Ein Blog über Religion und Politik

Lob des Mitbloggers

Von 6. Dezember 2008 um 00:22 Uhr

Still und unbemerkt hat dieser kleine Blog die magische Zahl von 40.000 (!) Kommentaren überschritten, in zweieinhalb Jahren seines Bestehens.

Und wenn man die (Schreck!) 871 Beiträge zugrunde legt, die ich hier hinterlegt habe, dann macht das im Schnitt 45 Kommentare pro Beitrag.

Und das macht mich dann schon ein bisschen stolz - und dankbar!

Kategorien: Nicht kategorisiert
Leser-Kommentare
  1. 1.

    :-)

    • 6. Dezember 2008 um 01:23 Uhr
    • mathilde
  2. 2.

    Kleiner Schluck Wasser in den Wein: erfolgreiche Blogs mit vielen Kommentaren können süchtig machen.

    :)

    • 7. Dezember 2008 um 05:43 Uhr
    • Flash
  3. 3.

    Dazu kommt, dass wir Kommentatoren uns gern und oft im Kreis drehen.

    • 7. Dezember 2008 um 11:31 Uhr
    • AM
  4. 4.

    Sie sind dankbar für so viele offen fremdenfeindliche Beiträge?

    • 16. Dezember 2008 um 00:38 Uhr
    • Robert Peters-Gehrke
  5. 5.

    Die Frage ist tatsächlich, ob nicht mindestens die extremistischen Spitzen zu kappen sind. Der Mordanschlag in Passau ist womöglich getragen von einem Rechtsdrall, der sich längst nicht mehr nur auf die politischen Ränder beschränkt. Unter dem Deckmantel z.B: der „Islamkritik“ kommt der extremistische Kleinbürger zum Vorschein. Jede NPD-Dumpfbacke darf sich inzwischen zu großen Teilen von weiten gesellschaftlichen Kreisen in seinen Zielen bestätigt fühlen.

    • 16. Dezember 2008 um 01:02 Uhr
    • xNWO
  6. 6.

    @xNWO
    Kritik am Islam ist das gute Recht jedes Menschen! Sowas nennt man Meinungsfreiheit.

    • 16. Dezember 2008 um 01:42 Uhr
    • J.S.
  7. 7.

    @J.S
    Sowie Schuhe werfen auf den Präsidenten. Jetzt weiß ich warum er ein Schuhexperte ist, der hat wohl alle Sohlen der Welt schon von unten gesehen.

    • 16. Dezember 2008 um 12:45 Uhr
    • Serdar
  8. 8.

    @xNWO

    >Jede NPD-Dumpfbacke darf sich inzwischen zu großen Teilen von weiten gesellschaftlichen Kreisen in seinen Zielen bestätigt fühlen.

    So wie Christian Klar ?

    • 16. Dezember 2008 um 14:15 Uhr
    • PBUH
  9. 9.

    @J.S.:
    Meinungsfreiheit hört da auf, wo Volksverhetzung anfängt. Und die ist hier im Blog an der Tagesordnung, ebenso wie Chauvinismus, religiöse Überheblichkeit und dummdreisteste Faktenklitterung. Differenzierung bietet hier fast nur Jörg Lau selber – und das leider auch nicht immer. Es ist wirklich verwunderlich und wohl nur mit Journalisteneitelkeit erklärbar, dass Jörg Lau stolz auf die vielen Beiträge in diesem Forum ist, obwohl die meisten Beiträge von dumpfen Islamfeinden kommen und er selber in nicht wenigen persönlich beleidigt wird. Aufklärung betreibt man so nicht.

    • 16. Dezember 2008 um 18:45 Uhr
    • Robert Peters-Gehrke
  10. 10.

    @Robert Peters-Gehrke

    Dann helfen sie Herrn Lau doch und klären sie uns alle auf.

    • 16. Dezember 2008 um 19:04 Uhr
    • PBUH
  11. 11.

    Herr Peters-Gehrke, mit Rumjammern ist niemandem gedient. Wie wär’s mit konstruktiven Beiträgen?

    • 16. Dezember 2008 um 19:11 Uhr
    • Joachim S.
  12. 12.

    @Robert Peters-Gehrke:

    In einem Beitrag von Ihnen in einem anderen Blog las ich den folgenden Satz:
    „Broder macht – absichtlich oder unabsichtlich – den gröbsten Fehler aller Schreibenden wieder und wieder: Er generalisiert.“

    • 16. Dezember 2008 um 19:35 Uhr
    • Miriam
  13. 13.

