Ein Blog über Religion und Politik

Die Öko-Islamisierung Deutschlands schreitet voran

Von 7. Juni 2011 um 15:41 Uhr

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat recht! Hatte er doch auf dem Parteitag der Christsozialen gesagt (allerdings vor der "Energiewende"):

"Diejenigen, die gestern gegen Kernernergie, heute gegen Stuttgart 21 demonstrieren, agitieren, die müssen sich dann auch nicht wundern, wenn sie übermorgen ein Minarett im Garten haben."

Es kommt allerdings noch schlimmer! Der Öko-Islam kommt über das Land. In Deutschlands modernster Moschee in Norderstedt sind Minarette mit integrierter Windkraft geplant, wie die Kollegen von Sabah Avrupa berichten.

Windkraft-Minarette! Das nenne ich Integration! (Nein, das ist kein Witz.)

"Modernste Moschee in Deutschland

Die modernste Moschee Deutschlands mit einer ausgefallenen Architektur und einem Selbstversorger- Energiesystem wird in der Stadt Norderstedt in Norddeutschland gebaut. Auf einer Nutzfläche 1.400 Quadratmeter soll das Bauwerk vom türkischem Architekten Selcuk Ünyilmaz mit zwei Minaretten von 22 Meter Höhe errichtet werden. Im Minarett werden Windenergieanlagen untergebracht, so dass die Moschee selbst mindestens 30 Prozent ihres Energiebedarfs umweltfreundlich produzieren kann. „Für die Grundsteinlegung der modernsten Moschee Deutschlands sind alle Vorbereitungen getroffen“, sagt der Architekt Ünyilmaz."

Kategorien: Curiosa
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Jörg Lau präsentiert wieder ganz stolz seine riesige Dummheit.

    Für Begriffsstutzige: Wer die Grünen wählt, weil er einen Bahnhof nicht will, oder unbedingt aus der immer noch relativ harmlosen Atomstrom-Produktion aussteigen will, bekommt ungefragt eine ordentliche Portion Islam, Multikulti und Kriminalität dazu, weil dafür stehen die Grünen auch!

    • 7. Juni 2011 um 15:59 Uhr
    • Black
  2. 2.

    Glücklicherweise wähle ich die Grünen wegen Islam, Multikulti und vor allem Kriminalität.

  3. 3.

    Im Koran gibt es eben ein Zins- aber kein Subventionsabstaubverbot.

    • 7. Juni 2011 um 16:25 Uhr
    • M. Riexinger
  4. 4.

    Jörg Lau präsentiert wieder ganz stolz seine riesige Dummheit. Für Begriffsstutzige

    http://pilzvergiftungen.universimed.com/?typ=Therapie

    • 7. Juni 2011 um 18:22 Uhr
    • Publicola
  5. 5.

    Zu 1 Black, komisch, mal wird Herr Lau als Juden-Freund beschimpft und hier mal wieder als Islam-Freund.

    • 8. Juni 2011 um 01:00 Uhr
    • Cem Gülay
  6. 6.

    Zu 1 Black, komisch, mal wird Herr Lau als Juden-Freund beschimpft und hier mal wieder als Islam-Freund.
    Das ist heutzutage leider so. Wer eine ausgewogene Haltung hat, wird von beiden Seiten beschimpft. JL sollte es als Kompliment sehen.

    • 8. Juni 2011 um 01:46 Uhr
    • Arjen van Zuider
  7. 7.

    Wer erklärt mir die innere Logik dieser Aussage ?

    “Diejenigen, die gestern gegen Kernernergie, heute gegen Stuttgart 21 demonstrieren, agitieren, die müssen sich dann auch nicht wundern, wenn sie übermorgen ein Minarett im Garten haben.”

    • 8. Juni 2011 um 11:41 Uhr
    • Frieway
  8. 8.

    >JL sollte es als Kompliment sehen.

    Nö, denn der „Mittelweg“ ist nunmal der sicherste Weg in den Untergang.

    • 8. Juni 2011 um 11:45 Uhr
    • Frieway
  9. 9.

    @ Frieway

    das ist ein verkürzter logischer Schluss – sie müssen nur Zwischenglieder auffüllen ^^.
    Wie: „wer gegen Stuttgart 21 ist, der ist für Minarette“ usw….

    Oder: das ist einfach nur redundant und albern – wie der gesamte pseudo-satirische Artikel.

    • 8. Juni 2011 um 11:47 Uhr
    • Zagreus
  10. 10.

    @Black

    >bekommt ungefragt eine ordentliche Portion Islam, Multikulti und Kriminalität dazu, weil dafür stehen die Grünen auch!

    Die bekommt man allerdings auch von CDU/CSU, FDP, SPD.

    Was lernen wir daraus, Wahlmöglichkeiten und Demokratie wurden hier schon längst abgeschafft.

    • 8. Juni 2011 um 11:55 Uhr
    • Frieway
  11. 11.

    Nö, denn der “Mittelweg” ist nunmal der sicherste Weg in den Untergang.

    Stimmt, drum waren Staaten, die auf kompromisslose extreme Ideologien gebaut waren, auch immer so langlebig.

    • 8. Juni 2011 um 11:58 Uhr
    • Arjen van Zuider
  12. 12.

    in jedem Fall langlebiger als die BRD

    • 8. Juni 2011 um 12:07 Uhr
    • Frieway
  13. 13.

    @ FW

    „Wahlmöglichkeiten und Demokratie wurden hier schon längst abgeschafft.“

    Wieso? Es steht Ihnen doch frei, Pro XY, Republikaner, NPD oder die „Freiheit“ zu wählen!
    Dass das relativ wenige tun, beweist allenfalls, dass Sie einer kleinen Minderheit angehören.

    • 8. Juni 2011 um 12:07 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  14. 14.

    „in jedem Fall langlebiger als die BRD..“

    12 Jahre sind mehr als 62?
    Schon wieder was gelernt…

    • 8. Juni 2011 um 12:08 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  15. 15.

