die unter verwertbaren Arbeitsmangel leidet, führt der ML m.E. falls zu hoch zu arbeitsplatzverlust, falls zu niedrig zu wohlstandsverlust.

Kombilohn wirkt auf mich zu bürokratisch und hat für mich den Beigeschmack des betteln gehens bei Papa Staat.
Problematisch auch hier die Mitnahmeeffekte von Unternehmen deren Geschäftsmodell Lohndumping heißt.

Bliebe das Grundeinkommen.
Unbürokratisch, lässt Raum für Weiterbildung, stärkt die Verhandlungsmacht ggü. Arbeitgebern und ermöglicht bei den Graswurzeldienstleistungen (erweiterte nachbarschaftliche oder familiäre Hilfeleistung) sinnvolle Betätigungsfelder.


Von daher, wäre es nicht sinnvoll zumindest JETZT (oder wenigstens mittelfristig) die unteren und mittleren Gesellschaftsschichten (Jahreneinkommen meinetwegen erstmal bis 20000,-) mit einem ergänzenden Grundeinkommen zu stützen?

Wenn Merkel auch schon eine deutliche verlängerung des Kurzarbeitergeldes ins Auge fasst (ok, muss nichts heißen bei ihr), sollte doch wohl genug Geld vorhanden um auch ein Grundeinkommen zu  finanzieren.

Nächster Schritt wäre dann ein vereinfachtes Steuersystem sowie die Loslösung von Sozialversicherung und Gehalt.
Die Kleinstunternehmen die in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen sind und gerade so Gewinne auf niedrigen Angestelltenniveau erreichen sind beim ersten Anflug eines weltwirtschaftlichen Hustens mangels Rücklagen in der insolvenz.

