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	<title>Kommentare zu: China muss nicht aufwerten</title>
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	<description>So funktioniert Kapitalismus</description>
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		<title>Von: Dieter Wermuth</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/27/china-muss-nicht-aufwerten_1125/comment-page-6#comment-13977</link>
		<dc:creator>Dieter Wermuth</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:59:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe den Verweis auf André Gorz nicht. Um welche seiner vielen Thesen geht es Ihnen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe den Verweis auf André Gorz nicht. Um welche seiner vielen Thesen geht es Ihnen?</p>
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		<title>Von: Marlene</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/27/china-muss-nicht-aufwerten_1125/comment-page-6#comment-13963</link>
		<dc:creator>Marlene</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 21:39:01 +0000</pubDate>
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		<description>Es muss den chinesischen Waren erlaubt werden sich chinesische Käufer zu kaufen. 
Erinnert mich an Andre Gorz.
Wo sie doch Soziologen immer so fein verspotten.

&lt;a href=&quot;http://www.project-syndicate.org/commentary/rodrik38/German&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;project-syndicate.org/commentary/rodrik38/German&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss den chinesischen Waren erlaubt werden sich chinesische Käufer zu kaufen.<br />
Erinnert mich an Andre Gorz.<br />
Wo sie doch Soziologen immer so fein verspotten.</p>
<p><a href="http://www.project-syndicate.org/commentary/rodrik38/German" target="_blank" rel="nofollow">project-syndicate.org/commentary/rodrik38/German</a></p>
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		<title>Von: Dieter Wermuth</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/27/china-muss-nicht-aufwerten_1125/comment-page-6#comment-13951</link>
		<dc:creator>Dieter Wermuth</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 14:35:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=1125#comment-13951</guid>
		<description>@ Thomas Führinger

Das ist statisch gedacht!! Es stimmt, dass China jährlich 6% seiner Produktion &quot;verschenkt&quot; - obwohl das Land dafür natürlich Forderungen gegenüber dem Ausland erwirbt, die ja nicht von vornherein auf Null abgeschrieben werden müssen, wenn überhaupt - es wird, könnte man sagen, was für&#039;s Alter angespart. 

Wichtiger aber ist, dass nicht zuletzt wegen der etwas unterbewerteten Währung ein sehr hohes Wirtschaftswachstum aufrechterhalten werden kann. Da die Investitionsquote so hoch ist, ist das Risiko von Kapazitätsengpässen ziemlich gering, so dass es nicht unbedingt zu Stabilisierungskrisen kommen muss. Wenn das reale BIP jährlich um 8% oder mehr expandiert, expandiert auch der private Verbrauch mit einer sehr hohen Rate und der strukturelle Kapitalverkehrsüberschuss fällt dann gar nicht mehr ins Gewicht. 

Ein Beispiel: im Jahr 0 beträgt das reale BIP Chinas 100, der Außenbeitrag 6 (also der Kapitalexport), der private Verbrauch 35, der Staatsverbrauch 15 und die Investitionen einschließlich Läger 44. Das spiegelt die Situation ziemlich genau wider. Wenn die Struktur zehn Jahre konstant bleibt und das reale BIP in dieser Zeit um 8% jährlich zunimmt, haben Sie am Ende ein BIP von 216, einen Außenbeitrag von 13, einen privaten Verbrauch von 76, einen Staatsverbrauch von 32 und Investitionen von 95. Kurz, auch die Verbraucher haben ihren Lebensstandard um 8% jährlich gesteigert, obwohl, absolut gerechnet, noch mehr Kapital als vorher netto exportiert wurde - was wollen Sie mehr?