    HJS,falsch.Sie sind nur zu feige die rechten Parteien zu wählen, außerdem lebt es sich besser.Unheil können sie trotzdem anrichten,indem sie einen Mann wie Sarrazin unterstützen. Sie müssen noch viel lernen HJS

    • 8. Juni 2011 um 12:16 Uhr
    • Cem Gülay
  16. 16.

    @HJ

    Sie immer mit ihrem Kindergartenniveau, warum weiss ihier jeder immer schon vorher was sie schreiben?

    Strengen sie sich doch endlich mal mehr an

    • 8. Juni 2011 um 12:22 Uhr
    • Frieway
  17. 17.

    Freeway, HJS versucht seine Bescheidene Intelligenz, mit Sarkasmus zu überspielen.

    • 8. Juni 2011 um 12:25 Uhr
    • Cem Gülay
    • 8. Juni 2011 um 12:25 Uhr
    • Frieway
  18. 19.

    Die Öko-Moschee ist doch auch ein Indiz, dass Cem Ö und Claudia Roth engen Verbindungen zur islamischen Gemeinde pflegen

    • 8. Juni 2011 um 12:27 Uhr
    • Cem Gülay
  19. 20.

    @Cem Gülay

    Wie jeder von uns verfügt auch HJ über ungenutzte Potenziale. Man muss ihm nur helfen diese zu aktivieren.

    „Zeile für Zeile, Takt für Takt Rett‘ ich Männer Frauen und Kinder.
    Ich helf‘ allen wie Taxofit, Kartoffeln und Kanaken, denn ich bin Basic Asso Shit wie Alpha Bomberjacken.“

    😉

    • 8. Juni 2011 um 12:40 Uhr
    • Frieway
  20. 21.

    Lau: Windkraft-Minarette! Das nenne ich Integration! (Nein, das ist kein Witz.)

    Ich habe trotzdem gut gelacht. Allerdings vermisse ich auf der Skizze die typischen Rotoren. Wenn schon denn schon, sonst ist’s ja nur der halbe Spass.

    • 8. Juni 2011 um 13:19 Uhr
    • Saki
  21. 22.

    in jedem Fall langlebiger als die BRD
    Das einzige Beispiel aus der jüngeren Geschichte, auf das das tatsächlich zutrifft, ist die Sowjetunion. Oder was genau meinen Sie?

    • 8. Juni 2011 um 13:27 Uhr
    • Arjen van Zuider
  22. 23.

    ………. ist schon sehr interessant zu verfolgen wie man(n) und Frau am Thema vorbei reden (schreiben) können……

    Themen wie zeit- und Gesellschaft bezogene Sakral-architektur, Baukultur und seine Einflüsse auf soziale Komponenten oder umweltbewussten Bauen scheint bei denn Lesern
    nicht angekommen zu sein………

    … liebe Leute bringt doch bitte mehr Anspruch in eure Konversation, ist den eure zeit nicht zu schade mit halb wiesen und schlag begriffen zu verschwenden…?

  23. 24.

    @ CG

    „Sie müssen noch viel lernen HJS“

    Von Jammerlappen wie Ihnen oder Frieway?

    • 8. Juni 2011 um 14:23 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  24. 25.

    Btw, CG, wo beleiben die Belege, dass Özdemir Fetullahci sei? Seinem Namen nach ist er Alevit wie Sie.

    • 8. Juni 2011 um 14:26 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  25. 26.

    HJS, Cem.Ö ist kein Alevit! Das hat er schon mehrfach gesagt.Man muss nicht alles belegen können.Es ist eine Vermutung und bestätigt von Leuten, die ich hier nicht nennen kann,und die ihn gut kennen. Die Indizien sprechen dafür.Früher in der Adolf Zeit, hatten auch einige kluge Köpfe, vor ihm gewarnt, dann kamen Leute wie Sie und haben nach Belegen verlangt.Die Belege hatten sie zwanzig Jahre später, mit 50-60 Millionen toten.Lernen Sie die Zeichen um sich herum zu deuten.Warten Sie nicht, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist.

    • 8. Juni 2011 um 14:44 Uhr
    • Cem Gülay
  26. 27.

    @Cem

    Man muss nicht alles belegen können

    Eigentlich muss man das schon, wenn man ernst genommen werden möchte. Alles andere ist Klatsch und Tratsch (auf Türkisch „dedikodu“). Und diese Institution des „dedikodu“ wird in traditionellen Gesellschaften gezielt eingesetzt, um Menschen zu entehren, d.h. sozial zu vernichten.
    Cem Özdemir wurde eine Zeit lang als „columnist“ beim Gülen (nahen)-Blatt Today’s Zaman geführt. Diesen Text habe ich damals von der Website der Zeitung heruntergeladen:
    Cem Özdemir, a German politician of Turkish origin who is also a member of the European Parliament, will be writing for Today’s Zaman readers on issues regarding European politics and Turkey’s drive to join the European Union. Özdemir is a member of the European Parliament for Alliance ’90/The Greens, part of the European Greens.

    Also er Parteivorsitzender wurde, verschwand der Eintrag.

    Aber die Tatsache, dass jemand „columnist“ bei Zaman ist oder war, ist kein Beleg dafür, dass er Fetullahci ist.

  27. 28.

    als er..

  28. 29.

    Meriam, danke für den Beleg. In meinem Buch habe ich auch Behauptungen aufgestellt, die ein Jahr später geprüft(Stern, Spiegel, Stern-TV) wurden und sich als wahr heraus stellten.Meine Stärke ist ,Dinge zu analysieren, worüber es noch keine Belege gibt.Zugleich ist es auch meine Schwäche. bei Anne Will und im Buch habe ich von einem 30 Jährigen deutsch-türkischen Konflikt gesprochen und es ist nach dem Buch von Sarrazin, belegt!Vorher hat man mich mehrheitlich belächelt.Nur einige kluge Köpfe haben die Realität erkennen können.Ich muss jetzt nach Mainz, habe dort 3 Lesungen und einen TV Auftritt(Gutenberg-TV)

    • 8. Juni 2011 um 15:15 Uhr
    • Cem Gülay
  29. 30.