Das was hier m.E. helfen würde um ein Graswurzelunternehmertum zu wirtschaftlich zu halten wäre:
1) Grundeinkommen
2) finanzierung der Krankenversicherung übers Steuersystem allein um das potenzielle Verschuldungsrisiko bei unternehmerischen Misserfolg zu senken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Steuerschecks&#8221; + &#8220;Konjunkturprogramm&#8221;</p>
<p>Ich sehe hier auch nichts was uns mittel- bzw. langfristig einen Vorteil bringen sollte.<br />
Auch wenn der Status quo mit Helipeer über die Redepression hinaus aufrechterhalten werden kann, müssen wir uns schlussendlich mal den Problemen des Systems stellen.<br />
Irgendwann ist zwangsläufig Schluß, sei es nachfrage-orientiert im Staatsbankrott oder angebotsorientiert in der Masseninsolvenz.</p>
<p>Wie u.a. Tischer schon sehr schön ausführte wird der Erwerbsanteil an Produktion selbst aufgrund produktivitätszuwächsen abnehmen und müssten dementsprechend im Dienstleistungsektor zusätzlich aufgebaut werden.<br />
Da auch hier die produktivität zunimmt wird es (m.E.) zu einer extrem starken Einkommensspreizung zwischen &#8220;komplexen&#8221; Dienstleistungen die ökonomisch elementar sind, und &#8220;einfachen&#8221; Dienstleistungen die gesellschaftlich elementar, sind kommen.<br />
Die &#8220;komplexen&#8221; gesellschaftlichen Dienstleistungen werden m.E. am meisten bluten, als Beispiel sei hier nur mal der Journalist genannt der heute die Wahl hat zwischen fundierter Recherche bei erbärmlichen Gehalt und Content-Texterei bei nicht ganz so erbärmlichen Gehalt (auf den Stundenlohn bezogen) zu wählen.</p>
<p>Zwangsläufig muss also etwas passieren, Mindestlohn, Kombilohn oder Grundeinkommen wären die 3 Möglichkeiten um eine Massenverarmung zu verhindern.</p>
<p>Für den Mindestlohn sehe ich das Problem bei der Lohnhöhe, um bestimmte Dumping-Methoden von Unternehmen und Ausbeutung in einer traditionellen Marktwirtschaft zu verhindern mag das Sinnvoll sein,<br />
in einer Dienstleistunggesellschaft die unter verwertbaren Arbeitsmangel leidet, führt der ML m.E. falls zu hoch zu arbeitsplatzverlust, falls zu niedrig zu wohlstandsverlust.</p>
<p>Kombilohn wirkt auf mich zu bürokratisch und hat für mich den Beigeschmack des betteln gehens bei Papa Staat.<br />
Problematisch auch hier die Mitnahmeeffekte von Unternehmen deren Geschäftsmodell Lohndumping heißt.</p>
<p>Bliebe das Grundeinkommen.<br />
Unbürokratisch, lässt Raum für Weiterbildung, stärkt die Verhandlungsmacht ggü. Arbeitgebern und ermöglicht bei den Graswurzeldienstleistungen (erweiterte nachbarschaftliche oder familiäre Hilfeleistung) sinnvolle Betätigungsfelder.</p>
<p>Von daher, wäre es nicht sinnvoll zumindest JETZT (oder wenigstens mittelfristig) die unteren und mittleren Gesellschaftsschichten (Jahreneinkommen meinetwegen erstmal bis 20000,-) mit einem ergänzenden Grundeinkommen zu stützen?</p>
<p>Wenn Merkel auch schon eine deutliche verlängerung des Kurzarbeitergeldes ins Auge fasst (ok, muss nichts heißen bei ihr), sollte doch wohl genug Geld vorhanden um auch ein Grundeinkommen zu  finanzieren.</p>
<p>Nächster Schritt wäre dann ein vereinfachtes Steuersystem sowie die Loslösung von Sozialversicherung und Gehalt.<br />
Die Kleinstunternehmen die in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen sind und gerade so Gewinne auf niedrigen Angestelltenniveau erreichen sind beim ersten Anflug eines weltwirtschaftlichen Hustens mangels Rücklagen in der insolvenz.</p>
<p>Das was hier m.E. helfen würde um ein Graswurzelunternehmertum zu wirtschaftlich zu halten wäre:<br />
1) Grundeinkommen<br />
2) finanzierung der Krankenversicherung übers Steuersystem allein um das potenzielle Verschuldungsrisiko bei unternehmerischen Misserfolg zu senken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: beese</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/11/27/eiszeit-in-deutschland_446/comment-page-8#comment-10630</link>
		<dc:creator>beese</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 12:32:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=446#comment-10630</guid>
		<description>Es geht doch Herr Heusinger.

