Ein Blog über Religion und Politik

Ankara, Teheran, Kairo

Von 15. Februar 2011 um 18:50 Uhr

Am 11. Februar, dem Jahrestag der Iranischen Revolution, hat Präsident Achmadinedschad diese Rede gehalten, in der er wieder gegen Israel hetzt. Er spricht in bewährter Manier von einem "satanischen", "verbrecherischen zionistischen Regime", das der Ursprung allen Übels in der Region sei. Die westlichen Mächte der Finsternis, die es dort installiert haben, werden freundlich gebeten, das "verbrecherische, teuflische Regime" auch wieder zu deinstallieren.
Es ist übrigens der selbe Tag, an dem die Demokratiebewegung in Ägypten Mubarak zum Teufel jagt. Eine Bewegung, die mit dem verlogenen Anti-Israel-Spiel bricht und sich um die Missstände daheim kümmert: Unfreiheit, Korruption, Ungerechtigkeit. Kairo, Tahrir, das ist in gewisser Weise das Gegenteil von dem was Machmud A. auf dem Azadi-Platz in Teheran inszeniert (der auch nach der Freiheit benannt ist). Eine postislamische, post-postkolonialistische Revolution junger Leute, die sich nicht von der Welt abschotten, sondern endlich Anschluss an sie finden wollen.

Und so ist es nur folgerichtig, wenn in Teheran gestern gerufen wurde: "Mubarak, Ben Ali, der nächste ist Seyyed Ali." (i.e. Khamenei)
Um noch einmal auf die Türkei zurückzukommen: Präsident Güls Besuch - 4 Tage im Iran mit über 100 Geschäftsleuten - ist unter den derzeitigen Umständen ein Skandal. Von mindestens einem Toten bei den Protesten im Iran wissen wir bisher. Wie kommt die Türkei dazu, diesem Regime einen derartigen großen Bahnhof zu bereiten? Einem Regime, dessen Kasperletheater-Parlament heute dazu aufruft, den Anführern der Grünen Bewegung als "Verderber auf Erden" den Prozess zu machen (der dann wohl nur mit der Todesstrafe enden könnte).
Gül hatte einem Reporter der Zaman auf seinem Flug folgendes zu sagen :

Speaking to a group of reporters en route to Egypt on Monday, Gül estimated that the events in Egypt and Tunisia will have an impact across the Middle East, saying all countries in the region will get their share from what happened in Egypt.

“People are making reforms, which leaders fell short of doing,” said Gül aboard the plane, emphasizing that the Middle East has been undergoing a fundamental, albeit late, transformation. He explained that the honor of the Egyptian people was damaged during the authoritarian rule and that their anger was not addressed by the administration.

Und was ist mit der Ehre des iranischen Volks? Wird die durch die autoritäre Herrschaft seiner Führung nicht verletzt?
Ich möchte nie wieder türkische Kritik an der westlichen Doppelmoral hören.

Kategorien: Außenpolitik, Iran, Türkei
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Das ist keine Doppelmoral. Die türkischen Islamisten haben immer zu den Islamisten Irans gestanden. Und sehen die arabische Opposition mit Symphatie, da diese ebenfalls zum Teil islamistisch ist.

    Also: Demonstranten gegen Mubarak sind gut. Islamisten in der iranischen Regierung auch. Keine Doppelmoral, sondern moralische Konsequenz.

    • 15. Februar 2011 um 19:13 Uhr
    • rafael
  2. 2.

    Ich möchte nie wieder türkische Kritik an der westlichen Doppelmoral hören.

    Weiter reichende Konsequenzen ziehen Sie nicht?

    • 15. Februar 2011 um 19:27 Uhr
    • marriex
  3. 3.

    „Ich möchte nie wieder türkische Kritik an der westlichen Doppelmoral hören.“

    Tja, da hat die türkische Führung anscheinend beim „Westen“ gut gelernt, im Eigeninteresse auchmal janusmaessig zu agieren. Gute Schüler Europas.

    • 15. Februar 2011 um 19:33 Uhr
    • Mete
  4. 4.

    Das Schweigen gegenüber den Ereignissen in Bahrein und Jemen könnte man auch als Doppelmoral interpretieren.

  5. 5.

    Lieber Herr Lau,

    Sie schrieben mal, wir sind gar nicht so weit auseinander in unseren Meinungen. Heute habe ich den Eindruck nach Ihren Beiträgen in den letzten Tagen, ich irrte damals, als ich pampig sagte, wir seien meilenweit auseinander. Sie hatten vielleicht doch recht.

    • 15. Februar 2011 um 19:38 Uhr
    • Stefanie
  6. 6.

    @ Stefanie: I take that as a compliment.

    • 15. Februar 2011 um 19:40 Uhr
    • Jörg Lau
  7. 7.

    @ Marriex: Womit soll ich Gül drohen?

    • 15. Februar 2011 um 19:41 Uhr
    • Jörg Lau
  8. 8.

    „Weiter reichende Konsequenzen ziehen Sie nicht?“

    Wer hätte sich das jemals vorstellen können, ich verteidige Jörg Lau….:

    Er hat doch in dem Beitrag vorher ganz klar von neo-osmanischen Machtgelüsten gesprochen. Von daher denke ich schon, dass er weiterreichende Konsequenzen gezogen hat. Oder was meinst Du jetzt?

    • 15. Februar 2011 um 19:42 Uhr
    • Stefanie
  9. 9.

    @ Andreas Wetter: Mein Schweigen? Ich habe heute Deadline.
    Oder wer schweigt noch? Steht doch überall in den Medien.

    • 15. Februar 2011 um 19:43 Uhr
    • Jörg Lau
  10. 10.

    „@ Stefanie: I take that as a compliment.“

    Da freue ich mich jetzt wirklich drüber :-)

    • 15. Februar 2011 um 19:43 Uhr
    • Stefanie
  11. 11.

    @ J. Lau,

    Mein Schweigen?

    Natürlich nicht. Aber z.B. der gelobten Außenministerin.

  12. 12.

    @ JL # 7

    Du komms hier net rein.

    • 15. Februar 2011 um 20:01 Uhr
    • marriex
  13. 13.

    Eine Bewegung, die mit dem verlogenen Anti-Israel-Spiel bricht und sich um die Missstände daheim kümmert

    @ JL

    Als Fußnote: Nur verlogen ist es ganz gewiss nicht, es ist auch tief empfunden.

    • 15. Februar 2011 um 20:08 Uhr
    • N. Neumann
  14. 14.

    @Mete

    Tja, da hat die türkische Führung anscheinend beim “Westen” gut gelernt, im Eigeninteresse auchmal janusmaessig zu agieren. Gute Schüler Europas.

    Der Westen ist schuld.

    • 15. Februar 2011 um 20:11 Uhr
    • FreeSpeech
  15. 15.

    OT

    Mal was Interessantes in der ZEIT.

    • 15. Februar 2011 um 20:13 Uhr
    • marriex
  16. 16.

    Das Schweigen gegenüber den Ereignissen in Bahrein und Jemen könnte man auch als Doppelmoral interpretieren.

    @ AW

    Über Bahrein weiß ich zu wenig.

    Mit Blick auf den Jemen möchte ich allerdings anmerken, dass man hier aufgrund der doch sehr limitierten Staatlichkeit nur von einer sehr eingeschränkten Herrschaft des Präsidenten sprechen kann, die wiederum auf wechselnden, zumal tribal geprägten Koalitionen und Händeln beruht. Das macht Saleh nicht zu einem Waisenknaben, macht Missstände aber ungleich schwerer adressierbar als unter den Bedingungen normaler staatlicher Herrschaft.

    • 15. Februar 2011 um 20:25 Uhr
    • N. Neumann
  17. 17.

    @ AW: Sie meinen, dass die Amis wegen Manama nicht…

    • 15. Februar 2011 um 20:26 Uhr
    • Jörg Lau
  18. 18.

    @ AW

    Bahrein und Jemen wolen außerdem nicht der EU beitreten.

    • 15. Februar 2011 um 20:33 Uhr
    • marriex
  19. 19.

    @J.L.

    Präsident Güls Besuch – 4 Tage im Iran mit über 100 Geschäftsleuten – ist unter den derzeitigen Umständen ein Skandal. Von mindestens einem Toten bei den Protesten im Iran wissen wir bisher. Wie kommt die Türkei dazu, diesem Regime einen derartigen großen Bahnhof zu bereiten?

    Realpolitik.

    Ich kann mir vorstellen, dass ein nichtwestlicher Leser sich über Ihre Empörung wundern und sich fragen würde, wie der Westen dazugekommen ist, Mubarak, Ben Ali und Co. jahrelang einen derartig großen Bahnhof zu bereiten. Dazu empfehle ich die Lektüre des SPIEGEL-Essays (6/2011) von Herfried Münkler „Die Grenzen der Moral. Warum es richtig sein kann, mit Diktaturen zu kooperieren“:

    Selbstverständlich gibt es einen politischen Zynismus, der Werte nur kennt, solange sie nicht mit den eigenen Interessen kollidieren, beziehungsweise, schlimmer noch, der Werte als eine Fortsetzung der eigenen Interessen in normativen Gewändern begreift. Wo Werte und Interessen auseinanderlaufen, werden Erstere zum Schweigen gebracht oder so lange verbogen, bis wie wieder zu den Interessen passen. In der Regel wird, zumal in Demokratien, jedoch nach Kompromissen gesucht, in denen Wertorientierung und Interessenverfolgung austariert wird. Dabei kann das Pendel in einem Fall mehr zu den Werten und im anderen stärker zu den Interessen hin ausschlagen. Eine entscheidende Rolle kommt dabei der Frage nach den Kosten der Wertbindung zu. Werte haben kosten, zumal im politischen Bereich, wo sie in Gestalt kollektiv bindender Entscheidungen an alle Bürger weitergereicht werden. Wer auf die prinzipielle Präferenz von Werten setzt, fragt, ob man sich diese Kosten leisten will.(…)

    Sie zitieren Ahmadinedschad:
    Er spricht in bewährter Manier von einem “satanischen”, “verbrecherischen zionistischen Regime”, das der Ursprung allen Übels in der Region sei.

    In der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL wird „die Vaterfigur der Muslimbrüder Ägyptens“, Prediger Jussuf al-Karadawi porträtiert („Jussuf und seine Brüder“, 7/2011, S. 84f.). Viel moderater als Ahmadinedschad scheint er in Bezug auf Israel bzw. „die jüdischen Zionisten“ nicht zu sein:
    Bei einer seiner Predigten rief er Gott auf, die jüdischen Zionisten „zu töten bis zum Letzten von ihnen“. Über die Juden sagte er im Januar 2009: „Die ganze Geschichte hindurch hat Gott Leute gesandt, um sie für ihre Verkommenheit zu bestrafen. Die letzte Bestrafung ist von Hitler ausgeführt worden.“ (…)

    Das ist der Mann, der „vielen als Hinweis auf einen aufgeklärten Islam“ dient.

    Immerhin „spricht er sich gegen systematische Züchtigung der Ehefrau aus. Dumm sei so etwas. Denn ‚Nicht jeder Frau tun Schläge gut, aber bei mancher ist es hilfreich.‘ “

    In anderen Fällen, so der Autor, sei er für die Gleichberechtigung: „So muss eine Frau ihren Mann nicht um Erlaubnis bitten, wenn sie in einem israelischen Café ihren Sprengstoffgürtel zündet.“

  20. 20.
    • 15. Februar 2011 um 20:46 Uhr
    • marriex
  21. 21.

    n der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL wird “die Vaterfigur der Muslimbrüder Ägyptens”, Prediger Jussuf al-Karadawi porträtiert (“Jussuf und seine Brüder”, 7/2011, S. 84f.).

    @Miriam G.

    Ein Interview mit einem führenden MB, in welchem er sagt, Ägypten habe auch einen so tollen Präsidenten wie die Iraner

    http://www.youtube.com/watch?v=oxa3Te2T5jQ&feature=player_embedded

    Um zu wissen, was die MB wollen, muss man nur deren offizielle Webseite besuchen.

    http://www.ikhwanweb.com/article.php?id=813

    Ganz unten findet man:

    15 Principles for Agreement

    Diese sind nicht die eigenen Ziele, sondern das, auf was man sich mit Partner zunächst einigen könnte.

    • 15. Februar 2011 um 21:09 Uhr
    • Stefanie
  22. 22.

    Wegen zwei Links zu splitten:

    I

    n der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL wird “die Vaterfigur der Muslimbrüder Ägyptens”, Prediger Jussuf al-Karadawi porträtiert (“Jussuf und seine Brüder”, 7/2011, S. 84f.).

    @Miriam G.

    Ein Interview mit einem führenden MB, in welchem er sagt, Ägypten habe auch einen so tollen Präsidenten wie die Iraner

    http://www.youtube.com/watch?v=oxa3Te2T5jQ&feature=player_embedded

    • 15. Februar 2011 um 21:10 Uhr
    • Stefanie
  23. 23.

