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Zur Geschichte des islamischen Antisemitismus

 

Der Islamwissenschaftler Martin Riexinger gibt wertvolle Hinweise für eine differenziertere Betrachtung des Antisemitismus in der islamischen Welt, der wohl doch nicht nur als eine Übernahme westlicher Ideologien zu erklären ist.

15 Kommentare

  1.   AM

    „Islamwissenschaftler Martin Riexinger“
    Das klingt sehr seriös, als ob es sich um eine erhabene wissenschaftliche Abhandlung abseits der Tagespolitik handeln würde. Martin Riexinger mag Islamwissenschaft studiert haben, aber auf der Seite, die Sie verlinkt haben, schreibt er nicht als Wissenschaftler, sondern als Blogger. Der Blog ist tagespolitisch orientiert, und Herr Riexinger Interessierten seit langem einschlägig bekannt. Alles das ist nicht ehrenrührig, per se falsch oder unmoralisch, aber es ist eben etwas ganz anderes als Wissenschaft.


  2. Meine Güte, darf man jemanden, der sich gerade in Göttingen über die Nurculuk-Bewegung in der Türkei habilitert, vielleicht noch als Islamwissenschaftler adressieren? Also echt.

  3.   N. Neumann

    Als vorläufiges Standardwerk in diesem historischen Kontext sollte Bernard Lewis „Die Juden in der islamischen Welt“ nicht unerwähnt bleiben.

    Das Schöne daran: Weder Islambasher noch Islamromantisierer können mit dem Tenor des Buches zufrieden sein.

  4.   AM

    @ Jörg Lau
    Eben: die Nurculuk-Bewegung in der Türkei ist weit weg von Andalusien. Es bleibt zu hoffen, dass die Habilitationsschrift auch weit weg ist von dem verlinkten Beitrag.

  5.   N. Neumann

    @AM

    Daher könnten Sie als ausgewiesener Kenner der Materie Dr. Riexinger ja konsequenterweise anbieten, ihm im Rahmen seiner Habilschrift beratend zur Seite zu stehen.


  6. @ AM
    Dass jemand auf einem Weblog immer als Blogger schreibt, haben Sie sehr fein beobachtet. Darin muss aber noch lange kein Widerspruch zur Wissenschaft bestehen: Der Artikel von Martin Riexinger ist als solcher zwar kein wissenschaftlicher, die Aussagen darin können aber für sich in Anspruch nehmen, wissenschaftlich fundiert zu sein.

    Es dürfte wohl nichts dagegen sprechen, Forschungserkenntnisse mittels eines Weblogs einer grösseren Leserschaft über die scientific community hinaus bekannt zu machen.

  7.   AM

    Ich gebe nichts auf die Meinung von Doctores. Es sollte schon mindestens ein Geheimrat sein.

  8.   Marty Hick

    @Jörg Lau

    Nicht alles was von Martin Riexinger veröffentlicht ist wissenschaftlich 🙂

    Blättern Sie doch einfach im www. nach und Sie werden überrascht sein, welche „wissenschaftlichen Blüten“ von Martin Riexinger veröffentlicht wurden.


  9. @ M. Hick: Wollen Sie das vielleicht direkt mit Herrn Riexinger austragen? Ich kenne ihn persönlich und auch seine Texte und schätze ihn. Hat keinen Zweck, mir auf diese Weise zu kommen. Produktiver wäre es, wenn Sie Einwände direkt an ihn richten.

  10.   Marty Hick

    Sie haben Recht