    @PBUH und Joachim S.:
    Ach, ich verspüre keine Lust mehr, mich der Blog-Meute auszuliefern. Anonyme Anrufe mit vulgärsten Beleidigungen und persönlichen Drohungen von selbsternannten Verteidigern des Abendlands waren die extremste Form des „Lohns“ für meine Mitarbeit hier. Ich schaue nur noch ab und zu hier vorbei und sehe die sich hier weiterhin in vielen Beiträgen austobende extremistische Fremdenfeindlichkeit und Folterapologetik. Mich hat aktuell gewundert, dass Jörg Lau darauf stolz ist. Vielleicht bildet er sich ein, dass er so einige unreine Geister gebändigt hätte. Nein, hat er nicht; er hat ihnen nur ein Forum geboten, das so keinen Sinn macht. Wie gesagt: Aufklärung geht anders.

    • 16. Dezember 2008 um 19:37 Uhr
    • Robert Peters-Gehrke
  14. 14.

    O.T.
    Zur Aufheiterung, Robin Williams bei Prince Charles‘ 60. Geburtstagsfeier zu Obama und Dubya. Er feiert „The end of the reign of error“.
    http://www.youtube.com/watch?v=puMz1Q3E000

    • 16. Dezember 2008 um 19:40 Uhr
    • Miriam
  15. 15.

    @Miriam:
    Darum schreibe ich ja auch nicht, dass alle Beiträge in diesem Forum fremdenfeindlich sind. Aber die meisten sind es leider. Ich will ja um Gottes Willen alles tun, um jede Ähnlichkeit mit Henryk Meisterschreiberling Broder zu vermeiden.

    • 16. Dezember 2008 um 19:41 Uhr
    • Robert Peters-Gehrke
  16. 16.

    Aber Herr Peters-Gehrke, haben Sie schon vergessen,wer Sie hier rausgeschmissen hat? Offensichtlich hat JL Ihre sogenannte Mitarbeit nicht gefallen. Selbstachtung ist nicht Ihre Stärke, oder?

    • 16. Dezember 2008 um 19:47 Uhr
    • riccardo
  17. 17.

    @riccardo:
    Es tut mir ja Leid, Sie korrigieren zu müssen, aber Jörg Lau hatte mich nicht rausgeschmissen (schauen Sie ruhig die Archive durch). Ich hatte schlicht keinen Bock mehr auf Beiträge wie den Ihren, daher benutzte ich meine Zeit sinnvoller. Dass ich nicht vom Schreiben hier ausgeschlossen bin, sehen Sie übrigens daran, dass ich hier problemlos veröffentlíchen kann. Und mit meiner Selbstachtung habe ich auch keine Probleme, das können Sie auch daran sehen, dass ich Ihren Unsinn und persönlichen Angriff nicht unwidersprochen so stehen lasse. Wohl bekommt’s.

    • 16. Dezember 2008 um 19:56 Uhr
    • Robert Peters-Gehrke
  18. 18.

    > Jörg Lau hatte mich nicht rausgeschmissen
    Robbie, Sie Senfgurke, Sie haben sich mehrmals teils verheult, teils kreischend verabschiedet, und niemand hat je erwartet, dass Sie Wort halten, Sie fromm-klebrige Pastinake.

  19. 19.

    @M. Möhling:
    Ihr Beitrag illustriert aufs trefflichste meine Ansicht, dass Leute wie Sie in diesem Forum jedes noch so niedrige Niveau spielend unterbieten. Vielen Dank.

    • 16. Dezember 2008 um 23:39 Uhr
    • Robert Peters-Gehrke
  20. 20.

    @ RPG: Willkommen daheim.

  21. 21.

    @rpg
    Ich hatte Sie eigentlich schon früher zurück erwartet, RPG!
    Respekt dafür, dass Sie so lange durchgehalten haben. Was hat Sie zu dem Umdenken bewogen?

    Wenns geht, ersparen Sie uns doch beim nächsten Mal die Abschiedsgala. Wissen Sie, alter Cineast, das ist ungefähr so, als ob Alan Ladd in „Mein großer Freund Shane“ sich von dem kleinen Jungen verabschiedet, mit musikalischer Untermalung in die Prärie reitet und nach fünf Minuten wiederkommt. Ein echter Abturner!
    Rücktritte vom Rücktritt sind immer peinlich. So etwas sollten Sie alternden Boxern überlassen. Gilt übrigens auch für Freund Molino.

