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Die Welt, die George W. Bush schuf

Von 6. Januar 2009 um 15:31 Uhr

Was ist das bleibende Erbe George W. Bushs?

In diesem Bild ist es auf einen Blick zu erfassen: Irans Aufstieg zur regionalen Vormacht.

Iraks Premierminister Nuri al-Maliki war am letzten Sonntag zu Gast in Teheran beim Revolutionsführer Khamenei. Man sprach über Handel und Investitionen Irans in Irak. Al-Maliki versprach, von Irak aus werde nie ein Krieg gegen Iran geführt werden.

Und schließlich verurteile man das israelische Vorgehen in Gaza. Es war ein harmonisches Treffen.

Quelle.

Kategorien: Außenpolitik, Irak, Iran
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Da haben die Neocons wirklich gute Arbeit geleistet. :)

  2. 2.

    @ JL
    Haltet den Dieb, GWB ist an allem schuld! Er hat das alles im stillen Kämmerlein ausgeheckt und dann betrügerisch betrieben.
    Besonders unschuldig daran sind selbstverständlich und mit reinem Herzen nur diejenigen, die ihn medial unterstützt haben. Lol!

    • 6. Januar 2009 um 17:38 Uhr
    • AM
  3. 3.

    @ AM: Ja, ich bin schuld, gut erkannt.
    Mein Fall liegt noch schlimmer: Ich habe die Sache insgeheim mehr unterstützt als ich je geschrieben habe. Falls Sie ein Herzensbekenntnis brauchen, um sich selber besser zu fühlen, was ja ein starker Trieb zu sein scheint.

  4. 4.

    @ JL
    Dann titeln Sie um der Wahrheit willen doch bitte:
    “Die Welt, die wir mit guten Gründen schufen” und hören Sie mit der Dämonisierung von George Bush auf. Mehr will ich gar nicht.
    “Ich habe die Sache insgeheim mehr unterstützt als ich je geschrieben habe.”
    Klar doch. Das hatte ich vermutet, und deshalb stelle ich ja auch am liebsten Sie mit dem Sündenbock am Rande der Wüste.

    • 6. Januar 2009 um 18:24 Uhr
    • AM
  5. 5.

    Zwei blutrünstige Diktatoren besiegt!
    Das können nur wenige von sich behaupten.

    ” Al-Maliki versprach, von Irak aus werde nie ein Krieg gegen Iran geführt werden.”

    So ein Versprechen wäre wohl kaum nötig, wenn die Iraner nicht furchtbar Schiss davor hätten, das ein vom Westen aufgerüsteter Irak ganz anders auftreten könnte, als ein durch Sanktionen ausgebremster Saddam Hussein.

    • 6. Januar 2009 um 18:35 Uhr
    • J.S.
  6. 6.

    Allen Schiiten unter uns wünsche ich ein fröhliches Ashura-Fest und ein gottgeflälliges Martyrium!

    • 6. Januar 2009 um 18:45 Uhr
    • Rafael
  7. 7.

    >Iraks Premierminister Nuri al-Maliki war am letzten Sonntag zu Gast in Teheran

    Hatte der Anschlag im Irak vor ein paar Tagen etwa auch einen politischen Hintergrund ?

    ->
    Wenige Tage vor einem bedeutenden schiitischen Feiertag sind in Bagdad mindestens 38 Pilger bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Mindestens 72 Menschen wurden bei der Explosion in der Nähe eines schiitischen Heiligtums am Sonntag verletzt, wie Polizei und Streitkräfte mitteilten. Die Attentäterin mischte sich demnach unter eine Gruppe Pilger und zündete eine Sprengstoffweste. Nach Angaben von Zeugen war unter den Opfern auch eine Gruppe von 16 Pilgern aus dem Iran.

    • 6. Januar 2009 um 19:42 Uhr
    • PBUH
  8. 8.

    Dank GW haben die Mullahs das erreicht, wovon sie immer geträumt haben, nämlich nach dem amerikanischen Abzug das zweitgrößte schiitische Land zu beeinflussen oder gar zu kontrolieren. Der Pudel weiss schon, warum er sagt, dass von Irak aus nie ein Krieg gegen Iran geführt werden würde.
    Und danach küsste er bestimmt noch die Füsse vom Großayatollah.

    • 6. Januar 2009 um 21:53 Uhr
    • docaffi
  9. Kommentar zum Thema

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