Entfernt die Bilder des Propheten aus Wikipedia!
Dies fordern mittlerweile über 98.000 Muslime aus aller Welt in einer Petition. Es geht dabei um diesen englischsprachigen Artikel über Muhammad.
Hier ist die Petition.
Hier ist der Artikel auf Islamonline (gehört zum Al-Karadawi-Netzwerk).
Und hier ist das Bild, das angeblich Anstoß erregt.

Der Prophet auf einer Miniatur des 15. Jahrhunderts, lehrend in Mekka
Es geht also nicht einmal mehr um Karikaturen, sondern sogar um respektvolle Darstellungen aus früheren Zeiten der islamischen Geschichte. Alles wollen diese Bilderstürmer in ihrem Furor vernichten, selbst die einstige Pracht ihres eigenen Glaubens. Kein Schritt breit diesem Hetzmob!
Kategorien: Debatte, Die Freunde und die Feinde des Islams
Empfehlen Social Bookmarks
Die spinnen, die Mossels!
Antworten
Respekt heisst auf deutsch nicht dasselbe wie auf nebeldeutsch: Auf islamisch heisst Respekt, dass man kuschen soll vor den Anhängern des Islams.
Den Respekt in unserem Sinn verdient man sich, den Respekt in deren Sinn erpresst man sich.
Antworten
Whow! 16000 Petitenten mehr als vorgestern… Und mit immer noch wenig Aussicht auf Erfolg: http://en.wikipedia.org/wiki/Talk:Muhammad
Da kann nur gelten: behead Wikipedia!
Antworten
Historisch interessant ist die Herkunft dieser Ablehnung der Ikonen: Im byzantinischen Christentum gab es die Gegenbewegung gegen das *Anbeten* von Bildern, im Islam wurde das wieder mal nur halb verstanden und entsprechend schlecht kopiert.
Antworten
hcl
Danke für den Link. Da steht so schön “If you find these images offensive, it is possible to configure your browser not to display them; for instructions, see the FAQ”
.. und das ist unsere verquere Logik. Schliesslich geht es darum, dass WIR die Bilder nicht sehen dürfen weil SIE glauben, dass das nicht erlaubt ist.
Antworten
Freespeech,
Sie bedienen sich selbst Ihres “Nebeldeutsch”.
Der byzantinische Ikonoklasmus fand im 8./9. Jahrhundert statt, lange nach dem Entstehen des Islams.
Im Islam hat die Ablehnung von Bildern sehr wohl damit zu tun, dass es (wie im Judentum) verboten ist, sich ein Bild von Gott zu machen oder gar Menschen göttliche Eigenschaften zuzubilligen und sie anzubeten.
Besonders radikal wird das von den Wahhabiten vertreten, die nach der Eroberung Medinas die Gräber der Prophetengefährten zerstörten. Die Initiatoren dieser Petition gehören in deren erweiterten Dunstkreis.
Auch in Deutschland gab es einen Bildersturm: Während der Reformation wurden abertausende religiöse Kunstwerke zerstört.
Antworten
Dieser Muhammad sieht aber ziemlich chinesisch aus.
Antworten
Vielleicht sein Doppelgänger?
Antworten