    • 17. Dezember 2008 um 08:55 Uhr
    • lebowski
  22. 22.

    JL, aus der dialektischen Perspektive verstehe ich Ihren Willkommensgruß. Für uns, das Fußvolk, ist dieses Welcome aber mit einer gewissen Quälerei verbunden, denn insgeheim warten Sie doch schon mit Hochspannung auf die erste Kollision von ODD und RPG, während wir dann die Arbeit haben.

    Okay, ich geb’s zu, auf dieses Zusammentreffen bin ich auch mächtig gespannt und hol‘ schonmal die Chips.

    • 17. Dezember 2008 um 09:27 Uhr
    • Palmolive aka Bergpalme
  23. 23.

    @Jörg Lau:
    Danke fürs Willkommen, allerdings bin ich denn doch anderswo zuhause.

    @small lebowski:
    Es gibt Schlimmeres, als mit Alan Ladd verglichen zu werden.

    @palmchen:
    Freuen Sie sich nicht zu früh, ich habe nicht vor, hier wieder groß einzusteigen. Jörg Laus Artikel lese ich mitunter gern, die Kommentare hier sind aber meistens nichts als Zeitvernichtung.

    • 17. Dezember 2008 um 13:23 Uhr
    • Robert Peters-Gehrke
  24. 24.

    Es gibt wohl wichtigeres
    „Viele Tote bei Doppelanschlag in Bagdad“
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,596959,00.html

    • 17. Dezember 2008 um 13:48 Uhr
    • J.S.
  25. 25.

    Letzte Rettung für die USA.

    Präsident Obama und Sharia-konforme Geldpolitik

    #US-Notenbank senkt Leitzins auf bis zu 0 Prozent#

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,596876,00.html

    P.S.: Nur die Japaner waren dereinst noch härter drauf.
    Vor einiegn Jahren gab es dort effektiv negativ verzinste Geldgeschäfte.

    http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?t=51966

    Wäre übrigens auch eine interessante Fatwa.
    Sind NEGATIVE Zinsen im Islam erlaubt?

    • 17. Dezember 2008 um 15:29 Uhr
    • tati
  26. 26.

    Sharia-konforme Geldpolitik… tati ist doch noch immer der absolute intellektuelle Nadir dieses Forums.

    • 17. Dezember 2008 um 16:09 Uhr
    • Robert Peters-Gehrke
  27. 27.

    Westen schuld an Homophobie:

    „Mit dem Kolonialismus kam auch die viktorianische Prüderie in den Orient und es gab diese Mischung aus Faszination und Abscheu vor dem angeblich wollüstig-verweichlichten, lasziven Orient. Gegen dieses westlich-orientalistische Klischee wehrt man sich in arabischen Ländern bis heute durch besondere Strenge und Tabuisierung von Sexualität im Allgemeinen. Und die Verfolgung von Homosexuellen ist oft ganz grausam.“

    Vorher wurden fröhlich kleine Jungs…wie im antiken Griechenland:

    „Ein erwachsener freier Mann darf eine sexuelle Beziehung mit einem Heranwachsenden eingehen – Voraussetzung ist allerdings, dass er der „aktive“ Teil ist, der „penetrierende Mann“. “

    Wir haben ihre heile Welt zerstört, das werden sie uns nie verzeihen.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/Islam-Homophobie-Hans-Peter-Poekel;art771,2684815

    • 17. Dezember 2008 um 17:25 Uhr
    • word
  28. 28.

    Hans Peter Pökel ist wirklich ein gnadenloser Superschwachkopf. So viel antiwestliche Ideologie in ein so kurzes Interview zu packen, schafft noch nicht mal Christina von Braun.

    • 17. Dezember 2008 um 17:35 Uhr
    • N. Neumann
  29. 29.

    Den Pökelfritz braucht man nun wirklich nicht eingehend zu lesen, schon zu Beginn mit „Homosexualität im heutigen Sinne kennen die klassischen Texte gar nicht. Man müsste eher von Knabenliebe sprechen.“ seine Erläuterung zu starten, deutet an, dass auch nachher nicht viel Gescheites kommt. Zumindest redet er den Islam aus der pädophilen Homosexualität über drei Ecken heraus. Motto: Hat ja nichts mit dem Blutbuch zu tun, da es viktorianische Einflüsse sind. Ehrlich, das erinnert mich an J.S. und seine muslimische Wehrmachtseinheit, wegen der es bis heute einen Roten Faden Kooperation zwischen Islamfaschismus und Nationalfaschismus geben soll.