Gruß, DW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thomas Führinger</p>
<p>Das ist statisch gedacht!! Es stimmt, dass China jährlich 6% seiner Produktion &#8220;verschenkt&#8221; &#8211; obwohl das Land dafür natürlich Forderungen gegenüber dem Ausland erwirbt, die ja nicht von vornherein auf Null abgeschrieben werden müssen, wenn überhaupt &#8211; es wird, könnte man sagen, was für&#8217;s Alter angespart. </p>
<p>Wichtiger aber ist, dass nicht zuletzt wegen der etwas unterbewerteten Währung ein sehr hohes Wirtschaftswachstum aufrechterhalten werden kann. Da die Investitionsquote so hoch ist, ist das Risiko von Kapazitätsengpässen ziemlich gering, so dass es nicht unbedingt zu Stabilisierungskrisen kommen muss. Wenn das reale BIP jährlich um 8% oder mehr expandiert, expandiert auch der private Verbrauch mit einer sehr hohen Rate und der strukturelle Kapitalverkehrsüberschuss fällt dann gar nicht mehr ins Gewicht. </p>
<p>Ein Beispiel: im Jahr 0 beträgt das reale BIP Chinas 100, der Außenbeitrag 6 (also der Kapitalexport), der private Verbrauch 35, der Staatsverbrauch 15 und die Investitionen einschließlich Läger 44. Das spiegelt die Situation ziemlich genau wider. Wenn die Struktur zehn Jahre konstant bleibt und das reale BIP in dieser Zeit um 8% jährlich zunimmt, haben Sie am Ende ein BIP von 216, einen Außenbeitrag von 13, einen privaten Verbrauch von 76, einen Staatsverbrauch von 32 und Investitionen von 95. Kurz, auch die Verbraucher haben ihren Lebensstandard um 8% jährlich gesteigert, obwohl, absolut gerechnet, noch mehr Kapital als vorher netto exportiert wurde &#8211; was wollen Sie mehr?</p>
<p>Gruß, DW</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Führinger</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/27/china-muss-nicht-aufwerten_1125/comment-page-6#comment-13949</link>
		<dc:creator>Thomas Führinger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 15:42:52 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht sollte man auch einen Gedanken an den chinesischen Konsumenten wagen.
Würde man den Wechselkurs den Marktkräften überlassen und der Yuan somit steigen, könnten sich die Chinesen auch etwas kaufen um das Geld das sie verdienen.
Die Chinesen harbeiten hart und leben trotzdem in Armut weil man ihnen die Früchte ihrer Arbeit weg nimmt und damit den Rest der Welt subventioniert. Das nützt in China nur den Besitzern von Kapitalgütern zur Produktion von Exportgütern. Das System hat einen Namen: Merkantilismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sollte man auch einen Gedanken an den chinesischen Konsumenten wagen.<br />
Würde man den Wechselkurs den Marktkräften überlassen und der Yuan somit steigen, könnten sich die Chinesen auch etwas kaufen um das Geld das sie verdienen.<br />
Die Chinesen harbeiten hart und leben trotzdem in Armut weil man ihnen die Früchte ihrer Arbeit weg nimmt und damit den Rest der Welt subventioniert. Das nützt in China nur den Besitzern von Kapitalgütern zur Produktion von Exportgütern. Das System hat einen Namen: Merkantilismus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: knuham</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/27/china-muss-nicht-aufwerten_1125/comment-page-6#comment-13811</link>
		<dc:creator>knuham</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 18:57:38 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;&quot;&quot;China hat laut Krugman wegen der zeitweise unbegrenzten Dollarkäufe wesentlich zu der amerikanische Immobilienblase beigetragen und war daher für die globale Finanzkrise mitverantwortlich.&quot;&quot;&quot;