    Um zu wissen, was die MB wollen, muss man nur deren offizielle Webseite besuchen.

    http://www.ikhwanweb.com/article.php?id=813

    Ganz unten findet man:

    15 Principles for Agreement

    Diese sind nicht die eigenen Ziele, sondern das, auf was man sich mit Partner zunächst einigen könnte.

    • 15. Februar 2011 um 21:10 Uhr
    • Stefanie
  24. 24.

    Die Doppelmaral des Westens ist abscheulich. Da braucht hier Niemand die Türkei zu beschimpfen.

    • 15. Februar 2011 um 21:27 Uhr
    • claus
  25. 25.

    Malawis Parlament will neues Furz-Verbot erlassen

    Man könnte meinen, in Malawi gäbe es andere Probleme. Doch offenbar ist das Thema Pupsen in der Öffentlichkeit so brisant, dass sich das Parlament damit beschäftigt.

    Malawis Parlament will einem Gesetz aus der Kolonialzeit wieder zur Geltung verhelfen, das Furzen in der Öffentlichkeit verbietet. „Es ist das Recht der Regierung, den öffentlichen Anstand zu wahren“, sagte Justizminister George Chaponda im Radio.

    „Wollen Sie, dass die Menschen überall einfach einen fahren lassen?“ Chaponda bedauerte, dass die Menschen seit dem Ende der 30-jährigen Diktatur von Kamuzu Banda im Jahr 1994 keine Angst mehr vor den Folgen ungebührlichen Verhaltens hätten.

    Seinen Angaben nach wird das Parlament des südostafrikanischen Staats kommende Woche über die Änderung eines Gesetzes von 1929 beraten, um Furzen künftig mit einem kleinen Bußgeld belegen zu können. Das während der britischen Kolonialzeit erlassene Gesetz gegen „Luftverschmutzung“ sieht schwerere Disziplinierungsmaßnahmen durch die Polizei vor, allerdings wurde es niemals angewandt.

    http://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article12447453/Malawis-Parlament-will-neues-Furz-Verbot-erlassen.html

    • 15. Februar 2011 um 21:40 Uhr
    • N. Neumann
  26. 26.

    ad 19 – @ Miriam G.
    Dazu empfehle ich die Lektüre des SPIEGEL-Essays (6/2011) von Herfried Münkler “Die Grenzen der Moral. Warum es richtig sein kann, mit Diktaturen zu kooperieren”

    Die zitierte Begründung Herfried Münklers hinsichtlich einer immer wieder ins Feld geführten Doppelmoral (vorwiegend der USA) scheint mir recht plausibel. Die in dem Essay-Zitat erwähnte Kostenfrage ist vermutlich allerdings seitens der USA und der EU derzeitig neu auszubalancieren.
    Wie schreibt korrekterweise, wenn auch etwas salopper, Louise Roug (Editor bei ‘The Daily Beast’) in ‘Newsweek’ ?
    international strategy is an awkward mélange of ideals and realpolitik.
    And while there may have been good reasons why successive administrations supported military dictators in the Middle East and South Asia, Pakistan’s past — and Egypt’s present — suggest that America needs to change course to offer more than rhetorical support for democratic movements.

    Louise Roug: “The Spy Who Knew Everything” – February 06, 2011
    http://www.newsweek.com/2011/02/06/the-spy-who-knew-everything.html

  27. 27.

    @N.N.

    Mit Blick auf den Jemen …

    kann man feststellen, dass die Regierung auf ähnlich Weise wie zeitweilig das ägyptische und nun auch das iranische Regime gegen Demonstranten, die für Demokratie auf die Strasse gingen, vorgeht.

    In Bahrein ist übrigens auch ein Demonstrant von den Sicherheitskräften erschossen worden, nicht nur Tehran.

  28. 28.

    @mr,

    Bahrein und Jemen wolen außerdem nicht der EU beitreten.

    Der Iran auch nicht. Und seit wann ist Dealen mit ekligen Diktaturen ein Ausschussgrund für die EU-Mitgliedschaft?

  29. 29.

    @ AW

    Lau geht es vorwiegend um die Türkei.

    • 15. Februar 2011 um 22:31 Uhr
    • marriex
  30. 31.

    Um noch einmal auf die Türkei zurückzukommen: Präsident Güls Besuch – 4 Tage im Iran mit über 100 Geschäftsleuten – ist unter den derzeitigen Umständen ein Skandal. Von mindestens einem Toten bei den Protesten im Iran wissen wir bisher. Wie kommt die Türkei dazu, diesem Regime einen derartigen großen Bahnhof zu bereiten?

    Diese (rhetorische) Frage bzw. dieser darin implizierte Vorwurf des Blog-Textes scheint mir berechtigt und plausibel!
    Folgender Hintergrund-Sachverhalt ist noch zu ergänzen:
    Smaller rallies, which also drew thousands, were staged in the big towns outside Tehran including Tabriz, Tazd, Ahwaz, Mashad, Shiraz and Isfahan.
    They won support from an unexpected quarter: debkafile reports exclusively that Turkish President Abdallah Gul on the second day of his official visit to Tehran accepted a demonstrators‘ invitation to join them. He agreed, but when his guards asked Iranian security to lay on an escort for the convoy to bring Gul to the greet the crowds, Iranian President Mahmoud Ahmadinejad stepped in. He told the security service to prevent the Turkish president getting anywhere near the demonstrators – even if this led to a diplomatic upset with Ankara.
    Gul gave up the plan, but the tension between him and Ahmadinejad was palpable when they addressed a joint news conference later in the day and their appearance was cut short.

    http://debka.com/article/20668/

    zur Quelle: „DEBKAfile is a Jerusalem-based English language Israeli open source military intelligence website with commentary and analyses on terrorism, intelligence, security, and military and political affairs in the Middle East“ – wikipedia (en)

  31. 32.

    „Ich möchte nie wieder türkische Kritik an der westlichen Doppelmoral hören.“ (Lau)

    @marriex

    Betrachten Sie es doch mal von der anderen Seite. Offensichtlich passt die Türkei immer mehr in die EU, puehehehhe.

    • 15. Februar 2011 um 22:38 Uhr
    • Spirit of Çanakkale
  32. 33.

    Einem Regime, dessen Kasperletheater-Parlament heute dazu aufruft, den Anführern der Grünen Bewegung als “Verderber auf Erden” den Prozess zu machen (der dann wohl nur mit der Todesstrafe enden könnte)
    Korrekt! Dazu bitte den folgenden Videoclip von Irans PressTV 1:14 ff. betrachten:
    http://www.guardian.co.uk/world/video/2011/feb/15/iran-opposition-protests-tehran-video
    A lunatic asylum, to say the least.

  33. 34.

    „Betrachten Sie es doch mal von der anderen Seite. Offensichtlich passt die Türkei immer mehr in die EU, puehehehhe.“

    Wie das? Die EU Länder halten keinen großen Bahnhof im Iran? Macht die Türkei auch erst mit fortschreitender Amtszeit Erdogans. Von daher ist die Entfernung von EU Positionen ins Auge springend.

    Hätte es unter Mustafa nicht gegeben. Ohne dessen Wirken hätte es überhaupt nie Verhandlungen der EU mit der Türkei nie gegeben.

    • 15. Februar 2011 um 22:58 Uhr
    • Stefanie
  34. 35.

    @Stefanie

    Der Kommentar bezog sich auf die Doppelmoral und erzählen Sie mir bitte nichts von Mustafa, ja? Bitte! :-)

    • 15. Februar 2011 um 23:08 Uhr
    • Spirit of Çanakkale
  35. 36.

    >Um noch einmal auf die Türkei zurückzukommen: Präsident Güls Besuch – 4 Tage im Iran mit über 100 Geschäftsleuten – ist unter den derzeitigen Umständen ein Skandal.

    😉

    • 15. Februar 2011 um 23:09 Uhr
    • Suchowlansky
  36. 37.

    Lieber Herr Lau,
    Sie haben nun zum zweiten Mal die Ehre der „Zeit“ gerettet, die gestern kein Wort über die Demonstrationen und die Gewalt in Teheran verloren hat.
    Die Doppelmoral der Mullahs ist bemerkenswert. Einerseit wollen sie die Revolutionen von Tunesien und Ägypten für sich vereinnahmen, anderseits haben sie eine Menge aus diesen Bwegungen gelernt, nämlich 1. Wenn du eine Revolte beherrschen willst, dann solltest du den Nachrichtenfluss beherrschen und 2. Wenn du eine Revolte niederschlagen willst, dann schlage mit voller Härte und ohne Verzögerung zu. 3. Lass eine große Säuberungsaktion folgen.
    Das ist übrigens keine Erfindung der Mullahs, sondern die chinesische Methode zum Niederschlagen einer Revolution (Platz des himmlichen Friedens9.

    • 15. Februar 2011 um 23:12 Uhr
    • docaffi
  37. 38.

    „Der Kommentar bezog sich auf die Doppelmoral und erzählen Sie mir bitte nichts von Mustafa, ja? Bitte! :-)Der Kommentar bezog sich auf die Doppelmoral und erzählen Sie mir bitte nichts von Mustafa, ja? Bitte! :-)“

    Die EU betreibt in Sachen Iran keine Doppelmoral. Die Linie ist klar, auch wenn über die Konsequenz insbesondere auf wirtschaftlichem Gebiet diskutieren muss. Einzig die Türkei ist hier in Sachen Doppelmoral unterwegs.

    Warum wollen Sie nicht über Attatürk reden? Der wird hier wohl durch die Bank eher positiv bewertet werden und Sie wären die lästigen Diskussionen über Erdogans Grossmachtansprüche los.

    • 15. Februar 2011 um 23:13 Uhr
    • Stefanie
  38. 39.

    „Das ist übrigens keine Erfindung der Mullahs, sondern die chinesische Methode zum Niederschlagen einer Revolution (Platz des himmlichen Friedens9.“

    Und die haben von den Kommunisten übernommen.

    • 15. Februar 2011 um 23:15 Uhr
    • Stefanie
  39. 40.

    Das war jetzt der weiße Schimmel. Meinte natürlich, die haben von Stalin übernommen.

    • 15. Februar 2011 um 23:24 Uhr
    • Stefanie
  40. 41.

    @Stefanie

    „Die EU betreibt in Sachen Iran keine Doppelmoral. Die Linie ist klar, auch wenn über die Konsequenz insbesondere auf wirtschaftlichem Gebiet diskutieren muss. Einzig die Türkei ist hier in Sachen Doppelmoral unterwegs.“

    Ich muss gestehen, Sie sind wirklich anstrengend :-).

    Beton Mustafa wird von vielen Türken weiß Gott so ziemlich überbewertet. Das scheint man auch noch zu exportieren. Ich habe nun mal keine Lust mehr dagegen anzukämpfen.

    • 15. Februar 2011 um 23:27 Uhr
    • Spirit of Çanakkale
  41. 42.

    Der Iran auch nicht. Und seit wann ist Dealen mit ekligen Diktaturen ein Ausschussgrund für die EU-Mitgliedschaft?

    @ AW

    Sie halten Dealen mit ekligen Diktaturen für per se amoralisch, wenn das der Preis für die völlige Einstellung eines waffenfähigen Atomprogrammes ist?

    Die türkische Regierung tut nun das Gegenteil mit dem iranischen Regime, was die USA und die führenden EU-Staaten mit Libyen getan haben: In dem Ausmaß, in dem sie mit dem iranisches Regime dealt und mit ihrem Abstimmungsverhalten im Sicherheitsrat, setzte und setzt sie für das Regime keinerlei Anreize, sein Atomprogramm so zu gestalten, dass sich andere davor nicht zu fürchten brauchen.

    • 15. Februar 2011 um 23:31 Uhr
    • N. Neumann
  42. 43.

    Schade. Hätte mich interessiert, warum Sie ihn kritisch sehen.

    • 15. Februar 2011 um 23:32 Uhr
    • Stefanie
  43. 44.

    „Jetzt können wir gespannt sein, ob der iranischen Opposition hierzulande ähnliche Sympathiewellen entgegenschlagen werden wie der ägyptischen – ob etwa linke und „euroislamische“ Wortführer auch in diesem Fall flammende Bekenntnisse zur Demokratie abgeben werden wie anlässlich des Sturzes Mubaraks.

    Oder ob ihre Begeisterung darüber nicht doch eher der Erwartung einer strategischen Schwächung des Westens und Israels im Nahen Osten galt. Diese Aussicht ist jedenfalls das Motiv für das Triumphgeheul, das die Machthaber des Iran über die erfolgreiche ägyptische Revolution angestimmt haben. Nichts wäre mehr zu wünschen, als dass dies für sie nun zum Bumerang wird.“

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article12553459/Der-Westen-muss-Irans-enthemmtes-Regime-aechten.html#

    • 15. Februar 2011 um 23:46 Uhr
    • Stefanie
  44. 45.

