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	<title>Kommentare zu: Religionsfreiheit im Islam?</title>
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		<title>Von: Brückenbauer zwischen Okzident und Orient</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2007/10/01/religionsfreiheit-im-islam_795/comment-page-9#comment-240627</link>
		<dc:creator>Brückenbauer zwischen Okzident und Orient</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 17:21:27 +0000</pubDate>
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		<description>Was ist zu diesem Artikel zu sagen ?

Jede Menge!

Für einen Nichtmuslim klingt vieles einfach und zu logisch ,aber jemand der etwas in die Tiefe geht , sitzt da und fragt sich :Was die Leute bloss gestochen ?

Denn der Vers &quot;Es gibt keinen Zwang im Glauben&quot; bezieht sich laut den Offenbarungsgründen (arab. asab al nuzul)auf das in der islamischen Geschichte sehr berühmte Ereignis , dass die nichtmuslimischen Arabern, welche noch einem rudimentärem Glauben an den Monotheismus anhangen , dass immer wenn sie eine Epidemie ausbrach sie ihre Kinder zur jeweiligen Religion zu zwingen und dass sie zum Islam übertreten sollten , was der arabische Prophet verbot laut der Quelle von Martin Lings.

Auch der Sakulärismus/Laizismus ist auch wiederum mehreren Definitionsebenen unterworfen,der selbst in den europäischen Ländern verschieden interpretiert wird und in keinem europäischen Land entsprechend der sakulären Idee praktiziert wird.

Die Kirchensteuer wird als Beispiel vom Staat erhoben und gewährt der Kirche sowie der jüdischen Glaubensgemeinschaft einen &quot;Staatsvertrag&quot; an .

Aber die Muslime sollen erstmals den Sakulärismus akzeptieren, was eine Verschleierung der existierenden Verhältnisse im jüdisch-christlichen Abendland bedeutet, denn in dem man jene europäischen monotheistischen Religionen bevorzugt und andere monotheistische Religion (Islam) ausschliesst , da wackelt der Hund mit dem Schwanz und ist leider Extrem -Nonsens.  

Weil man gerade den Islam in politische Sichtweisen zwängt , werden andere Aspekte des Islams bewusst oder unbewusst relativiert und dabei vergisst , dass meist eigentlich mehr unser Unwissen über den Islam schuld ist als der Islam selbst.

Ich sage dies , weil mich diese vereinfachenden Formeln und Denkweisen bezüglich der Islamwissenschaftler und deren ideologischen Handlanger  

Die Offenbarungsgründe wurde auch in der späteren Zeit als Korankommentar gegen Missionierungsversuche seitens der christlichen Missionare ausgeweitet, was den pakistanischen-indischen Gelehrten Rahmatullah Kairnavi im 18. Jhrdt. unserer Zeitrechnung zur Provokation der Kolonialisten &quot;Verrat an Christus&quot; schrieben liess. 

Man sollte sich gerade in unserer Zeit davor hüten sich eine andere Religion &quot;zurecht zu biegen&quot;,indem man ihnen die eigenen Wertvorstellungen &quot;überbrät&quot;, jene Vorstellungen nicht so verstehen wie wir es wünschen und dann sich wundert, dass jene dies ablehnen .

