Ein Gedanke zur Tragödie von Haiti

Von 18. Januar 2010 um 11:36 Uhr

Arme Länder, die weder nennenswerte Bodenschätze noch gefährliche Islamisten aufzubieten haben, sind die Angeschmierten der Globalisierung.

p.s.: Der beste Kommentar zu den “kulturellen Gründen” der Armut Haitis, die aus einer Katastrophe erst die Tragödie gemacht haben, findet sich bei David Brooks:

Third, it is time to put the thorny issue of culture at the center of efforts to tackle global poverty. Why is Haiti so poor? Well, it has a history of oppression, slavery and colonialism. But so does Barbados, and Barbados is doing pretty well. Haiti has endured ruthless dictators, corruption and foreign invasions. But so has the Dominican Republic, and the D.R. is in much better shape. Haiti and the Dominican Republic share the same island and the same basic environment, yet the border between the two societies offers one of the starkest contrasts on earth — with trees and progress on one side, and deforestation and poverty and early death on the other.

Kategorien: Außenpolitik
Leser-Kommentare
  1. 1.

    >Arme Länder, die weder nennenswerte Bodenschätze noch gefährliche Islamisten aufzubieten haben, sind die Angeschmierten der Globalisierung

    Sieht man ja an China, Indien und Vienam…

    Mir ist bei eigener “Recherche” aufgefallen, Haiti ist krass überbevölkert, ein wichtiger Punkt den die Medien verschweigen.

    Eine stark wachsende Bevölkerung macht jeden wirtschaftlichen Fortschritt zunichte, sollte sich langsam mal rumgesprochen haben.

    Guter Kommentar von Broder ->

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_stunde/

    Antworten

    • 18. Januar 2010 um 12:38 Uhr
    • PBUH
  2. 2.

    @ PUPS

    Mir ist bei eigener “Recherche” aufgefallen, Haiti ist krass überbevölkert,

    Wie Japan, TRaiwan, Südkorea.

    Antworten

    • 18. Januar 2010 um 12:42 Uhr
    • M. Riexinger
    • 18. Januar 2010 um 12:47 Uhr
    • PBUH
    • 18. Januar 2010 um 12:50 Uhr
    • M. Riexinger
  3. 5.

    In der Tat ein sehr guter Beitrag. Die folgende Aussage bringt es auf den Punkt:

    >>We’re all supposed to politely respect each other’s cultures. But some cultures are more progress-resistant than others,>>

    Antworten

    • 18. Januar 2010 um 13:01 Uhr
    • Miriam
  4. 6.

    @M. Riexinger

    >Wie Japan, TRaiwan, Südkorea.

    Alle diese Länder konnten nur zu Wohlstand gelangen WEIL sie ihr Bevölkerungswachstum unter Kontrolle gebracht haben.

    An Taiwan und Korea können sie dies besonders schön sehen, den wirtschaftlichen Aufstieg dieser Länder haben wir ja alle miterlebt.

    http://www.google.com/publicdata?ds=wb-wdi&met=sp_pop_grow&idim=country:HTI:BRB:DOM&tstart=-315619200000&tunit=Y&tlen=48#met=sp_pop_grow&idim=country:HTI:JPN:KOR&tstart=-315619200000&tunit=Y&tlen=48

    Antworten

    • 18. Januar 2010 um 13:02 Uhr
    • PBUH
  5. 7.

    @ Miriam

    PUPS hat mit der Bevölkerungsdichte, nicht dem Wachstum argumentiert.

    Antworten

    • 18. Januar 2010 um 13:31 Uhr
    • M. Riexinger
  6. 8.

    @M. Riexinger

    Was ist mit ihnen los, Brille verlegt ?

    Bei dreifacher(!) Leseschwäche müssen wir uns ja Sorgen um sie machen.

    Antworten

    • 18. Januar 2010 um 14:00 Uhr
    • PBUH
  7. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)