Auf die Schnelle habe ich natürlich nicht alles verstanden, aber ihre 9 Pukte haben mir eingeleuchtet.
Damit komme ich aber nicht auf die Idee, jetzt aus vollen Rohren zu &quot;schießen&quot; wie sie sagen.
Im Gegenteil halte ich ein immer auch nachgeschaltetes Handeln für sinnvoll, gerade weil die Notwendigkeiten des wirtschaftlichen Handelns in Deutschland längst nicht so fordern wie in anderen Ländern. Deutschland kann also Prozesse abwarten und nachgelagert noch steuernd eingreifen.
Das können die anderen Länder so nicht.
Hier wird auch deutlich, wie ich unter anderem an diese Krise herangehe. Deutschland hat die Möglichkeit zeitversetzt zu reagieren und sollte dies in Abstimmung mit den anderen Ländern auch nutzen.
Wenn in Zukunft ein anderes Land diesen Zukunftsbonus hat, sollte man ähnlich verfahren, was auch mal ein Vorpreschen bedeuten kann.
Ich habe also &quot;Das philosophische Quartett&quot; gesehen und bin sehr zufrieden und optimistisch, was die künftige Zusammenarbeit von Ökonomen und Geisteswissenschaftlern anlangt.
Für mich halte ich fest, dass die bürgerliche Ökonomie den Markt noch gar nicht richtig erkannt hat, da sie nicht gesellschaftlich denken kann. Das muß sich ändern.
Leider wollte Marx den Markt schon wieder abschaffen, weil er noch nicht den Begriff der gesellschaftlichen Vernunft herausarbeiten konnte, Habermas lebt schließlich heute.
Warum plädiere ich dennoch dafür Marx zu lesen?
Ganz entscheidend ist seine Fähigkeit zu denken. Es geht nicht darum, die einzelnen Argumente zu verinnerlichen, sondern das Gesamtkunstwerk zu &quot;befahren&quot;.
Ökonomie darf sich nicht von Lebenszusammenhängen verabschieden und in der Tat liegt dann auch eine Gefahr in staatlichem Handeln.
Sehen wir Marx und andere große Geister in den Gewässern ihres Lebenszusammenhanges und lernen wir zu schwimmen, zu tanzen etc.
Nun ist das Tanzen bei Nietzsche sehr gerne gelesen worden unter Absehung seiner lebensfreundlichen Visionen.
Das war ein Verbrechen an der Vernunft.
Andererseits darf man nicht um menschlicher Visionen willen, eben jene Menschen über die Klinge springen
lassen.
Also gibt es auch genug Baustellen in der Geisteswissenschaft.
Damit der &quot;Markt&quot; etwas verlässlicher funktioniert, ist es sicher sinnvoll, Frauen in der Ökonomie besser zu integrieren.
Im ZDF-Forum des Philosophischen Quartetts wird jetzt bestimmt sinnig debattiert. Bitte schaut da mal rein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht doch Herr Heusinger.</p>
<p>Auf die Schnelle habe ich natürlich nicht alles verstanden, aber ihre 9 Pukte haben mir eingeleuchtet.<br />
Damit komme ich aber nicht auf die Idee, jetzt aus vollen Rohren zu &#8220;schießen&#8221; wie sie sagen.<br />
Im Gegenteil halte ich ein immer auch nachgeschaltetes Handeln für sinnvoll, gerade weil die Notwendigkeiten des wirtschaftlichen Handelns in Deutschland längst nicht so fordern wie in anderen Ländern. Deutschland kann also Prozesse abwarten und nachgelagert noch steuernd eingreifen.<br />
Das können die anderen Länder so nicht.<br />
Hier wird auch deutlich, wie ich unter anderem an diese Krise herangehe. Deutschland hat die Möglichkeit zeitversetzt zu reagieren und sollte dies in Abstimmung mit den anderen Ländern auch nutzen.<br />
Wenn in Zukunft ein anderes Land diesen Zukunftsbonus hat, sollte man ähnlich verfahren, was auch mal ein Vorpreschen bedeuten kann.<br />
Ich habe also &#8220;Das philosophische Quartett&#8221; gesehen und bin sehr zufrieden und optimistisch, was die künftige Zusammenarbeit von Ökonomen und Geisteswissenschaftlern anlangt.<br />
Für mich halte ich fest, dass die bürgerliche Ökonomie den Markt noch gar nicht richtig erkannt hat, da sie nicht gesellschaftlich denken kann. Das muß sich ändern.<br />
Leider wollte Marx den Markt schon wieder abschaffen, weil er noch nicht den Begriff der gesellschaftlichen Vernunft herausarbeiten konnte, Habermas lebt schließlich heute.<br />
Warum plädiere ich dennoch dafür Marx zu lesen?<br />
Ganz entscheidend ist seine Fähigkeit zu denken. Es geht nicht darum, die einzelnen Argumente zu verinnerlichen, sondern das Gesamtkunstwerk zu &#8220;befahren&#8221;.<br />
Ökonomie darf sich nicht von Lebenszusammenhängen verabschieden und in der Tat liegt dann auch eine Gefahr in staatlichem Handeln.<br />
Sehen wir Marx und andere große Geister in den Gewässern ihres Lebenszusammenhanges und lernen wir zu schwimmen, zu tanzen etc.<br />
Nun ist das Tanzen bei Nietzsche sehr gerne gelesen worden unter Absehung seiner lebensfreundlichen Visionen.<br />
Das war ein Verbrechen an der Vernunft.<br />
Andererseits darf man nicht um menschlicher Visionen willen, eben jene Menschen über die Klinge springen<br />
lassen.<br />
Also gibt es auch genug Baustellen in der Geisteswissenschaft.<br />
Damit der &#8220;Markt&#8221; etwas verlässlicher funktioniert, ist es sicher sinnvoll, Frauen in der Ökonomie besser zu integrieren.<br />
Im ZDF-Forum des Philosophischen Quartetts wird jetzt bestimmt sinnig debattiert. Bitte schaut da mal rein.</p>
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	<item>
		<title>Von: Heinrich Kaspar</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/11/27/eiszeit-in-deutschland_446/comment-page-7#comment-10681</link>
		<dc:creator>Heinrich Kaspar</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 19:20:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=446#comment-10681</guid>
		<description>@ Robert Heusinger