Wie würden wir reagieren und dies akzeptieren, wenn man uns so behandelt ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist zu diesem Artikel zu sagen ?</p>
<p>Jede Menge!</p>
<p>Für einen Nichtmuslim klingt vieles einfach und zu logisch ,aber jemand der etwas in die Tiefe geht , sitzt da und fragt sich :Was die Leute bloss gestochen ?</p>
<p>Denn der Vers &#8220;Es gibt keinen Zwang im Glauben&#8221; bezieht sich laut den Offenbarungsgründen (arab. asab al nuzul)auf das in der islamischen Geschichte sehr berühmte Ereignis , dass die nichtmuslimischen Arabern, welche noch einem rudimentärem Glauben an den Monotheismus anhangen , dass immer wenn sie eine Epidemie ausbrach sie ihre Kinder zur jeweiligen Religion zu zwingen und dass sie zum Islam übertreten sollten , was der arabische Prophet verbot laut der Quelle von Martin Lings.</p>
<p>Auch der Sakulärismus/Laizismus ist auch wiederum mehreren Definitionsebenen unterworfen,der selbst in den europäischen Ländern verschieden interpretiert wird und in keinem europäischen Land entsprechend der sakulären Idee praktiziert wird.</p>
<p>Die Kirchensteuer wird als Beispiel vom Staat erhoben und gewährt der Kirche sowie der jüdischen Glaubensgemeinschaft einen &#8220;Staatsvertrag&#8221; an .</p>
<p>Aber die Muslime sollen erstmals den Sakulärismus akzeptieren, was eine Verschleierung der existierenden Verhältnisse im jüdisch-christlichen Abendland bedeutet, denn in dem man jene europäischen monotheistischen Religionen bevorzugt und andere monotheistische Religion (Islam) ausschliesst , da wackelt der Hund mit dem Schwanz und ist leider Extrem -Nonsens.  </p>
<p>Weil man gerade den Islam in politische Sichtweisen zwängt , werden andere Aspekte des Islams bewusst oder unbewusst relativiert und dabei vergisst , dass meist eigentlich mehr unser Unwissen über den Islam schuld ist als der Islam selbst.</p>
<p>Ich sage dies , weil mich diese vereinfachenden Formeln und Denkweisen bezüglich der Islamwissenschaftler und deren ideologischen Handlanger  </p>
<p>Die Offenbarungsgründe wurde auch in der späteren Zeit als Korankommentar gegen Missionierungsversuche seitens der christlichen Missionare ausgeweitet, was den pakistanischen-indischen Gelehrten Rahmatullah Kairnavi im 18. Jhrdt. unserer Zeitrechnung zur Provokation der Kolonialisten &#8220;Verrat an Christus&#8221; schrieben liess. </p>
<p>Man sollte sich gerade in unserer Zeit davor hüten sich eine andere Religion &#8220;zurecht zu biegen&#8221;,indem man ihnen die eigenen Wertvorstellungen &#8220;überbrät&#8221;, jene Vorstellungen nicht so verstehen wie wir es wünschen und dann sich wundert, dass jene dies ablehnen .</p>
<p>Wie würden wir reagieren und dies akzeptieren, wenn man uns so behandelt ?</p>
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		<title>Von: Kreuzritter</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2007/10/01/religionsfreiheit-im-islam_795/comment-page-9#comment-168051</link>
		<dc:creator>Kreuzritter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 14:13:27 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.akte-islam.de/3.html</description>
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		<title>Von: Serdal90</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2007/10/01/religionsfreiheit-im-islam_795/comment-page-9#comment-163447</link>
		<dc:creator>Serdal90</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 19:58:09 +0000</pubDate>
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		<description>DARF DAS SEIN!!!! http://antimensch.wordpress.com/2010/01/02/ich-bin-grad-lebensmude/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>DARF DAS SEIN!!!! <a href="http://antimensch.wordpress.com/2010/01/02/ich-bin-grad-lebensmude/" rel="nofollow">http://antimensch.wordpress.com/2010/01/02/ich-bin-grad-lebensmude/</a></p>
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		<title>Von: alima</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2007/10/01/religionsfreiheit-im-islam_795/comment-page-9#comment-111267</link>
		<dc:creator>alima</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 13:03:33 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo sehr schöne Seite mit viele  Beiträgen .Der islam hat natürlich viele Facetten und auslegungen wie sie auch auf meiner seite www.kaufkiel.de und www.pinnwandvz.de nachlesen können.Die Frage ist einfach ob es weiterhin möglich sein wird diejenigen auszuschließen die einen radikalen Kurs einschlagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo sehr schöne Seite mit viele  Beiträgen .Der islam hat natürlich viele Facetten und auslegungen wie sie auch auf meiner seite <a href="http://www.kaufkiel.de" rel="nofollow">http://www.kaufkiel.de</a> und <a href="http://www.pinnwandvz.de" rel="nofollow">http://www.pinnwandvz.de</a> nachlesen können.Die Frage ist einfach ob es weiterhin möglich sein wird diejenigen auszuschließen die einen radikalen Kurs einschlagen.</p>
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		<title>Von: Lisa</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2007/10/01/religionsfreiheit-im-islam_795/comment-page-9#comment-111266</link>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 10:57:49 +0000</pubDate>
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		<description>Scheiß Seite</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Scheiß Seite</p>
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		<title>Von: Leonid P.B.</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2007/10/01/religionsfreiheit-im-islam_795/comment-page-9#comment-111265</link>
		<dc:creator>Leonid P.B.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 02:31:06 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Mir ist übrigens neu, dass Vers 256 der Sura al-Baqara ein abrogierter Vers ist.&quot; (emcee)

