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	<title>Kommentare zu: Von Steuern, Wachstum und Servietten</title>
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	<description>So funktioniert Kapitalismus</description>
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		<title>Von: Klaus-Martin Meyer</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/12/von-steuern-wachstum-und-servietten_1111/comment-page-7#comment-13722</link>
		<dc:creator>Klaus-Martin Meyer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:46:06 +0000</pubDate>
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		<description>Schöne Anekdote, dass die Lafer-Kurve auf einer Serviette geboren wurde!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöne Anekdote, dass die Lafer-Kurve auf einer Serviette geboren wurde!</p>
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	<item>
		<title>Von: Lesefuchs</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/12/von-steuern-wachstum-und-servietten_1111/comment-page-7#comment-13715</link>
		<dc:creator>Lesefuchs</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 11:04:27 +0000</pubDate>
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		<description>Mit den wirtschafts- und politikgelenkten Medien wird sich am bisherigen Kurs garnichts ändern.
Das ist heute medial 1:1 die DDR. Dort stand auch so gut wie nichts Kritisches in der Zeitung, obwohl die meisten schon durchblickten. Kategorisches Ausblenden.
Man braucht sich nur morgens ansehen, wie die Menschen immer und immer wieder die BLÖD Zeitung kaufen, obwohl bald jeder Dödel weiß wie das Volk hier verarscht wird.
Und so wird der Dödel immer und immer wieder auf die alten Rufe hören, so lange sie nur aus BILD und co. stammen. Was schwarz auf weiß steht muss ja stimmen !!!
Man kann nur noch hoffen, dass es so bald wie möglich richtig böse kracht. 
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den wirtschafts- und politikgelenkten Medien wird sich am bisherigen Kurs garnichts ändern.<br />
Das ist heute medial 1:1 die DDR. Dort stand auch so gut wie nichts Kritisches in der Zeitung, obwohl die meisten schon durchblickten. Kategorisches Ausblenden.<br />
Man braucht sich nur morgens ansehen, wie die Menschen immer und immer wieder die BLÖD Zeitung kaufen, obwohl bald jeder Dödel weiß wie das Volk hier verarscht wird.<br />
Und so wird der Dödel immer und immer wieder auf die alten Rufe hören, so lange sie nur aus BILD und co. stammen. Was schwarz auf weiß steht muss ja stimmen !!!<br />
Man kann nur noch hoffen, dass es so bald wie möglich richtig böse kracht.<br />
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: maguscarolus</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/12/von-steuern-wachstum-und-servietten_1111/comment-page-7#comment-13714</link>
		<dc:creator>maguscarolus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 08:58:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ja stimmt! Die ALG II - Familien werden ständig reicher und die Zahl der Mio-und-Mrd-äre schwindet dahin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja stimmt! Die ALG II &#8211; Familien werden ständig reicher und die Zahl der Mio-und-Mrd-äre schwindet dahin.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: WIHE</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/12/von-steuern-wachstum-und-servietten_1111/comment-page-7#comment-13639</link>
		<dc:creator>WIHE</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 13:02:33 +0000</pubDate>
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		<description>Kernkompetenzen sind für mich neben Lesen und Mathematik auch die Fähigkeiten, sich mündlich und schriftlich ausdrücken.
Damit meine ich nicht, dass jemand perfektes Deutsch sprechen muss.
Wichtig finde ich, dass man jemandem anmerkt, dass er denkt und besonders, dass er logisch denkt.
Also wenn jemand offenbar lesen kann, versteht was er liest, logisch denkt und auch noch Mathematik auf dem jeweils geforderten Stand der Klasse beherrscht, ja was hindert ihn dann, eine weiterführende Schule zu besuchen. Oft ist es das Elternhaus, in dem die Eltern gar nicht  (von selbst) daran denken, ihr Kind am Gymnasium anzumelden.
Wäre ich Lehrer, würde ich mich darum bemühen, dass das Kind keine Chance verspasst. Wäre es ein Ausländerkind, dann würde ich berücksichtigen, dass es in Deutsch nicht so gut sein kann wie ein Kind mit deutschsprachigen  Eltern. Auf jeden Fall würde ich versuchen, Ehrgeiz und Selbstvertrauen in ihm zu fördern.
Und wenn der Lehrer wirklich ein Lehrer ist, dann hätte der  Lehrer selbst die größte Freude daran zu sehen, wie ein Kind  mit nicht ganz so günstigem Hintergrund sich besser als zunächst erwartet entwickelt. 