    @ AW

    P.S.: Ich hatte es hier zwar schon mal gesagt, aber in diesem Fall wiederhole ich mich gerne:

    Es wäre kaum etwas dagegen einwenden gewesen, wenn sich das NATO-Mitglied und der EU-Aspirant Türkei in seiner Eigenschaft als direkter Nachbar und Handelspartner des Iran bei der Abstimmung im Sicherheitsrat der Stimme enthalten hätte. Das hat sie aber nicht, sie hat gegen den Westen und für das iranische Regime gestimmt.

    Auch dealen (ökonomisch) sicher noch andere Staaten mit dem Iran. Die Türkei hat die Handelsbeziehungen jedoch, zumal politisch völlig unkonditioniert, ausgeweitet und gedenkt sie noch weiter auszuweiten, und nicht, wie andere, sie auf dem alten Level zu belassen oder herunter zu fahren.

    Man stelle sich vor, die USA und EU hätten zu Gaddafi gesagt: „Dein Atomprogramm kannst du weiter machen, aber damit du uns nicht eines Tages mit Atomwaffen drohst, unterhalten wir mit dir ab jetzt wieder gute Handelsbeziehungen!“

    Damit macht sie das Festhalten des iranischen Regimes an seinem Kurs sowohl politisch als auch ökonomisch preiswerter.

    • 16. Februar 2011 um 00:02 Uhr
    • N. Neumann
  45. 46.

    >Diese (rhetorische) Frage bzw. dieser darin implizierte Vorwurf des Blog-Textes scheint mir berechtigt und plausibel!

    Mir scheint er vor allem VERSPÄTET, was hat Herr Lau in Bezug auf die Türkei in den letzten Jahren nicht mitbekommen ?

    • 16. Februar 2011 um 00:08 Uhr
    • Suchowlansky
  46. 47.

    @ Lau

    was soll eigentlich diese substile Propaganda?

    „Gül hatte einem Reporter der Zaman auf seinem Flug folgendes zu sagen :“

    http://www.milliyet.com.tr/iran-da-acilim-kolay-mi-/taha-akyol/siyaset/yazardetay/16.02.2011/1352874/default.htm

    hier haben Sie es schwarz auf weiss, dass Gül die gleichen Worte im iranischen Staatsfernsehen gesagt hat und den Hinweis darauf, dass die Deonstranten diese Worte vernommen haben.

    Ihre Schadenfreude können Sie für sich behalten, zumal Sie die Nase nicht in Dinge reinstecken sollten, von denen Sie offenbar nichts verstehen, denn der US-Botschafter in Ankara lobt ausdrücklich Güls Reise in den Iran und sein Einwirken auf Ahmadinedschad.

    Was tut Gül den schlimmes, bietet er türkische Polizisten zum Verprügeln von Demonstranten an, wie ihr Achsenfreund Frankreich?

    Escht zum Kotzen. Im übrigen haben Sie in dem angegeben Link mehr infos zu der aktuellen Lage durch einen Reporter der Springer-Partner Dogan.

    • 16. Februar 2011 um 06:26 Uhr
    • Mete
  47. 48.

    @ N.N.,

    ich kritisiere nicht sogenannte „Realpolitik“ sondern das selektive Eintreten für Menschenechte.

    • 16. Februar 2011 um 07:08 Uhr
    • Andreas Wetter
  48. 49.

    @ Suchowlansky

    Mir scheint er vor allem VERSPÄTET, was hat Herr Lau in Bezug auf die Türkei in den letzten Jahren nicht mitbekommen ?

    V.a. gut gefunden.

    @ Mete

    … denn der US-Botschafter in Ankara lobt ausdrücklich Güls Reise in den Iran und sein Einwirken auf Ahmadinedschad.

    Lob von einem Obamisten verheißt nichts Gutes.

    • 16. Februar 2011 um 07:08 Uhr
    • marriex
  49. 50.

    „Lob von einem Obamisten verheißt nichts Gutes.“

    Viel lustiger ist doch, dass urplötzlich die USA als Referenz dienen.

    • 16. Februar 2011 um 08:43 Uhr
    • Stefanie
    • 16. Februar 2011 um 09:09 Uhr
    • FreeSpeech
  50. 52.

    Der US-Stützpunkt Bahrein hat eine schiitische Mehrheit, die demokratisch losgelassen, wie der Irak und Libanon sich Richtung Iran bewegen könnte. Es wird interessant sein zu beobachten ob die unterdrückte schiitische Mehrheit in Bahrein auch eine US, EU Unterstützung erfahren wird.

    – Donnerstag werden Proteste in Libyen erwartet.
    – Freitag werden Proteste in Algerien erwartet.
    – Sonntag werden die ersten Proteste in Marokko erwartet.

    Glaubwürdigkeit bzg Iran wird man nur erlangen können, wenn man die schon vorhandenen oder kommenden Aufstände in Marokko, Algerien, Libyen, Yemen, Bahrein,… im gleichen Masse wie die im Iran unterstützt.

    D`accord oder gibt es da einwände samt den üblichen doppelt Standards ?

    • 16. Februar 2011 um 10:10 Uhr
    • Marin
  51. 53.

    @ Marin

    – Donnerstag werden Proteste in Libyen erwartet.

    In Libyen wird bereits protestiert:
    http://www.youtube.com/watch?v=xIw_2mSVUsY

    – Sonntag werden die ersten Proteste in Marokko erwartet.

    Dass in Marokko protestuert wird, ist nichts besonderes, da darf man das. Diktieren geht dort nicht mehr.

    • 16. Februar 2011 um 10:21 Uhr
    • marriex
  52. 54.

    @ Marin

    Ihre Bemerkung wirft die Frage auf, ob die Proteste denn so spontan seien.

    Im übrigen beginne ich mich über das mit den „double standards“ zu amüsieren. Zuvorderst stehen bei jeder Politik immer die Interessen, und das ist richtig so. Weiter ist Politik immer die Politik des Möglichen, und das führt zu Kompromissen, welche nun mal durchzogen sind.

    Dass man dabei auf Widersprüche hinweisen kann, ist natürlich völlig ok.

    Aber – und das amüsiert mich am stärksten – es waren ja die gutmenschlichen und islamfreundlichen Kreise, die das Pochen auf Menschenrechte etc aus der Politik mit muslimischen Staaten draussen haben wollten, denn das sei imperialistisch, kolonialistisch, und paternalistisch. Man könne westliche Werte nicht anderen Kulturen aufdrängen, die hätten ihre eigenen Werte, und universale Werte oder universale Menschenrechte gebe es nicht.

    Es sind genau diese Kreise, die nun widerlegt werden.

    • 16. Februar 2011 um 10:29 Uhr
    • FreeSpeech
  53. 55.

    … ob die Proteste in Bahrain denn so spontan seien

    • 16. Februar 2011 um 10:30 Uhr
    • FreeSpeech
  54. 56.

    @FS,

    gutmenschliche und islamfreundliche Kreise

    ist auch nur ein abgedroschenes Feindbild.

    • 16. Februar 2011 um 10:37 Uhr
    • Andreas Wetter
  55. 57.

    @Andreas Wetter

    Ach so, die gutmenschlichen und islamfreundlichen Kreise gibt es gar nicht! Gut, dass sie mir das sagen. Ich werde sofort mein Weltbild anpassen.

    • 16. Februar 2011 um 10:47 Uhr
    • FreeSpeech
  56. 58.

    PS

    Was ist ein Feindbild?

    • 16. Februar 2011 um 10:48 Uhr
    • FreeSpeech
  57. 59.

    marriex

    In Marokko darf man mit Sicherheit nicht gegen das Königshaus demonstrieren. Sobald die ersten Rufe kommen sollten „Nieder mit dem Königshaus“, wird der liberale Anstrich sofort fallen den sich das Königshaus selbst gegeben hat und rücksichtsloser und brutaler vorgehen als es ein Mubarak konnte. Die Angst der marokkaner ist deshalb viel größer als in Ägypten. Sie haben Angst die direkte Konfrontation mit dem Königshaus zu suchen, denn die befürchtungen sind groß dass dann eine brutalität zum Vorschein kommt die sie noch aus Zeiten von Hassan 2 kennen. Die Königsanhänger sind auch nicht wenige und ihre Menschenverachtung gegenüber Königsgegenern würde Archaische Ausmaße annehmen. Die Mehrheit der Marokko hat deshalb Angst vor genau diesem Chaos. Würden aber die Marokkaner ihre Ängste einmal überwinden, wäre es sehr interessant zu sehen auf wessen seite sich die EU, insbesondere Frankreich und die USA schlagen werden. Könnten sie sich überwinden und den Schutz der Demonstranten energisch einfordern ? Denn ich denke in Marokko wäre dies nötiger als in Ägypten..

    • 16. Februar 2011 um 10:55 Uhr
    • Marin
  58. 60.

    @FS,

    Ich werde sofort mein Weltbild anpassen.

    Das ist doch mal was.

    Was ist ein Feindbild?

    das vorurteilsbeladene Konzept eines erklärten Gegners von einer Gruppe von Menschen gleicher Gesinnung oder Ausrichtung

    • 16. Februar 2011 um 11:01 Uhr
    • Andreas Wetter
  59. 61.

    @Andreas Wetter

    Dann haben Sie ein Feindbild, ich nicht.

    • 16. Februar 2011 um 11:18 Uhr
    • FreeSpeech
  60. 62.

    .. denn ich kann meine Meinung belegen.

    • 16. Februar 2011 um 11:19 Uhr
    • FreeSpeech
  61. 63.

    FS,

    denn ich kann meine Meinung belegen

    Ach was, dann mal los!

    • 16. Februar 2011 um 11:38 Uhr
    • Andreas Wetter
  62. 64.

    @Andreas Wetter

    War ein schönes Stöckchen, nicht?

    Aber es gibt ja weder Islamfreunde noch Gutmenschen, da haben Sie völlig recht. Das ist nur ein Vorurteil.

    • 16. Februar 2011 um 11:43 Uhr
    • FreeSpeech
  63. 65.

    @ FS,

    also dann doch nicht.

    • 16. Februar 2011 um 11:46 Uhr
    • Andreas Wetter
  64. 66.

    @ Denizci # 59

    Aus einem besonders kritischen NAchrichtenmagazin:

    Plusieurs personnes, dont des leaders politiques,
    militent clairement pour une monarchie
    parlementaire, concrétisée par un transfert de
    pouvoirs à un gouvernement issu des urnes. Le
    roi n’aurait plus de pouvoir exécutif, mais il deviendrait
    alors une sorte de garant de l’unité et
    de la sécurité du pays, un arbitre au-dessus de
    la mêlée qui n’intervient pas dans la gestion
    quotidienne des affaires. En gros, un roi qui
    règne mais qui ne gouverne pas.
    Reste la question : est-on prêt (s) ? Pas
    sûr… Dans ses différents discours (et dans les
    faits), le roi plaide pour “une monarchie agissante
    et citoyenne”. Au niveau populaire, rien
    ne montre, non plus, que l’opinion publique
    soit favorable au changement. “C’est clairement
    une revendication élitiste. Mais elle est
    nécessaire pour passer à une réelle démocratie
    et préserver l’image positive du roi auprès de
    l’opinion publique”, conclut notre militant.

    http://www.telquel-online.com/459/images/Maroc%20tremble.pdf

    • 16. Februar 2011 um 11:49 Uhr
    • marriex
  65. 67.

    @Andreas Wetter

    ex negativo scheint Ihnen unbekannt zu sein.

    • 16. Februar 2011 um 12:01 Uhr
    • FreeSpeech
  66. 68.

    @ FS,

    Sie strengen sich ja ganz schön an, nichts zu sagen.

    • 16. Februar 2011 um 12:07 Uhr
    • Andreas Wetter
  67. 69.

    @Andreas Wetter

    Sie verstehen mühelos nichts :-)

    • 16. Februar 2011 um 12:09 Uhr
    • FreeSpeech
  68. 70.

    @ FS, so wird’s wohl sein.

    • 16. Februar 2011 um 12:27 Uhr
    • Andreas Wetter
  69. 71.

    In harten Zahlen gerechnet:Was hat es der Türkeı gebracht sıch den Iran seıt nunmehr fast 30 Jahren lınks lıegen zu lassen.Alle westlıchen Staaten haben ın der gleıchen Zeıt mıt den grössten Massenmördern Buısıness gemacht.Warum sollte dıe Türkeı es nıcht genauso machen?

    • 16. Februar 2011 um 17:51 Uhr
    • Bülent Zünbüldere
  70. 72.

    aber die Wortwahl ist Bulut. Der Arme, jetzt muss immer mit neuen Nicks hier rein, um weiter mitmischen zu können.

    Bulut ist gesperrt, der Bulut? Okay, will mal nicht zu laut sein, immerhin gab es auch schon die Gelbe für mich.