Dummdreister als Krugman kann man es kaum noch sagen. Klar möchte er den Dollar fluten, um klarschiff zu machen und die amerikanische Wirtschaft auf Exportkurs zu bringen, was aber am Yuan scheitert, der den Dollar stabilisiert. Also Krugman hat nun jede Glaubwürdigkeit verloren und sollte es mit Appellen an die Chinesen versuchen, wie hierzulande Angie die Banker um Kredite bittet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8221;"China hat laut Krugman wegen der zeitweise unbegrenzten Dollarkäufe wesentlich zu der amerikanische Immobilienblase beigetragen und war daher für die globale Finanzkrise mitverantwortlich.&#8221;"&#8221;</p>
<p>Dummdreister als Krugman kann man es kaum noch sagen. Klar möchte er den Dollar fluten, um klarschiff zu machen und die amerikanische Wirtschaft auf Exportkurs zu bringen, was aber am Yuan scheitert, der den Dollar stabilisiert. Also Krugman hat nun jede Glaubwürdigkeit verloren und sollte es mit Appellen an die Chinesen versuchen, wie hierzulande Angie die Banker um Kredite bittet.</p>
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	<item>
		<title>Von: mar.l</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/27/china-muss-nicht-aufwerten_1125/comment-page-5#comment-13719</link>
		<dc:creator>mar.l</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 09:38:31 +0000</pubDate>
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		<description>Es mag den USA zwar nicht freistehen aufgrund chinesischer Devisenverkehrsregeln einfach Yuanbestände aufzubauen, es steht ihnen aber sehr wohl frei eine ähnliche restriktive Währungspolitik gegenüber dem Yuan zu fahren und die täglichen US-Dollar Shoppingtouren der Chinesen einzudämmen. Bei einer globalisierten Währung besteht zwar nur wenig Spielraum, wäre aber ein Anfang über den Krugmann &amp; Co bei soviel Sorge nachdenken könnten.
Warum jedoch Deutschland daran Interesse haben sollte, das China überdurchschnittlich wächst, ist unbegreiflich? Deutschland dürfte in erster Linie daran Interesse haben das Deutschland wächst!! Das stabile und wachsende Auslandsmärkte auch für den dt. Export von Bedeutung sind, keine Frage, aber mit einem Blick auf die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen sind wir nun mal Nettoimporteur. (&lt;a href=&quot;http://www.gtai.de/ext/anlagen/PubAnlage_6902.pdf?show=true&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;gtai.de/ext/anlagen/PubAnlage_6902.pdf&lt;/a&gt;) Außerdem ist China’s Öffnung zur Weltwirtschaft eher eine Drehtür die eben in eine Richtung sich dreht in die andere aber ziemlich klemmt. Zudem wäre - nein ist eine Welt in dem alle Erdbewohner so viel Ressourcen verpulvern wie Amis und Euros nun wirklich kein tragbares Zukunftsszenario. Die grundsätzliche Lösung für letzteres wäre sowie so nicht mehr Wachstum sondern weniger Wachstum, dass funktioniert aber leider so noch nicht in unserem System.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es mag den USA zwar nicht freistehen aufgrund chinesischer Devisenverkehrsregeln einfach Yuanbestände aufzubauen, es steht ihnen aber sehr wohl frei eine ähnliche restriktive Währungspolitik gegenüber dem Yuan zu fahren und die täglichen US-Dollar Shoppingtouren der Chinesen einzudämmen. Bei einer globalisierten Währung besteht zwar nur wenig Spielraum, wäre aber ein Anfang über den Krugmann &amp; Co bei soviel Sorge nachdenken könnten.<br />
Warum jedoch Deutschland daran Interesse haben sollte, das China überdurchschnittlich wächst, ist unbegreiflich? Deutschland dürfte in erster Linie daran Interesse haben das Deutschland wächst!! Das stabile und wachsende Auslandsmärkte auch für den dt. Export von Bedeutung sind, keine Frage, aber mit einem Blick auf die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen sind wir nun mal Nettoimporteur. (<a href="http://www.gtai.de/ext/anlagen/PubAnlage_6902.pdf?show=true" target="_blank" rel="nofollow">gtai.de/ext/anlagen/PubAnlage_6902.pdf</a>) Außerdem ist China’s Öffnung zur Weltwirtschaft eher eine Drehtür die eben in eine Richtung sich dreht in die andere aber ziemlich klemmt. Zudem wäre &#8211; nein ist eine Welt in dem alle Erdbewohner so viel Ressourcen verpulvern wie Amis und Euros nun wirklich kein tragbares Zukunftsszenario. Die grundsätzliche Lösung für letzteres wäre sowie so nicht mehr Wachstum sondern weniger Wachstum, dass funktioniert aber leider so noch nicht in unserem System.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Peters</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/27/china-muss-nicht-aufwerten_1125/comment-page-5#comment-13718</link>
		<dc:creator>Michael Peters</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 04:10:07 +0000</pubDate>
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		<description>In der ganzen Diskussion über überbewertete (Dollar), respektive unterbewertete (Yuan) Wechselkurse kommt das wirkliche Dilemma neoliberaler Wirtschaftstheorie zum Ausdruck und wirft sowohl die Wechselkurstheorie als auch die Zahlungsbilanztheorie über den Haufen, nach der Auf - oder Abwertungen oder der Ausgleich von Handelbilanzen durch die &quot;unsichtbare Hand&quot; des Marktes vonstatten gehen. Der Kapitalismus wird aber nicht durch Märkte gesteuert, sondern durch Geld. In der Konkurrenz von Währungen liegt sowohl die Stärke als auch die Schwäche des Systems. Die Zeit des US $ als unangefochtene Leitwährung ist vorbei. Die Spielregeln der Weltwirt-
schaft haben sich geändert. Die eigentliche Gefahr besteht darin, dass es seit dem Ende der Bretton Woods-Ära 1973 keine Regeln mehr gibt. Faktisch befinden wir uns seit über 30 Jahren in einer Zeit
des Multi-Währungsstandards. Aufstrebende Länder wie Deutschland und Japan haben es geschafft, über ihre exportorientierten Entwicklungs-
strategien konkurrenzfähige Währungen zu etablieren. Und seit einigen Jahren ist China mit der gleichen Strategie erfolgreich und von einer einstigen Schuldnernation zum Super-Gläubiger aufgestiegen.
Ob das der westlichen Welt nun passt oder nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der ganzen Diskussion über überbewertete (Dollar), respektive unterbewertete (Yuan) Wechselkurse kommt das wirkliche Dilemma neoliberaler Wirtschaftstheorie zum Ausdruck und wirft sowohl die Wechselkurstheorie als auch die Zahlungsbilanztheorie über den Haufen, nach der Auf &#8211; oder Abwertungen oder der Ausgleich von Handelbilanzen durch die &#8220;unsichtbare Hand&#8221; des Marktes vonstatten gehen. Der Kapitalismus wird aber nicht durch Märkte gesteuert, sondern durch Geld. In der Konkurrenz von Währungen liegt sowohl die Stärke als auch die Schwäche des Systems. Die Zeit des US $ als unangefochtene Leitwährung ist vorbei. Die Spielregeln der Weltwirt-<br />
schaft haben sich geändert. Die eigentliche Gefahr besteht darin, dass es seit dem Ende der Bretton Woods-Ära 1973 keine Regeln mehr gibt. Faktisch befinden wir uns seit über 30 Jahren in einer Zeit<br />
des Multi-Währungsstandards. Aufstrebende Länder wie Deutschland und Japan haben es geschafft, über ihre exportorientierten Entwicklungs-<br />
strategien konkurrenzfähige Währungen zu etablieren. Und seit einigen Jahren ist China mit der gleichen Strategie erfolgreich und von einer einstigen Schuldnernation zum Super-Gläubiger aufgestiegen.<br />
Ob das der westlichen Welt nun passt oder nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Klehn</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/27/china-muss-nicht-aufwerten_1125/comment-page-5#comment-13717</link>
		<dc:creator>Bernd Klehn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:08:55 +0000</pubDate>
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		<description>Das aufgezeigte Scenario hat mit der Realität wenig zu tun.