Mir nicht. Alle vier sunnitischen Schulen sind dieser Meinung. Schon immer. Die Schii ebenfalls. Nur einige Sekten (Ahmadi u.ä.) weichen hier ab.

Ibn Kathir (ich unterstelle, Sie wissen wer das ist) zu diesem Thema:
&quot;But, this verse [2:256] is abrogated by the verse of &#039;Fighting&#039;: &#039;You shall be called to fight against a people given to great warfare, then you shall fight them, or they shall surrender&#039; (sura 48:16). Allah also says: &#039;O Prophet! Strive hard against the disbelieves and the hypocrites, and be harsh against them&#039; (9:73), and He says, &#039;O you who believe! Fight those of the disbelievers who are close to you, and let them find harshness in you, and know that Allah is with those who are the Pious, (9:123).&#039; Quelle: Tafsir Ibn Kathir, S. 38

Ebenso Ibn al-Jawazi, al-Bagdadi, al-Zuhri, etc. pp. Siehe auch den Artikel &quot;Naskh&quot; (Abrogation) in der Encyclopaedia of Islam 2</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mir ist übrigens neu, dass Vers 256 der Sura al-Baqara ein abrogierter Vers ist.&#8221; (emcee)</p>
<p>Mir nicht. Alle vier sunnitischen Schulen sind dieser Meinung. Schon immer. Die Schii ebenfalls. Nur einige Sekten (Ahmadi u.ä.) weichen hier ab.</p>
<p>Ibn Kathir (ich unterstelle, Sie wissen wer das ist) zu diesem Thema:<br />
&#8220;But, this verse [2:256] is abrogated by the verse of &#8216;Fighting&#8217;: &#8216;You shall be called to fight against a people given to great warfare, then you shall fight them, or they shall surrender&#8217; (sura 48:16). Allah also says: &#8216;O Prophet! Strive hard against the disbelieves and the hypocrites, and be harsh against them&#8217; (9:73), and He says, &#8216;O you who believe! Fight those of the disbelievers who are close to you, and let them find harshness in you, and know that Allah is with those who are the Pious, (9:123).&#8217; Quelle: Tafsir Ibn Kathir, S. 38</p>
<p>Ebenso Ibn al-Jawazi, al-Bagdadi, al-Zuhri, etc. pp. Siehe auch den Artikel &#8220;Naskh&#8221; (Abrogation) in der Encyclopaedia of Islam 2</p>
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		<title>Von: Rafael</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2007/10/01/religionsfreiheit-im-islam_795/comment-page-9#comment-111200</link>
		<dc:creator>Rafael</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 09:51:19 +0000</pubDate>
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		<description>@emcee
Glauben Sie bitte! Frei wie ein Vogel!
Ich m&#246;chte nicht, dass der ideologisch-politische Aspekt des Islam unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit propagiert wird. Sie tun das nicht, das weiss ich inzwischen. Sobald die Muslime als Religionsgemeinschaft verbindlich ansprechbar, kritisierbar und dialogf&#228;hig, also zumindest schon mal rechtlich in die Gesellschaft integriert sind (was auch Sie bef&#252;rworten), kann ich mir ja ein differenziertes Bild machen und diejenigen Moscheen freudig begr&#252;&#223;en, in