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	<title>Kommentare zu: Entfernt die Bilder des Propheten aus Wikipedia!</title>
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	<item>
		<title>Von: hcl</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/06/entfernt-die-bilder-des-propheten-aus-wikipedia_1034/comment-page-5#comment-124570</link>
		<dc:creator>hcl</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 20:52:12 +0000</pubDate>
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		<description>Nun ja, knapp 147.000 am Abend des 12.2.; die mutmaßlichen fakes steigen nicht mal überproportional. Die 5 Helden des Propheten, die wegen eines geplanten Anschlags auf den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard festgesetzt worden sind, werden vermutlich vorher abgestimmt haben. Das weiß auch er nicht, sonst ist dem Kommentar von Michael Hanfeld – http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EBDB321D288B84F2BAF6317F32CA81E7C~ATpl~Ecommon~Scontent.html – wenig hinzuzufügen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, knapp 147.000 am Abend des 12.2.; die mutmaßlichen fakes steigen nicht mal überproportional. Die 5 Helden des Propheten, die wegen eines geplanten Anschlags auf den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard festgesetzt worden sind, werden vermutlich vorher abgestimmt haben. Das weiß auch er nicht, sonst ist dem Kommentar von Michael Hanfeld – <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EBDB321D288B84F2BAF6317F32CA81E7C~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="nofollow">http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EBDB321D288B84F2BAF6317F32CA81E7C~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a> – wenig hinzuzufügen.</p>
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		<title>Von: lebowski</title>
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		<dc:creator>lebowski</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 22:17:25 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;netter Versuch. Nur passen die Turbane und der spätmittelalterliche/frühneuzeitliche Moscheeleuchter nicht so gaaanz zu dieser Theorie.&quot;

	Ich fand den Versuch auch ganz gut. Wer sagt Ihnen denn, dass es Aufgabe des Künstlers ist, möglichst naturalistische oder historisch korrekte Abbildungen zu schaffen.