China hat und wird dafür Sorge tragen, dass ihre Auslandsguthaben werthaltig bleiben, in dem sie nur den Kapitalexport betreiben, der zum Ausgleich der Überschüsse notwendig ist. Wie dieses geht, konnte man in der fast drohenden Pleite von Fannie Mae und Freddy Mac sehen. Dort hat China den USA deutlich gemacht für deren Schuldverschreibungen, wie letztendlich auch versprochen gerade zu stehen. Dass Überschüsse nicht in den Himmel wachsen, dafür wird  das chinesische Volk schon sorgen, denn es arbeitet so hart um letztendlich seien Wohlstand zu mehren und verschenkt die Überschusse nicht über den Kapitalmarkt wie Deutschland und Co. Um die Leistungsfähigkeit der USA muss man sich weiterhin Sorge machen, hier zeichnet sich keine Besserung ab. Obwohl die USA den Gürtel erheblich enger geschnallt hat, will und will das Leitungsbilanzdefizit nicht weiter abnehmen. Im letzten Monat ist es sogar wieder auf 36Milliarden gestiegen. Absehen von Mirosoft, Intel, Google und CocaCola zeichnen sich eben keine Exportgüter ab, die die Welt gebrauchen könnte. Bleibt das Finanzcasino zur Finanzierung, welches zu schließen scheinbar keiner in der Lage ist und von dem sich letztendlich die USA und UK und Co.  erneut auf Kosten von Deutschland und Co. die Rettung erhoffen auch wenn dabei eine noch viel schlimmere Weltwirtschaftskrise ausgelöst wird. Jedenfalls werden China, Japan und Co. nicht die Quittung bezahlen, dafür betreiben sie einen zu konservativen Kapitalexport und beteiligen sich nicht am Finanzkasino.  Die Bankenrettung war falsch, die Realwirtschaft hätte durch staatliche Eigenkapitalbeteiligung gerettet müssen, welche nach dem Ende der Krise wieder verkauft werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das aufgezeigte Scenario hat mit der Realität wenig zu tun.</p>
<p>China hat und wird dafür Sorge tragen, dass ihre Auslandsguthaben werthaltig bleiben, in dem sie nur den Kapitalexport betreiben, der zum Ausgleich der Überschüsse notwendig ist. Wie dieses geht, konnte man in der fast drohenden Pleite von Fannie Mae und Freddy Mac sehen. Dort hat China den USA deutlich gemacht für deren Schuldverschreibungen, wie letztendlich auch versprochen gerade zu stehen. Dass Überschüsse nicht in den Himmel wachsen, dafür wird  das chinesische Volk schon sorgen, denn es arbeitet so hart um letztendlich seien Wohlstand zu mehren und verschenkt die Überschusse nicht über den Kapitalmarkt wie Deutschland und Co. Um die Leistungsfähigkeit der USA muss man sich weiterhin Sorge machen, hier zeichnet sich keine Besserung ab. Obwohl die USA den Gürtel erheblich enger geschnallt hat, will und will das Leitungsbilanzdefizit nicht weiter abnehmen. Im letzten Monat ist es sogar wieder auf 36Milliarden gestiegen. Absehen von Mirosoft, Intel, Google und CocaCola zeichnen sich eben keine Exportgüter ab, die die Welt gebrauchen könnte. Bleibt das Finanzcasino zur Finanzierung, welches zu schließen scheinbar keiner in der Lage ist und von dem sich letztendlich die USA und UK und Co.  erneut auf Kosten von Deutschland und Co. die Rettung erhoffen auch wenn dabei eine noch viel schlimmere Weltwirtschaftskrise ausgelöst wird. Jedenfalls werden China, Japan und Co. nicht die Quittung bezahlen, dafür betreiben sie einen zu konservativen Kapitalexport und beteiligen sich nicht am Finanzkasino.  Die Bankenrettung war falsch, die Realwirtschaft hätte durch staatliche Eigenkapitalbeteiligung gerettet müssen, welche nach dem Ende der Krise wieder verkauft werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: joG</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/27/china-muss-nicht-aufwerten_1125/comment-page-5#comment-13716</link>
		<dc:creator>joG</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 12:09:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=1125#comment-13716</guid>
		<description>&quot;Solange der Dollar seinen Status als Reservewährung behält, brauchen diese entweder zinslosen oder im Vergleich zu alternativen Anlagen sehr niedrig verzinsten Kredite nicht in Form von Gütern, Dienstleistungen, Aktien und Immobilien zurückgezahlt zu werden.&quot;