    Bergpalme, die Fetuhlaci sind Meister der Täuschung! Islam-Light Ja, Islamismus Nein!!!!

    • 8. Juni 2011 um 15:17 Uhr
    • Cem Gülay
  30. 31.

    Meriam, ein Mensch mit Charakter, macht niemals etwas, was gegen seine moralischen Werte entspricht oder man ist ein mieser Opportunist.

    • 8. Juni 2011 um 15:21 Uhr
    • Cem Gülay
  31. 32.

    @ CG

    „bestätigt von Leuten, die ich hier nicht nennen kann,und die ihn gut kennen“

    Und warum können Sie die nicht nennen? Weil sie nur in Ihrer Fantasie existieren, nehme ich an.

    • 8. Juni 2011 um 15:23 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  32. 33.

    „bei Anne Will und im Buch habe ich von einem 30 Jährigen deutsch-türkischen Konflikt gesprochen und es ist nach dem Buch von Sarrazin, belegt!“

    Soso, rechnen können Sie genauso wenig wie FW und EB. Seit wann ist Sarrazins Buch auf dem Markt?

    • 8. Juni 2011 um 15:26 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  33. 34.

    HJS, nein, weil ich mein Wort gegeben habe!So etwas zählt bei mir noch, im Gegensatz zu den degenerierten Eliten.Wir Hanseaten sind dafür bekannt!

    • 8. Juni 2011 um 15:26 Uhr
    • Cem Gülay
  34. 35.

    @ CG

    nb: Ihr Vergleich Özdemir – Hitler ist mehr als albern.

    • 8. Juni 2011 um 15:28 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  35. 36.

    HJS, habe ihn gar nicht mit Hitler verglichen.Das wäre krank!Es geht um eine gefährliche Ideologie und um die Umsetzung der Ideologie.Die gefährlichsten sind die, die eine Tarnung haben.Herr Erdogan ist auch ein Meister darin, heute an der Macht, brauch er sie nicht mehr.Gülen ist der Ziehvater.Vor solchen Leuten muss man Respekt aber auch Angst haben.

    • 8. Juni 2011 um 15:36 Uhr
    • Cem Gülay
  36. 37.

    @Cem G.

    danke für den Beleg

    der, wie ich betonte, keiner ist.

  37. 38.

    Meriam, kein Problem.Ich verstehe ,-)

    • 8. Juni 2011 um 15:38 Uhr
    • Cem Gülay
  38. 39.

    @ Saki

    In den ersten aus Reiseberichten bekannten Windmühlen (Südostiran 10. Jh.) waren die Rotoren waagrecht angebracht. So ist das hier vielleicht auch.

    Dietrich Lohrmann, „Von der östlichen zur westlichen Windmühle“, Archiv für Kulturgeschichte, Vol. 77, Issue 1 (1995), pp.1-30 (10f.)

    • 8. Juni 2011 um 15:44 Uhr
    • M. Riexinger
  39. 40.

    Es geht eher ums Geschäft.

    • 8. Juni 2011 um 15:46 Uhr
    • M. Riexinger
  40. 41.

    HJS, mist, habe einen Kommentar beim Grenz-Artikel gesetzt.Der gehörte hier hin. Kann ihn jemand hieher ziehen.Danke

    • 8. Juni 2011 um 15:56 Uhr
    • Cem Gülay
  41. 42.

    MR,

    In den ersten aus Reiseberichten bekannten Windmühlen (Südostiran 10. Jh.) waren die Rotoren waagrecht angebracht. So ist das hier vielleicht auch.

    Wie bei einem Hubschrauber? (Warum wohl hat sich diese Anordnung nicht durchgesetzt?) Ich kann jedenfalls auch keine waagerechten Rotoren erkennen.

    • 8. Juni 2011 um 15:56 Uhr
    • Saki
  42. 43.

    @ FW

    Die Volksbewegung BiW 3,5%.

    Allerdings wird die Verpflaumung von CDU und FDP nicht ohne Folgen für das Parteiensystem bleiben.

    • 8. Juni 2011 um 16:00 Uhr
    • M. Riexinger
  43. 44.

    @ Saki

    Es gab kein Winkelgetriebe (europ. Entwicklung um 1080). Aber mir kommt die Sache langsam sowieso vor wie ein verspäteter Aprilscherz.

    • 8. Juni 2011 um 16:02 Uhr
    • M. Riexinger
  44. 45.

    @HJS

    HJS, mist, habe einen Kommentar beim Grenz-Artikel gesetzt.Der gehörte hier hin. Kann ihn jemand hieher ziehen.Danke

    Cems fehlplatzierter Post:

    HJS, schauen Sie mal wann mein Buch erschienen ist.Sarrazin ist nur ein Nachahmer.Wenn ich ein Bio-Deutscher wäre, dann hätte ich eine angemessene Anerkennung bekommen, aber dass wollte das Establishment nicht.Und für den Großteil der Links-Liberalen Medien war ich nicht Opfer genug, um die geht es ihnen natürlich.Zu dem habe ich Ihnen gesagt, dass ihre Ideologie nur den Rassismus fördert und sie vieles falsch gemacht haben.Die Intellektuellen haben es wohl als Beleidigung empfunden. Jörg Lau ist da nicht gemeint, er widmete mir einen Artikel mit Vorbehalt ,-) Danke Herr Lau. Nur sein Chef wollte von mir nichts wissen und sagte später selbst in einer Talk-Show, er wäre diskriminiert worden, als er zum Schulsprecher gewählt wurde.Na ja, vorher, wo war sein Mut, als Zeit-Chef.ich wurde abgemahnt und im Grunde aus dem Verkehr gezogen.Dank der Bild, wurde ich wiederbelebt.

  45. 46.

    Miriam,

    ich fürchte hier macht er sich auch nicht besser.

    Was ich nicht verstehe: Wieso haben Sie eigentlich so einen Narren an Gülay gefressen?

    • 8. Juni 2011 um 16:59 Uhr
    • Saki
  46. 47.