Die Schulen benötigten auch einen Etat, aus dem ältere Schüler bezahlt werden könnten, um jüngeren Nachhilfe zu geben. 
Gerade von Hartz IV abhängige Eltern haben da oft gar kein Geld für übrig.
Als ich merkte, dass mein Sohn, damals Klasse 6,  in Englisch hinterher hinkte, war für mich sofort klar, dass es gut sein würde, wenn er Nachhilfe bekäme. Interessanterweise hatte seine Lehrerin zur selben Zeit dieselbe Idee und vermittelte eine nette Schülerin aus der 12. Klasse, die meinem Sohn dann fast zwei Jahre Nachilfe in Englisch gab. Finanziell war das für mich kein Problem, für meinen Sohn war es eine wichtige Hilfe. Und für viele andere wäre es ebenfalls wichtig, wenn sie in dem einen oder anderen Fach Nachhilfe bekämen.
Ganztagsschulen wären in dieser Hinsicht  auch von Nutzen.
Ich persönlich hätte in den sechziger Jahren eine Ganztagsschule eher als ätzend empfunden. Nachhilfe benötigte ich nie. Außerdem ging ich nachmittags gerne angeln, zum Tischtennis oder musste in unserer Landwirtschaft aushelfen. Ich benötigte meine Freizeit am Nachmittag und genoss sie auch. Lieber bei Feld- oder Stallarbeit als länger in der Schule zu sein, da war ich mir ganz sicher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kernkompetenzen sind für mich neben Lesen und Mathematik auch die Fähigkeiten, sich mündlich und schriftlich ausdrücken.<br />
Damit meine ich nicht, dass jemand perfektes Deutsch sprechen muss.<br />
Wichtig finde ich, dass man jemandem anmerkt, dass er denkt und besonders, dass er logisch denkt.<br />
Also wenn jemand offenbar lesen kann, versteht was er liest, logisch denkt und auch noch Mathematik auf dem jeweils geforderten Stand der Klasse beherrscht, ja was hindert ihn dann, eine weiterführende Schule zu besuchen. Oft ist es das Elternhaus, in dem die Eltern gar nicht  (von selbst) daran denken, ihr Kind am Gymnasium anzumelden.<br />
Wäre ich Lehrer, würde ich mich darum bemühen, dass das Kind keine Chance verspasst. Wäre es ein Ausländerkind, dann würde ich berücksichtigen, dass es in Deutsch nicht so gut sein kann wie ein Kind mit deutschsprachigen  Eltern. Auf jeden Fall würde ich versuchen, Ehrgeiz und Selbstvertrauen in ihm zu fördern.<br />
Und wenn der Lehrer wirklich ein Lehrer ist, dann hätte der  Lehrer selbst die größte Freude daran zu sehen, wie ein Kind  mit nicht ganz so günstigem Hintergrund sich besser als zunächst erwartet entwickelt. </p>
<p>Die Schulen benötigten auch einen Etat, aus dem ältere Schüler bezahlt werden könnten, um jüngeren Nachhilfe zu geben.<br />
Gerade von Hartz IV abhängige Eltern haben da oft gar kein Geld für übrig.<br />
Als ich merkte, dass mein Sohn, damals Klasse 6,  in Englisch hinterher hinkte, war für mich sofort klar, dass es gut sein würde, wenn er Nachhilfe bekäme. Interessanterweise hatte seine Lehrerin zur selben Zeit dieselbe Idee und vermittelte eine nette Schülerin aus der 12. Klasse, die meinem Sohn dann fast zwei Jahre Nachilfe in Englisch gab. Finanziell war das für mich kein Problem, für meinen Sohn war es eine wichtige Hilfe. Und für viele andere wäre es ebenfalls wichtig, wenn sie in dem einen oder anderen Fach Nachhilfe bekämen.<br />
Ganztagsschulen wären in dieser Hinsicht  auch von Nutzen.<br />
Ich persönlich hätte in den sechziger Jahren eine Ganztagsschule eher als ätzend empfunden. Nachhilfe benötigte ich nie. Außerdem ging ich nachmittags gerne angeln, zum Tischtennis oder musste in unserer Landwirtschaft aushelfen. Ich benötigte meine Freizeit am Nachmittag und genoss sie auch. Lieber bei Feld- oder Stallarbeit als länger in der Schule zu sein, da war ich mir ganz sicher.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Pittner</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/12/von-steuern-wachstum-und-servietten_1111/comment-page-7#comment-13638</link>
		<dc:creator>Thomas Pittner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 01:25:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=1111#comment-13638</guid>
		<description>&gt;&gt;Ich befürchte eher, viele Kinder aus den “Bildungsfernen” Schichten zeigen solch miserable Leistungen, dass niemand guten Gewissens auf die Idee käme, sie für das Gymnasium zu empfehlen.&lt;&lt;

