Obamas neueste diplomatische Offensive

Von 14. Oktober 2009 um 13:32 Uhr

Ich verehre ihn ja bekanntlich heiß und innig, aber das hier ist dann auch wieder lustig:


Obama To Enter Diplomatic Talks With Raging Wildfire

Kategorien: Außenpolitik, Curiosa, USA
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Spitze – ONN ist einfach spitze!!!
    Ja, Obama überzeugt das Feuer selbst sich einzuschränken!
    Er, der im Feuer geboren ist, versteht das feuer und löst die Feuer-probleme durch Diplomatie. Last uns das feuer umarmen!!!
    Wirklich super.

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    • 14. Oktober 2009 um 13:54 Uhr
    • Zagreus
  2. 2.

    Leider trifft das den Nagel auf den Kopf.

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  3. 3.

    Sind es die Berater von Obama, die ihn zum Entschluss verleiteten, die Landminenkonvention nicht zu unterzeichnen? Gut möglich. Im Gegensatz zur schwierigen und steinigen Gesundheitsreform, wo die Widerstände ja systemimmanent sind (Zustimmung der Staaten, Bundesrecht, Kongressmehrheit, etc.) dürfte die Landminenfrage als genuin präsidiales Thema eigentlich einfach für den mit einem Jahrhundertvorschusslorbeer versehenen Präsidenten zu lösen sein. Dennoch wird aus diesem einfachen Thema eine schlechte Lösung geschält. Nach meinem Geschmack ein schwarzer Fleck auf Obamas Weste.

    Denn, wem helfen Landminen, wieso muss das militärisch stärkste Land der Welt auf sowas zurückgreifen? Schaut man sich den Kreis der Verweigerer und der zwei verbleibenden Staaten, die Landminen weiterhin einsetzen, an, so ist diese illustre Gesellschaft doch alles andere als protodemokatrisch, sondern eher frei von moralischen Skrupeln. Speziell bei Burma (Einsatz von Minen) wirkt die Gesellschaft der Personenminenfreunde doch sehr skurril. Ganz zu schweigen von den theodeogmatischen Staaten Pakistan und Indien oder den Senilmaoisten aus Beijing.

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4922752,00.html?maca=de-rss-de-all-1119-rdf

    Gibt es wirklich einsehbare Gründe für so einen Entschluss?

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    • 25. November 2009 um 08:33 Uhr
    • Bergpalme
  4. 4.

    >Gibt es wirklich einsehbare Gründe für so einen Entschluss?

    United States is not one of the signatories, based on lacking an exception for the DMZ of Korea.

    Antworten

    • 25. November 2009 um 10:27 Uhr
    • PBUH
  5. 5.

    Genau!

    Zwischen Nord und Südkorea liegen Minenfelder. Die dort seit 1953 einen erneuten Ausbrauch des Korea-Konfliks verhindern.
    Das sind bis jetzt 55 Jahre!

    Der Korea Krieg kostete bis 1953 ca. 3 Millionen Menschenleben und dauert, genau genommen, bis heute an. Es gibt lediglich einen Waffenstillstand aber keinen Frieden. Man sollte sich also gut überlegen was man fordert.

    “Das Betreten der DMZ ohne Genehmigung der Waffenstillstandskommission ist beiden Seiten grundsätzlich untersagt.” So ohne weiteres wird man die Minen dort gar nicht räumen können.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Demilitarisierte_Zone_(Korea)

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    • 25. November 2009 um 11:23 Uhr
    • J.S.
  6. 6.

    Die koreanische Karte ist grotesk und wäre eigentlich gerade der Grund, schlechthin, der Konvention beizutreten. Das alles ist so bizarr, wie dass sich eine “Religion” aufzuschwingen glaubt, die Weltherrschaft zu übernehmen. Sei es auch nur im Irrglauben, demographisch die Knute schwingen zu können, wie es seinerzeit vom Hörensagen, vom Hörensagen, vom Hörensagen, vom Hörensagen ein Tribalpatron des heutigen Sa-Udi Arabien getan hat.

    Ich dachte, mit all diesem alten Mist sollte unter Obama endlich aufgeräumt werden?!

    Antworten

    • 25. November 2009 um 11:41 Uhr
    • Bergpalme
  7. 7.

    @Bergpalme

    Wenn der neue Jesus und Friedensnobelpreisträger Obama hier der Bush-Linie folgt hat das schon seine Gründe.

    Länder mit feindlich gesinnten Nachbarn können auf die Defensivwaffe Mine offensichtlich nicht verzichten, sowas bedroht einfach die nationale Sicherheit.

    Die USA lassen ihre Verbündeten in Asien, Osteuropa und Afrika nicht im Stich.

    >Ich dachte, mit all diesem alten Mist sollte unter Obama endlich aufgeräumt werden?!

    Da haben sie wohl einfach zuviel Deutsch-Medien konsumiert.

    Antworten

    • 25. November 2009 um 12:13 Uhr
    • PBUH
  8. 8.

    @Bergpalme
    “Die koreanische Karte ist grotesk …”

    Ja, aber die Erkenntnis ändert nichts! Daran können nur die Koreaner, besonders die Nord-Koreaner etwas ändern. In dieser Richtung etwas von Obama oder einem anderen US-Präsidenten zu erwarten ist der völlig falsche Ansatz.

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    • 25. November 2009 um 12:31 Uhr
    • J.S.
  9. Kommentar zum Thema

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