	Einfach mal &quot;Richard III&quot; von Shakespeare in der Verfilmung von Richard Loncraine anschauen, dann wissen Sie, wovon ich rede.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;netter Versuch. Nur passen die Turbane und der spätmittelalterliche/frühneuzeitliche Moscheeleuchter nicht so gaaanz zu dieser Theorie.&#8221;</p>
<p>	Ich fand den Versuch auch ganz gut. Wer sagt Ihnen denn, dass es Aufgabe des Künstlers ist, möglichst naturalistische oder historisch korrekte Abbildungen zu schaffen.</p>
<p>	Einfach mal &#8220;Richard III&#8221; von Shakespeare in der Verfilmung von Richard Loncraine anschauen, dann wissen Sie, wovon ich rede.</p>
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	<item>
		<title>Von: hcl</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/06/entfernt-die-bilder-des-propheten-aus-wikipedia_1034/comment-page-5#comment-124568</link>
		<dc:creator>hcl</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 18:33:41 +0000</pubDate>
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		<description>Es bleibt nur die Hoffnung auf den Freitag  – die Petition stagniert bei 108.000. Das heißt wohl (abgesehen von den üblich imperialistisch-zionistischen Umtrieben, durch Kappen von inzwischen drei Unterseekabeln Ägypten, Indien und Dubai an der Teilnahme zu hindern), dass sich nicht einmal ein Skriptkiddy gefunden hat, der Sache etwas drive zu geben.
	Und natürlich hat der neue Sushi Recht: es gibt Muster von Einträgen, es gibt einen (knappen, höchstens 1%) Anteil die Petition konterkarierender Einträge und es gibt unerwartete Prominenz:
	# 98465: Feb 6, 2008, Usama BinLaden, Pakistan
	„remove it or suffer the consequences.“
	Typisch für die wenigen ausführlicheren Kommentare:
	# 104861:
	Feb 7, 2008, Mohamad Khant, New York
	„My sense of self-worth depends on my ability to force others to respect my religious taboos. I insist that you remove the images of Mohammed (PBUH) as soon as possible.“
	Darüber wäre zu diskutieren gewesen wie über den Versuch, eine kollektive Zensur zu etablieren, darüber, ob es, wie BirtanZ meint, ein „Recht der Religionen“ gebe oder meinethalben auch, inwiefern die religiösen „Afterdienste“ (kleine Verbeugung vor Joachim S.) konstitutiv für den Islam sind oder warum ausgerechnet die Farsi-Fassung des Mohammed-Artikels der wiki die Bilder des Propheten zeigt. Aber wohl nicht hier und nicht jetzt.
	@ milko: Danke für den Literaturhinweis. Der link zu Prochazka entstammt wohl der Verlagsanzeige – funktioniert nicht.
	Und nun zu Wichtigerem: Reuters zeigt Bilder eines nun eindeutig schwulen Propheten:
	http://www.reuters.com/article/blogBurst/entertainment?bbPostId=BzFFgvAMudffBEeTVmVxCtP4BzIjMRYKrqulCz1L6seb8uqwj
	Ich würde den Thread noch nicht abschreiben…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es bleibt nur die Hoffnung auf den Freitag  – die Petition stagniert bei 108.000. Das heißt wohl (abgesehen von den üblich imperialistisch-zionistischen Umtrieben, durch Kappen von inzwischen drei Unterseekabeln Ägypten, Indien und Dubai an der Teilnahme zu hindern), dass sich nicht einmal ein Skriptkiddy gefunden hat, der Sache etwas drive zu geben.<br />
	Und natürlich hat der neue Sushi Recht: es gibt Muster von Einträgen, es gibt einen (knappen, höchstens 1%) Anteil die Petition konterkarierender Einträge und es gibt unerwartete Prominenz:<br />
	# 98465: Feb 6, 2008, Usama BinLaden, Pakistan<br />
	„remove it or suffer the consequences.“<br />
	Typisch für die wenigen ausführlicheren Kommentare:<br />
	# 104861:<br />
	Feb 7, 2008, Mohamad Khant, New York<br />
	„My sense of self-worth depends on my ability to force others to respect my religious taboos. I insist that you remove the images of Mohammed (PBUH) as soon as possible.“<br />
	Darüber wäre zu diskutieren gewesen wie über den Versuch, eine kollektive Zensur zu etablieren, darüber, ob es, wie BirtanZ meint, ein „Recht der Religionen“ gebe oder meinethalben auch, inwiefern die religiösen „Afterdienste“ (kleine Verbeugung vor Joachim S.) konstitutiv für den Islam sind oder warum ausgerechnet die Farsi-Fassung des Mohammed-Artikels der wiki die Bilder des Propheten zeigt. Aber wohl nicht hier und nicht jetzt.<br />
	@ milko: Danke für den Literaturhinweis. Der link zu Prochazka entstammt wohl der Verlagsanzeige – funktioniert nicht.<br />
	Und nun zu Wichtigerem: Reuters zeigt Bilder eines nun eindeutig schwulen Propheten:<br />
	<a href="http://www.reuters.com/article/blogBurst/entertainment?bbPostId=BzFFgvAMudffBEeTVmVxCtP4BzIjMRYKrqulCz1L6seb8uqwj" rel="nofollow">http://www.reuters.com/article/blogBurst/entertainment?bbPostId=BzFFgvAMudffBEeTVmVxCtP4BzIjMRYKrqulCz1L6seb8uqwj</a><br />
	Ich würde den Thread noch nicht abschreiben…</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Joachim S.</title>
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		<dc:creator>Joachim S.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 16:50:23 +0000</pubDate>
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		<description>No jo, Lebowski,

	Titanic hat schon bessere Satiren gebracht,
	z.B.:

	http://www.titanic-magazin.de/index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=uploads%2Fpics%2F0121-handyverbrennungen_01.jpg&amp;bodyTag=%3Cbody%20bgColor%3Dwhite%20leftmargin%3D%220%22%20topmargin%3D%220%22%20marginwidth%3D%220%22%20marginheight%3D%220%22%3E&amp;wrap=%3CA%20href%3D%22javascript%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7C%20%3C%2FA%3E&amp;md5=5734aad117894c12031007c78253b54a