    @Saki, MR

    Es gibt Windmühlen mit vertikaler Achse. Sie müssen angeworfen werden, aber sowas hätte durchaus Platz in einem etwas dicken Minarett

    http://de.wikipedia.org/wiki/Windkraftanlage#Vertikale_Rotationsachse

    Wäre eine elegante Lösung.

    • 8. Juni 2011 um 18:40 Uhr
    • FreeSpeech
  47. 48.

    FreeSpeech,

    quatsch, nichts übertrifft die Eleganz zweier Riesenpropeller.

    Sowas müßtet ihr Schweizer doch auch klasse finden, oderrr?

    • 8. Juni 2011 um 19:00 Uhr
    • Saki
  48. 49.

    >In den ersten aus Reiseberichten bekannten Windmühlen (Südostiran 10. Jh.) waren die Rotoren waagrecht angebracht. So ist das hier vielleicht auch.

    Hier soll sicher ein Aufwindkraftwerk realisiert werden, die heisse Luft, die in der Moschee produziert wird ist für eine solches Vorhaben ideal.

    Ausserdem kann man damit die unzulässige Erhöhung der Minarette (die werden als Kamin benötigt) begründen.

    • 8. Juni 2011 um 19:04 Uhr
    • Frieway
  49. 50.

    @Saki
    Wieso haben Sie eigentlich so einen Narren an Gülay gefressen?

    So würde ich es nicht ausdrücken. Meine Haltung ihm gegenüber ähnelt der gegenüber einigen meiner Neffen, die in ihrer jugendlichen Übermut eine Menge zu wissen glauben, und auch eine Menge wissen, aber noch nicht wissen, wieviel sie noch wissen müssten, um so allwissend aufzutreten, wie sie auftreten. Und damit sie sich nicht blamieren, versuche ich ihnen den einen oder anderen Hinweis zu geben, in der Hoffnung, dass sie kurz innehalten und reflektieren. Und ich nehme sie auch in Schutz, wenn der eine oder andere Onkel versucht, die einen Kopf kleiner zu machen.

    Ich musste schmunzeln, als HJS gestern meinte, meine nachsichtige Haltung C.G. gegenüber habe etwas seinem Aussehen zu tun. Weit gefehlt. Sie ist vielmehr darauf zurück zu führen, dass meine Mutterrolle ziemlich auf alle anderen Rollen abfärbt, die ich sonst so spiele. (Viele der Wissenschaftler, für die ich übersetze und lektoriere, könnten vom Alter her meine Kinder sein. Und sie kriegen nicht nur fachliche Ratschläge von mir, sondern auch, wie in einem Fall letzte Woche, den dringenden Rat, mit dem hartnäckigen Husten endlich zum Arzt zu gehen.) Wenn Sie die Kommentare anschauen, die ich an Cem G. richte, sind die meisten tadelnd bis korrigierend. Oft geht ihm der Gaul durch und er meint die „grand theory“ entdeckt zu haben, die alles erklärt. Und da laufe ich stellvertretend für ihn rot an. Aber im Grunde genommen ist er ein „netter Kerle“, der sich nach Anerkennung sehnt. Und daher bin ich ihm wohlgesonnen und dazu geneigt, ihn vor Zynikern wie HJS in Schutz zu nehmen.

  50. 51.

    @ Miriam G.

    Meine Haltung ihm gegenüber ähnelt der gegenüber einigen meiner Neffen,

    Sind die auch über 40?

    • 8. Juni 2011 um 19:52 Uhr
    • NKB
  51. 52.

    @NKB

    Sind die auch über 40?

    Nein, eher über 20. Aber Reife hat mit dem biologischen Alter nur bedingt was zu tun.

  52. 53.

    Minarette mit Windkraft: wirklich ein ausgebuffter Trick.

    Wenn wir hier im Jahr 2018 ein Minarettverbot bekommen, können sich die Moscheebetreiber darauf berufen, sie hätten nur einen Beitrag zur Gewinnung erneuerbarer Energien geleistet – und schwupps bleiben die Dinger stehen…

    Die halten sich an die Devise von Georg Kreisler:

    Wer nicht mit der Zeit geht, muß mit der Zeit gehen.

    • 8. Juni 2011 um 20:39 Uhr
    • tatix
  53. 54.

    Meine Haltung … ähnelt der gegenüber einigen meiner Neffen, die … eine Menge zu wissen glauben, und auch eine Menge wissen, aber noch nicht wissen, wieviel sie noch wissen müssten, um so allwissend aufzutreten, wie sie auftreten … in der Hoffnung, dass sie kurz innehalten und reflektieren.

    Da haben Sie hier auf JLs Blog aber alle Hände voll zu tun – wobei CG wahrscheinlich noch die am einfachsten zu behandelnde Variante darstellt.

    Aus zutiefst egoistischem Interesse meinerseits (an lesbaren Texten und rational anmutenden Debatten) wünsche ich Ihnen dabei maximalen Erfolg, der vermutlich bzw. erfahrungsgemäß nur in minuskuler Form und innerhalb von langfristigen Zeitphasen erfahrbar sein wird.

    Chapeau!

    • 8. Juni 2011 um 21:09 Uhr
    • Publicola
  54. 55.

    Grün ist für eine schwache und Leistungsarme Gesellschaft
    gleich handarbeit wie 1890 und bevorundung wie es dei Kirchen
    mit den Menschen gemacht haben.
    Siehe auch das Mittelalte des Deutschen Islam das die Hinter Türken
    uns gebracht haben und an dem die GRÜNEN so hängen.

    • 8. Juni 2011 um 22:02 Uhr
    • Fritz Martin
  55. 56.

    Siehe auch das Mittelalte des Deutschen Islam das die Hinter Türken
    uns gebracht haben und an dem die GRÜNEN so hängen.

    Das Mittelalter hat uns unter anderem Gutenberg gebracht, der die weite Verfügbarkeit von Geschriebenem und damit die Massenalphabetisierung erst möglich gemacht hat. Auch dank ihm kann sich heute jeder Mensch in Deutschland verständlich in Schrift ausdrücken. Nun ja, fast jeder…

    • 8. Juni 2011 um 22:58 Uhr
    • Arjen van Zuider
    • 8. Juni 2011 um 23:25 Uhr
    • tatix
  56. 58.