denen ein Glaube gelebt wird, der meinen atheistischen Bruder als Mensch mit dem gleichen Wert in der Gesellschaft (der einen Gesellschaft - keine Mehrheitsgesellschaft mehr!) wie den Muslim ansieht und das auch dann tun wird, wenn er in der Mehrheit ist. Ein islamischer Staat, in dem so ein Islam gelebt wird, w&#252;rde ziemlich hilfreich sein. &#196;hnliches hat auch uns Katholiken sehr geholfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@emcee<br />
Glauben Sie bitte! Frei wie ein Vogel!<br />
Ich m&ouml;chte nicht, dass der ideologisch-politische Aspekt des Islam unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit propagiert wird. Sie tun das nicht, das weiss ich inzwischen. Sobald die Muslime als Religionsgemeinschaft verbindlich ansprechbar, kritisierbar und dialogf&auml;hig, also zumindest schon mal rechtlich in die Gesellschaft integriert sind (was auch Sie bef&uuml;rworten), kann ich mir ja ein differenziertes Bild machen und diejenigen Moscheen freudig begr&uuml;&szlig;en, in denen ein Glaube gelebt wird, der meinen atheistischen Bruder als Mensch mit dem gleichen Wert in der Gesellschaft (der einen Gesellschaft &#8211; keine Mehrheitsgesellschaft mehr!) wie den Muslim ansieht und das auch dann tun wird, wenn er in der Mehrheit ist. Ein islamischer Staat, in dem so ein Islam gelebt wird, w&uuml;rde ziemlich hilfreich sein. &Auml;hnliches hat auch uns Katholiken sehr geholfen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rafael</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2007/10/01/religionsfreiheit-im-islam_795/comment-page-8#comment-111201</link>
		<dc:creator>Rafael</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 09:36:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ups, das ging nat&#252;rlch als Antwort an Joachim S.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ups, das ging nat&uuml;rlch als Antwort an Joachim S.</p>
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		<title>Von: Rafael</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2007/10/01/religionsfreiheit-im-islam_795/comment-page-8#comment-111202</link>
		<dc:creator>Rafael</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 09:34:05 +0000</pubDate>
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		<description>@Serdar

&quot;Muslime sind keine Volksgruppe, sondern eine Religionsgemeinschaft. Der Gro&#223;teil der Muslime definiert sich NICHT &#252;ber die Religion.&quot;

Freut mich zu h&#246;ren und deckt sich mit meinen Erfahrungen hier in Deutschland. Es geht aber um die relevante Minderheit, die das doch tut.

&quot;Es entst&#252;nde eine Art Staatsislam.&quot;

Das h&#228;ngt von den Muslimen Ab. Es gibt den Zentralrat der Juden in Deutschland, die deutsche Bischhofskonferenz, die evangelischen Landeskirchen etc.. Die werden Sie nicht als Staatskirchen bezeichnen. Hier eine Meinung dazu, die ich v&#246;llig teile:
http://www.volkerbeck.de/cms/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=489&amp;Itemid=1