	&quot;es könnte doch genausogut sein, dass das da oben eine Darstellung von Jesus mit seinen Aposteln im byzantinischen Stil des 8-ten Jahrhunderts ist&quot;

	netter Versuch. Nur passen die Turbane und der spätmittelalterliche/frühneuzeitliche Moscheeleuchter nicht so gaaanz zu dieser Theorie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>No jo, Lebowski,</p>
<p>	Titanic hat schon bessere Satiren gebracht,<br />
	z.B.:</p>
<p>	<a href="http://www.titanic-magazin.de/index.php?eID=tx_cms_showpic&#038;file=uploads%2Fpics%2F0121-handyverbrennungen_01.jpg&#038;bodyTag=%3Cbody%20bgColor%3Dwhite%20leftmargin%3D%220%22%20topmargin%3D%220%22%20marginwidth%3D%220%22%20marginheight%3D%220%22%3E&#038;wrap=%3CA%20href%3D%22javascript%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7C%20%3C%2FA%3E&#038;md5=5734aad117894c12031007c78253b54a" rel="nofollow">http://www.titanic-magazin.de/index.php?eID=tx_cms_showpic&#038;file=uploads%2Fpics%2F0121-handyverbrennungen_01.jpg&#038;bodyTag=%3Cbody%20bgColor%3Dwhite%20leftmargin%3D%220%22%20topmargin%3D%220%22%20marginwidth%3D%220%22%20marginheight%3D%220%22%3E&#038;wrap=%3CA%20href%3D%22javascript%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7C%20%3C%2FA%3E&#038;md5=5734aad117894c12031007c78253b54a</a></p>
<p>	&#8220;es könnte doch genausogut sein, dass das da oben eine Darstellung von Jesus mit seinen Aposteln im byzantinischen Stil des 8-ten Jahrhunderts ist&#8221;</p>
<p>	netter Versuch. Nur passen die Turbane und der spätmittelalterliche/frühneuzeitliche Moscheeleuchter nicht so gaaanz zu dieser Theorie.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lebowski</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/06/entfernt-die-bilder-des-propheten-aus-wikipedia_1034/comment-page-4#comment-124566</link>
		<dc:creator>lebowski</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 15:21:18 +0000</pubDate>
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		<description>Die &quot;Titanic&quot; hat sich mal auf dem Höhepunkt des Karikaturenstreits über dieses Abbildungsverbot von Mohammed auf intelligente Art lustig gemacht.
	Wer legt denn überhaupt fest, was auf Bildern abgebildet wird.
	Wer sagt denn, dass in dem obigen Bild Mohammed abgebildet wird; es könnte doch genausogut sein, dass das da oben eine Darstellung von Jesus mit seinen Aposteln  im byzantinischen Stil des 8-ten Jahrhunderts ist.
	Genausogut kann man ein Strichmännchen mit Bart malen und behaupten, dass das eine Abbildung von Mohammed sei.
	Mit viel guten Willen kann man dann jedes Bild als eine Beleidigung des Islam interpretieren.

	Guckst Du hier:
	http://www.titanic-magazin.de/heftarchiv00-06.html?&amp;f=0306%2Fmohammed1&amp;cHash=cf655a68d5

	Das ganze Bilderverbot kann nur in der Irrenanstalt oder im totalen Terror enden, wenn man es konsequent zuu Ende denkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;Titanic&#8221; hat sich mal auf dem Höhepunkt des Karikaturenstreits über dieses Abbildungsverbot von Mohammed auf intelligente Art lustig gemacht.<br />
	Wer legt denn überhaupt fest, was auf Bildern abgebildet wird.<br />
	Wer sagt denn, dass in dem obigen Bild Mohammed abgebildet wird; es könnte doch genausogut sein, dass das da oben eine Darstellung von Jesus mit seinen Aposteln  im byzantinischen Stil des 8-ten Jahrhunderts ist.<br />
	Genausogut kann man ein Strichmännchen mit Bart malen und behaupten, dass das eine Abbildung von Mohammed sei.<br />
	Mit viel guten Willen kann man dann jedes Bild als eine Beleidigung des Islam interpretieren.</p>
<p>	Guckst Du hier:<br />
	<a href="http://www.titanic-magazin.de/heftarchiv00-06.html?&#038;f=0306%2Fmohammed1&#038;cHash=cf655a68d5" rel="nofollow">http://www.titanic-magazin.de/heftarchiv00-06.html?&#038;f=0306%2Fmohammed1&#038;cHash=cf655a68d5</a></p>
<p>	Das ganze Bilderverbot kann nur in der Irrenanstalt oder im totalen Terror enden, wenn man es konsequent zuu Ende denkt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Joachim S.</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/06/entfernt-die-bilder-des-propheten-aus-wikipedia_1034/comment-page-4#comment-124565</link>
		<dc:creator>Joachim S.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 14:37:41 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Sehr angenehm für die Moslems.&quot;

	Korrekterweise: Sehr angenehm für die moslemischen Herrscher. Denn die bekamen die Steuereinnahmen.