Offenbar sieht es bei den Kernkompetenzen, also Lesen und Mathematik, besser aus; in die Schulnoten fließen bekanntlich jede Menge Faktoren ein, elterliche Unterstützung, Fleiß, Benehmen, Kleidung, gar die Vornamen. Natürlich schlägt sich vielfach die soziale Herkunft nieder.

Ich sehe hier allerdings ein grobes Versagen unserer Schulen. Und abgesehen von der Frage sozialer Gerechtigkeit ist es ökonomisch grober Unfug! Nicht nur, dass wir auf etliche Abiturienten und damit auch potenziellen STudenten verzichten; durch die fehlende Aufstiegswirklichkeit fehlt ein zentraler Kernpunkt der spzialen Marktwirtschaft.

Die Abschaffung der Gymnasien ist keineswegs zwingend.
Es ist allerdings für eine angemessene Förderung auch der anderen Schüler zu sorgen, statt sie teilweise quasi abzuschreiben.  In anderen Ländern kann man sehen, wieviel Prozent der Schüler hohe Bildungsabschlüsse erreichen könnten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt;Ich befürchte eher, viele Kinder aus den “Bildungsfernen” Schichten zeigen solch miserable Leistungen, dass niemand guten Gewissens auf die Idee käme, sie für das Gymnasium zu empfehlen.&lt;&lt;</p>
<p>Offenbar sieht es bei den Kernkompetenzen, also Lesen und Mathematik, besser aus; in die Schulnoten fließen bekanntlich jede Menge Faktoren ein, elterliche Unterstützung, Fleiß, Benehmen, Kleidung, gar die Vornamen. Natürlich schlägt sich vielfach die soziale Herkunft nieder.</p>
<p>Ich sehe hier allerdings ein grobes Versagen unserer Schulen. Und abgesehen von der Frage sozialer Gerechtigkeit ist es ökonomisch grober Unfug! Nicht nur, dass wir auf etliche Abiturienten und damit auch potenziellen STudenten verzichten; durch die fehlende Aufstiegswirklichkeit fehlt ein zentraler Kernpunkt der spzialen Marktwirtschaft.</p>
<p>Die Abschaffung der Gymnasien ist keineswegs zwingend.<br />
Es ist allerdings für eine angemessene Förderung auch der anderen Schüler zu sorgen, statt sie teilweise quasi abzuschreiben.  In anderen Ländern kann man sehen, wieviel Prozent der Schüler hohe Bildungsabschlüsse erreichen könnten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: WIHE</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/12/von-steuern-wachstum-und-servietten_1111/comment-page-7#comment-13636</link>
		<dc:creator>WIHE</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 11:40:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=1111#comment-13636</guid>
		<description>Wenn ein Kind aus bildungsferner  Schicht gute Leistungen zeigt,
dann liegt es an den Lehrern, die Eltern davon zu überzeugen,
es auf eine weiterführende Schule zu schicken, wenn die Eltern nicht von selbst auf diese Idee kommen.
Selbst wenn sich das Kind als Genie darstellen würde, bliebe es auf der Hauptschule, wenn die Eltern es nicht zum Gymnasium anmeldeten.
So ist es. 
Die Schwierigkeit könnte man natürlich umgehen, wenn die Gymnasisien abgeschafft würden.
Dann würde das Kind wegen Versagens der Eltern jedenfalls keine  schulische Chance verpassen.
Ich befürchte eher, viele Kinder aus den &quot;Bildungsfernen&quot; Schichten zeigen solch miserable Leistungen, dass niemand guten Gewissens auf die Idee käme, sie für das Gymnasium zu empfehlen.