F&#252;r die Einsch&#228;tzung der Relevanz von Gruppen und auch der M&#246;glichkeit eines sich Wehrens gegen Vereinnamung der Muslime durch ihre sogenannten Vertreter ist es wichtig, dass sich Muslimische Gruppen als Gemeinde mit bestimmten Auslegungsansichten zueinander bekennen. Oder eben nicht. Dann also auch austreten k&#246;nnen. Wer als Christ nicht konfessionell gebunden ist (gibt es durchaus), hat auch kein gesellschaftliches Mitspracherecht in &#246;ffentlich rechtlichen Gremien, kommt nicht in den Genuss von ordentlichen (nicht gestifteten Professuren) f&#252;r Theologie, baut keine repr&#228;sentativen Gottesh&#228;user und veranstaltet auch keinen Religionsunterricht. F&#252;r Aleviten mag das angehen. F&#252;r den Islam der 4 Rechtschulen auch?

&quot;Denken Sie mal, als Extrembeispiel, daran, dass eine islamistische Gruppe an die Daten aller Ex-Muslime (auch der heimlichen) kommt, und versucht sie umzubringen?&quot;

Sch&#228;tzen Sie die Gefahr als real ein? Noch muss jeder Apostat (auch hier in Europa) mit Verfolgung rechnen. Das ging den ersten Freidenkern in Europa zwar nicht so, schief angesehen wurden sie aber schon. Inzwischen haben wir gelernt, mit ihnen zu leben und sie zu akzeptieren. Das wird auch den Muslimen gelingen. Ich sch&#228;tze &#252;berigens, dass die radikalen Muslime sich &#228;hnlich wie die radikalen Christen ehr unter den offiziell Konfessionslosen finden lassen werden.

&quot;Sie denken aber nicht an den Habit von M&#246;nchen und Nonnen, an j&#252;dische Kippas oder j&#252;dische Speisevorschriften?&quot;

Nein, tue ich nicht. M&#246;nche und Nonnen haben sich auch von der Mehrheitsgesellschaft entfernt, allerdings pflanzen sie sich nicht fort und sind auf die voll integrierte Mehrheitsgesellschaft f&#252;r die Rektrutierung ihres Nachwuchses angewiesen. Zur&#252;ck geben sie ihren Dienst an der Gesellschaft. Selbst die Kinder von evangelischen Pfarrern k&#246;nnen ohne Probleme einen weltlichen Weg einschlagen. Gegen eine islamische Hodscha mit Kopftuch h&#228;tt ich selbstverst&#228;ndlich nichts einzuwenden. Gegen eine islamische Politik- oder Biologielehrerin mit Kopftuch allerdings schon. Ich glaube auch nicht, dass der Islam einfach eine Religion iist, wie das Christentum. Der Islam hat auch eine sehr weltliche, der Welt zugewandte Seite. Eine politisch-ideologische Komponente. Sie wollen Gleichberechtigung Ihrer Religion mit den anderen Religionen? Dann sollte Ihre Religion auch mit den gleichen Anspr&#252;chen daherkommen, wie diese anderen Religionen.
Nach den Juden fragen Sie mich bitte in 1000 Jahren noch mal.
Mit Sikhs, die Turban tragen, Hindus, die kein Rindfleisch essen, oder asiatischen Improtbr&#228;uten gibt es meines Wissens hier keine Probleme. Weder auf der einen, noch auf der anderen Seite. Dass im Zusammenleben von Mehrheitsgesellschaft und Muslimen ungeachtet der Schuldfrage zur Zeit Probleme auftreten, wollen Sie doch nicht etwa abstreiten, oder? Also setzen wir doch bitte dort an, wo die Probleme sind.

&quot;Das steht im Widerspruch zum Grundgesetz, das Ehe und Familie sch&#252;tzt.&quot;

Familie ist nicht der erweiterte Clan in Anatolien. Eheanbahnung im Ausland wird auch nicht besonders durchs deutsche Grundgesetz gesch&#252;tzt und meine Schwiegermutter bekommt keine Einreisegenehmigung. Wie der Schutz der Ehe und der Familie konkret aussieht, was &#252;berhaupt als Ehe und Familie definiert wird, regeln die einzelnen Gesetze. Wer (wom&#246;glich noch als Ausl&#228;nder) im Ausland einen Ausl&#228;nder heiratet, dem kann zu Recht zugemutet werden, seinen Lebensmittelpunkt auch im Ausland zu haben. Glauben Sie mir, ich weiss wovon ich schreibe.