Genau in dieser Behauptung kann man die umgekehrte Position einnehmen. Würden die zur Fixierung des Yuan verwendeten Dollar nämlich &quot;in Form von Gütern, Dienstleistungen, Aktien und Immobilien&quot; eingesetzt worden sein, so wäre das wirtschaftliche Ungleichgewicht kaum entstanden. Das ist eine Wahl, die die Chinesen trafen. Sie wollten schneller wachsen. 

Die Fed hat Fehler gemacht indem sie bspw zu viel Liquidität gab. Ohne diese Liquidität hätte es die Blasenbildungen jedoch auch nicht geben können. Ob das wirklich aber Ausdruck eines Willens weiterhin &quot;Reservewährung&quot; zu bleiben ist fraglich. Die Reserven hätten kaum gebildet werden können, hätten die Regierungen der Exportländer sie nicht haben wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Solange der Dollar seinen Status als Reservewährung behält, brauchen diese entweder zinslosen oder im Vergleich zu alternativen Anlagen sehr niedrig verzinsten Kredite nicht in Form von Gütern, Dienstleistungen, Aktien und Immobilien zurückgezahlt zu werden.&#8221;</p>
<p>Genau in dieser Behauptung kann man die umgekehrte Position einnehmen. Würden die zur Fixierung des Yuan verwendeten Dollar nämlich &#8220;in Form von Gütern, Dienstleistungen, Aktien und Immobilien&#8221; eingesetzt worden sein, so wäre das wirtschaftliche Ungleichgewicht kaum entstanden. Das ist eine Wahl, die die Chinesen trafen. Sie wollten schneller wachsen. </p>
<p>Die Fed hat Fehler gemacht indem sie bspw zu viel Liquidität gab. Ohne diese Liquidität hätte es die Blasenbildungen jedoch auch nicht geben können. Ob das wirklich aber Ausdruck eines Willens weiterhin &#8220;Reservewährung&#8221; zu bleiben ist fraglich. Die Reserven hätten kaum gebildet werden können, hätten die Regierungen der Exportländer sie nicht haben wollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dieter Wermuth</title>
		<link>http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/10/27/china-muss-nicht-aufwerten_1125/comment-page-5#comment-13704</link>
		<dc:creator>Dieter Wermuth</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:19:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/herdentrieb/?p=1125#comment-13704</guid>
		<description>@ Baldur Scheel