    Genial ist auch der Mittelmeerraum.

    • 17. Dezember 2008 um 17:51 Uhr
    • Palmolive aka Bergpalme
  30. 30.

    Das ist wieder Andrea Dernbach von der mörderisch islamomanen von-Braun-Fraktion, die hat auch eine Zweigstelle im Tagesspiegel, links-rechts Ausgleich, man will ja nicht borniert sein – habe online Redaktionschefin Mercedes Bunz im Verdacht, kann mich da aber irren.
    Unser Umgang mit Muslimen bedroht die Gesellschaft:
     Ganz abgesehen davon, dass sich diese Gesellschaft, die immer noch viel zu weiß, männlich, europäisch dominiert ist, um in einer globalisierten Welt erfolgreich zu bleiben, sich mit dem Ausschluss des „Anderen“, der Muslime, der Migranten, um wichtige Chancen bringt, sich zu erneuern und, ja auch, zu modernisieren.

    Am islamischen Wesen soll der dekadente, materialistische, imperialistische und kapitalistische Westen genesen. Terror, Elend, Hunger, Entfremdung – alles die Aufklärung schuld. Stichwortgeber ist speziell hier der schwule Berliner Soziologe Georg Klauda, der u.a. bei fqueer.blogsport.de bloggt, früher war er Lysis. Klauda adaptiert von Braun & Co. speziell für das Thema Homosexualität, sein Zentralbegriff: Heteronormalisierung.

    Infos dazu bei der antideutschen Bahamas, leider nur wenig online. Unter redaktion@redaktion-bahamas.org kann man sie u.U. um Zusendung von Texten zu Klauda und von Braun bitten.

    Mehr oder minder related: Wer’s noch nicht getan hat, unbedingt lesen – grundlegend:
    Ivory Towers on Sand, The Failure of Middle Eastern Studies in America, Martin Kramer, 2001

    Siehe dazu auch achgut.com / Zentrum für Antisemitismusforschung. Die Drecksäcke sind seit 50 Jahren konzertiert dabei, Namen, Themen etc. werden variert, Tenor bleibt gleich.

  31. 31.

    Hans Peter Pökel, das kann nur Satire sein 😉

    • 17. Dezember 2008 um 18:37 Uhr
    • PBUH
  32. 32.

    @Palmolive aka Bergpalme
    Sie haben doch keine Ahnung.
    http://www.channel4.com/history/microsites/F/firstworldwar/cont_jihad_1.html

    • 17. Dezember 2008 um 18:42 Uhr
    • J.S.
  33. 33.

    Rede von Jürgen Todenhöfer and der Diplomatenschule in Teheran.
    Diese Rede besteht aus 10 Thesen:

    #These 1:
    Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen muslimischer Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet.#

    Dieser Vergleich hinkt auf beiden Beinen.
    Genauso gut könnte man behaupten, der Kolonialismus des Westens sei viel gewalttätiger als der Stalinismus gewesen – oder die Chinesische Kulturrevolution Mao´s sei gewalttätiger als der türkische Genozid an den Armeniern gewesen.

    #These 2:
    Angesichts der Kriegspolitik des Westens ist es nicht erstaunlich, dass muslimische Extremisten immer mehr Zulauf bekommen. #

    FALSCH. Die muslimische Extremismus wird einerseits durch die Indoktrination bereits ab dem Kindesalter in Koranschulen genährt – andererseits begründet er sich als Antwort gegen die westliche Lebensweise an sich und wendet sich nicht zuletzt gegen die herrschenden Eliten in muslimischen Ländern, die aus Sicht der Extremisten zu sehr verwestlicht sind.
    Die unglückliche Militärpolitik des Westens ist nicht Grund für den Extremismus, sondern eine Folge davon.
    Die Anschläge auf das WTC fanden vor dem Irak- und Afghanistan-Krieg statt.

    #These 3:
    Islamisch getarnte Terroristen sind Mörder. Für christlich getarnte Anführer völkerrechtswidriger Angriffskriege kann nichts anderes gelten.#

    Völliger Schwachsinn. Es gab niemals einen „christlich getarnten“ Angriffskrieg.
    Man muss schon einen stark überdehnten Begriff vom „Mörder“ haben, um die Befreiung Afghanistans aus dem Talibanfaschismus mit Mörderhandwerk gleichzusetzen.