	&quot;Viele Dhimmis verfügten über Wissen und Fertigkeiten, die den Arabern nützlich waren.&quot;

	Zweifellos. Vor allem in Handwerk, Wissenschaft und Landwirtschaft.
	N.b. gab es von Anfang an auch christliche Araber, z.B. die Ghazaniden.

	&quot;Im übrigen waren die arabischen Moslems Krieger und Händler.&quot;

	Es gab auch christliche wie jüdische Händler. Man darf das damalige komplexe Gesellschaftssystem nicht zu sehr vereinfachen.
	Der wirtschaftliche Erfolg der Kalifenreiche beruhte in erster Linie auf Fernhandel vom Atlantik bis nach China.
	Die Araber gaben das Kriegshandwerk weitgehend auf, nachdem sie zu Wohlstand gekommen waren. Ab dem 9. Jahrhundert bestand die Mehrzahl der Krieger aus Türken, die Mehrzahl der Beamten aus Persern.

	&quot;Die Muslime hätten sich selber geschadet, hätte sie die Dhimmis umgebracht oder als Sklaven verkauft.&quot;

	In der Tat. Vor allem solange die Kriege in den Randgebieten des Reiches für einen ständigen Nachschub an Sklaven sorgten. Die höchsten Preise erzielten hellhäutige und blauäugige Sklaven, z.B. vom Kaukasus.
	Sklaven konnten durchaus Karriere machen, auch weibliche. Die Mütter der meisten Abbasiden-Kalifen waren Sklavinnen.

	Die Märchen aus 1001 Nacht sind zwar Fantasy-Geschichten, aber die gesellschaftliche Stimmung, die im mittelalterlichen Arabien herrschte, spiegeln sie durchaus wieder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sehr angenehm für die Moslems.&#8221;</p>
<p>	Korrekterweise: Sehr angenehm für die moslemischen Herrscher. Denn die bekamen die Steuereinnahmen.</p>
<p>	&#8220;Viele Dhimmis verfügten über Wissen und Fertigkeiten, die den Arabern nützlich waren.&#8221;</p>
<p>	Zweifellos. Vor allem in Handwerk, Wissenschaft und Landwirtschaft.<br />
	N.b. gab es von Anfang an auch christliche Araber, z.B. die Ghazaniden.</p>
<p>	&#8220;Im übrigen waren die arabischen Moslems Krieger und Händler.&#8221;</p>
<p>	Es gab auch christliche wie jüdische Händler. Man darf das damalige komplexe Gesellschaftssystem nicht zu sehr vereinfachen.<br />
	Der wirtschaftliche Erfolg der Kalifenreiche beruhte in erster Linie auf Fernhandel vom Atlantik bis nach China.<br />
	Die Araber gaben das Kriegshandwerk weitgehend auf, nachdem sie zu Wohlstand gekommen waren. Ab dem 9. Jahrhundert bestand die Mehrzahl der Krieger aus Türken, die Mehrzahl der Beamten aus Persern.</p>
<p>	&#8220;Die Muslime hätten sich selber geschadet, hätte sie die Dhimmis umgebracht oder als Sklaven verkauft.&#8221;</p>
<p>	In der Tat. Vor allem solange die Kriege in den Randgebieten des Reiches für einen ständigen Nachschub an Sklaven sorgten. Die höchsten Preise erzielten hellhäutige und blauäugige Sklaven, z.B. vom Kaukasus.<br />
	Sklaven konnten durchaus Karriere machen, auch weibliche. Die Mütter der meisten Abbasiden-Kalifen waren Sklavinnen.</p>
<p>	Die Märchen aus 1001 Nacht sind zwar Fantasy-Geschichten, aber die gesellschaftliche Stimmung, die im mittelalterlichen Arabien herrschte, spiegeln sie durchaus wieder.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yasmin</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/06/entfernt-die-bilder-des-propheten-aus-wikipedia_1034/comment-page-4#comment-124564</link>
		<dc:creator>Yasmin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 14:32:01 +0000</pubDate>
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		<description>@ Joachim S. und Sebastian Ryll (25, 27)

