Entfernt die Bilder des Propheten aus Wikipedia!

Von 6. Februar 2008 um 18:14 Uhr

Dies fordern mittlerweile über 98.000 Muslime aus aller Welt in einer Petition. Es geht dabei um diesen englischsprachigen Artikel über Muhammad.
Hier ist die Petition.
Hier ist der Artikel auf Islamonline (gehört zum Al-Karadawi-Netzwerk).
Und hier ist das Bild, das angeblich Anstoß erregt.

maome.jpg
Der Prophet auf einer Miniatur des 15. Jahrhunderts, lehrend in Mekka

Es geht also nicht einmal mehr um Karikaturen, sondern sogar um respektvolle Darstellungen aus früheren Zeiten der islamischen Geschichte. Alles wollen diese Bilderstürmer in ihrem Furor vernichten, selbst die einstige Pracht ihres eigenen Glaubens. Kein Schritt breit diesem Hetzmob!

Leser-Kommentare
  1. 9.

    @FreeSpeech
    Nö, das ist Wiki-Charme und nicht ganz ohne Witz. Ich zitier mal kurz aus den FAQs:
    “Please note that discussion on this talk page has determined that pictures of Muhammad will not be removed from this article and any removal of the pictures without discussion here first will be reverted on sight.”
    Und weiter, speziell auf “Muhammad” bezogen:
    “Since Wikipedia is an encyclopedia with the goal of representing all topics from a neutral point of view, Wikipedia is not censored for the benefit of any particular group. Wikipedia will not remove content or images because people find them objectionable or offensive so long as the content or images are relevant to the article and does not violate any of the Wikipedia’s existing policies, nor the law of the U.S. state of Florida, where Wikipedia’s servers are hosted. ”
    ” Accusations of bias towards western references are often made when an objection is raised against the display of pictures of Muhammad or lack of honorifics when mentioning Muhammad. All articles on Wikipedia are required to present a neutral point of view. This neutrality is sometimes mistaken for hostility.”

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    • 6. Februar 2008 um 18:36 Uhr
    • hcl
  2. 10.

    Und bei dieser Gelegenheit gleich noch das ebenfalls strikt verbotene Emotikon des Propheten:
    *-0((:^{>

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    • 6. Februar 2008 um 18:45 Uhr
    • hcl
  3. 11.

    Ich habe eben herausgefunden, dass Milliarden von Nichtmuslimen beleidigt werden durch diese Petition.

    Joachim S. Die Bilderanbetung und die Kritik daran ist älter als 8 Jh. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass im Islam irgendetwas nicht kopiert und verhauen sei?

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  4. 12.

    Bevor hier allzu emotional pro oder contra diskutiert wird, gibt es zum Thema auch etwas Lesbares:

    http://www.bilderverbot-islam.com/buchinfo.htm

    Ein Vorwort für das Buch wurde vom Ao. Univ.-Prof. Dr.Stephan Prochazka (Institut für Orientalistik, Universität Wien) verfasst: “… , so hat Almir Ibrić mit dieser Untersuchung doch einen sehr gelungenen Versuch gemacht, das über Jahrhunderte existente, aber von islamischer Seite nie ernsthaft philosophisch untermauerte Bilderverbot von einer neuen Perspektive zu beleuchten.”

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    • 6. Februar 2008 um 18:59 Uhr
    • emcee
  5. 13.

    Naja Freespreech, mich auf Ihre Einlassungen geäußert zu haben war wie ins Güllefass zu brunzen.

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    • 6. Februar 2008 um 19:03 Uhr
    • Joachim S.
  6. 14.

    emcee

    Das Bilderverbot ist doch völlig ok. Dass es aber für andere Leute gelten soll, ist daneben.

    (Ich hätte sonst auch noch ein paar Forderungen an Leute, die nicht an meinen Kleinen Grünen Steinfresser und seine Gebote glauben wollen. )

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  7. 15.

    #Ebenfalls als “Bild” gelten im Islam Darstellungen von Wesen “mit Lebensodem”, also Menschen und Tiere. Wer sie erschafft, begibt sich streng genommen in Konkurrenz zu Allah, dem alleinigen Schöpfer. Das sollte ausgeschlossen werden.#

    Die bildliche Darstellung von Mohammed und Allah ist sozusagen nur der Gipfel des Tabus.
    Das Verbot gilt prinzipiell auch für die Darstellung von Menschen und Tieren.
    Da braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn einige tausend dieser vollverklemmten Brausecowboys in der wikipedia rumflennen.

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/707452/

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    • 6. Februar 2008 um 20:53 Uhr
    • tati
  8. 16.

    Diese Diskussion kenne ich aus dem Wikipedia auch über andere Religionsgemeinschaften. Das Problem ist, daß das Recht auf freie Information über die Gebote der Religionen gestellt wird (zu Recht oder Unrecht…eigene Diskussion). Die prinzipielle Frage ist ja, wie weit geht die Freiheit in der säkularen Gesellschaft und wie verhält es sich denn zu religiösen Vorstellungen und Gebote. Ist das Recht der freien Meinungsäußerung über das Recht der Religionen?

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    • 6. Februar 2008 um 21:02 Uhr
    • birtanZ
  9. Kommentar zum Thema

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