    #These 4:
    Muslime waren und sind mindestens so tolerant wie Juden und Christen. Sie haben die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt.#

    Der erste Satz mag für bestimmte Individuen stimmen.
    Die westliche Kultur hat sich vor allem dadurch auf die heutige Stufe entwickelt, weil den Muslimen Grenzen gesetzt wurden. Keine einzige technische oder geisteswissenschaftliche Erneuerung der letzten 500 Jahre kommt aus dem islamischen Kulturkreis.

    #These 5:
    Nicht nur in der Bibel, auch im Koran sind die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten die zentralen Gebote.#

    Abgesehen von einschlägigen Suren im Koran, auf die ich gar nicht mehr näher eingehen will stellt sich eine ganz andere Frage.
    Was machen Leute, die keinen Gott brauchen, um ein sinnerfülltes Leben zu führen. Sind sie gleichberechtigt?

    #These 6:
    Die westliche Politik gegenüber der muslimischen Welt leidet unter einer erschreckenden Ignoranz einfachster Fakten.#

    Die MUSLIMISCHE Politik gegenüber der WESTLICHEN Welt
    leidet unter einer erschreckenden Ignoranz einfachster Fakten.

    #These 7:
    Der Westen muss die muslimische Welt genauso fair und großzügig behandeln, wie er Israel behandelt. Muslime sind genauso viel wert wie Juden und Christen.#

    Der erste Satz stellt die Realität auf den Kopf.
    Juden und Christen sind in muslimischen Ländern Menschen 2.Klasse.

    #These 8:
    Die Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen. Sie müssen dem Terrorismus die religiöse Maske vom Gesicht reißen.#

    Die Muslime bemühen sich durchaus um den Leitlinien ihres Propheten zu folgen. Leider war er nie tolerant und nach heutigen Maßstäben alles andere als fortschrittlich.
    Ich befürchte, daß beim Entreissen der „religiösen Maske“ vom Gesicht des islamischen Terrorismus nur noch der blanke Schädelknochen übrigbleibt.

    #These 9:
    Nichts fördert den Terrorismus mehr als die „Antiterrorkriege“ des Westens. Angriffskriege sind nicht nur die unmoralischste, sondern auch die unintelligenteste Form, Terror zu bekämpfen.#

    Diese Meinung kann man nur dann vertreten, wenn man
    es für moralisch überlegen hält, die Taliban bei ihrem Treiben lieber zu beobachten als sie zu stoppen.
    Mit dieser Moral müsste man die Beseitung des III.Reichs neuerdings als Angriffskriegs brandmarken.
    Als unintelligenteste Form der Terrorbekämpfung.
    Lachhaft.

    #These 10:
    Das Gebot der Stunde heißt Staatskunst, nicht Kriegskunst – im Irankonflikt, im Irakkonflikt und im Palästinakonflikt. #

    Darin stimme ich überein.
    Wenn nur die 9 Thesen zuvor nicht gewesen wären.

    Damit wird auch die 10.These zur Plattitüde.

    Hier der link.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/juergen_todenhoefer_unser_horizont_ist_nicht_das_ende_der_welt/

    • 17. Dezember 2008 um 20:44 Uhr
    • tati
  34. 34.

    Nach Tatis noch ein Link zu AchGut:

    Die Passau-Hysterie (Link!)

    Kotztüte bereit halten!

    • 17. Dezember 2008 um 20:56 Uhr
    • xNWO
  35. 35.

    @RPG
    Sie brauchen etwas persönliche Zuwendung in der Weihnachtszeit. Das verstehe ich!
    Aber es sind doch noch zwei Tage Schule, bis Freitag können Sie doch noch ihren Schülern auf den Sack gehen. Oder?

    • 17. Dezember 2008 um 22:17 Uhr
    • lebowski
  36. 36.

    @lebowski:
    Ich kann verstehen, dass Sie neidisch auf mein Lob für tati sind. Ihre Beiträge sind natürlich auch intellektuell stark unterfordernd, aber es kann nur einen intellektuellen Nadir geben, tut mir Leid.

    • 17. Dezember 2008 um 22:33 Uhr
    • Robert Peters-Gehrke
  37. 37.