&lt;i&gt; Wenn Steuerschecks nichts bringen, wie Du schreibst, und Investitionen in Bildung und Infrastruktur auch nichts, was schlägst Du vor? Abwarten und auf die Angebotsseite hoffen? Kann doch nicht Dein Ernst sein. &lt;/i&gt;

Nein nein, ich bin auch fuer expansive Fiskalpolitik in einer Situation, in der die Kreditmaerkt in der &quot;Schockstarre verharren&quot;, wie Du so treffend schreibst. Nur soll sie eben so gestaltet sein dass das Geld nicht zum Fenster herausgeworfen wird und unwirksam verpufft. MAn sind die Prioritaeten:

(i) Banken-Rekapitalisierung, um die Delevaraging-Welle zu stoppen. Ob uns das gefaellt oder nicht, die ist wahrscheinlich die nachfragewirksameste Verwendung oeffentlicher Mittel.

(ii) Temporaer hoehere Leistungen fuer Arbeitslose. Und

(iii) Infastrukturausgaben, die schnell umsetzbar sind und keine dauerhaften Budgetbelastungen nach sich ziehen.

Ich habe eine generelle Anmerkung zu Angebots-/Nachfragseite. Du schreibst:

&lt;i&gt; Erst hat mich der Sachverständigenrat hoch erfreut, dass er ein anständiges Konjunkturprogramm gefordert hat – zum ersten Mal seit Mitte der 70er Jahre hat das einflussreiche Gremium zugegeben, dass es mehr als die Angebotsseite in der Wirtschaft gibt. &lt;/i&gt;

Vieleicht liegt das weniger an &quot;Umdenken&quot;, sondern vielmehr daran, dass wir es zum ersten mal seit Jahrzehnten mit einer genuin keynesiansichen Unterbeschaeftigungssituation tun haben? Und differenziert denkende Oekonomen in einer keynesianischen Situation keynesianische Massnahmen empfehlen, waehrend sie einer strukturellen Unterbeschaeftigungssituation strukturelle Massnahmen fordern?

Nehmen wir die 2001-05-Episode, waehrend der Du ebenfalls beharrlich nach hoeheren Fiskalausgaben riefst. Damals hatte die deutsche Volkswirtschaft mAn ein offensichtliches Wettbewerbsproblem aufgrund des Kapitalkostenueberhangs nach der Euro-Einfuehrung, und musste den Ueberhang mittels Disinflationierung abtragen. Ausserdem hatte Eichel den Haushalt 2001 strukturell in den Sand gesetzt. &lt;i&gt;Damals&lt;/i&gt; haette expansive Fiskalpolitik lediglich eine Verlaengerung der Wettbewerbsprobleme bedeutet und einen Haushalt, der voellig aus dem Ruder gelaufen waere, so dass heute kein Spielraum fuer fiskalische Massnahmen vorhannden waere.