    Wickileaks war zum Thema „Türken und Iran“ auch sehr interessant.

    • 16. Februar 2011 um 18:44 Uhr
    • Bergpalme
  71. 73.

    @ Marriex

    „Lob von einem Obamisten verheißt nichts Gutes.“

    Sagen Sie mal, gehören Sie zu der Fraktion, die Obama für einen muslimischen Agenten haellt?

    Desweiteren gabs gestern die ersten Fernsehbilder aus dem Iran im türkischen Fernsehen. So friedlich, wie die Aegyptischen oder jemenitischen, oder bahreinischen, oder irakischen, oder jordanischen, oder algerischen, oder marokkanischen, oder saudischen, etc. Demonstranten sahen diese aber nicht aus.
    Komisch.

    Die Türkei treibe ja ein eigenes Spiel heisst es.

    Aha.

    Also für welche Art von Computersystemen war nochmal dieser komische Virus Stutnix (oder so aehnlich) kodifiziert, doch nicht etwa für SIEMENS Sysyteme?
    Deutsche Firmen liefern mitunter die Technik für A-Kraftwerke, treiben Handel bis vor wenigen Monaten in Milliardenhöhe (zum Vergleich, die Türkei exportierte in den letzten Jahren nur max. 2 Milliarden $ nach Iran und importierte ein vielfaches), aber dann sind die Türken schuld, wenn sie noch mehr Textilien, Medikamente, etc. nach Iran exportieren wollen?

    Wie kann man nur so heuchlerisch sein, erklaeren Sie mir das mal?

    Warum war nochmal Deutschland und Frankreich gegen den Irak-Angriff 2003? Doch nicht etwa wegen den Handelsinteressen in Milliardenhöhe, die seit dem Sturz Saddams zT. wieder wegfielen, oder doch? Da ist es rechtens, aber hier nicht.

    Schon verstanden :-)
    Wie gesagt, die Zeiten aendern sich, aber die Menschen nie.

    • 17. Februar 2011 um 07:00 Uhr
    • Mete
  72. 74.

    @ Mete

    “Lob von einem Obamisten verheißt nichts Gutes.”

    Sagen Sie mal, gehören Sie zu der Fraktion, die Obama für einen muslimischen Agenten haellt?

    Nø, für Carter2.0.

    • 17. Februar 2011 um 09:01 Uhr
    • marriex
  73. 75.

    @Mete

    „Based on the bilateral agreements between Iran and Turkey, it was decided that the volume of trade exchanges between the two countries would increase from $10bln to $30bln and the volume of work to be done by both states‘ customs offices will grow three times more than the present,“ Head of Iran’s Customs Office Abbas Me’marnejad said on Wednesday

    Die Türkei ist ein absoluter Quertreiber und füllt die Lücken, die die westliche Sanktionspolitik hinterlässt.

    Diese Politik kann die Türkei ja auch gerne weiter betreiben, aber bitte ausserhalb der EU und des westlichen Bündnisses.

    Mir unbegreiflich wie naiv man in Politik und Medien immer noch auf die Türkei blickt.

    • 17. Februar 2011 um 11:16 Uhr
    • Suchowlansky
  74. 76.

    Türkeis Export nach Iran 2009 in tausend Dollar:

    ‚TOTAL All products 2,024,758
    ’84 Machinery, boilers, etc 351,081
    ’72 Iron and steel 227,753
    ’44 Wood and articles of wood, wood charcoal 145,230
    ’39 Plastics and articles thereof 121,516
    ’85 Electrical, electronic equipment 115,016
    ’87 Vehicles other than railway, tramway 94,901
    ’54 Manmade filaments 78,570
    ’94 Furniture, lighting, signs, prefabricated buildings 77,225
    ’73 Articles of iron or steel 76,813
    ’24 Tobacco and manufactured tobacco substitutes 73,531
    ’70 Glass and glassware 53,603
    ’08 Edible fruit, nuts, peel of citrus fruit, melons 45,163
    ’55 Manmade staple fibres 37,956
    ’48 Paper & paperboard, articles of pulp, paper and board 35,490
    ’99 Commodities not elsewhere specified 34,543
    ’58 Special woven or tufted fabric, lace, tapestry etc 29,751
    ’32 Tanning, dyeing extracts, tannins, derivs,pigments etc 28,349
    ’83 Miscellaneous articles of base metal 25,888
    ’76 Aluminium and articles thereof 25,403
    ’33 Essential oils, perfumes, cosmetics, toileteries 24,945
    ’52 Cotton 22,000
    ’21 Miscellaneous edible preparations 20,457
    ’63 Other made textile articles, sets, worn clothing etc 20,412
    ’40 Rubber and articles thereof 20,239
    ’62 Articles of apparel, accessories, not knit or crochet 16,854
    ’57 Carpets and other textile floor coverings 16,420
    ’38 Miscellaneous chemical products 15,372
    ’35 Albuminoids, modified starches, glues, enzymes 13,783
    ’18 Cocoa and cocoa preparations 13,338
    ’31 Fertilizers 12,845
    ’90 Optical, photo, technical, medical, etc apparatus 12,017
    ’34 Soaps, lubricants, waxes, candles, modelling pastes 10,511
    ’69 Ceramic products 9,935

    • 17. Februar 2011 um 11:52 Uhr
    • Mete
  75. 77.

    Deutschlands Export in den Iran 2009 in tausend Dollar

    ‚TOTAL All products 5,207,983
    ’84 Machinery, nuclear reactors, boilers, etc 1,848,660
    ’85 Electrical, electronic equipment 490,036
    ’99 Commodities not elsewhere specified 357,822
    ’90 Optical, photo, technical, medical, etc apparatus 329,465
    ’73 Articles of iron or steel 320,598
    ’10 Cereals 242,691
    ’87 Vehicles other than railway, tramway 234,484
    ’30 Pharmaceutical products 227,572
    ’72 Iron and steel 175,914
    ’39 Plastics and articles thereof 143,122
    ’38 Miscellaneous chemical products 94,955
    ’48 Paper & paperboard, articles of pulp, paper and board 79,898
    ’33 Essential oils, perfumes, cosmetics, toileteries 56,563
    ’32 Tanning, dyeing extracts, tannins, derivs,pigments etc 54,815
    ’29 Organic chemicals 52,574

    • 17. Februar 2011 um 11:53 Uhr
    • Mete
  76. 78.

    Und Deutschlands Export in den Iran 2010!!! in den ersten 3 Quartalen (die 3 Zahlen stehen für jeweils ein Quartal) in tausend Dollar:

    ‚TOTAL All products 1268246 1191831 1357511
    ’84 Machinery, nuclear reactors, boilers, etc 486735 419554 611394
    ’85 Electrical, electronic equipment 112509 114490 130173
    ’90 Optical, photo, technical, medical, etc apparatus 83027 103569 81539
    ’30 Pharmaceutical products 75879 54135 57089
    ’86 Railway, tramway locomotives, rolling stock, equipment 1942 15745 53278
    ’87 Vehicles other than railway, tramway 47792 55125 50742
    ’39 Plastics and articles thereof 48139 42837 44809
    ’55 Manmade staple fibres 35204 36315 28135

    • 17. Februar 2011 um 11:56 Uhr
    • Mete
  77. 79.

    So hat jemand unverschaemtes noch Fragen???

    Die Zahlen sind von der Comtrade.
    Wie hiess es nochmal so schön:

    „Matthaeus 7:4 Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge?“

    Die reinste Heuchelei hier.

    • 17. Februar 2011 um 11:59 Uhr
    • Mete
  78. 80.

    @ Mete

    Die Bibel ist grob verfälscht worden, man sollte sie grade als Muslim am besten vielleicht erst gar nicht zitieren, da man nicht immer wissen kann was falsch ist und was original. Im Gegensatz dazu beinhaltet der Koran sicher insgesamt mehr Weisheit…aber wem sage ich das 😉

    • 17. Februar 2011 um 12:09 Uhr
    • Tarek85
  79. 81.

    @ Tarek

    … und der Koran ist passagenweise von manichäischen und judenchristlichen Schriften abgeschrieben.

    • 17. Februar 2011 um 12:18 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  80. 82.

    Welche Passagen sollen das denn sein?

    • 17. Februar 2011 um 12:23 Uhr
    • Tarek85
  81. 83.

    Fakt ist, anders als z.B. in Frankreich, China, Brasilien und der Türkei gab es in Deutschland nie den politischen Willen, Exporte in Problemregionen auszubauen.

    Solche Feinheiten rafft Mete doch gar nicht.

    Ausserdem muß man wohl nicht extra darauf hinweisen, daß sich auch in Deutschland Teile der Wirtschaft nicht an Moral sondern am Geschäft orientieren und sich mit diesem Terrorregime arrangieren.
    Das gleiche gilt für manche Politiker, quer durch die Parteienlandschaft – man denke nur an die Truppe von Gauweiler bis Roth mit ihrem unwürdigen Auftritt vor einigen Monaten.

    • 17. Februar 2011 um 12:37 Uhr
    • tati
  82. 84.

    @ Tarek

    Man muss in der Sprache sprechen, die in dem jeweiligen Land verstanden wird. :-)

    @HJS
    Seit wann streiten Muslime den roten Faden durch alle Religionen hinweg den ab? Ich schrieb bereits, ja wir sind die Nachfahren der „ursprünglichen“ Christen, die von dem Mainstream fast ausgerottet wurden, weil sie sich nicht römisch-aegyptisch kanonisieren lassen wollten, und?

    Haben Sie nie die Überlieferungen in Bezug auf Salman al Farisi gelesen? Sie schwelgen hier herum, als haette man was neues gefunden!

    @ Suchowlanski

    Es ist schon beschaemend wie hier versucht wird Tatsachen mit Sophisterei zu kaschieren. Sie sind nicht der erste, der es versucht und nicht der letzte. Die Methode ist alt und genauso durchschaubar, aber langsam sehr langweilig.

    Die meisten Diskussionen hier drehen sich um die Rechthaberei. Was soll das?

    Hier wird der Türkei zum Vorwurf gemacht, handel mit seinem Nachbarn zu treiben, dabei handelt man aus Deutschland heraus, trotz Sanktionen munter weiter und sehen Sie mal in welcher Höhe mit welchen Artikeln!!!

    Die letzte Statistik gibt die ersten 3 Quartale für 2010 wieder, das Ganze aufs Jahr hochgerechnet ergibt wieder die Summe von

    5.088.000.000 $

    also kein wesentlicher Unterschied zum Vorjahr. Von welchen Sanktionen reden wir hier denn bitteschön?
    Als die Belgier, Franzosen und Israelis in Ruanda und Kongo munter Handel trieben, waehrend dessen dort Genozide stattfanden, welcher Deutsche Hahn kraehte denn bitteschön danach?

    Deswegen hat die westliche Welt keine Glaubwürdigkeit in aller Welt Augen und deswegen kann man auch den Chinesen keinen Vorwurf machen.
    Entweder wir alle aendern uns, oder diese Aufschreie werden weiterhin nur dann gemacht, wenn man damit medienwirksamen Druck auf einen Staat erreichen will.

    • 17. Februar 2011 um 12:41 Uhr
    • Mete
    • 17. Februar 2011 um 12:42 Uhr
    • tati
    • 17. Februar 2011 um 12:43 Uhr
    • tati
  83. 87.

    „Ausserdem muß man wohl nicht extra darauf hinweisen, daß sich auch in Deutschland Teile der Wirtschaft nicht an Moral sondern am Geschäft orientieren und sich mit diesem Terrorregime arrangieren.
    Das gleiche gilt für manche Politiker, quer durch die Parteienlandschaft – man denke nur an die Truppe von Gauweiler bis Roth mit ihrem unwürdigen Auftritt vor einigen Monaten.“

    Tja Tatischen, daraus folgt wieder:

    “Matthaeus 7:4 Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge?”

    Das war übrigens an den Chefe gerichtet und nicht an Sie, also mal husch aus dem Schussfeld.

    • 17. Februar 2011 um 12:52 Uhr
    • Mete
    • 17. Februar 2011 um 12:56 Uhr
    • Andreas Wetter
  84. 89.

    @mete

    Das war übrigens an den Chefe gerichtet und nicht an Sie, also mal husch aus dem Schussfeld.

    Wir sind hier erstens nicht auf einem türkischen Truppenübungsplatz – und passen Sie zweitens mal besser auf, daß Ihre vermeintlichen verbalen Geländegewinne nicht wie die Ardennenoffensive endet.

    • 17. Februar 2011 um 13:10 Uhr
    • tati
  85. 90.

    @ Suchowlanski

    „>Die meisten Diskussionen hier drehen sich um die Rechthaberei. Was soll das?