&quot;Edmund Stoiber hat bereits in den 80ern vor einer &#8220;Durchrassung und Durchmischung Deutschlands&#8221; gewarnt. Genutzt hat es nichts (Gott sei Dank!).&quot;

Wahr gesprochen, Bleichgesicht. Hugh!

&quot;Auch ich sehe das Heiratsverhalten vieler T&#252;rken (und &#252;berwiegend dieser) kritisch. Nur lassen sich solche Verhaltensweisen weder von heute auf morgen noch unter Zwang &#228;ndern. In l&#228;ndlichen Gegenden meiner Region waren bis vor kurzem noch Mischehen zwischen Katholiken und Protestanten tabu.&quot;

Als ich das erste Mal von meiner damaligen Freundin zu meiner k&#252;nftigen Schwiegermutter mitgenommen wurde, war die erste Frage: Bist Du katholisch?, die zweite: Hast Du ernste Abslichten mit meiner Tochter?
Das war in einem kleinen Tal in Mexiko. Fortschritt ist m&#246;glich, man muss ihn halt auch wollen.
Wer so in seinen l&#228;ndlichen Traditionen Anatoliens verwurzelt ist, dass es schwierig wird, ist dort vielleicht besser aufgehoben. Familienanschluss besteht ja schon. W&#228;re vielleicht f&#252;r alle die bessere L&#246;sung. Exportbr&#228;utigame statt Importbr&#228;ute!

&quot;Das sollten Sie mal genauer erl&#228;utern. Verstehe ich nicht.&quot;