Da kann man natürlich argumentieren, das Kind sei intelligent wie andere, es sei von Hause aus nur nicht genug gefördert worden, was im Einzelfall vielleicht so auch richtig sein kann.

Eines steht auch  fest, ich würde darauf achten, dass in diesen Staat nicht  noch mehr Leute aus bildungsfernen Schichten einwandern.
Man hat nur Schwierigkeiten damit.
Man sollte man schauen, nach welchen Kriterien Einwanderer in Australien aufgenommen werden. Das könnte als gute Richtschnur dienen.

Übrigens, meine Tochter besuchte eine katholische Grundschule in Hamburg. Aus ihrer Klasse besuchten dann 21 von 25 Kindern das Gymnasium.
Deutsche, Kroaten, Portugiesen, Italiener, Spanier etc.
Es geht doch. Bei weitem nicht alle hatten Akademiker als Eltern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Kind aus bildungsferner  Schicht gute Leistungen zeigt,<br />
dann liegt es an den Lehrern, die Eltern davon zu überzeugen,<br />
es auf eine weiterführende Schule zu schicken, wenn die Eltern nicht von selbst auf diese Idee kommen.<br />
Selbst wenn sich das Kind als Genie darstellen würde, bliebe es auf der Hauptschule, wenn die Eltern es nicht zum Gymnasium anmeldeten.<br />
So ist es.<br />
Die Schwierigkeit könnte man natürlich umgehen, wenn die Gymnasisien abgeschafft würden.<br />
Dann würde das Kind wegen Versagens der Eltern jedenfalls keine  schulische Chance verpassen.<br />
Ich befürchte eher, viele Kinder aus den &#8220;Bildungsfernen&#8221; Schichten zeigen solch miserable Leistungen, dass niemand guten Gewissens auf die Idee käme, sie für das Gymnasium zu empfehlen.</p>
<p>Da kann man natürlich argumentieren, das Kind sei intelligent wie andere, es sei von Hause aus nur nicht genug gefördert worden, was im Einzelfall vielleicht so auch richtig sein kann.</p>
<p>Eines steht auch  fest, ich würde darauf achten, dass in diesen Staat nicht  noch mehr Leute aus bildungsfernen Schichten einwandern.<br />
Man hat nur Schwierigkeiten damit.<br />
Man sollte man schauen, nach welchen Kriterien Einwanderer in Australien aufgenommen werden. Das könnte als gute Richtschnur dienen.</p>
<p>Übrigens, meine Tochter besuchte eine katholische Grundschule in Hamburg. Aus ihrer Klasse besuchten dann 21 von 25 Kindern das Gymnasium.<br />
Deutsche, Kroaten, Portugiesen, Italiener, Spanier etc.<br />
Es geht doch. Bei weitem nicht alle hatten Akademiker als Eltern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Pittner</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/12/von-steuern-wachstum-und-servietten_1111/comment-page-7#comment-13632</link>
		<dc:creator>Thomas Pittner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 00:30:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=1111#comment-13632</guid>
		<description>Aber sehen wir uns doch mal die bis jetzt verkündete Maßnahme der neuen Regierung zur Steursenkung an.
Der Kindefreibetrag erhöht sich von 6024 auf 7008 Euro. Das macht für den Spitzensteursatz plus Zuschlag und Soli immerhin 467 Euro im Jahr.
EIn Anreiz, mehr zu arbeiten?
Unfug, da der Grenzsteuersatz nicht (bzw. nur in einem sehr kleinem Bereich und gering) reduziert wird. Also nimmt man das Geld einfach mit; und wieviel man davon ausgibt oder lieber anlegt (oder auch &quot;anlegt&quot;), zeigt ein Blick in die Konsumquoten.