&lt;img src=&quot;http://blog.zeit.de/herdentrieb/files/2009/10/BIS_Yuan_0910.gif&quot; alt=&quot;Effektiver Wechselkurs des Yuan&quot; title=&quot;Effektiver Wechselkurs des Yuan&quot; /&gt;

Aus der Graphik, die auf Zahlen der Basler BIZ beruht, können Sie entnehmen, dass China keineswegs Währungsdumping betreibt. Der reale Wechselkurs hat sich in den beiden vergangenen Jahrzehnten kräftig aufgewertet.

Wenn Sie sich einige aktuelle Zahlen ansehen, werden Sie sehen, dass China zur Zeit so etwas wie die Konjunkturlokomotive der Welt ist:

 - die Exporte gehen viel stärker zurück als die Importe (-14,5% y/y gegen - 5,0% y/y, Durchschnitt der Monate Sept. und Okt.)

 - die realen Einzelhandelsumsätze liegen um etwa 17% über ihrem Vorjahreswert

 - der neue Boom der Rohstoffpreise ist nicht zuletzt auf das starke Wachstum Chinas zurückzuführen - das nützt vor allem den vielen Entwicklungsländern und Schwellenländern, für die Rohstoffe das wichtigste Exportgut sind.

Ein Land, das seine Währung an die des wichtigsten Handelspartners bindet, betreibt keine Währungsmanipulation - das haben Deutschland und Japan ja auch jahrzehntelang getan. Flexible Wechselkurse sind für ein armes und immer noch relativ kleines Land wie China oft Gift, da die Signale hinsichtlich der wünschenswerten Allokation der Ressourcen zu oft wechseln. Ich finde auch, dass der Yuan eines Tages freigegeben werden sollte, aber noch ist das chinesische BIP pro Kopf nur ein Vierzehntel des amerikanischen - der Aufholprozess gelingt am besten in einem stabilen Umfeld, wozu vor allem stabile Wechselkurse gehören.

Gruß, DW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Baldur Scheel</p>
<p><img src="http://blog.zeit.de/herdentrieb/files/2009/10/BIS_Yuan_0910.gif" alt="Effektiver Wechselkurs des Yuan" title="Effektiver Wechselkurs des Yuan" /></p>
<p>Aus der Graphik, die auf Zahlen der Basler BIZ beruht, können Sie entnehmen, dass China keineswegs Währungsdumping betreibt. Der reale Wechselkurs hat sich in den beiden vergangenen Jahrzehnten kräftig aufgewertet.</p>
<p>Wenn Sie sich einige aktuelle Zahlen ansehen, werden Sie sehen, dass China zur Zeit so etwas wie die Konjunkturlokomotive der Welt ist:</p>
<p> &#8211; die Exporte gehen viel stärker zurück als die Importe (-14,5% y/y gegen &#8211; 5,0% y/y, Durchschnitt der Monate Sept. und Okt.)</p>
<p> &#8211; die realen Einzelhandelsumsätze liegen um etwa 17% über ihrem Vorjahreswert</p>
<p> &#8211; der neue Boom der Rohstoffpreise ist nicht zuletzt auf das starke Wachstum Chinas zurückzuführen &#8211; das nützt vor allem den vielen Entwicklungsländern und Schwellenländern, für die Rohstoffe das wichtigste Exportgut sind.</p>
<p>Ein Land, das seine Währung an die des wichtigsten Handelspartners bindet, betreibt keine Währungsmanipulation &#8211; das haben Deutschland und Japan ja auch jahrzehntelang getan. Flexible Wechselkurse sind für ein armes und immer noch relativ kleines Land wie China oft Gift, da die Signale hinsichtlich der wünschenswerten Allokation der Ressourcen zu oft wechseln. Ich finde auch, dass der Yuan eines Tages freigegeben werden sollte, aber noch ist das chinesische BIP pro Kopf nur ein Vierzehntel des amerikanischen &#8211; der Aufholprozess gelingt am besten in einem stabilen Umfeld, wozu vor allem stabile Wechselkurse gehören.</p>
<p>Gruß, DW</p>
]]></content:encoded>
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