Je zur&#252;ckhaltender und unauff&#228;lliger Muslime in Deutschland und der Welt auftreten, desdo weniger Druck der Mehrheitsgesellschaft wird auf sie ausge&#252;bt werden. F&#252;hlen Sie sich als Muslima irgendwie anders behandelt, als Angeh&#246;rige anderer Religionen? Sicherlich, denn es ist so. Das liegt nicht an grundloser Islamophobie der Deutschen, das liegt am Auftreten des Islam, dem Image in den K&#246;pfen der Mehrheitsgesellschaft. Entweder die Muslime arbeiten an ihrer inneren Reformation oder an ihrer Attit&#252;de gegen&#252;ber der Mehrheitsgesellschaft. Nat&#252;rlich nur, falls sie von dieser in Ruhe gelassen werden wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Serdar</p>
<p>&#8220;Muslime sind keine Volksgruppe, sondern eine Religionsgemeinschaft. Der Gro&szlig;teil der Muslime definiert sich NICHT &uuml;ber die Religion.&#8221;</p>
<p>Freut mich zu h&ouml;ren und deckt sich mit meinen Erfahrungen hier in Deutschland. Es geht aber um die relevante Minderheit, die das doch tut.</p>
<p>&#8220;Es entst&uuml;nde eine Art Staatsislam.&#8221;</p>
<p>Das h&auml;ngt von den Muslimen Ab. Es gibt den Zentralrat der Juden in Deutschland, die deutsche Bischhofskonferenz, die evangelischen Landeskirchen etc.. Die werden Sie nicht als Staatskirchen bezeichnen. Hier eine Meinung dazu, die ich v&ouml;llig teile:<br />
<a href="http://www.volkerbeck.de/cms/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=489&#038;Itemid=1" rel="nofollow">http://www.volkerbeck.de/cms/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=489&#038;Itemid=1</a></p>
<p>F&uuml;r die Einsch&auml;tzung der Relevanz von Gruppen und auch der M&ouml;glichkeit eines sich Wehrens gegen Vereinnamung der Muslime durch ihre sogenannten Vertreter ist es wichtig, dass sich Muslimische Gruppen als Gemeinde mit bestimmten Auslegungsansichten zueinander bekennen. Oder eben nicht. Dann also auch austreten k&ouml;nnen. Wer als Christ nicht konfessionell gebunden ist (gibt es durchaus), hat auch kein gesellschaftliches Mitspracherecht in &ouml;ffentlich rechtlichen Gremien, kommt nicht in den Genuss von ordentlichen (nicht gestifteten Professuren) f&uuml;r Theologie, baut keine repr&auml;sentativen Gottesh&auml;user und veranstaltet auch keinen Religionsunterricht. F&uuml;r Aleviten mag das angehen. F&uuml;r den Islam der 4 Rechtschulen auch?</p>
<p>&#8220;Denken Sie mal, als Extrembeispiel, daran, dass eine islamistische Gruppe an die Daten aller Ex-Muslime (auch der heimlichen) kommt, und versucht sie umzubringen?&#8221;</p>
<p>Sch&auml;tzen Sie die Gefahr als real ein? Noch muss jeder Apostat (auch hier in Europa) mit Verfolgung rechnen. Das ging den ersten Freidenkern in Europa zwar nicht so, schief angesehen wurden sie aber schon. Inzwischen haben wir gelernt, mit ihnen zu leben und sie zu akzeptieren. Das wird auch den Muslimen gelingen. Ich sch&auml;tze &uuml;berigens, dass die radikalen Muslime sich &auml;hnlich wie die radikalen Christen ehr unter den offiziell Konfessionslosen finden lassen werden.</p>
<p>&#8220;Sie denken aber nicht an den Habit von M&ouml;nchen und Nonnen, an j&uuml;dische Kippas oder j&uuml;dische Speisevorschriften?&#8221;</p>
<p>Nein, tue ich nicht. M&ouml;nche und Nonnen haben sich auch von der Mehrheitsgesellschaft entfernt, allerdings pflanzen sie sich nicht fort und sind auf die voll integrierte Mehrheitsgesellschaft f&uuml;r die Rektrutierung ihres Nachwuchses angewiesen. Zur&uuml;ck geben sie ihren Dienst an der Gesellschaft. Selbst die Kinder von evangelischen Pfarrern k&ouml;nnen ohne Probleme einen weltlichen Weg einschlagen. Gegen eine islamische Hodscha mit Kopftuch h&auml;tt ich selbstverst&auml;ndlich nichts einzuwenden. Gegen eine islamische Politik- oder Biologielehrerin mit Kopftuch allerdings schon. Ich glaube auch nicht, dass der Islam einfach eine Religion iist, wie das Christentum. Der Islam hat auch eine sehr weltliche, der Welt zugewandte Seite. Eine politisch-ideologische Komponente. Sie wollen Gleichberechtigung Ihrer Religion mit den anderen Religionen? Dann sollte Ihre Religion auch mit den gleichen Anspr&uuml;chen daherkommen, wie diese anderen Religionen.<br />