Ist das jetzt die &quot;Entlastung für Familien und untere und mittlere Einkommen&quot;?
Man muss schon etwa 70.000 verdienen (verheiratet), um überhaupt in den Genuss des Freibetrages zu kommen; vom Medianeinkommen ist dies jedenfalls weit weg.
DIe wirklich unteren EInkommen kriegen gar nichts, da die Kindergelderhöhung von 240 komplett auf den HartzIV-Regelsatz angerechnet wird.

Insgesamt ein schönes Beispiel für die Richtung der Maßnahmen. Zur Feststellung der Umverteilung muss man natürlich noch die Herkunft der Mittel betrachten. Da ist noch vieles vage, aber Müllgebühren und steigende Sozialabgaben zeigen schon mal, wer wem hier die STeuerentlastung bezahlt.

Fazit: die unten kriegen nichts, die in der Mitte 240, die oben 467 Euro mehr für ein Kind mehr. Wenn man unterstellt, dass eine empfundene Gerechtigkeit einen &quot;Leistungsanreiz&quot; darstellt, eine klare Kontra-Laffer-Reform.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber sehen wir uns doch mal die bis jetzt verkündete Maßnahme der neuen Regierung zur Steursenkung an.<br />
Der Kindefreibetrag erhöht sich von 6024 auf 7008 Euro. Das macht für den Spitzensteursatz plus Zuschlag und Soli immerhin 467 Euro im Jahr.<br />
EIn Anreiz, mehr zu arbeiten?<br />
Unfug, da der Grenzsteuersatz nicht (bzw. nur in einem sehr kleinem Bereich und gering) reduziert wird. Also nimmt man das Geld einfach mit; und wieviel man davon ausgibt oder lieber anlegt (oder auch &#8220;anlegt&#8221;), zeigt ein Blick in die Konsumquoten.</p>
<p>Ist das jetzt die &#8220;Entlastung für Familien und untere und mittlere Einkommen&#8221;?<br />
Man muss schon etwa 70.000 verdienen (verheiratet), um überhaupt in den Genuss des Freibetrages zu kommen; vom Medianeinkommen ist dies jedenfalls weit weg.<br />
DIe wirklich unteren EInkommen kriegen gar nichts, da die Kindergelderhöhung von 240 komplett auf den HartzIV-Regelsatz angerechnet wird.</p>
<p>Insgesamt ein schönes Beispiel für die Richtung der Maßnahmen. Zur Feststellung der Umverteilung muss man natürlich noch die Herkunft der Mittel betrachten. Da ist noch vieles vage, aber Müllgebühren und steigende Sozialabgaben zeigen schon mal, wer wem hier die STeuerentlastung bezahlt.</p>
<p>Fazit: die unten kriegen nichts, die in der Mitte 240, die oben 467 Euro mehr für ein Kind mehr. Wenn man unterstellt, dass eine empfundene Gerechtigkeit einen &#8220;Leistungsanreiz&#8221; darstellt, eine klare Kontra-Laffer-Reform.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Pittner</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/12/von-steuern-wachstum-und-servietten_1111/comment-page-7#comment-13631</link>
		<dc:creator>Thomas Pittner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 23:52:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=1111#comment-13631</guid>
		<description>@ WIHE