&lt;i&gt;Heute&lt;/i&gt; hingegen kann von einem Wettbewerbsproblem keine Rede sein -- die Ursache fuer den Konkunktureinbruch sind offensichtlich die Implosion des Finanzsystems und das Wegbrechen der Auslandsnachfrage. Zugleich kann der Haushalt dank der disziplinierten Politik der vergangenen Jahre ein paar Prozentpunkte mehr Defizit verkraften.

Auch wenn die Politik mAn hoehere Defizite heute mit Reformen kombinieren sollte, welche dauerhaft die Fiskallage verbessern, etwa parametrische Aenderungen am Pensionssystem. Das einzige was im Augenblick den Laden zusammenhaelt ist das Balance Sheet des oeffentlichen Sektors. Wir sollten es nutzen, aber zugleich auch dafuer sorgen dass der Glaube an seine Solvenz und Leistungsfaehigkeit sichregestelt wird.

Schliesslich zu Landesbanken: die gehoeren abgeschafft und ihre Assets verkauft, Punkt. Landespolitiker muessen raus aus dem Bankgeschaeft. Die Sparkassen sollen weitermachen wie sie wollen und koennen, allerdings gehoert die Bestandsgarantie fuer Sparkassen ebenfalls weg. Jede Kommune sollte frei eintscheiden koennen, ob sie eine Sparkasse unterhalten will oder nicht. Andernfalls bleibt die dringend noetige Konsolidierung des dt. Finanzsystems weiter ausser Reichweite, und der private Teil des Finanzsystems bleibt notwendig eine Zockerbude.

Beste Gruesse,
HK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Robert Heusinger</p>
<p><i> Wenn Steuerschecks nichts bringen, wie Du schreibst, und Investitionen in Bildung und Infrastruktur auch nichts, was schlägst Du vor? Abwarten und auf die Angebotsseite hoffen? Kann doch nicht Dein Ernst sein. </i></p>
<p>Nein nein, ich bin auch fuer expansive Fiskalpolitik in einer Situation, in der die Kreditmaerkt in der &#8220;Schockstarre verharren&#8221;, wie Du so treffend schreibst. Nur soll sie eben so gestaltet sein dass das Geld nicht zum Fenster herausgeworfen wird und unwirksam verpufft. MAn sind die Prioritaeten:</p>
<p>(i) Banken-Rekapitalisierung, um die Delevaraging-Welle zu stoppen. Ob uns das gefaellt oder nicht, die ist wahrscheinlich die nachfragewirksameste Verwendung oeffentlicher Mittel.</p>
<p>(ii) Temporaer hoehere Leistungen fuer Arbeitslose. Und</p>
<p>(iii) Infastrukturausgaben, die schnell umsetzbar sind und keine dauerhaften Budgetbelastungen nach sich ziehen.</p>
<p>Ich habe eine generelle Anmerkung zu Angebots-/Nachfragseite. Du schreibst:</p>
<p><i> Erst hat mich der Sachverständigenrat hoch erfreut, dass er ein anständiges Konjunkturprogramm gefordert hat – zum ersten Mal seit Mitte der 70er Jahre hat das einflussreiche Gremium zugegeben, dass es mehr als die Angebotsseite in der Wirtschaft gibt. </i></p>
<p>Vieleicht liegt das weniger an &#8220;Umdenken&#8221;, sondern vielmehr daran, dass wir es zum ersten mal seit Jahrzehnten mit einer genuin keynesiansichen Unterbeschaeftigungssituation tun haben? Und differenziert denkende Oekonomen in einer keynesianischen Situation keynesianische Massnahmen empfehlen, waehrend sie einer strukturellen Unterbeschaeftigungssituation strukturelle Massnahmen fordern?</p>
<p>Nehmen wir die 2001-05-Episode, waehrend der Du ebenfalls beharrlich nach hoeheren Fiskalausgaben riefst. Damals hatte die deutsche Volkswirtschaft mAn ein offensichtliches Wettbewerbsproblem aufgrund des Kapitalkostenueberhangs nach der Euro-Einfuehrung, und musste den Ueberhang mittels Disinflationierung abtragen. Ausserdem hatte Eichel den Haushalt 2001 strukturell in den Sand gesetzt. <i>Damals</i> haette expansive Fiskalpolitik lediglich eine Verlaengerung der Wettbewerbsprobleme bedeutet und einen Haushalt, der voellig aus dem Ruder gelaufen waere, so dass heute kein Spielraum fuer fiskalische Massnahmen vorhannden waere.</p>
<p><i>Heute</i> hingegen kann von einem Wettbewerbsproblem keine Rede sein &#8212; die Ursache fuer den Konkunktureinbruch sind offensichtlich die Implosion des Finanzsystems und das Wegbrechen der Auslandsnachfrage. Zugleich kann der Haushalt dank der disziplinierten Politik der vergangenen Jahre ein paar Prozentpunkte mehr Defizit verkraften.</p>
<p>Auch wenn die Politik mAn hoehere Defizite heute mit Reformen kombinieren sollte, welche dauerhaft die Fiskallage verbessern, etwa parametrische Aenderungen am Pensionssystem. Das einzige was im Augenblick den Laden zusammenhaelt ist das Balance Sheet des oeffentlichen Sektors. Wir sollten es nutzen, aber zugleich auch dafuer sorgen dass der Glaube an seine Solvenz und Leistungsfaehigkeit sichregestelt wird.</p>
<p>Schliesslich zu Landesbanken: die gehoeren abgeschafft und ihre Assets verkauft, Punkt. Landespolitiker muessen raus aus dem Bankgeschaeft. Die Sparkassen sollen weitermachen wie sie wollen und koennen, allerdings gehoert die Bestandsgarantie fuer Sparkassen ebenfalls weg. Jede Kommune sollte frei eintscheiden koennen, ob sie eine Sparkasse unterhalten will oder nicht. Andernfalls bleibt die dringend noetige Konsolidierung des dt. Finanzsystems weiter ausser Reichweite, und der private Teil des Finanzsystems bleibt notwendig eine Zockerbude.</p>
<p>Beste Gruesse,<br />
HK</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Robert von Heusinger</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/11/27/eiszeit-in-deutschland_446/comment-page-7#comment-10680</link>
		<dc:creator>Robert von Heusinger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 11:09:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=446#comment-10680</guid>
		<description>@Kaspar