    OT- @lebowski 17.12.2008 | 8:55
    “Mein großer Freund Shane” ist ein wirklich toller Film. Erinnern Sie sich noch an Shanes Gegenspieler? Den fiesen gekauften Revolvermann der die arglosen Farmer provozierte um sie dann in „Notwehr“ abzuknallen?

    • 18. Dezember 2008 um 00:37 Uhr
    • J.S.
  38. 38.

    Tati, die meisten hier haben wohl achgut im feedreader, und für die anderen reicht ein link mit Zusammenfassung – bitte.

  39. 39.

    @ tati
    Todenhöfer ist in Teheran wohl ganz gut aufgehoben. Die hassen den Westen sowieso, also kann er da wenig Schaden anrichten.
    Ich habe eher Angst davor was passiert wenn junge Muslime in Deutschland Todenhöfers Lügen hören.

    • 18. Dezember 2008 um 00:53 Uhr
    • J.S.
  40. 40.

    Tati, die meisten hier haben wohl achgut im feedreader, und für die anderen reicht ein link mit Zusammenfassung – bitte.
    Kommentar von M. Möhling

    Jo. Ist ein bißchen lang geworden.
    Lässt sich aber nicht vermeiden, wenn man Todenhöfers Thesen einzeln kommentieren will. Danke.

    • 18. Dezember 2008 um 01:04 Uhr
    • tati
  41. 41.

    Todenhöfer gehört m.E. zu einer schwierigen Generation. Einerseits noch unter dem Einfluss der Nazis aufgewachsen aber den Krieg nicht wirklich bewusst erlebt.
    Das sind so die Jahrgänge 1933-1950. 1945-50 weil das Gedankengut der Nazis ja über Lehrer und ältere Verwandte immer noch präsent und prägend war. Daher die extreme Antiwestlichkeit die man bei Menschen dieser Generation oft antrifft.

    • 18. Dezember 2008 um 01:27 Uhr
    • J.S.
  42. 42.

    In jedem Fall gehört Todenhöfer in pschologische Behandlung, der Mann ist offensichtlich schwer krank.

    Vielleicht sollte er den Koran aber auch einfach nochmal in Ruhe zuhause auf der Couch lesen, unter körperlicher Belastung (im Fitnessstudio) ist die geistige Aufnahmefähigkeit doch arg eingeschränkt und der Koran ist schliesslich nicht die Bunte.

    • 18. Dezember 2008 um 10:32 Uhr
    • PBUH
  43. 43.

    @tati
    Ein kleiner Tip:
    Todenhöfers These:
    „Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt.“
    Zum Beweis legt er u.a. vor: „Der französische Oberst Lucien-François de Montagnac schrieb 1842…“
    Nur war Frankreich zu diesem Zeitpunkt keine westliche Demokratie sondern eine Monarchie….
    http://de.wikipedia.org/wiki/Julimonarchie

    • 18. Dezember 2008 um 10:33 Uhr
    • J.S.
  44. 44.

    @tati
    Todenhöfers These: „Nicht ein einziges Mal in den letzten zweihundert Jahren hat ein muslimisches Land den Westen angegriffen.“
    Und was war z.B. mit der Türkei im ersten Weltkrieg?
    Dem Westen wirft er den Kolonialismus vor der Muslimen hingegen nicht. Ganz so als hätte es z.B. das Osmanische Reich nie gegeben.
    Todenhöfer erwähnt Libyen als italienische Kolonie.
    Libyen z.B. war aber fast doppelt so lange eine türkische Kolonie.
    Erschwerend kommt hinzu, das von den 36 Jahren in denen Libyen italienische Kolonie war, 20 in die Ära Mussolini fallen also ebenfalls nichts mit dem Westen zu tun haben.

    • 18. Dezember 2008 um 11:05 Uhr
    • J.S.
  45. 45.

    @ J.S.

    Sie haben eine seltsame, d.h. sehr formalpolitische Definition, was den Begriff „Westen“ bzw. „westliche Kultur“ betrifft. Ist Ihrer Meinung nach die westeuropäisch-amerikanische Kultur sooo staatsformabhängig oder handelt es sich nicht vielmehr um eine staatsformunabhängige Entität?

    Sprich: Gehört Italien erst seit 1945 zum „Westen“, oder war es nicht seit der Spätantike, spätestens seit dem Mittelalter das Kernland der durch den Katholizismus geprägten westeuropäischen Kultur?