Es steht ihnen natürlich frei, nur der Studie zu glauben, die sie selbst durchgeführt haben.
Die Tatsache (durch einfache statistische Auswertung von PISA u.a.), dass bildungsferne Kinder bei gleicher Lese- und Mathematikkompetenz wie Akademikerkinder eine drei- bis vierfach (abhängig von der Abgrenzung der Gruppen) geringere Chance auf das Gymnasium haben, wird kein Bildungsforscher mittels IQ zu erklären versuchen; er will sich ja nicht lächerlich machen.
DIe Ideologie ist nicht ganz soweit in die Wissenschaft vorgedrungen wie bei den Nationalökonomen (natürlich gibt es sie dort auch).

Das stört die Politik allerdings wenig, elementare Erkenntnisse zur Frühförderung zu ignorieren und mit einem Betreuungsgeld völlig falsche ANreize zu geben.
Das hat natürlich den Vorteil, dass die Unterschiede erhalten bleiben können und Vorurteile nicht hinterfragt werden müssen.


ABer wie gesagt, für die Tatsache der Umverteilung auch von unterer Mitte zu oberer Mitte im Steuersystem ist dies völlig belanglos.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ WIHE</p>
<p>Es steht ihnen natürlich frei, nur der Studie zu glauben, die sie selbst durchgeführt haben.<br />
Die Tatsache (durch einfache statistische Auswertung von PISA u.a.), dass bildungsferne Kinder bei gleicher Lese- und Mathematikkompetenz wie Akademikerkinder eine drei- bis vierfach (abhängig von der Abgrenzung der Gruppen) geringere Chance auf das Gymnasium haben, wird kein Bildungsforscher mittels IQ zu erklären versuchen; er will sich ja nicht lächerlich machen.<br />
DIe Ideologie ist nicht ganz soweit in die Wissenschaft vorgedrungen wie bei den Nationalökonomen (natürlich gibt es sie dort auch).</p>
<p>Das stört die Politik allerdings wenig, elementare Erkenntnisse zur Frühförderung zu ignorieren und mit einem Betreuungsgeld völlig falsche ANreize zu geben.<br />
Das hat natürlich den Vorteil, dass die Unterschiede erhalten bleiben können und Vorurteile nicht hinterfragt werden müssen.</p>
<p>ABer wie gesagt, für die Tatsache der Umverteilung auch von unterer Mitte zu oberer Mitte im Steuersystem ist dies völlig belanglos.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gquell</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/12/von-steuern-wachstum-und-servietten_1111/comment-page-6#comment-13628</link>
		<dc:creator>gquell</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 07:50:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=1111#comment-13628</guid>
		<description>Die Lafferkurve hat ihre Berechtigung, wenn es um reines Wirtschaften, d.h. um die Realwirtschaft geht. Sobald aber Glücksspiel dazukommt, z.B. durch Börsenspekulationen, stimmt sie nicht mehr.
Unsere damalige rot-grüne Regierung unter Schröder und auch die folgenden vergessen, daß das meiste Geld dieser Welt (ca. 98%) durch Glücksspiel, d.h. Spekulation, bewegt wird. Alle haben sich von den schönen Fassaden und Gewinnen der Börsen und Banken täuschen lassen.
Und sie haben vergessen, daß Banken Geld aus Nichts erzeugen können. Der Kredit einer Bank ist erzeugtes Geld, von welchem nur ein Bruchteil durch Eigenkapital gesichert sein muß (ca. 10%). Und wenn man den Kunstgriff schafft, von den erzeugten 90% wieder einen Teil als Eigenkapital zu definieren, dann haben wir genau die Situation, die zum aktuellen Bankenkollaps geführt hat.