    @tatix

    Die Windräder haben drei Blätter, sind also dreifaltig. Das eröffnet theologische Perspektiven. Oder eine Klage wegen Beleidigung durch den Erfinder.

    • 9. Juni 2011 um 17:25 Uhr
    • FreeSpeech
  57. 59.

    Gar keine schlechte Idee. Die blöden Deutschen denken ‚boah, wie fortschrittlich nachhaltig der Islam geworden ist, kuck‘ und hören auf blöde Fragen zu stellen.
    Andererseits: Die neue Kölner Moschee sieht eher aus wie’n Atomreaktor und er wird auch gebaut.

    • 9. Juni 2011 um 20:46 Uhr
    • Bredow
  58. 60.

    Ahmadinejad: Capitalism bad for environment

    Iranian president accuses West of disrupting balance of nature by intensifying excessive consumption, creating false demands to gain profit

    Has the green revolution reached Terhan? Iranian President Mahmoud Ahmadinejad accused western capitalism of destroying the environment on Thursday.

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4080306,00.html

    • 10. Juni 2011 um 13:53 Uhr
    • Frieway
  59. 61.

    Falls er wirklich glaubt, der Islam oder eine sonstige Ideologie könne langfristig ein Ersatz für materiellen Wohlstand (der nunmal mit Ressourcenverbrauch einhergeht) sein, dann hat er natürlich recht. Sollte er sich aber je gezwungen sehen, den Iranern einen westlichen Lebensstandard bieten zu müssen, weil sein Geschwätz sie nicht mehr satt macht, wird er sich noch wundern, wie schnell nichtkapitalistische Wirtschaftssysteme aufgrund von Korrpution, Verschwendung und Innovationsfeindlichkeit den Ressourcenverbrauch des Westens überflügeln.

    • 10. Juni 2011 um 15:41 Uhr
    • Arjen van Zuider
  60. 62.

    Soll er doch Sprossen essen.

    • 10. Juni 2011 um 16:43 Uhr
    • M. Riexinger
  61. 63.

    @Arjen van Zuider

    Das ist ja das gute an den Islamos, die reinen Lehre behindert die wirtschaftlich Entwicklung, von dieser Seite muss man sich also keine Sorge machen. Leider sind Deutschland und Europa aber mittlerweile auf dem selben Trip, mit allen negativen Konsequenzen.

    • 10. Juni 2011 um 23:06 Uhr
    • Frieway
  62. 64.

    OT

    Der Thumann in gewohnter Manier:
    http://www.zeit.de/2011/24/Tuerkei-Opposition

    • 10. Juni 2011 um 23:11 Uhr
    • Burak
  63. 65.

    Sake,HJS, lassen Sie Miriam in Ruhe.Wenn Sie mich nicht mögen, dann lassen Sie es an mir aus, und ziehen sie Miriam nicht damit rein. Sind wir im Kindergarten.“Der ist doof, und wenn du mit im spielst,bist du auch doof“ Was kommentiert ihr dann ständig meine Kommentare?!Und noch was,egal was ich schreibe, persönlich werde ich nicht, den Anstand besitzt Ihr beide nicht.

    • 10. Juni 2011 um 23:13 Uhr
    • Cem Gülay
  64. 66.

    @Cem Gülay & Miriam bezüglich Özdemir

    Die Gefolgschaft des Gülen neigt sehr gerne dazu, auch Leute zu vereinnahmen, von denen sie wissen, dass diese gegen Gülen stehen.

    Kann mir sehr gut vorstellen, dass sich Özdemir auch in diesen Dunstkreis bewegt. Vielleicht nicht weil er will, sondern muss, da die Fethullahci ein gut ausgeprägtes Netzwerk in Deutschland besitzen. Wählerstimmen etc.

    • 10. Juni 2011 um 23:22 Uhr
    • Burak
  65. 67.

    Sake find ich gut! Kanpai!

    • 11. Juni 2011 um 00:13 Uhr
    • M. Riexinger
  66. 68.

    @ Burak

    Thumanns Artikel ist größtenteils eher banal. Die CHP hatte bis vor Kurzem in der Tat kaum etwas anderes anzubieten als altbackenen türkischen Nationalismus gepaart mit Säkularismus. Das kann man nun unterschiedlich bewerten, aber im Kern gibt es daran nicht viel herumzudeuteln. Insofern kann man es Thumann nicht ankreiden, wenn er davon berichtet.

    Zugunsten der AKP-Regierung gewohnt manipulativ ist allerdings der letzte Abschnitt:

    In Aygüns Nominierung bündeln sich die Probleme der Staatspartei CHP als indirektem Nachfolger der türkischen Nationalbewegung. Diese hatte vor knapp hundert Jahren gegen Armenier und Griechen gekämpft – bis hin zu Völkermord und Vertreibung. Mit Armeniern und Griechen tun sich Kemalisten bis heute schwer. Sie hintertrieben die Wiedereröffnung des griechisch-orthodoxen Priesterseminars in Halki.

    Sie torpedierten hartnäckig die Öffnungspolitik der AKP gegenüber Armenien und Griechenland. »Wir haben jeden Kandidaten aufgrund seiner persönlichen Eignung aufgestellt«, sagt Klçdaroğlu. Wozu er Aygün braucht, muss er noch erklären.

    Dass die AKP die Öffnungspolitik gegenüber Armenien auf Eis gelegt und Erdogan, der nationalistischer daherkommt als Kılıçdaroğlu, ein entsprechendes Denkmal hat schleifen lassen, verschweigt Thumann wohlfeil. Insofern müsste Thumann eher von einer Öffnungspolitik der CHP reden als von einer der AKP. Stattdessen betont er lieber die Existenz eines echt fiesen nationalistischen Kandidaten bei der CHP (wobei ich mich anbetracht einer türkischen Justiz, die zunehmend nach der Pfeife der Regierung tanzt, nicht auf Thumanns Angaben zu dieser Person verlassen möchte). Wäre diese Person bei der AKP, hieße es nicht „Wozu er Aygün braucht, muss er noch erklären“, sondern lapidar „…muss den nationalistischen Flügel abdecken.“

    Und wenn mir, abgesehen davon, nichts entgangen ist, hat man vom Türkei-Korrespondenten der Zeit in den letzten Wochen und Monaten in der Zeit rein gar nichts über den innenpolitisch zunehmend leidlich demokratischen, autoritären Kurs der AKP-Regierung erfahren können.