    • 18. Dezember 2008 um 11:54 Uhr
    • Joachim S.
  46. 46.

    @N. Neumann:17.12.2008 | 5:35
    > Hans Peter Pökel ist wirklich ein gnadenloser Superschwachkopf
    Vorsicht – in diesem Forum würde es heißen:
    Willkommen daheim, denn es gilt audiatur et altera pars ohne Wichtung der Wichtel.

    à propos gnadenloser Superschwachkopf: die IT-Abteilung hat die Nummerierung der Kommentare abgeschafft. Good thinking.

    @tati:18.12.2008 | 1:04
    Stimmt, nicht aufgepasst. I owe you an apology, sir.

  47. 47.

    @N. Neumann:17.12.2008 | 5:35
    > Hans Peter Pökel ist wirklich ein gnadenloser Superschwachkopf

    @ M. Möhling

    Der Genauigkeit und der Fairness halber möchte ich hinzufügen, dass es sich hierbei zumindest nicht um ein Alleinstellungsmerkmal elaborierter Antiwestler handelt:

    Der Bayrische Ministerpräsident und sein Innenminister wollen das NPD-Verbotsverfahren reanimieren, obwohl[!] die Partei nichts mit der Tat zu tun zu haben scheint und sich sogar[!] distanziert hat[!]

    […]

    Eine „neue Qualität des Rechtsextremismus “sei erreicht worden, denn noch nie seien Polizisten nicht in ihrem privaten Lebensraum angegriffen worden. Bislang waren es in der Nachfolge der 68er Radaubrüder vor allem Autonome Linke, die „Bullen platt wie Stullen“ zu hauen pflegten und sich dabei Steinen, Flaschen, Fahrradketten. Eisenstangen bedienten. Deshalb[?!] ist die für den Passauer Anschlag rasch gebildete Sonderermittlungsgruppe nach nur einem Tag von zwanzig auf fünfzig Ermittler aufgestockt worden, ohne mehr zustande gebracht zu haben als die Festnahme von zwei „Verdächtigen“,[!] die offenbar in keinem Zusammenhang mit der Tat gestanden haben und die Festnahme eines Ehepaares. die als „Zeugen“[!] vernommen werden, weil man sich von ihm irgendwie Hinweise auf den Täter erhofft.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_passau_hysterie/

    • 18. Dezember 2008 um 14:14 Uhr
    • N. Neumann
  48. 48.

    @Joachim S.
    „Gehört Italien erst seit 1945 zum “Westen”“
    Selbstverständlich!
    „staatsformabhängig“
    Westlich ist nicht nur eine Staatsform sondern eine ganze Kultur mit eigenen Werten. Individuelle Freiheit, Meinungsfreiheit, Toleranz usw..
    Geographie und Schisma haben vielleicht mit der Namensgebung „Westen“ zu tun, aber ein westlicher Lebensstil ist schon längst nicht mehr auf Westeuropa bzw. Amerika beschränkt.

    • 19. Dezember 2008 um 10:39 Uhr
    • J.S.
  49. 49.

    Sie sind mir schon ein lustiger Vogel, J.S.!

    • 19. Dezember 2008 um 11:00 Uhr
    • Joachim S.
  50. 50.

    @Joachim S.
    Nicht halb so lustig wie die Leute die ihre Definitionen so legen das Kuba und die DDR zu westlichen Ländern werden.
    Kuba ist übrigens noch viel katholischer als die USA und Schweden.

    • 19. Dezember 2008 um 11:34 Uhr
    • J.S.
  51. 51.

    dass, J.S., DASS!

    • 19. Dezember 2008 um 11:39 Uhr
    • Joachim S.
  52. 52.

    „Kuba ist übrigens noch viel katholischer als die USA und Schweden.“

    Ein guter Kandidat für den „Brüller des Tages“ *gg*

    • 19. Dezember 2008 um 11:40 Uhr
    • Joachim S.
  53. 53.

    J.S., ich halte es eher mit huntington’schen kulturellen Kontinuitäten. Wobei man darüber diskutieren kann, ob die protestantischen Länder gegenüber den katholischen mittelmeerisch-lateinamerikanischen einen eigenen Kulturkreis bilden.

    • 19. Dezember 2008 um 11:42 Uhr
    • Joachim S.
  54. 54.

    Good Luck!Tks

  55. Kommentar zum Thema

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