Zur Steuer: Die meisten Menschen vergessen, daß die wirklich Reichen und Superreichen dieser Gesellschaft keineswegs Einkommenssteuer bezahlen - sie leben von Kapitalerträgen. Für die Reichen gilt in Deutschland schon lange die Flattax, während die mittleren Einkommen die Dummen sind. Vor einiger Zeit habe ich ein Sendung gesehen, in der ein (Besitz-)-Millionär im Jahr ca. 2.500,-EUR legal an Steuern zahlte. Der Mann hatte Immobilienbesitz und konnte seine Einkünfte und Ausgaben so steuern, daß er legal fast überhaupt keine Steuerlast hatte.
Bei den ganz Reichen funktioniert das noch etwas anders. Da werden die Gewinne im Unternehmen gelassen oder das Unternehmen als Ganzes verkauft (was seit Rotgrün steuerfrei ist!). So wird die Steuerlast noch weiter reduziert - von Last kann man hier im Grunde nicht mehr sprechen.
Ein weitere Punkt ist auch, daß Kapitalerträge nicht mehr auf die Einkommenssteuer angerechnet werden. Ein Superreicher kann sich für 1.000,-EUR monatlich anstellen lassen und gleichzeitig Millionenbeträge an Kapitalerträgen kassieren, die sich nicht auf seine Einkommensteuer auswirken. Gleichzeitig ist es möglich, daß dieser Mensch pflichtversichert in der GKV ist und dort auch noch seine ganze Familie mit. Noch besser wäre ein 400,-EUR Job!

Es könnte beispielsweise bei einem Multimillionär mit Kapitalerträgen von monatlich 100.000,-EUR folgende legale Situation entstehen:
 100.000,-EUR Kapitalerträge
   1.000,-EUR  Einnahmen monatlich als Angestellter brutto
-    205,-EUR  gesetzliche Sozialversicherung                   
-     11,-EUR  Einkommenssteuer+Kirchensteuer       
- 27.500,-EUR  ca. Kapitalertragssteuer
 ------------
 73.284,-EUR  netto
===================

Als Angestellter mit monatlichen Einnahmen von 100.000,-EUR entsteht folgende Rechnung:
101.000,-EUR Brutto
    950,-EUR gesetzliche Sozialversicherung  
 50.143,-EUR Einkommenssteuer
---------
 49.907,-EUR netto
==================