	Dazu der Wikipediatext &quot;Bilderverbot&quot;

	&quot;Ab dem 6. Jahrhundert kam es im Byzantinischen Reich wieder verstärkt zur Ablehnung der Bilder, während die unter arabischer Herrschaft stehenden Patriarchate (Antiochia, Jerusalem und Alexandria) und der Papst weiterhin Künstler förderten.&quot;

	ebenfalls in diesem Text:

	&quot;Um 380 n. Chr. legten die Apostolischen Konstitutionen fest, dass Maler, Dirnen, Bordellbetreiber, Schauspieler und Faustkämpfer zuerst ihren Beruf aufgeben müßten, um in die Kirche aufgenommen werden zu können.&quot; (unter Berufung auf das Bilderverbot im Alten Testament)

	Zum Thema Bilderverbot in Judentum, Christentum und Islam:
	http://www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Lesen&amp;Article_ID=33773

	http://www.uni-leipzig.de/ru/lange/rukunst.htm
	&quot;Während Jesus das Sabbatgebot relativiert (Mk 2,27 par) und Paulus den Heilswert der Beschneidung für Christen bestreitet (Gal 5,9), bleibt das Bilderverbot in der frühen Kirche auch nach der Trennung von der Synagoge zunächst voll gültig.&quot;