    • 11. Juni 2011 um 00:24 Uhr
    • N. Neumann
  67. 69.

    @Burak

    Özdemir ist nicht unbedingt das schärfste Messer in der Schublade, das hat er ja schon bei seinem Deal mit Moritz Hunzinger gezeigt.

    Vielleicht hat er draus gelernt, aber in Bezug auf Vereinnahmungsversuche halte ich das für unwahrscheinlich. Die meisten Migranten haben in dieser Beziehung eh kein besonders ausgeprägtes Problembewusstsein.

    • 11. Juni 2011 um 01:04 Uhr
    • Frieway
  68. 70.

    „Der Schritt der Türkei bedeutet kein Veto gegen Österreich“, fügte Davutoglu hinzu. Aber Österreich habe eine Kandidatin nominiert, die eine umfassende [!] europäische [!] Identität [!] der Türkei nicht akzeptiere. Der Außenminister verwies in diesem Zusammenhang auf eine Aussage Plassniks von 2008, wonach die Türkei, ein vorwiegend muslimisches Land, eine Alternative zu einer EU-Vollmitgliedschaft in Betracht ziehen solle.

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/eu/2758840/tuerkischer-aussenminister-plassnik-veto-nicht-gegen-oesterreich.story

    Es stellt sich die Frage, welches europäische Land überhaupt eine umfassende europäische Identität hat. Sicher ist allerdings, dass kleinlicher nationalstaatlicher Revanchismus in Form eines Vetos bei der Wahl eines Kandidaten / einer Kandidatin für das Amt des OSZE-Generalsekretärs / der OSZE-Generalsekretärin unter europäischen Staaten keine Rolle mehr spielen sollte.

    • 11. Juni 2011 um 01:09 Uhr
    • N. Neumann
  69. 71.

    @N. Neumann

    Mal wieder schön rausgearbeitet.

    Das di Lorenzo die objektiv miese journalistische Qualität von Thumann-Artikeln seit Jahren nicht beanstandet wird irgendwann auf ihn selbst zurückfallen.

    Bei Thumann muss man davon ausgehen, dass er ganz bewusst Dinge falsch darstellt.

    • 11. Juni 2011 um 01:18 Uhr
    • Frieway
  70. 72.

    Auch stellt sich die Frage, ob die Osmanen Europäer waren und ihre Weltmachtpolitik vorbildhaft für einen zeitgenössischen Staat sein sollte, dessen Außenminister die Meinung, dass dieser keine umfassende europäische Identität hätte, für völlig inakzeptabel hält:

    Davutoğlu: „Die Türkei wird sich zur Weltmacht entwickeln“
    Außenminister Ahmet Davutoğlu, der in Karaman im Rahmen der Wahlkampagne eine Rede hielt, gab bekannt, dass es ihr größtes Ziel sei, am 100. Jahrestag der Gründung der Türkischen Republik die Türkei wieder zur großen Weltmacht zu entwickeln. Davutoğlu sagte: „Wir wollen, dass das Recht auf der ganzen Welt herrscht. Dies ist unsere größte Mission. Wir werden uns wie die Osmanen, die sich damals von einer kleinen Volksgruppe zu einer Weltmacht entwickelt haben, zu einer globalen Weltmacht entwickeln. Wir haben alles, was man als Traum bezeichnet hat, in kurzer Zeit verwirklicht. Wir werden nie von unseren Zielen abweichen und immer versuchen sie zu errreichen. Die Türkei hat sich in der letzten Periode auch wirtschaftlich sehr gut erholt und die Krisen überwunden. Jetzt nehmen wir keine Anleihe mehr an. Wir produzieren unsere eigenen Waffensysteme und unsere Verteidigungsindustrie entwickelt sich in einer positiven Direktion.“

    http://www.migazin.de/2011/06/06/06-06-2011-gul-polen-erdogan-agypten-prasidialsystem-mazedonien/

    • 11. Juni 2011 um 01:18 Uhr
    • N. Neumann
  71. 73.

    Neumann, ohne Atatürk wären die gar nichts.Da wäre die Türkei ähnlich wie die Mongolei bestellt.

    • 11. Juni 2011 um 01:38 Uhr
    • Cem Gülay
  72. 74.

    Niqab ist das Optimum. Hijab ist Minimum.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-06/kopftuch-fotos

    • 11. Juni 2011 um 01:45 Uhr
    • Frieway
  73. 75.

    Frieway:
    Leider sind Deutschland und Europa aber mittlerweile auf dem selben Trip, mit allen negativen Konsequenzen.
    Würde ich differenzierter sehen. Natürlich gibt es grad unter den Grünen so einige Schönwetterasketen, die Seelenheil durch Verzicht predigen. Andererseits entspricht es durchaus dem innovativen Geist des Westens, die kurzfristigen Gewinninteressen der Fossil- und Atomindustrie zu hinterfragen und Schritte hin zu einer Wirtschaftsordnung zu unternehmen, die es uns erlauben wird, unseren Wohlstand in die Zeit nach dem billigen Öl und Uran hinüberzuretten. Auch wenn es für Sie im Moment so aussieht, als würden wir uns damit in eine nachteilige Position gegenüber dem Iran manövrieren – dessen Stabilität (wie die der meisten Diktaturen) beruht auf der Bestechung des Volks mit billiger Energie. Wenn eines Tages dank versiegender Ölquellen die Herstellungskosten des Öls in die Höhe schießen, kann sich der Iran das schlicht nicht mehr leisten.