Und das ist die eigentliche (legale) Verteilung von unten nach oben - von den Arbeitenden zu den Kapitalbesitzern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lafferkurve hat ihre Berechtigung, wenn es um reines Wirtschaften, d.h. um die Realwirtschaft geht. Sobald aber Glücksspiel dazukommt, z.B. durch Börsenspekulationen, stimmt sie nicht mehr.<br />
Unsere damalige rot-grüne Regierung unter Schröder und auch die folgenden vergessen, daß das meiste Geld dieser Welt (ca. 98%) durch Glücksspiel, d.h. Spekulation, bewegt wird. Alle haben sich von den schönen Fassaden und Gewinnen der Börsen und Banken täuschen lassen.<br />
Und sie haben vergessen, daß Banken Geld aus Nichts erzeugen können. Der Kredit einer Bank ist erzeugtes Geld, von welchem nur ein Bruchteil durch Eigenkapital gesichert sein muß (ca. 10%). Und wenn man den Kunstgriff schafft, von den erzeugten 90% wieder einen Teil als Eigenkapital zu definieren, dann haben wir genau die Situation, die zum aktuellen Bankenkollaps geführt hat.</p>
<p>Zur Steuer: Die meisten Menschen vergessen, daß die wirklich Reichen und Superreichen dieser Gesellschaft keineswegs Einkommenssteuer bezahlen &#8211; sie leben von Kapitalerträgen. Für die Reichen gilt in Deutschland schon lange die Flattax, während die mittleren Einkommen die Dummen sind. Vor einiger Zeit habe ich ein Sendung gesehen, in der ein (Besitz-)-Millionär im Jahr ca. 2.500,-EUR legal an Steuern zahlte. Der Mann hatte Immobilienbesitz und konnte seine Einkünfte und Ausgaben so steuern, daß er legal fast überhaupt keine Steuerlast hatte.<br />
Bei den ganz Reichen funktioniert das noch etwas anders. Da werden die Gewinne im Unternehmen gelassen oder das Unternehmen als Ganzes verkauft (was seit Rotgrün steuerfrei ist!). So wird die Steuerlast noch weiter reduziert &#8211; von Last kann man hier im Grunde nicht mehr sprechen.<br />
Ein weitere Punkt ist auch, daß Kapitalerträge nicht mehr auf die Einkommenssteuer angerechnet werden. Ein Superreicher kann sich für 1.000,-EUR monatlich anstellen lassen und gleichzeitig Millionenbeträge an Kapitalerträgen kassieren, die sich nicht auf seine Einkommensteuer auswirken. Gleichzeitig ist es möglich, daß dieser Mensch pflichtversichert in der GKV ist und dort auch noch seine ganze Familie mit. Noch besser wäre ein 400,-EUR Job!</p>
<p>Es könnte beispielsweise bei einem Multimillionär mit Kapitalerträgen von monatlich 100.000,-EUR folgende legale Situation entstehen:<br />
 100.000,-EUR Kapitalerträge<br />
   1.000,-EUR  Einnahmen monatlich als Angestellter brutto<br />
-    205,-EUR  gesetzliche Sozialversicherung<br />
-     11,-EUR  Einkommenssteuer+Kirchensteuer<br />
- 27.500,-EUR  ca. Kapitalertragssteuer<br />
 &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
 73.284,-EUR  netto<br />
===================</p>
<p>Als Angestellter mit monatlichen Einnahmen von 100.000,-EUR entsteht folgende Rechnung:<br />
101.000,-EUR Brutto<br />
    950,-EUR gesetzliche Sozialversicherung<br />
 50.143,-EUR Einkommenssteuer<br />
&#8212;&#8212;&#8212;<br />
 49.907,-EUR netto<br />
==================</p>
<p>Und das ist die eigentliche (legale) Verteilung von unten nach oben &#8211; von den Arbeitenden zu den Kapitalbesitzern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MS</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/12/von-steuern-wachstum-und-servietten_1111/comment-page-6#comment-13626</link>
		<dc:creator>MS</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 17:36:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=1111#comment-13626</guid>
		<description>Ihre Aussage ist nur richtig, wenn man als unten alle ALGII-(Hartz4)Bezieher und Aufstocker sieht und als oben die sogenannte Mittelschicht. Bezieher wirklich großer Einkommen (damit sind Lohn- und Gehaltsempfänger schon ausgeschlossen) zahlen im Vergleich zum Einkommen fast keine Steuern, sofern Sie ein für sich vorteilhaftes Anlagesystem gewählt haben, und tragen damit zur Finanzierung des Staates, als auch seiner Sozialsysteme nicht mehr bei. Also ist die Kernaussage des Artikels richtig. 
MfG MS</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Aussage ist nur richtig, wenn man als unten alle ALGII-(Hartz4)Bezieher und Aufstocker sieht und als oben die sogenannte Mittelschicht. Bezieher wirklich großer Einkommen (damit sind Lohn- und Gehaltsempfänger schon ausgeschlossen) zahlen im Vergleich zum Einkommen fast keine Steuern, sofern Sie ein für sich vorteilhaftes Anlagesystem gewählt haben, und tragen damit zur Finanzierung des Staates, als auch seiner Sozialsysteme nicht mehr bei. Also ist die Kernaussage des Artikels richtig.<br />
MfG MS</p>
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