    LOL, damit kommen immer nur Leute die sich zu oft irren und nie dazulernen wollen.“

    :-)
    Wenn Sie Ihr betragen selbst verstehen würden, würden Sie nicht so einen Mist schreiben.
    Und wie Sie die Wirtschaft und den Deutschen Exportüberschuss bewerten, zeigt, dass Sie wirklich keine Ahnung von Wirtschaftsprozessen haben.

    Ja ja klar, Sie haben ja so recht…

    @ Tatschen

    Es gibt keine Gelaendegewinne in einem Diskurs, wo es letztlich nur Verlierer gibt. Denn die Zeit die wir mit solchen unsinnigen Kommentaren verlieren, ist unwiderbringlich verloren.
    Nur mal zur Erinnerung.

    Suchen Sie einen Feind, der steckt in jedem Menschen da selbst.

    • 17. Februar 2011 um 13:32 Uhr
    • Mete
  86. 91.

    @Mete

    Sie rechtfertigen Schlechtes mit Schlechtem.

    • 17. Februar 2011 um 13:38 Uhr
    • FreeSpeech
  87. 92.

    @ Tarek: Dass die Bibel verfälscht worden sei, ist eine etwas merkwürdige Idee. Die christliche Bibel ist ein Buch, dass aufgrund langer Redaktionsarbeit und Streit um die kanonischen Schriften entstanden ist. Und wenn Sie mich fragen, ist diese Entstehungsgeschichte das kulturelle kapital des Christentums: Unsere Frohe Botschaft liegt von Anfang an in 4 Versionen vor, die als akzeptabel gelten. Vier Blicke auf die gleiche Wahrheit – darin liegt ein Kern zum kritischen Denken.
    Der Koran ist so anders nicht: So viele unterschiedliche Textsorten, die man in ein Buch gepackt hat! So viele Einflüsse und Bezugnahmen auf Judentum, Christentum, Altarabisches.
    Wenn man dieses Buch verstehen will, muss man das alles auseinanderfummeln. Und man muss etwas von den Vorgängerreligionen verstehen, auf die Mohammed Bezug nimmt.

    • 17. Februar 2011 um 15:23 Uhr
    • Jörg Lau
    • 17. Februar 2011 um 15:32 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
    • 17. Februar 2011 um 15:45 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  88. 95.

    Das die Bibel verfälscht worden sei, ist eine etwas merkwürdige Idee.

    Zumal dann, wenn der Koran und der Hadith als Maßstab dafür dienen soll. Das würde nämlich genau genommen bedeuten, dass große Teile der letztgültigen, höchsten Offenbarungen, die nach islamischer Auffassung Mohammed und niemand anders mitgeteilt wurden, genau so bereits vorher anderen offenbart worden sind und eigentlich bekannt waren.

    Wie damit die gemäß islamischer Auffassung stark herausgehobene Stellung Mohammeds unter den Propheten näher begründet werden soll, ist nicht klar.

    • 17. Februar 2011 um 16:00 Uhr
    • N. Neumann
  89. 96.

    @ JL # 92

    Gott ist halt ein von Guttenberg.

    • 17. Februar 2011 um 16:01 Uhr
    • marriex
  90. 97.

    marriex 96:

    :-)

    • 17. Februar 2011 um 16:04 Uhr
    • M. Mustermann
  91. 98.

    @ MR

    Mindestens aber sprach ER in Redundanzen.

    • 17. Februar 2011 um 16:04 Uhr
    • N. Neumann
  92. 99.

    zu Guttenberg, sorry.

    • 17. Februar 2011 um 16:07 Uhr
    • marriex
  93. 100.

    OT

    Bahrain police fire tear gas & rubber bullets into camp of sleeping protesters — including women, children http://wapo.st/evvzw3
    ————

    Man mag von al-Wefaq halten was man will, aber das geht nicht.

    • 17. Februar 2011 um 16:20 Uhr
    • M. Mustermann
    • 17. Februar 2011 um 17:04 Uhr
    • marriex
    • 17. Februar 2011 um 17:54 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  94. 103.

    Das ist ein Geisterfahrer.

    • 17. Februar 2011 um 18:10 Uhr
    • marriex
  95. 104.

    @ MR

    Was halten Sie von den Theorien Ohligs und seiner Leute?
    Ohligs These, der Islam sei in Märw/Baktrien entstanden, ist ja ziemlich abenteuerlich.

    • 17. Februar 2011 um 18:15 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  96. 105.

    @ HJS

    Was halten Sie von den Theorien Ohligs und seiner Leute?

    Das ist Humbug, vorgebracht von jeman, der selbst eingesteht, dass er kein Arabisch kann. Wesentliche Glaubenssätze des Islams, Paraphrasen des Koran finden sie beim Kirchenvater Johannes von Damaskus, dessen Vater in der Verwaltung der Umayyaden gedient haben.

    Die beweisführung mit Münzen hat Stefan Heidemann zerlegt:

    http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~EFAACF65C576341FC825F4F9A3477E534~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    • 17. Februar 2011 um 18:23 Uhr
    • marriex
  97. 106.

    @ HJS: Ich habe 2003 einen Tag in Saarbrücken mit Puin und „Luxenberg“ verbracht, Protegés von Ohlig. Die wollten beweisen, dass der Islam eigentlich ein Riesenschwindel ist, ein Hoax. Und im Kern eine christliche Reformbewegung.

    • 17. Februar 2011 um 18:35 Uhr
    • Jörg Lau
  98. 107.

    Auf BBC Arabic gibt gerade der saudische Prinz Talal b. Abd al-Aziz zu, dass die Proteste in div. arab. Ländern Reaktionen auf schwierige Lebensumstände sind und nicht das Ergebnis von verschwörungen, wie der höchste saudische Mufti kürzlich noch behauptet hat.

    • 17. Februar 2011 um 18:40 Uhr
    • marriex
  99. 108.

    @ marriex

    Der Prinz ist Teil der Verschwörung! QED!

    • 17. Februar 2011 um 18:47 Uhr
    • FreeSpeech
  100. 109.

    @ Marriex – Vermutlich ist der folgende Guardian-Artikel mit der BBC-Sendung identisch:
    „Don’t fear the Middle East’s new wave – Arab governments must embrace a generation of men and women who are making their own history“
    El Hassan bin Talal
    The Guardian, Wednesday 16 February 2011
    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/feb/16/dont-fear-middle-east-new-wave

  101. 110.

    Die wollten beweisen, dass der Islam eigentlich ein Riesenschwindel ist, ein Hoax.

    Da gab’s doch den Philosophen in Persien, der das von allen dreien sagte.

    • 17. Februar 2011 um 18:50 Uhr
    • FreeSpeech
  102. 111.

    Tunesischer Minister findet EU-Finanzhilfen «lächerlich»
    http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/tunesischer_minister_findet_eu-finanzhilfen_laecherlich_1.9576343.html

    Die Revolution hat für Europa gar nichts verändert. Damit ist für mich die Sache erledigt.

    • 17. Februar 2011 um 19:54 Uhr
    • FreeSpeech
  103. 112.

    @Mete

    „Man muss in der Sprache sprechen, die in dem jeweiligen Land verstanden wird. “

    Bin der letzte der da widerspricht, aber gibt es hier auch nur einen Christen im Forum? Religion allgemein wird hier grundsätzlich nur ironisiert, kleingeredet und verhöhnt.

    @JLau

    „Der Koran ist so anders nicht: So viele unterschiedliche Textsorten, die man in ein Buch gepackt hat! So viele Einflüsse und Bezugnahmen auf Judentum, Christentum, Altarabisches.“

    Der Koran ist sehr anders, denn er ist einzig und aus einem Guss und liegt eben nicht in vier Versionen vor und ist widerspruchsfrei. Selbstverständlich wird das korrekte in den Vorgängern bestätigt, das verfälschte und korrupte dagegen abgewiesen (z.B. „Dreifaltigkeit“).

    „Wenn man dieses Buch verstehen will, muss man das alles auseinanderfummeln. Und man muss etwas von den Vorgängerreligionen verstehen, auf die Mohammed Bezug nimmt.“

    Sie haben hier einen falschen Begriff von „verstehen“. Der Islam ist abrahamitische Religion, die die anderen beiden ablöst, weil der Islam die reinste und ursprünglichste Form des Monotheismus ist. Der Islam ist nicht neu, er beginnt mit Adam. Die anderen sollte man natürlich kennen, aber das entscheidende dazu steht bereits im wesentlichen im Koran. Dort wird inhaltlich Bezug genommen auf Judentum und Christentum, das gute und schlechte abwägend, respektvoll aber eben auch zurechtweisend.

    Mit welchem Ziel also soll man den Koran „auseinanderfummeln“? Versteht man Picassos „Guernica“ auch erst wenn man weiß, dass er in Paris gemalt hat, oder wenn man das Bild zerhackt? Das wäre doch die falsche Herangehensweise oder nicht? Ist die Botschaft nicht eher universell und kann nur so den Menschen erreichen wie sie ist und nicht dekonstruiert, „analysiert“, zersägt und zerpflückt? Der Koran als göttliche Offenbarung gibt nur so Sinn wie er ist, nicht wie wir Menschen ihn uns zurechtbasteln und Teile davon lösen! Man hat sich ihm mit Respekt zu nähern, alles andere ist ein Missverständnis.

    • 17. Februar 2011 um 20:04 Uhr
    • Tarek85
  104. 113.

    Firlefanz aus einem Guss ist viel besser als Firlefanz in vier Versionen.

    • 17. Februar 2011 um 21:14 Uhr
    • FreeSpeech
  105. 114.

    Tunesischer Minister findet EU-Finanzhilfen «lächerlich»

    Sicherlich recht undiplomatisch,
    aber vielleicht muss man den Exodus aus den Mittelmeerländern Nordafrikas Richtung EU mit einer solchen Aussage im Zusammenhang sehen.
    Beispielsweise ist in diesem Zusammenhang vermutlich integrativ eine Nachricht zu sehen wie
    a) „Die Europäische Union hat in den vergangenen Jahren Fangmengen freigegeben, die durchschnittlich um 45 Prozent über den Empfehlungen des Internationalen Rates für Meeresforschung lagen. Die gefangenen Fische werden dabei immer kleiner. Von den großen Raubfischen arbeiten sich die Fischer die Nahrungspyramide zu den Planktonfressern hinab.“ (TAZ-Artikel ‚Ostsee und Mittelmeer sind leer‘ v. 28.10.2006)

    mit einer Karte wie
    b)’European Union Exclusive Economic Zones‘, die sich auf Fischereirechtliches bezieht
    http://en.wikipedia.org/wiki/File:European_Union_Exclusive_Economic_Zones.PNG

    Ich gehe schlussfolgernd davon aus, dass irgendwelche Küstenfischer-Kleinunternehmen sich in den nordafrikanischen Ländern in den letzten Jahren stark vermindert haben, falls es sie überhaupt noch gibt.

    Zugegebenermaßen bin ich kein Fischerei-Fachmann und kein Ökonom, könnte mir aber in dem geschilderten Tableau interdependente Zusammenhänge vorstellen.

  106. 115.

    @113 FS

    –> Religion allgemein wird hier grundsätzlich nur ironisiert, kleingeredet und verhöhnt.

    QED

    Was sehen Sie eigentlich wenn sie Kunst betrachten, wenn Sie es überhaupt tun? Eine Leinwand und ein paar Farben? Und dann kann man die Farben chemisch analysieren usw. Mit der Intention des Malers und mit Kunst hat eine Betrrachtung nach Ihrem Weltbild nichts mehr zu tun. Sie sind in der Eindimensionalität gefangen.

    • 17. Februar 2011 um 22:27 Uhr
    • Tarek85
  107. 116.

    Kennt ihr schon die Black Ninjas aus Teheran?

    • 17. Februar 2011 um 22:56 Uhr
    • docaffi
  108. 117.

    Kennt ihr schon die Black Ninjas aus Teheran?

    Das ist wohl die iranische Variante der deutschen streetworker.

    • 17. Februar 2011 um 23:22 Uhr
    • tati
  109. 118.

    @Tati

    Eher der streetfuc…!!

    • 17. Februar 2011 um 23:29 Uhr
    • docaffi
  110. 119.

    ad 115 – @ Tarek85
    Religion allgemein wird hier grundsätzlich nur ironisiert, kleingeredet und verhöhnt.

    Nein, das kann ich in dieser Allgemeinheit keineswegs bestätigen. Ich gebe zu, dass ein ‚Zwischen-den-Zeilen-lesen‘ der diversen Kommentare ein recht schwieriges, vielleicht sogar hochkomplexes Unterfangen ist, das, wenn es denn gelingen soll, eine längerzeitliche Beobachtung, also ein genaueres lesendes Begleiten, bestimmter Beiträge erfordert.

    • 17. Februar 2011 um 23:37 Uhr
    • M. Mustermann
  111. 121.