	http://www.lorenzkirche.de/kgottesdienst/kommentar/Kommentar20060219.pdf
	&quot;In reformierten Kirchen gibt es keine Bilder, da die reformierte Kirche das Bilderverbot sehr
	ernst nimmt.&quot;
	&quot;Mit jeder Reformbewegung des abendländischen Christentums erwacht zugleich eine radikale Bilderskepsis: Zum Beispiel im 12. Jahrhundert bei der Gründung
	des Zisterzienserordens - anfangs verbietet er jede bildliche Darstellung in den Kirchen, sogar farbige Kirchenfenster fallen unter sein Verdikt&quot;
	&quot;In Zürich zum Beispiel beschließt der Stadtrat 1524, die Bilder endgültig aus den Kirchen zu entfernen. Eigens dafür bestellte Handwerker verbrennen daraufhin die Holzskulpturen und übertünchen die Wandgemälde. Nicht nur das biblische Bilderverbot, sondern auch die Tatsache,
	dass Bilder zu „Götzen“ geworden sind, veranlasst Zwingli zu diesem Schritt. Etwas von Menschenhand Geschaffenes werde an die Stelle des Schöpfers gesetzt! Bilder führten nicht mehr zu Gott hin (in pädagogischer Absicht), sondern lenkten vom Schöpfer ab, der durch Bilder in seiner Souveränität und Freiheit eingeschränkt werde.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Joachim S. und Sebastian Ryll (25, 27)</p>
<p>	Dazu der Wikipediatext &#8220;Bilderverbot&#8221;</p>
<p>	&#8220;Ab dem 6. Jahrhundert kam es im Byzantinischen Reich wieder verstärkt zur Ablehnung der Bilder, während die unter arabischer Herrschaft stehenden Patriarchate (Antiochia, Jerusalem und Alexandria) und der Papst weiterhin Künstler förderten.&#8221;</p>
<p>	ebenfalls in diesem Text:</p>
<p>	&#8220;Um 380 n. Chr. legten die Apostolischen Konstitutionen fest, dass Maler, Dirnen, Bordellbetreiber, Schauspieler und Faustkämpfer zuerst ihren Beruf aufgeben müßten, um in die Kirche aufgenommen werden zu können.&#8221; (unter Berufung auf das Bilderverbot im Alten Testament)</p>
<p>	Zum Thema Bilderverbot in Judentum, Christentum und Islam:<br />
	<a href="http://www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Lesen&#038;Article_ID=33773" rel="nofollow">http://www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Lesen&#038;Article_ID=33773</a></p>
<p>	<a href="http://www.uni-leipzig.de/ru/lange/rukunst.htm" rel="nofollow">http://www.uni-leipzig.de/ru/lange/rukunst.htm</a><br />
	&#8220;Während Jesus das Sabbatgebot relativiert (Mk 2,27 par) und Paulus den Heilswert der Beschneidung für Christen bestreitet (Gal 5,9), bleibt das Bilderverbot in der frühen Kirche auch nach der Trennung von der Synagoge zunächst voll gültig.&#8221;</p>
<p>	<a href="http://www.lorenzkirche.de/kgottesdienst/kommentar/Kommentar20060219.pdf" rel="nofollow">http://www.lorenzkirche.de/kgottesdienst/kommentar/Kommentar20060219.pdf</a><br />
	&#8220;In reformierten Kirchen gibt es keine Bilder, da die reformierte Kirche das Bilderverbot sehr<br />
	ernst nimmt.&#8221;<br />
	&#8220;Mit jeder Reformbewegung des abendländischen Christentums erwacht zugleich eine radikale Bilderskepsis: Zum Beispiel im 12. Jahrhundert bei der Gründung<br />
	des Zisterzienserordens &#8211; anfangs verbietet er jede bildliche Darstellung in den Kirchen, sogar farbige Kirchenfenster fallen unter sein Verdikt&#8221;<br />
	&#8220;In Zürich zum Beispiel beschließt der Stadtrat 1524, die Bilder endgültig aus den Kirchen zu entfernen. Eigens dafür bestellte Handwerker verbrennen daraufhin die Holzskulpturen und übertünchen die Wandgemälde. Nicht nur das biblische Bilderverbot, sondern auch die Tatsache,<br />
	dass Bilder zu „Götzen“ geworden sind, veranlasst Zwingli zu diesem Schritt. Etwas von Menschenhand Geschaffenes werde an die Stelle des Schöpfers gesetzt! Bilder führten nicht mehr zu Gott hin (in pädagogischer Absicht), sondern lenkten vom Schöpfer ab, der durch Bilder in seiner Souveränität und Freiheit eingeschränkt werde.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lebowski</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/06/entfernt-die-bilder-des-propheten-aus-wikipedia_1034/comment-page-4#comment-124563</link>
		<dc:creator>lebowski</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 13:50:36 +0000</pubDate>
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		<description>@Joachim S.
	Die Dhimmis brachten durch die Kopfsteuer Geld und sie waren rechtlos und damit leicht zu unterdrücken.  Sehr angenehm für die Moslems. Da war das Interesse natürlich eher gering, sich in deren Angelegenheiten einzumischen.
	Im übrigen waren die arabischen Moslems Krieger und Händler. Der monetäre Aspekt hat im Islam immer eine große Rolle gespielt.
	Viele Dhimmis verfügten über Wissen und Fertigkeiten, die den Arabern nützlich waren. Die Muslime hätten sich selber geschadet, hätte sie die Dhimmis umgebracht oder als Sklaven verkauft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Joachim S.<br />
	Die Dhimmis brachten durch die Kopfsteuer Geld und sie waren rechtlos und damit leicht zu unterdrücken.  Sehr angenehm für die Moslems. Da war das Interesse natürlich eher gering, sich in deren Angelegenheiten einzumischen.<br />
	Im übrigen waren die arabischen Moslems Krieger und Händler. Der monetäre Aspekt hat im Islam immer eine große Rolle gespielt.<br />
	Viele Dhimmis verfügten über Wissen und Fertigkeiten, die den Arabern nützlich waren. Die Muslime hätten sich selber geschadet, hätte sie die Dhimmis umgebracht oder als Sklaven verkauft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Joachim S.</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/06/entfernt-die-bilder-des-propheten-aus-wikipedia_1034/comment-page-4#comment-124562</link>
		<dc:creator>Joachim S.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 10:50:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/06/entfernt-die-bilder-des-propheten-aus-wikipedia_1034#comment-124562</guid>
		<description>Wow, iceman, das ist ja wieder ein Brüller:

	&quot;es ist der Mangel an Empathiefähigkeit und femininer Erotik, durch die sich der Islam auszeichnet.&quot;

	zeigt mal wieder, dass Sie noch nie in islamischen Ländern waren.