Du hast vollkommen Recht: Die Landesbanken sind eine Pest für die Stabilität Deutschlands. Das liegt aber weniger an den Sparkassen als an den Landesregierungen. Diese können nämlich die Sparkassen immer auf ihre Linie bringen, da die Sparkassen den Sparkassengesetzen folgen müssen. Und diese werden nun mal von den Landesregierungen gemacht. Das Tolle sind die Sparkassen. Denen galt mein Lob. Die Landesbanken gehören alle unter den Schirm und dann auf ein oder zwei zusammengeschrumpft.

Wenn Steuerschecks nichts bringen, wie Du schreibst, und Investitionen in Bildung und Infrastruktur auch nichts, was schlägst Du vor? Abwarten und auf die Angebotsseite hoffen? Kann doch nicht Dein Ernst sein.

Grüße,
Robert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kaspar</p>
<p>Du hast vollkommen Recht: Die Landesbanken sind eine Pest für die Stabilität Deutschlands. Das liegt aber weniger an den Sparkassen als an den Landesregierungen. Diese können nämlich die Sparkassen immer auf ihre Linie bringen, da die Sparkassen den Sparkassengesetzen folgen müssen. Und diese werden nun mal von den Landesregierungen gemacht. Das Tolle sind die Sparkassen. Denen galt mein Lob. Die Landesbanken gehören alle unter den Schirm und dann auf ein oder zwei zusammengeschrumpft.</p>
<p>Wenn Steuerschecks nichts bringen, wie Du schreibst, und Investitionen in Bildung und Infrastruktur auch nichts, was schlägst Du vor? Abwarten und auf die Angebotsseite hoffen? Kann doch nicht Dein Ernst sein.</p>
<p>Grüße,<br />
Robert</p>
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