    @ docaffi

    Vor kurzem hatte ich den Videoclip (Iran PressTV) des Verhaltens iranischer Abgeordneter ‚bewundernd‘ betrachtet (ab 1:13 ff.)
    http://www.guardian.co.uk/world/video/2011/feb/15/iran-opposition-protests-tehran-video
    und war zu der Überzeugung gelangt: A lunatic asylum, to say the least. Dieser Eindruck wird durch die von Ihnen verlinkte ‚Straßenszene‘ intensiviert.
    Wie kann man – übrigens auch die ‚Ninjas‘ und Parlamentarier –
    diesen Abgrund zwischen der ‚ratio‘ eines gesunden Menschverstandes und immerwährend-aufpeitschendem Irrsinn verkraften, ohne zum Alkoholiker, Drogensüchtigen oder Amokläufer zu werden?

  112. 122.

    @Publicola

    Tarek85 hat vielfältige Möglichkeiten, sich im www mit Gleichgesinnten auszutauschen.
    Jörg Lau´s blog ist allerdings kein Reservat um religiöse Ansichten zu schonen.

    • 17. Februar 2011 um 23:41 Uhr
    • tati
    • 17. Februar 2011 um 23:44 Uhr
    • NKB
  113. 124.

    @ Tati
    Jörg Lau´s blog ist allerdings kein Reservat um religiöse Ansichten zu schonen.
    Völlig O.K.

    Es ging mir darum, differenziert fest- bzw. klarzustellen, dass die Kommentatoren auf diesem Blog (auch hinsichtlich des Themas Religion) schon sehr unterschiedlich sind.
    Und das spricht ja eher sehr für JLs Blog.
    Eine Wertung hinsichtlich Religon, Glauben, Gläubigkeit war keinesfalls meinerseits intendiert, sondern ein differenziertes Wahrnehmen wurde angemahnt.

  114. 125.

    @NKB

    Gaddafi liebt sein Volk eben genauso wie seinerzeit Hitler, Stalin, Mao und Pol Pot es liebte.

    • 17. Februar 2011 um 23:53 Uhr
    • tati
  115. 126.

    @Publica

    Zu meinem Unwohlsein spielt die Religion in Jörg Lau´s blog leider eine viel zu grosse Rolle.
    Zu verdanken haben wir das ausschliesslich der muslimischen Zuwanderung.
    Wie waren die 1980er Jahre doch noch gemütlich. Klare Fronten im Kalten Krieg und Religion war Privatsache.

    • 17. Februar 2011 um 23:59 Uhr
    • tati
  116. 127.

    @ tati
    Wie waren die 1980er Jahre doch noch gemütlich. Klare Fronten im Kalten Krieg – Das Leben ist kein Ponyhof!

  117. 128.

    Das Leben ist kein Ponyhof!

    Sagen Sie das mal einem Pony !

    • 18. Februar 2011 um 00:23 Uhr
    • tati
  118. 129.

    @ Publicola

    „Eine Wertung hinsichtlich Religon, Glauben, Gläubigkeit war keinesfalls meinerseits intendiert, sondern ein differenziertes Wahrnehmen wurde angemahnt.“

    Wenn Freespeech und Konsorten gegen Religion hetzen und religiöse Menschen generell als Deppen hinstellen und Gott als Plagiator bezeichnen, dann gibt es keine Reaktion! keinen Widerspruch, auch nicht von Ihnen, Applaus schon eher.

    @tatü

    „Zu meinem Unwohlsein spielt die Religion in Jörg Lau´s blog leider eine viel zu grosse Rolle.“

    Sie meinen das Gefasel von nichtreligiösen Leuten über Religion, das geht mir auch auf die Nerven. Blinde reden über Farben…

    • 18. Februar 2011 um 01:35 Uhr
    • Tarek85
  119. 130.

    ad 129 – @ tarek85
    Es ist ein nicht zu leugnendes oder gar zu beseitigendes Faktum, dass etliche Menschen nicht-religiös oder atheistisch oder anti-religiös sind. So what? Es kann oder wird sein, dass diese Nicht-Religiösität oder dieser Atheismus immer wieder von den Menschen dieser Glaubensrichtung betont wird. So what? Wird einen Atheisten eine Debatte über Religion zum Gläubigsein konvertieren? Umgekehrt gefragt: Wenn jemand ernsthaft gläubig ist, wieso empfindet derjenige dann eine Kritik an Religiösität oder den Drang seiner mitmenschlichen Umwelt an einer ostentativen Darstellung eigener Atheismen als Bedrohung? Dann scheint es doch eher recht schlecht und wackelig mit dem religiösen Glauben eines solchen Gläubigen bestellt zu sein.

    Meine Auffassungen divergieren sicherlich in vielerlei Hinsicht von der (vermuteten mehrheitlichen) Meinung Anderer hier. So what? Warum sollte mich das stören – und es stört mich in der Tat nicht -, wenn mir bewusst ist, dass ich die besseren Argumente habe. Und von letzterer Überzeugung bei mir dürfen Sie getrost ausgehen!

    Die Meinungsfreiheit mag zwar für einige oder viele Menschen schmerzhaft sein, verhindert aber z.B. Religionskämpfe. Letzteres eine wichtige Errungenschaft.

  120. 131.

    Korrektur …Und von letzterer Überzeugung bei mir dürfen Sie getrost ausgehen! Sollte ich die schwächeren Argument haben, sind die besseren Argumente halt ein Lernzuwachs für mich, sollten aber wohl keinesfalls der Grund für eine resultierende Feindseligkeit meinerseits sein …

  121. 132.

    @ Marriex # 105

    Danke! (Ich kam erst jetzt zum Lesen des FAZ-Artikels.)

    • 18. Februar 2011 um 09:30 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  122. 133.

    @ tati

    „Wie waren die 1980er Jahre doch noch gemütlich. Klare Fronten im Kalten Krieg und Religion war Privatsache.“

    Die Bedrohung durch atomaren Overkill resp. sowjetische Panzerarmeen war ja so was von gemütlich!

    • 18. Februar 2011 um 09:34 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  123. 134.

    @ Tarek # 129

    Wenn Sie die Meinung der islamischen Orthodoxie als einzig wahre darstellen, müssen Sie mit massivem Widerspruch rechnen.

    • 18. Februar 2011 um 09:42 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  124. 135.

    Bahrain protesters bury their dead
    Military locks down capital Manama a day after deadly police assault on anti-government demonstrators.

    http://english.aljazeera.net//news/middleeast/2011/02/20112184122210251.html

    • 18. Februar 2011 um 09:56 Uhr
    • M. Mustermann
  125. 136.

    @Tarek85

    –> Religion allgemein wird hier grundsätzlich nur ironisiert, kleingeredet und verhöhnt.

    QED

    Was sehen Sie eigentlich wenn sie Kunst betrachten, wenn Sie es überhaupt tun? Eine Leinwand und ein paar Farben? Und dann kann man die Farben chemisch analysieren usw. Mit der Intention des Malers und mit Kunst hat eine Betrrachtung nach Ihrem Weltbild nichts mehr zu tun. Sie sind in der Eindimensionalität gefangen.

    Ihre Aussage zeichnet sich einerseits darurch aus, dass Sie Aberglauben und Kunstempfinden auf die gleiche Ebene stellen, und andererseits dadurch, dass Sie die Ferndiagnose stellen, dass ich 1) kein Kunstempfinden habe 2) eindimensional sei.

    Aberglaube und Ferndiagnosen kann man durchaus auf die gleiche Ebene stellen. Beides hat keinen Bezug zur Realität.

    Auch wenn Sie das nicht glauben, ich kann Ihnen versichern, dass ich dreidimensional bin. Das stelle ich zumindest beim Kleiderkauf regelmässig fest.

    • 18. Februar 2011 um 10:12 Uhr
    • FreeSpeech
  126. 137.

    @ FS

    Warum liest man bei Pipi keine Ihrer religionskritischen Kommentare?

    • 18. Februar 2011 um 10:24 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  127. 138.

    # 123

    Human Rights Solidarity, a campaign group, said that snipers on rooftops in Al-Baida – a city of 210,000 inhabitants – had killed 13 protesters and wounded dozens of others.

    The policemen, who are using sniper rifles, try to prevent the Wadi Ara road from being blocked. Misleh Abu Jarad is killed by police fire and dozens of youngsters are injured.

    • 18. Februar 2011 um 10:34 Uhr
    • Andreas Wetter
  128. 139.

    @Hans Joachim Sauer 137

    Wovon reden Sie?

    • 18. Februar 2011 um 10:43 Uhr
    • FreeSpeech
  129. 140.

    @ FS

    Gehört es auch zu unserer Kultur, sich dumm zu stellen?

    • 18. Februar 2011 um 11:13 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  130. 141.

    @Hans Joachim Sauer

    Können Sie wenigstens das Thema benennen? Ich kann nun mal keine Gedanken lesen.

    • 18. Februar 2011 um 11:15 Uhr
    • FreeSpeech
  131. 142.

    Ich hatte Ihr intellektuelles Niveau höher eingeschätzt.

    • 18. Februar 2011 um 11:29 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  132. 143.

    Dass ich Gedanken lesen kann? Danke, so weit geht’s denn doch nicht. Und wenn Sie’s nicht benennen können, dann kann ich auch nicht antworten.

    • 18. Februar 2011 um 11:31 Uhr
    • FreeSpeech
  133. 144.

    Ich hatte mich klar ausgedrückt.

    • 18. Februar 2011 um 11:34 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  134. 145.

    @ FS: „Sie und Ihre Kultur“. Sie sind also doch Multikulturalist?

    • 18. Februar 2011 um 11:36 Uhr
    • Jörg Lau
  135. 146.

    @HJS

    Wenn das klar ist:

    Warum liest man bei Pipi keine Ihrer religionskritischen Kommentare?

    Wo? Thema? Raten mag ich nicht.

    • 18. Februar 2011 um 11:38 Uhr
    • FreeSpeech
  136. 147.

    @Jörg Lau

    Offensichtlich ja :-)

    Zu diesem Wortsinn hat sich Broder ja geäussert. (Was Kultur ist, und was Zivilisation)

    • 18. Februar 2011 um 11:48 Uhr
    • FreeSpeech
  137. 148.

    @ FS

    Auch noch feige!

    • 18. Februar 2011 um 11:52 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  138. 149.

    @HJS

    Nennen Sie das Thema, und ich gebe Antwort.

    • 18. Februar 2011 um 11:59 Uhr
    • FreeSpeech
  139. 150.

    @ Tarek85

    Laekum dinuekum weliyaeddiyn.
    😉

    • 18. Februar 2011 um 14:02 Uhr
    • Mete
  140. 151.

    @ Mete

    Wenn schon dînî.

    • 18. Februar 2011 um 14:09 Uhr
    • marriex
  141. 152.

    لَكُمْ دِينُكُمْ وَلِيَ دِينِ

    für Analphabeten nochmal…

    • 18. Februar 2011 um 16:08 Uhr
    • Mete
  142. 153.

    @ Mete

    دِينِ

    Also entweder Nunation, Artikel oder Possesivsuffix 1. pers. sing. Sinn gibte es nur mit Letzterem.

    • 18. Februar 2011 um 16:28 Uhr
    • marriex
  143. 154.

    @ MR

    :-)
    Diese Passage ist aus dem Quran und bekanntlich war damals die arabische Grammatik noch nicht so eingerichtet, wie heute.
    Das geschah erst 2-3 Generationen spaeter.

    • 18. Februar 2011 um 16:59 Uhr
    • Mete
  144. 155.

    Es ist übrigens 2.person plural „Euer“

    • 18. Februar 2011 um 17:02 Uhr
    • Mete
  145. 156.

    @ Mete

    Hinter das zweite dīn muss auch was, yā ʿumūd kāmil!

    • 18. Februar 2011 um 17:24 Uhr
    • marriex
  146. 157.

    Lieber Herr Lau,

    fragen Sie mal beim nächsten Mal Herrn Westerlle, was er sich hierbei gedacht hat.

    • 20. Februar 2011 um 12:35 Uhr
    • docaffi
  147. 158.

    @docaffi

    Die Kommentare dort sind ganz hübsch geifernd.

    • 20. Februar 2011 um 12:50 Uhr
    • FreeSpeech
  148. 159.

    @FS
    Idioten!
    Man kommt sich vor, als würde man iranisches Fernsehn anschauen.

    • 20. Februar 2011 um 13:10 Uhr
    • docaffi
  149. 160.

    „Ausländische Söldner attackieren Demonstranten in Libyen“
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/die-arabische-revolution/Auslaendische-Soeldner-attackieren-Demonstranten-in-Libyen/story/19322180?dossier_id=852

    Im Grunde ein Zeichen der Schwäche, wenn er nicht mehr genug Elitesoldaten hinter sich scharen kann.

    Jetzt kommt’s drauf an, wer den längeren Atem hat.

    @docaffi
    Danke.

    • 20. Februar 2011 um 13:24 Uhr
    • FreeSpeech
  150. 161.

