Rice: Ich verstehe die Palästinenser – wegen meiner Kindheit in Alabama

Von 30. November 2007 um 00:17 Uhr

Erstaunlich, was da alles nach oben kommt über Annapolis:

Condoleezza Rice hat arabischen Teilnehmern  hinter verschlossenen Türen gesagt, sie verstehe das Leiden der Palästinenser, weil es sie an ihre Jugend im segregierten Süden der USA erinnere.

Aber auch die Angst der Israelis vor dem Selbstmordterror weckt bei ihr Erinnerungen.

Bericht hier.


Kategorien: Außenpolitik, Israel
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Mir kommen die Tränen.

    Und selbst keine schnulzigen Geschichten aufgeschnappt, Herr Lau ;-)

    Hat Steinmeier seinen “Diplomaten des Jahrhunderts” Titel zusammen mit ihnen im Flugzeug wenigstens standesgemäss gefeiert, so mit russischen Kaviar und chinesischem “Wein” ?

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    • 30. November 2007 um 01:19 Uhr
    • Tuotrams
  2. 2.

    @ Tuotrams

    Haben Sie in Wanne-Eickel einen Workshop für hohlen Sarkasmus belegt?

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    • 30. November 2007 um 02:48 Uhr
    • N. Neumann
  3. 3.

    Jetzt warte ich auf eine schöne Geschichte von Abbas oder dem saudischen Außenminister, in der die ein wenig Verständnis für die Israelis zeigen.

    Mal davon abgesehen:
    Emotionen wurden bei diesem Gipfel offenbar groß geschrieben. War wohl mehr eine atmosphärische Angelegenheit.

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    • 30. November 2007 um 09:08 Uhr
    • lebowski
  4. 4.

    @ Tuotrams
    “Mir kommen die Tränen.”
    Sie sagen es: Eine Fraktion hier auf dem Blog befindet sich erkennbar im Tal der Tränen (und bloggt deshalb fast allein). Von allen guten Olmerts, Bushes und Rices verlassen und verkauft. Mein herzliches Beileid! Mein Tipp: legen Sie überholte Feindbilder ad acta und brechen Sie mit frischen Ideen aus der Krise aus!

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    • 30. November 2007 um 09:57 Uhr
    • AM
  5. 5.

    Der Unterschied ist nur, das es in Alabama keine schwarzen Terrororganisationen gab.
    Hinzu kommt noch das sich die Palästinenser in Israel wohl deutlich freier bewegen können als die Israelis in den PA Gebieten.

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    • 30. November 2007 um 10:00 Uhr
    • J.S.
  6. 6.

    “Der Unterschied ist nur, das es in Alabama keine schwarzen Terrororganisationen gab.”
    Es gab weiße Terrororganisationen, und die waren fest überzeugt, dass sie nur gegen schwarzen Terror vorgingen.

    Antworten

    • 30. November 2007 um 10:09 Uhr
    • AM
  7. 7.

    Jetzt glaubt AM schon,das sich die Israelis den Palästinensischen Terrorgenauso einbilden wie sich die durchgeknallten weissen Rassisten den schwarzen Terror eingebildet haben.
    Und welche Krise? Ich finde es toll, was die guten Olmerts, Bushes und Rices da versuchen, es wird nur nicht funktionieren.

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    • 30. November 2007 um 10:26 Uhr
    • J.S.
  8. 8.

    @Tuotrams, J.S.

    Immer diese albernen Begriffslogiken: Rice und Alabama: kein islamistischer Terror, also ist ihr Verständnis vom Leid der Palästinenser unsinnig! Klukluxklan lässt grüßen!

    Habt Ihr Anti-Riceisten schon mal davon gehört, dass menschliches Leid nicht danach fragt, wer das Leid verursacht? Leid ist Leid. Oder wie es Hartmann (Homöopath) sagte: Wo es weh tut, tut es am wehsten:

    Mal nachdenken! Tuotrams! Dem Herrn J.S. kann man das kaum raten, weil “nachdenken” für ihn sowieso ein Fremdwort ist :-)

    Rice ist auf dem richtigen Dampfer angekommen! Nur wer den anderen versteht, kann auch Lösungen herausarbeiten. Außerdem ist Rice Christin. Und unter Christen ist es ziemlich normal, auch mal Mitleid zu empfinden und hier ist es Verständnis für unschuldige Menschen. Denn Die Palästinenser sind ja nicht Die Terroristen! Wer selbst Leid erlebt hat – hier Unterdrückung und Diskriminierung -, der kann auch das Leid anderer besser verstehen. Für einen einen einfühlsamen politisch aktiven Menschen sollte das allerdings auch ohne diese eigenen negativen Lebenserfahrungen möglich sein.

    Deswegen: Rice und Merkel sind ein wichtiger Einfluss in der Weltpolitik. Ein bisschen spät zwar kommt die Einsicht, aber immerhin: besser zu spät als nie ..

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    • 30. November 2007 um 10:31 Uhr
    • Lebeding
  9. Kommentar zum Thema

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