    • 11. Juni 2011 um 01:47 Uhr
    • Arjen van Zuider
  74. 76.

    Das di Lorenzo die objektiv miese journalistische Qualität von Thumann-Artikeln seit Jahren nicht beanstandet wird irgendwann auf ihn selbst zurückfallen.

    @ Frieway

    Wieso genau sollte das eintreten? Wie viele Personen verfolgen über einen längeren Zeitraum Artikel von Michael Thumann, nehmen dabei den Namen des Autors bewusst wahr und lesen parallel dazu noch mehrere Artikel in anderen Tages- und Wochenzeitungen aus und über die politische Situation in der Türkei? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese wenigen Personen in dieser Sache sehr viele Leserbriefe an die Zeit schreiben und/oder vor Giovanni di Lorenzos Büro eine Demo veranstalten?

    Bei Thumann muss man davon ausgehen, dass er ganz bewusst Dinge falsch darstellt.

    Mal abgesehen von Thumanns jede journalistische Sorgfaltspflicht missachtenden IHH-Artikel bin ich als liberaler Zeitungsleser geneigt, andere Meinungen, die ich mithin für Stuss halte, zumal in linksliberalen Zeitungen auszuhalten. Es gehört zum Meinungspluralismus, dass man sich zuweilen auch bei Artikeln von Journalisten demokratisch gesinnter Publikationen an den Kopf packt und manchmal seine gegenteilige Meinung äußert.

    Was aber ganz gewiss nicht zu den Gepflogenheiten einer doch weitgehend angesehenen linksliberalen deutschen Wochenzeitung gehören sollte, ist der Umstand, dass einer ihrer Auslandskorrespondenten über in der Summe zumindest leicht besorgniserregende Geschehnisse, von denen alle anderen demokratischen Tages- und Wochenzeitungen in Deutschland berichten, so gut wie gar nichts berichtet. Und zwar anscheinend deshalb, weil es nicht in seine persönliche Agenda passt, die mit jener der Regierung des Landes, aus dem berichten sollte, identisch ist.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Das hat nichts mehr mit der Meinung eines Auslandskorrespondenten zu tun, die, so oder so, mehr oder weniger, in seine Berichte mit einfließt, sondern mit Verschweigen. Und das erregt weniger Aufmerksamkeit als auffälliger Stuss.

    Denn möglicherweise, ich spekuliere, ist es noch gewollter als man annehmen könnte: Vielleicht halten Giovianni di Lorenzo und andere es für besser, wenn in der Zeit andere Zeit-Mitarbeiter als Michael Thumann etwa über einen aus fadenscheinigen Beweggründen völlig aus dem Ruder gelaufenen Ergenekon-Prozess oder das Schleifen eines Denkmals auf Geheiß des Ministerpräsidenten berichten.

    • 11. Juni 2011 um 02:26 Uhr
    • N. Neumann
    • 11. Juni 2011 um 02:28 Uhr
    • M. Riexinger
  75. 78.

    Ergänzend:

    sondern mit Verschweigen in Verbindung mit völligem gemein machen.

    • 11. Juni 2011 um 02:30 Uhr
    • N. Neumann
  76. 79.

    Mal abgesehen von Thumanns jede journalistische Sorgfaltspflicht missachtenden IHH-Artikel bin ich als liberaler Zeitungsleser geneigt, andere Meinungen, die ich mithin für Stuss halte, zumal in linksliberalen Zeitungen auszuhalten.

    Du hast offenkundig heute so gut gefeiert wie ich…

    • 11. Juni 2011 um 02:32 Uhr
    • M. Riexinger
  77. 80.

    Du hast offenkundig heute so gut gefeiert wie ich…

    @ MR

    Gefeiert? Dann hältst du auch noch ein wenig osmanisch-karnevaleske Rede aus:

    „Ich habe Baschar al Assad wegen den jüngsten negativen Entwicklungen in der Region ermahnt. Am Anfang der Entwicklungen in Nordafrika und der Region war Baschar al Assad nicht zu vergleichen mit Gaddafi oder Mubarak. Eigentlich ist er immer noch anders: Er ist jung, welterfahren und hat im Westen studiert. Und mehrfach hat er den Wunsch geäußert, Syrien aus der Isolation zu befreien. Aber leider haben Sicherheitsbedenken und die Entstehung einer Gewaltsphäre Assad an einem zügigen Reformprozess gehindert. Es ist noch nicht zu spät und wir hoffen, dass sich die Lage verbessert und wieder Frieden in der Region herrscht. Grausame Diktatoren hatten und haben in der Geschichte leider keine Chance.“

    http://www.migazin.de/2011/06/09/09-06-2011-syrien-davutoglu-visumspflicht-weltbank-turkei-nabucco-obama/

    • 11. Juni 2011 um 02:39 Uhr
    • N. Neumann
  78. 81.

    Er ist jung, welterfahren und hat im Westen studiert.
    Das hat Osama bin Laden auch…

    • 11. Juni 2011 um 02:43 Uhr
    • Arjen van Zuider
  79. 82.

    @ AvZ

    Nein.

    Aber Mohammed Atta verfügte über die damit verbundene interkulturelle Kompetenz.

    • 11. Juni 2011 um 02:49 Uhr
    • N. Neumann
  80. 83.

    @Neumann

    Dem kann ich mich nur anschließen. Das Thumann in den letzten Monaten nicht viel zu sagen hatten, mit der Kombination einer AKP Lobhudelei der vorangegangen Jahre, stellt seinen objektiven Journalismus in Frage. Selbst wenn man zu seiner Verteidigung sagen möchte, dass es Thumann eben nicht um das Objektive ging, kann man, allen voran die Äußerung bezüglich des Freiheitsdenkmal absolut nicht außer Acht lassen.

    Wenn man ernst genommen werden möchte, sollte man diese einfach Tatsache realisieren.

    Über CHP…über die CHP möchte ich gerade keine Worte verlieren…

    • 11. Juni 2011 um 09:51 Uhr
    • Burak
  81. 84.