    @FS
    Sie brauchen nicht, soweit zu schauen, gucken Sie mal wie die Leute hier sich über das Treffen von Guido und Ahmedi freuen:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-02/iran-reporter-rueckkehr

    • 20. Februar 2011 um 14:05 Uhr
    • docaffi
  151. 162.

    Lieber Herr Lau,

    fragen Sie mal beim nächsten Mal Herrn Westerlle, was er sich hierbei gedacht hat.

    @ Docaffi

    Ein paar Fotos und ein paar diplomatische Worte waren in diesem Fall der für sublimierte Geiseln zu entrichtende Tarif.

    Das macht sich für die Außendarstellung des Regimes deutlich besser, als die flagrante Ermordung einer niederländischen Regimegegnerin:

    Iranisch-niederländische Oppositionelle hingerichtet

    Sahra Bahrami, 46-jährige Mutter von zwei Kindern, wurde der Schmuggel von Opium und Kokain vorgeworfen. Im Dezember 2009 hatte sie aber auch an Protesten gegen das Regime von Präsident Ahmadinedschad teilgenommen.

    http://www.fr-online.de/politik/iranisch-niederlaendische-oppositionelle-hingerichtet/-/1472596/7137578/-/view/asFirstTeaser/-/index.html

    • 20. Februar 2011 um 14:39 Uhr
    • N. Neumann
  152. 163.

    @docaffi

    Zu dem verlinkten Bild sage ich lieber nichts, sonst nötige ich Herrn Lau wieder zu Löschaktionen.

    Nur soviel:

    Das ist der Surrealismus der Diplomatie

    • 20. Februar 2011 um 14:41 Uhr
    • tati
  153. 164.

    @Tati

    Die Mullahs schlachten den Westerwelle-Besuch zu Ihrer Propaganda aus:

    http://irna.ir/ENNewsShow.aspx?NID=30257540

    Schande über Guido!

    • 20. Februar 2011 um 14:51 Uhr
    • docaffi
  154. 165.

    @docaffi

    Die Mullahs schlachten den Westerwelle-Besuch zu Ihrer Propaganda aus

    Nichts anderes war zu erwarten, und darüber war und ist sich Westerwelle sicher im Klaren – er hat es bewusst in Kauf genommen, um die beiden Reporter nicht im Gefängnis verrotten zu lassen.

    • 20. Februar 2011 um 15:01 Uhr
    • tati
  155. 166.

    Der iranische Außenminister Salehi wies kategorisch zurück, dass die spontane Kurzreise des Bundesaußenministers und das Treffen gegen Mitternacht Ortszeit [sic!] nur wegen der beiden freigelassenen deutschen Reporter erfolgt sei. „Das Ziel der Reise war es, wichtige bilaterale und internationale Themen anzusprechen.“ Es habe „Übereinstimmungen, aber auch Meinungsverschiedenheiten“ gegeben. Nach Angaben des Büros von Präsident Ahmadinedschad ging es bei dem Treffen um „regionale Fragen, die Lage in Afghanistan sowie um die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus und Drogenschmuggel“.

    Das sind genau die wohlfeilen Stichworte für dogmatische Theoretiker eines altbackenen außenpolitischen Realismus (Christoph Bertram) und Lobbyisten des iranischen Regimes (Udo Steinbach) in der Bundesrepublik Deutschland.

    • 20. Februar 2011 um 15:02 Uhr
    • N. Neumann
    • 20. Februar 2011 um 15:17 Uhr
    • tati
  156. 168.

    er hat es bewusst in Kauf genommen, um die beiden Reporter nicht im Gefängnis verrotten zu lassen.

    @ Tati

    Dann würde ich nicht so einfach vom Surrealismus der Diplomatie quatschen.

    Schande über Guido!

    @ Docaffi

    Hätte die Bundesregierung die beiden Reporter im Kerker besser versauern lassen sollen? Zumal Haftgründe bzw. Haftzeiten in totalitären Staaten auch bei Ausländern sehr dehnbar sind.

    • 20. Februar 2011 um 15:19 Uhr
    • N. Neumann
  157. 169.

    @ NN

    Zumal Haftgründe bzw. Haftzeiten in totalitären Staaten auch bei Ausländern sehr dehnbar sind.

    Zumal der worst in history ihnen freie Hand gegeben hat.

    • 20. Februar 2011 um 15:20 Uhr
    • marriex
  158. 170.

    @ MR

    Auch wenn dein „Lieblings-und-sowieso“ einige sprachsymbolische Varianten aufweist, müsstest du es inzwischen nicht mehr gesondert erwähnen.

    • 20. Februar 2011 um 15:29 Uhr
    • N. Neumann
  159. 171.

    @ NN

    Dir gegenüber schon. Der Jefe ist ja mittlerweile einsichtig.

    • 20. Februar 2011 um 15:41 Uhr
    • marriex
  160. 172.

    @NN

    Und deswegen muss der deutsche Außenminister diesen Diktator die Hand geben??

    • 20. Februar 2011 um 15:58 Uhr
    • docaffi
  161. 173.

    @ MR

    Wahrscheinlich unterliege ich für dich in Sachen Obama einer Sonderform des falschen Bewusstseins und bin ohne davon auch nur ansatzweise zu wissen Mitglied in seinem Fanclub.

    • 20. Februar 2011 um 15:58 Uhr
    • N. Neumann
  162. 174.

    Mein folgender Kommentar wurde gerade von der Zeit-Redaktion wegen Unsachlichkeit gelöscht:

    „Das Treffen vom Herrn Westerwelle als Homosexueller mit AhmADinejad ist vergleichbar mit Treffen eines jüdischen Außenministers mit A.Hitler, wenn man bedenkt wieviele Homosexuelle im Iran schon hingerichtet wurden.“

    Schande!!

    • 20. Februar 2011 um 15:59 Uhr
    • docaffi
  163. 175.

    @ NN

    Wahrscheinlich unterliege ich für dich in Sachen Obama einer Sonderform des falschen Bewusstseins

    Ja.

    • 20. Februar 2011 um 16:03 Uhr
    • marriex
  164. 176.

    Aber nimm’s nicht so tragisch:

    http://www.youtube.com/watch?v=W6EpcPUoVhc

    • 20. Februar 2011 um 16:09 Uhr
    • marriex
  165. 177.

    “Das Treffen vom Herrn Westerwelle als Homosexueller mit AhmADinejad ist vergleichbar mit Treffen eines jüdischen Außenministers mit A.Hitler, wenn man bedenkt wieviele Homosexuelle im Iran schon hingerichtet wurden.”

    Sie haben völlig recht.

    • 20. Februar 2011 um 16:10 Uhr
    • marriex
  166. 178.

    Docaffi, es ist mit gewisser Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass Rex Guido sein Besuch und die Freilassung in direktem Zusammenhang stehen. Unter diesem Aspekt soll Guido dem Fascho ruhig die Hand schütteln. Jede Wette, der Fascho rubbelt sich heute abend die Epidermis an der rechten Hand wund, weil ein Schwuler ihm die Flosse gab?! Macht die ganze Posse um die Flosse doch durchaus amüsant.

    Islamismus verrecke.

    • 20. Februar 2011 um 16:20 Uhr
    • Bergpalme
  167. 179.

    @NN

    Und deswegen muss der deutsche Außenminister diesen Diktator die Hand geben??

    @ Docaffi

    Es kann als plausibel gelten, dass das die Bedingung für die Freilassung der beiden Reporter war. Denkbar wäre auch, dass Westerwelle überrumpelt worden ist / sich hat überrumpeln lassen und im Vorfeld lediglich ein Treffen mit Salehi vereinbart war.

    Das kann / könnte man kritisch sehen, ich halte es anbetracht des Besuchszwecks jedoch allemal für übertrieben, hier von einer Schande Westerwelles zu sprechen.

    Mal sehen, ob noch etwas durchsickert – und wenn ja, was.

    Immerhin verrät die Propaganda des Regimes, dass es auch die teilweise internationale Isolation, in der es sich befindet, unbehaglich findet und schon ein bisschen dafür tut, um den Schein einer vollen diplomatischen Normalität zu erwecken.

    • 20. Februar 2011 um 16:20 Uhr
    • N. Neumann
  168. 180.

    @NN 168 marriex/docaffi 176/77

    Eben dies meinte ich mit surreal.

    Salvador Dali´s surrealistische Bilder sind ja auch durchaus real, man kann sie betrachten und in die Hand nehmen.

    • 20. Februar 2011 um 16:21 Uhr
    • tati
  169. 181.

    Nicht, dass Dali auch noch schwul war? Crotte, mon dieu, welsch une imagination.

    • 20. Februar 2011 um 16:23 Uhr
    • Bergpalme
  170. 182.

    @docaffi

    Mein folgender Kommentar wurde gerade von der Zeit-Redaktion wegen Unsachlichkeit gelöscht:

    “Das Treffen vom Herrn Westerwelle als Homosexueller mit AhmADinejad ist vergleichbar mit Treffen eines jüdischen Außenministers mit A.Hitler, wenn man bedenkt wieviele Homosexuelle im Iran schon hingerichtet wurden.”

    Schande!!

    Nazi-Vergleiche sind im offiziellen „Zeit“-Forum bekanntlich nur insoweit statthaft, als die vermeintlichen (künftigen) „Täter“ Israelis oder aber europäische Rechtspopulisten sind, die einen Genozid an Muslimen verüben/planen. Wer zwischen den Zeilen Israel mit Nazi-Deutschland gleichsetzt, kann sich dort unter Umständen sogar eine Redaktionsempfehlung verdienen. Da ist es nur folgerichtig, Ihren Vergleich zu löschen.

    • 20. Februar 2011 um 16:27 Uhr
    • NKB
  171. 183.

    Mein folgender Kommentar wurde gerade von der Zeit-Redaktion wegen Unsachlichkeit gelöscht:

    “Das Treffen vom Herrn Westerwelle als Homosexueller mit AhmADinejad ist vergleichbar mit Treffen eines jüdischen Außenministers mit A.Hitler, wenn man bedenkt wieviele Homosexuelle im Iran schon hingerichtet wurden.”

    Schande!!

    @ Docaffi

    Völlig d’accord. Zumal durch diesen nun wirklich surrealen Akt der Diplomatie definitiv keinerlei Geiselrettung zu erwarten ist.

    • 20. Februar 2011 um 16:31 Uhr
    • N. Neumann
  172. 184.

    @docaffi

    Und deswegen muss der deutsche Außenminister diesen Diktator die Hand geben??

    Er ist sehr wahrscheinlich, dass das Westerwelle selbst besonders widerlich war. Aller Wahrscheinlichkeit nach war das aber der Preis für die Freilassung der beiden inhaftierten Journalisten. Angesichts der Lage der beiden würde ich behaupten, dass es kein zu hoher Preis war, zumal Westerwelle sich seither darum bemüht zu betonen, dass er die miserable Menschenrechtslage im Iran bei allen Gesprächen kritisiert hat. Ich kann aber verstehen, wenn Sie das anders sehen.

    • 20. Februar 2011 um 16:33 Uhr
    • NKB
  173. 185.

    aktueller blog zu Iran

    http://tinyurl.com/6foqac7

    • 20. Februar 2011 um 16:37 Uhr
    • tati
  174. 186.

    @NN 168 marriex/docaffi 176/77

    Eben dies meinte ich mit surreal.

    @ Tati

    Ich möchte keine Wortklauberei betreiben, aber der Begriff passt an dieser Stelle nicht. Westerwelles Besuch hatte einen ebenso realen wie gut vertretbaren Zweck, und auf internationalem Parkett kann und sollte man es sich, anders als in der Privatsphäre, eben nicht immer sehr wählerisch sein, mit wem redet und wem nicht. Öffentliche Diplomatie hat so gesehen notwendigerweise auch sehr unästhetische Züge.

    Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an einen ehemaligen Bautzen-Häftling, der freigekauft wurde und einem konservativen Antikommunisten dennoch beinahe mit dem Hintern ins Gesicht gesprungen ist, als dieser sich über die Händel sozialdemokratisch geführter Bundesregierungen mit der DDR ereiferte.

    • 20. Februar 2011 um 16:52 Uhr
    • N. Neumann
  175. 187.

    Korrektur:

    …und auf internationalem Parkett kann und sollte man eben nicht immer, anders als in der Privatsphäre, sehr wählerisch sein, mit wem man redet und wem nicht.

    • 20. Februar 2011 um 16:56 Uhr
    • N. Neumann
  176. 188.

    @NN, NKB, FS & Marriex

    Danke, Ihre Zustimmung macht Mut!

    Ich habe meine Ausführung erneut eingestellt; und sie wurde wieder gelöscht:

    38. @Redaktion ER Treffen 2

    […]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf die wiederholte Einstellung von moderierten Inhalten und bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/er

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-02/iran-reporter-rueckkehr?commentstart=33#comments

    Ich werde sie gleich leicht verändert wieder einstellen und riskieren, dass sie mich wieder Mal sperren.