Nach den Juden fragen Sie mich bitte in 1000 Jahren noch mal.<br />
Mit Sikhs, die Turban tragen, Hindus, die kein Rindfleisch essen, oder asiatischen Improtbr&auml;uten gibt es meines Wissens hier keine Probleme. Weder auf der einen, noch auf der anderen Seite. Dass im Zusammenleben von Mehrheitsgesellschaft und Muslimen ungeachtet der Schuldfrage zur Zeit Probleme auftreten, wollen Sie doch nicht etwa abstreiten, oder? Also setzen wir doch bitte dort an, wo die Probleme sind.</p>
<p>&#8220;Das steht im Widerspruch zum Grundgesetz, das Ehe und Familie sch&uuml;tzt.&#8221;</p>
<p>Familie ist nicht der erweiterte Clan in Anatolien. Eheanbahnung im Ausland wird auch nicht besonders durchs deutsche Grundgesetz gesch&uuml;tzt und meine Schwiegermutter bekommt keine Einreisegenehmigung. Wie der Schutz der Ehe und der Familie konkret aussieht, was &uuml;berhaupt als Ehe und Familie definiert wird, regeln die einzelnen Gesetze. Wer (wom&ouml;glich noch als Ausl&auml;nder) im Ausland einen Ausl&auml;nder heiratet, dem kann zu Recht zugemutet werden, seinen Lebensmittelpunkt auch im Ausland zu haben. Glauben Sie mir, ich weiss wovon ich schreibe.</p>
<p>&#8220;Edmund Stoiber hat bereits in den 80ern vor einer &ldquo;Durchrassung und Durchmischung Deutschlands&rdquo; gewarnt. Genutzt hat es nichts (Gott sei Dank!).&#8221;</p>
<p>Wahr gesprochen, Bleichgesicht. Hugh!</p>
<p>&#8220;Auch ich sehe das Heiratsverhalten vieler T&uuml;rken (und &uuml;berwiegend dieser) kritisch. Nur lassen sich solche Verhaltensweisen weder von heute auf morgen noch unter Zwang &auml;ndern. In l&auml;ndlichen Gegenden meiner Region waren bis vor kurzem noch Mischehen zwischen Katholiken und Protestanten tabu.&#8221;</p>
<p>Als ich das erste Mal von meiner damaligen Freundin zu meiner k&uuml;nftigen Schwiegermutter mitgenommen wurde, war die erste Frage: Bist Du katholisch?, die zweite: Hast Du ernste Abslichten mit meiner Tochter?<br />
Das war in einem kleinen Tal in Mexiko. Fortschritt ist m&ouml;glich, man muss ihn halt auch wollen.<br />
Wer so in seinen l&auml;ndlichen Traditionen Anatoliens verwurzelt ist, dass es schwierig wird, ist dort vielleicht besser aufgehoben. Familienanschluss besteht ja schon. W&auml;re vielleicht f&uuml;r alle die bessere L&ouml;sung. Exportbr&auml;utigame statt Importbr&auml;ute!</p>
<p>&#8220;Das sollten Sie mal genauer erl&auml;utern. Verstehe ich nicht.&#8221;</p>
<p>Je zur&uuml;ckhaltender und unauff&auml;lliger Muslime in Deutschland und der Welt auftreten, desdo weniger Druck der Mehrheitsgesellschaft wird auf sie ausge&uuml;bt werden. F&uuml;hlen Sie sich als Muslima irgendwie anders behandelt, als Angeh&ouml;rige anderer Religionen? Sicherlich, denn es ist so. Das liegt nicht an grundloser Islamophobie der Deutschen, das liegt am Auftreten des Islam, dem Image in den K&ouml;pfen der Mehrheitsgesellschaft. Entweder die Muslime arbeiten an ihrer inneren Reformation oder an ihrer Attit&uuml;de gegen&uuml;ber der Mehrheitsgesellschaft. Nat&uuml;rlich nur, falls sie von dieser in Ruhe gelassen werden wollen.</p>
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		<title>Von: emcee</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2007/10/01/religionsfreiheit-im-islam_795/comment-page-8#comment-111204</link>
		<dc:creator>emcee</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 09:20:07 +0000</pubDate>
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		<description>@ rafael

Da fordern alle von den Muslimen Religionsfreiheit und sie wollen genau diese vom GG gesch&#252;tzte Religionsfreiheit den Muslimen verwehren.

Sie tun mir wirklich leid.</description>
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<p>Da fordern alle von den Muslimen Religionsfreiheit und sie wollen genau diese vom GG gesch&uuml;tzte Religionsfreiheit den Muslimen verwehren.</p>
<p>Sie tun mir wirklich leid.</p>
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