Minarette: Wie du mir, so ich dir?

Von 3. Dezember 2009 um 20:06 Uhr

Guter Artikel zur Schweizer Minarett-Entscheidung auf dem immer wieder lesenswerten “Transatlantic Forum” von Michael Kreutz:

Obwohl auf dem Boden der gesamten Schweiz gerade einmal vier Minarette ihr Dasein fristen (weswegen die meisten Einwohner Minarette wohl nur aus dem Fernsehen kennen), ist das Alpenland, dessen gefühlte Grösse etwa der Liechtensteins entspricht, schon jetzt schwer überfremdet. Oder jedenfalls beinahe. Vier Minarette sind immerhin vier Minarette.

Freiheit verteidigt man daher am besten durch praktizierte Sippenhaftung: Weil in Dubai keine Kirchen gebaut werden dürfen, darf es in der Schweiz keine weiteren Minarette mehr geben. Symmetrie nennt man das. Symmetrie ist die neue Waffe im Kampf gegen die Islamisierung, wenngleich diese bislang eher darin bestand, dass ein Teil der Muslime sich selbst ausgrenzt (bis jetzt jedenfalls wurde noch keine Nicht-Muslimin unter die Burka gezwungen)…

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Ganz ähnlich übrigens argumentiert Yassin Musharbash auf SPON.

Leser-Kommentare
  1. 313.

    @ Neumann

    Wissen Sie mehr über die Mhallamiye?

    @ HJS

    Nein, es gab mal irgendwo im Netz etwas ausführlichere Bemerkungen von Ralph Ghadban, die sind aber offenbar nicht mehr aufrufbar.

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    • 9. Dezember 2009 um 16:05 Uhr
    • N. Neumann
  2. 314.

    @NN

    “Doch weder die jeweiligen Clanchefs noch der “Friedensrichter” werden sich auf Koran oder Hadithen berufen. Entsprechend haben sie auch nicht den Anspruch, über Muslime oder Nicht-Stammesmitglieder zu herrschen oder Recht zu sprechen.”

    Woher wissen Sie das? Kennen Sie das Milieu aus eigener Anschauung oder gibt es da eine Quelle?

    Antworten

    • 9. Dezember 2009 um 18:29 Uhr
    • Mattes
  3. 315.

    Karim

    Danke. Habe das mit einer ähnlichen Bewegung verwechselt.

    Antworten

    • 9. Dezember 2009 um 18:59 Uhr
    • FreeSpeech
  4. 316.

    @NN

    “Doch weder die jeweiligen Clanchefs noch der “Friedensrichter” werden sich auf Koran oder Hadithen berufen. Entsprechend haben sie auch nicht den Anspruch, über Muslime oder Nicht-Stammesmitglieder zu herrschen oder Recht zu sprechen.”

    Woher wissen Sie das? Kennen Sie das Milieu aus eigener Anschauung oder gibt es da eine Quelle?

    @ Mattes

    Beweis mir erstmal, dass du kein Spambot bist, sonst erkläre ich dir überhaupt nichts mehr.

    Organisierte Kriminalität

    Schrecklich nette Familien

    Aus Bremen berichtet Jörg Diehl

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,665912,00.html#ref=top

    Mafiöser Clanverband oder islamische Polit-Sekte, na?

    Antworten

    • 9. Dezember 2009 um 20:22 Uhr
    • N. Neumann
  5. 317.

    “Streitfälle regeln eigene Friedensrichter.”

    Um aus diesem einen Satz zu den Friedensrichtern auf die Art der Streitfälle die sie entscheiden und die rechtlichen oder religiösen Vorschriften auf die sie sich stützen zu beurteilen, muß man da NN sein?

    Antworten

    • 9. Dezember 2009 um 20:42 Uhr
    • Mattes
  6. 318.

    @N. Neumann

    >noch der “Friedensrichter” werden sich auf Koran oder Hadithen berufen

    Natürlich wird der Friedensrichter auf der Grundlage islamischen Rechts einen Ausgleich suchen.

    Antworten

    • 9. Dezember 2009 um 22:10 Uhr
    • PBUH
  7. 319.

    Buschkowsky hatte am Dienstagabend in einer Fernsehsendung vor islamistischen Tendenzen in einzelnen Moscheen seines Bezirks gewarnt. „Wir haben auch Moscheen in Neukölln, die mir Sorgen machen“, sagte Buschkowsky in der Sendung „Links-Rechts“ des privaten Fernsehsenders N24. Man habe Informationen, dass dort „Kinder einer Gehirnwäsche unterzogen werden“. Zudem bestünden „Zweifel“, ob in manchen Moscheen „Glaube gepredigt wird oder Gotteskrieger ausgebildet werden“, sagte Buschkowsky

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Neukoelln-Islamismus-Heinz-Buschkowsky;art270,2971143

    Antworten

    • 10. Dezember 2009 um 11:00 Uhr
    • PBUH
  8. 320.

    Um Ihrem Zorn Feuer zu geben: Es war immer klar, dass es nicht um das Minarett ging. Die Frage lautet: Wie weit ist Islam mit einer Kultur, die keine Blutopfer kennt, vereinbar. Ist es möglich Beschneidungen von Knaben und Mädchen durch eine symbolische Opferzeremonie zu ersetzen? Betreffend Menschlichkeit: Da zählt die persönliche Entscheidung. Ist die Verletzung des Rechts auf körperliche Unversehrheit aller Kinder ein Verstoss gegen die Menschlichkeit? Ist es richtig, Kinder mit Symbolen einer Religion zu stigmatisieren, oder soll die Wahl einer Religion erst dem Erwachsen zustehen. Kein Kind kommt als Mohammedaner, Christ oder Buddhist auf die Welt. Kinder sind Kinder, basta. Die Meinung eines Idioten aus der Schweiz: Keine Beschneidungen an Kindern, egal welcher Hautfarbe, Religion oder Kultur. Bewundersnwert übrigens, wie sich die Mohammedaner in der Schweiz verhalten. Das Gespräch suchen ist jetzt angesagt, sich einander erklären. Gegenseitige Ängste abbauen. Es ist Zeit für einen offenen Dialog zwischen eidgenössischen Idioten und dem Rest. Dabei sollen auch Tabuthemen, wie Beschneidung, nicht ausgeklammert werden. Schweizer sind sich an Basisdemokratie gewöhnt, damit an kontroverse Diskussionen. Nach der Abstimmung aber wir das Resultat akzeptiert, ohne wenn und aber. Vielleicht ist das auch eine Erklärung dafür, dass die Schweiz seit hunderten von Jahren an keinem Krieg mehr teilgenommen hat. Das ist der Sonderfall Schweiz: Eine Insel des Friedens und der Sicherheit, auch für Einwohner anderer Kulturen, inmitten tosender Krisen und Kriege. Überlassen sie das weitere Geschehen rund um die Minarette ruhig den Eidgenossen: Wir haben noch immer tragfähige und nachhaltige Lösungen gefunden, ohne Gewalt, meist ohne Streik, immer ohne Gehässigkeiten. Politische Gegener sind bei uns nie Feinde, sondern Kopatrioten. Das ist Basisdemokratie. Funktioniert zumindest nicht schlechter als andere Regierungsformen.
    Ist das ein Land der Idioten?
    G. Dudle

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    • 17. Dezember 2009 um 12:41 Uhr
    • gudu2
  9. Kommentar zum Thema

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