Amerikas ramponierter Ruf – unser aller Schaden

Von 30. März 2009 um 18:19 Uhr

Das Zitat für diese Woche der drei Gipfel kommt von Paul Krugman, dem Nobel-gekrönten Ökonomen. Ich las es eben in Den Haag, wo ich morgen die Afghanistan-Konferenz besuche, mit der die Gipfelwoche beginnt:

“I don’t believe that even America’s economic efforts are adequate, but they’re far more than most other wealthy countries have been willing to undertake. And by rights this week’s G-20 summit ought to be an occasion for Mr. Obama to chide and chivy European leaders, in particular, into pulling their weight.

But these days foreign leaders are in no mood to be lectured by American officials, even when — as in this case — the Americans are right.

The financial crisis has had many costs. And one of those costs is the damage to America’s reputation, an asset we’ve lost just when we, and the world, need it most.”

Kategorien: Außenpolitik, USA
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Es ist überhaupt nicht ausgemacht, dass Krugman oder Obama den Königsweg aus der Krise kennen – sofern es ihn denn überhaupt gibt. Deshalb halte ich die Rufe nach Gefolgschaft für ziemlich anmaßend. Viele haben das wirklich satt, auch wenn es jetzt von K&O kommt.
    Andererseits sollten es sich die Deutschen schon überlegen, ob sie im europäischen und im eigenen Interesse ihr obsoletes Exportweltmeister-Wirtschaftsmodell nicht doch einmal etwas überarbeiten und dafür mit ihren Partnern in einen Dialog eintreten wollen.

    Antworten

    • 30. März 2009 um 18:48 Uhr
    • AM
  2. 2.

    Wenn es ums Geldausgeben geht, da macht den Amis in der Tat keiner was vor.

    Ausser natürlich die Briten, “die sind wie Amerika, nur schlimmer”.

    Die USA und GB tragen allerdings auch die Verantwortung für diese Jahrhundert-Finanzkrise, das kann ja nichtmal ich bestreiten.

    Die USA und GB müssen sich jedenfalls auf heftigen Gegenwind einrichten, besonders was die zukünftige Regulierung des Finanzmarktes betrifft.

    Antworten

    • 30. März 2009 um 19:09 Uhr
    • PBUH
  3. 3.

    die vielen milliarden haben sich doch nicht in luft aufgeloest! bevor die allgemeinheit aufkommt, sollten erst mal die schuldigen grossgewinner loehnen !

    Antworten

    • 30. März 2009 um 19:48 Uhr
    • mathilde
  4. 4.

    @ Mathilde: Doch, die habe sich in Luft aufgelöst, bzw. die waren nie etwas anderes als Luftbuchungen (schönes deutsches Wort!).

    Antworten

  5. 5.

    die vielen milliarden haben sich doch nicht in luft aufgeloest!
    Kommentar von mathilde

    Luft wär ja noch ok, die brauchen wir zum Atmen.
    Die Milliarden haben sich aber leider im wahrsten Sinne des Wortes entmaterialisiert.
    Vakuum – Nichts – Niente

    Antworten

    • 30. März 2009 um 19:56 Uhr
    • tati
  6. 6.

    “Die Milliarden haben sich aber leider im wahrsten Sinne des Wortes entmaterialisiert.”

    Genauer: die Milliarden haben nie existiert, außer auf dem Papier.

    Antworten

    • 30. März 2009 um 20:08 Uhr
    • Joachim_S
  7. 7.

    Heute habe ich gelesen, bei GM bekommen Leute die freiwillig gehen als Teil ihrer Abfindung ein Auto im Wert von $25.000.

    Sehr seriös, die Amis ;-)

    Antworten

    • 30. März 2009 um 20:20 Uhr
    • PBUH
  8. 8.

    Kein schlechter Deal für die Firma. Schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe:
    1. Ein Mitarbeiter weg.
    2. Ein Auto weniger auf Halde.

    Antworten

    • 30. März 2009 um 20:22 Uhr
    • Joachim_S
  9. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)