    • 20. Februar 2011 um 18:45 Uhr
    • docaffi
  177. 189.

    @docaffi

    Sie haben Autobahn geschrieben. Andere haben deswegen schon ihren Job verloren.

    • 20. Februar 2011 um 19:00 Uhr
    • FreeSpeech
  178. 190.

    Hier der dritte Versuch; gerade eingestellt:

    Bitte verzeihen Sie, ich will Sie nicht provozieren. Ich hatte aber einige Argumente für meine zweite Ausführung vorgebracht, die Sie unbeantwortet gelöscht haben. Wenn Sie meinen, dass ein Vergleich der Mullah-Diktatur mit der der Nazis unsachlich sei, dann bitte um Argumente hierzu.

    Wie schon erwähnt im Iran seit der Mullah-Diktatur werden Homosexuelle, religiöse Minderheiten wie die Bahais, und Andersdenkende wie die Opposition diskriminiert , verfolgt und hinrichtet. Diese Taten legen einen vergleich zum Naziregime nahe. Wenn nun der deutsche Außenminister selbst bekennender Homosexueller sich zur Geiselbefreiung erpressen lässt und einem Diktator, der für diese Untaten verantwortlich ist und gar die Existenz von Homosexuellen im Iran leugnet, die Hand gibt, dann hätte genauso ein jüdischer Außenminister zur Nazi-Zeit nach Deutschland reisen können und dem damaligen Führer aus welchen Grund auch immer die Hand geben können.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-02/iran-reporter-rueckkehr?commentstart=41#cid-1144753

    • 20. Februar 2011 um 19:12 Uhr
    • docaffi
  179. 191.

    @ Docaffi

    Diese wiederholten Löschaktionen sind wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass sich ausgerechnet im Kommentarbereich von Zeit-Artikeln so viele virtuelle Claqeure des Regimes versammeln und pudelwohl fühlen.

    • 20. Februar 2011 um 20:36 Uhr
    • N. Neumann
  180. 192.

    @NN 191

    Nicht nur in der ZEIT, auch auch SPON gibt´s viele Mullah-Fans im Kommentarbereich.

    Ich vermute bei einigen von denen kommt das Stipendium direkt aus der Heimat.

    • 20. Februar 2011 um 20:56 Uhr
    • tati
  181. 193.

    z.B. Kommentar von „wolfram b.“

    Recht und Unrecht
    Auch der Iran ist ein souveräner Staat und hat das Recht, selber zu bestimmen, was innerhalb seiner Grenzen geschehen darf und was nicht.
    Ob dies nun mit unserem deutschen Demokratieverständnis vereinbar ist, spielt keine Rolle. Wir haben auch nicht das Non Plus Ultra der Demokratie auf dieser Welt erfunden.
    Die beiden Möchtegern – Helden sind mit einem Touristenvisum eingereist und wurden dabei erwischt, dass sie in ganz anderer Absicht unterwegs gewesen sind. Sie haben wissentlich ein heisses Eisen angefasst, sich dabei die Finger verbrannt und haben dafür einen Klaps auf den Po gekriegt.
    Nun wird theatralisch geweint und gezetert und die ach so grosse Ungerechtigkeit der Iraner angeprangert. Die beiden grossen HELDEN sind viel zu glimpflich davongekommen.

    http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=29905&page=6

    Solche Ergüsse stehen ungelöscht auf SPON

    • 20. Februar 2011 um 21:01 Uhr
    • tati
  182. 194.

    @NN u Tati

    Die Kommentarbereiche von der Zeit und SPON werden im Iran gefiltert und sind fast immer gesperrt, d.h. dass die Herrschaften vom außerhalb Irans posten oder ungesperrte Anschlüsse im Iran haben. Es sind aber viele Linke aus der Elsässer Ecke dabei, die aus reinem Antiamerikanismus/Antiisraelismus aufs Boot springen.

    • 20. Februar 2011 um 21:06 Uhr
    • docaffi
  183. 195.

    @Tati

    Meine Kommentare werden schnell gelöscht.

    Diesen hier lassen sie aber stehen:

    „9. Freigelassene Spione zurück in Deutschland

    Ich denke kaum, dass Deutschland iranische Spione freilassen würde, weder für Geld noch für sonstige Zwecke. Eine direkte Überstellung in irgendwelche finsteren CIA-Folterkerker ist wohl eher zu erwarten. Der Edelmut der Iraner verlangt einem Respekt ab, aber ich denke kaum dass westliche Regierungen genau so friedlich und zivilisiert reagiert hätten. Persönlich hätte ich diese Spione unter keinen Umständen ausgeliefert.“

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-02/iran-reporter-rueckkehr?commentstart=9#comments

    • 20. Februar 2011 um 21:09 Uhr
    • docaffi
  184. 196.

    @docaffi

    Cool :-)

    • 20. Februar 2011 um 21:12 Uhr
    • FreeSpeech
  185. 197.

    @docaffi

    Es sind aber viele Linke aus der Elsässer Ecke dabei, die aus reinem Antiamerikanismus/Antiisraelismus aufs Boot springen.

    Es sind sicher hauptsächlich linke und rechte Amerika- und Judenhasser. Darüberhinaus iranische Mullahfreunde im „Auslandseinsatz“.
    Wäre ja mal interessant, die IP Adressen der Kommentatoren zu sortieren.

    • 20. Februar 2011 um 21:21 Uhr
    • tati
  186. 198.

    @ Tati

    Es kann als gute westliche Sitte gelten, so einige Stücke Scheiße in Form von Online-Kommentaren so stehen zu lassen. Demokratie hält sowas aus, und niemand, der halbwegs klar bei Verstand ist, wird sich aufgrund des oben Zitierten von der Harmlosigkeit des iranischen Regimes überzeugen lassen oder die Gesinnung des Autors wertschätzen.
    Was aber nicht geht, ist, wenn im Rahmen von Diskussionen über ein totalitäres Regime irgendwelche Praktikanten oder sonstige Hilfskräfte in liberalen Medien mit fadenscheinigen Hinweisen auf die Nettiquette Kommentare von Gegnern diese Regimes löschen.

    Wer Online-Bereiche von Zeitungen moderiert, ist meistens unter 30, gehört in der Regel zum unteren Ende der journalistischen Nahrungskette und bringt es häufig auch nicht weiter. Wenn sich Zeitungen ihre Speakers-Corner leisten und zur Erhaltung minimaler Standards entsprechende virtuelle Putzkräfte beschäftigen, sollte es ihnen jedoch nicht völlig egal sein, wenn manche darunter mit ihrer Tätigkeit überfordert sind. Aber der Punkt ist, dass sich kein veritabler Redakteur (es sei denn, er blogt) mit medialem Hintergrundrauschen und den Unzulänglichkeiten von wenig beneidenswerten niederen Angestellten beschäftigen möchte und kaum jemand, der etwas Besseres oder Anderes machen kann, Kommentarbereiche pflegen will.

    Ich habe mich gerade mal durch den von Docaffi monierten Kommentarbereich geklickt. Es tauchen drei verschiedene Moderatoren-Kürzel auf. Eine halbwegs klare Linie ist nicht erkennbar. Entweder es wird zu viel gelöscht oder der letzte Dreck (zuvor) wird stehen gelassen. Und selbst mit Blick auf einzelne Kürzel ist keine klare Moderationslinie erkennbar. Das deutet entweder auf Langeweile hin, weil die Moderatoren zu wenig zu tun haben und allenfalls Artikel in irgendwelchen Blogs der Zeit verfassen dürfen, die wirklich keine Sau liest, oder auf Überforderung. Wahrscheinlich ist es beides. Und wahrscheinlich ist es intellektuell anspruchsvoller, hier über allen möglichen Unsinn zu diskutieren.

    • 20. Februar 2011 um 22:41 Uhr
    • N. Neumann
  187. 199.

    OT (oder auch nicht):

    Gaddafi soll angeblich schon auf dem Weg nach Venezuela sein. (Quelle: Twitter #tripoli)

    • 20. Februar 2011 um 23:35 Uhr
    • Andreas Wetter
  188. 200.

    @ AW

    CNN meldet folgendes:

    — Multiple eyewitnesses have reported that Benghazi, Libya’s second-largest city, was in the hands of protesters and their military allies after several days of unrest in the nation.
    Some of the military dropped allegiances to longtime Libyan leader Moammar Gadhafi, according to the report.

    http://www.cnn.com/2011/WORLD/africa/02/20/libya.protests/index.html?hpt=T1&iref=BN1

    • 20. Februar 2011 um 23:39 Uhr
    • N. Neumann
  189. 201.

    Auf dem AJE-Blog gibt es auch Meldungen, die auf eine eher unkontrollierte Lage und beginnende Illoyalität innerhalb des Apparats hindeuten könnten:

    http://blogs.aljazeera.net/middle-east/2011/02/17/live-blog-libya

    • 20. Februar 2011 um 23:44 Uhr
    • N. Neumann
  190. 202.

    @N.N.

    mittlerweiloe wird schon in Tripoli gekämpft, anscheinend gibt’s Gefechte in der Nähe oder sogar im Compound/Palast von G., nach einem weiteren Gerücht hat Mutassim auf seinen Bruder Seif al-Islam geschossen.

    • 20. Februar 2011 um 23:44 Uhr
    • Andreas Wetter
  191. 203.

    Caller from #Tripoli on Aljazeera: People are celebrating the toppling of the regime, everyone is in the streets

    • 20. Februar 2011 um 23:45 Uhr
    • Andreas Wetter
  192. 204.

    @ AW

    Das Gerücht kann zumindest als in sich plausibel gelten, weil Seif al-Islam wahrscheinlich der vernünftigste Akteur in der ganzen Sippe ist und zumindest als Brutus verdächtigt werden könnte.

    Wenn man Interviews mit ihm sieht bzw. liest, hat man eher nicht den Eindruck, dass es sich um einen Gadaffi-Sohn handelt. Er ist zwar auch etwas exzentrisch, war aber derjenige, der die elende Affäre um die bulgarischen Krankenschwestern und den palästinensischen Arzt offen eingestanden hat. Das ist (war?) für offizielle Verlautbarungen des Regimes sehr untypisch.

    • 20. Februar 2011 um 23:55 Uhr
    • N. Neumann
  193. 205.

    Allerdings spricht er (Seif) jetzt gerade im Fernsehen. Soviel für zur Gerüchteküche …

    • 21. Februar 2011 um 00:06 Uhr
    • Andreas Wetter
  194. 206.

    … und überhaupt, an allem ist das Ausland schuld (O-Ton Seif, http://english.aljazeera.net/watch_now/)

    • 21. Februar 2011 um 00:13 Uhr
    • Andreas Wetter
  195. 208.

    Full text of Saif Gadaffi’s speech,
    as transcribed and tweeted live by @SultanAlQassemi

    http://www.tweetdeck.com/twitter/exiledsurfer/~oJiWX

  196. 209.

    “Das Treffen vom Herrn Westerwelle als Homosexueller mit AhmADinejad ist vergleichbar mit Treffen eines jüdischen Außenministers mit A.Hitler, wenn man bedenkt wieviele Homosexuelle im Iran schon hingerichtet wurden.”

    • 21. Februar 2011 um 08:37 Uhr
    • marriex
  197. 210.

    Lassen wir mal Ihr offenkundig total schräges und auf reinem Wunschdenken basierendes Bild über das Wesen der „Grünen Bewegung“ beiseite, werter Herr Lau:

    „… Ich möchte nie wieder türkische Kritik an der westlichen Doppelmoral hören….

    Diese so vollmundig beklagte „Doppelmoral“ scheint gerade Deutschland und Ihren beiden Kollegen von der BamS nicht ungelegen gekommen zu sein:

    „Der türkische Staatspräsident Gül war maßgeblich an der Befreiung der zwei deutschen Reporter der „Bild am Sonntag“ beteiligt

    … Christian Wulff, der Ende vergangenes Jahr bei seinem Besuch in der Türkei Gül besucht hatte, rief den türkischen Staatspräsidenten vor dessen Abreise in den Iran an und bat um Mithilfe bei dem seit mehr als vier monatigem diplomatischen Tauziehen um die Reporter. Daraufhin soll Gül beim iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad den Fall der beiden Deutschen angesprochen und um eine Lösung gebeten haben. Ursprünglich sei geplant gewesen, die beiden deutschen Reporter an Bord von Güls Maschine in die Türkei auszufliegen.

    Inzwischen habe sich Wulff für den Einsatz bedankt. Wullf dankte Gül und erklärte, er habe mit seinem Einsatz für die Freilassung der beiden deutschen Journalisten Jens Koch und Marcus Hellwig, Deutschland einen großen Gefallen getan. …“

    http://www.turkishpress.de/2011/02/23/tuerkischer-staatspraesident-freilassung-beteiligt/id3105?page=1

  198. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)