	@ Ryll # 25

	Die moslemische Obrigkeit mischte sich anfangs nicht in die inneren Angelegenheiten der Dhimmis ein. Im Nahen Osten blühte nach der arabischen Eroberung noch ca. 3 Jahrhunderte lang die ostkirchliche Tradition. Erst später gab es Übergriffe - die schlimmsten unter dem ägyptischen Kalifen al-Hakim (10. Jahrhundert).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, iceman, das ist ja wieder ein Brüller:</p>
<p>	&#8220;es ist der Mangel an Empathiefähigkeit und femininer Erotik, durch die sich der Islam auszeichnet.&#8221;</p>
<p>	zeigt mal wieder, dass Sie noch nie in islamischen Ländern waren.</p>
<p>	@ Ryll # 25</p>
<p>	Die moslemische Obrigkeit mischte sich anfangs nicht in die inneren Angelegenheiten der Dhimmis ein. Im Nahen Osten blühte nach der arabischen Eroberung noch ca. 3 Jahrhunderte lang die ostkirchliche Tradition. Erst später gab es Übergriffe &#8211; die schlimmsten unter dem ägyptischen Kalifen al-Hakim (10. Jahrhundert).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kira Steinkamp</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/06/entfernt-die-bilder-des-propheten-aus-wikipedia_1034/comment-page-4#comment-124561</link>
		<dc:creator>Kira Steinkamp</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 10:04:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/06/entfernt-die-bilder-des-propheten-aus-wikipedia_1034#comment-124561</guid>
		<description>Wieso sollte man auf &#039;verletzte Gefühle&#039; überhaupt Rücksicht nehmen ?
	Setzt man dies als Massstab , dann werden in kürzester Zeit alle Arten von &#039;verletzten Gefühlen&#039; für Zensuren herhalten dürfen.
	Hier sind es die &#039;verletzten Gefühle&#039; der Moslems welche mit diesen Bildern nicht klarkommen .... wie geht man dann mit den verletzten Gefühlen der Maler um ........ wie gehen wir dann mit verletzten Gefühlen von zb. Österreichern um wenn es darum geht türkische Fahnen in der Öffentlichkeit zu zeigen ....... wie mit den verletzten Gefühlen von extremistischen Parteien wenn diese von Staatsorganen beobachtet werden ........ wie mit den verletzten Gefühlen von Christen durch die pure Anwesenheit anderer Religion weil man ja keinen Gott neben dem des Christentums haben darf ?

	Dies ist ein Fass ohne Boden das nicht geöffnet werden darf .... bei diesem Punkt trifft &#039;währet den Anfängen&#039; noch besser als beim Rechtsradiklismus, denn hier versucht man Tatsachen zu schaffen welche sowohl Presse- und Meinungsfreiheit hinter religiöse Gefühle zurückdrängen sollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso sollte man auf &#8216;verletzte Gefühle&#8217; überhaupt Rücksicht nehmen ?<br />
	Setzt man dies als Massstab , dann werden in kürzester Zeit alle Arten von &#8216;verletzten Gefühlen&#8217; für Zensuren herhalten dürfen.<br />
	Hier sind es die &#8216;verletzten Gefühle&#8217; der Moslems welche mit diesen Bildern nicht klarkommen &#8230;. wie geht man dann mit den verletzten Gefühlen der Maler um &#8230;&#8230;.. wie gehen wir dann mit verletzten Gefühlen von zb. Österreichern um wenn es darum geht türkische Fahnen in der Öffentlichkeit zu zeigen &#8230;&#8230;. wie mit den verletzten Gefühlen von extremistischen Parteien wenn diese von Staatsorganen beobachtet werden &#8230;&#8230;.. wie mit den verletzten Gefühlen von Christen durch die pure Anwesenheit anderer Religion weil man ja keinen Gott neben dem des Christentums haben darf ?</p>
<p>	Dies ist ein Fass ohne Boden das nicht geöffnet werden darf &#8230;. bei diesem Punkt trifft &#8216;währet den Anfängen&#8217; noch besser als beim Rechtsradiklismus, denn hier versucht man Tatsachen zu schaffen welche sowohl Presse- und Meinungsfreiheit hinter religiöse Gefühle zurückdrängen sollen.</p>
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	</item>
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