    @N. Neumann

    Di Lorenzo ist ziemlich eitel was die angeblich so hohe Qualität seiner Zeitung betrifft und lehnt sich hier immer besonders weit aus dem Fenster.

    Die taz hat ihn in Sachen unzureichend gekennzeichnete Werbung schon mal vorgeführt, könnte also hier auch passieren, zumal Thumann sicher nicht das einzige „Sorgenkind“ bei der Zeit ist.

    • 11. Juni 2011 um 11:05 Uhr
    • Frieway
  82. 85.

    @ NN # 80

    Das erwischt mich nun mit meinem Kater…

    • 11. Juni 2011 um 13:05 Uhr
    • M. Riexinger
  83. 86.

    Aber warum sich über Erdogan aufregen, der Irrtum und ihre Pflaumen sind schlimm genug.

    • 11. Juni 2011 um 13:10 Uhr
    • M. Riexinger
    • 11. Juni 2011 um 15:05 Uhr
    • N. Neumann
  84. 88.

    Burak, alles ist möglich bei Cem Özdemir.Vielleicht hatte er nur des Geldes wegen für die Zaman geschrieben.Wählerstimmen und Geldspenden sind auch ein Argument.Eine Partei scheint damit angekommen zu sein,im opportunistischen politischen Geplänkel. Breaking News!!! Bahn 21 wird fort gesetzt.

    • 11. Juni 2011 um 17:07 Uhr
    • Cem Gülay
  85. 89.

    @ All

    Bezug nehmend auf meinen Kommentar 68.:

    Und wenn mir, abgesehen davon, nichts entgangen ist, hat man vom Türkei-Korrespondenten der Zeit in den letzten Wochen und Monaten in der Zeit rein gar nichts über den innenpolitisch zunehmend leidlich demokratischen, autoritären Kurs der AKP-Regierung erfahren können.

    Mir ist aber etwas entgangen. Michael Thumann hat zwei Artikel verfasst, die von seiner Ernüchterung über die vormals von ihm verbrämte AKP-Regierung zeugen. Er zeigt hier auch mit dem Finger auf die türkische Geschichte alten Eliten, aber sei’s drum:

    DEMOKRATIE

    Schlag gegen die Freiheit

    Verhaftungen, Maulkörbe, Lauschangriffe – so ist die Türkei kein Modell für die arabische Welt.

    Kürzlich machte der türkische Außenminister Bekanntschaft mit der Zukunft. Ahmet Davutoğlu traf auf einer Konferenz des Satellitensenders Al-Jazeera in Doha junge Revolutionäre aus Ägypten, Libyen und Tunesien. Der Außenminister gratulierte den »Brüdern und Schwestern« zum Aufstand und sagte: »Lasst uns jetzt gemeinsam eine Lösung finden.« Kein Krieg, keine Gewalt in Libyen. Verständnislose Blicke. »Was ist mit der türkischen Haltung zur libyschen Revolution?«, fragten sie. »Warum hat Erdoğan den Gadhafi-Menschenrechtsorden nicht niedergelegt?«, schob einer nach. »Auf welcher Seite steht ihr?« Davutoğlu lächelte verkrampft: »Brüder und Schwestern, ihr müsst verstehen, dass wir für den Frieden sind.« Sie verstanden es nicht.

    […]

    Was hat die Türkei da zu bieten?

    Derzeit viel zu wenig. Nichts hat in den vergangenen Monaten in der Türkei so gelitten wie das freie Wort. Viele Türken fürchten, bespitzelt zu werden. Staatliche Lauscher hören Richter und Intellektuelle, Wirtschaftsführer und Journalisten ab. Manche vermeiden, mit der eigenen Meinung aus der Deckung zu kommen. Das Klima ist vergiftet. Hunderte von Journalisten stehen vor Gericht, Dutzende sitzen im Gefängnis. Vor wenigen Wochen verhafteten die Justizbehörden wieder zwei investigative Journalisten. Angeblich seien sie Mitglieder von Ergenekon, einem terroristischen Netzwerk von Militärs und Beamten, die die Erdoğan-Regierung stürzen wollen. Eine Absurdität: Einer der Journalisten, Ahmet Şik, gehörte zu denjenigen, deren Recherchen die Machenschaften dieses sogenannten »tiefen Staates« überhaupt erst ans Licht gebracht hatten. Worum es seinen Häschern wirklich ging, zeigte sich, als Ermittler in eine Tageszeitung einbrachen und versuchten, alle elektronischen Kopien seines neuen Buches zu zerstören. Ahmet Şik hatte über die vielen Anhänger des religiösen Predigers Fetullah Gülen in der Polizei geschrieben. Mit Şik sitzen viele Journalisten in Untersuchungshaft. Eine schlüssige Anklage lässt auf sich warten, die Freilassung auch.

    Premier Tayyip Erdoğan spricht bei diesen oft politisch motivierten Verfahren von der »Unabhängigkeit der Justiz«. Das sagt ein Mann, der vor einem guten Jahrzehnt selbst ins Gefängnis musste, weil er zwei Zeilen aus dem Schatz nationaler Sinnsprüche zitiert hatte (»Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette«). Früher war er Opfer, heute vergleicht er das Buch des Journalisten Şik mit einer »Bombe«. Der polternde Premier verhält sich wie auf einem Feldzug gegen alles, was nach Opposition aussieht. Schon früher verklagte er Karikaturisten, die ihn als Katze darstellten. Die Finanzbehörden verdonnerten den Doğan-Konzern, einen mächtigen oppositionellen Medienmonopolisten, zu Steuerstrafen in Milliardenhöhe. Erdoğan schüchtert Kolumnisten ein. Er wischt Widerstand gegen seine Pläne, Kernkraftwerke zu bauen, mit flotten Sprüchen beiseite: »Keine Investition ohne Risiko!« Er wettert gegen eine Bildhauerarbeit nahe der armenischen Grenze: »Eine Missgeburt!« Das könnte man als freie Meinungsäußerung sehen. Doch weil das Denkmal, das für die Versöhnung von Türken und Armeniern steht, nun abmontiert werden soll, bekommt das ästhetische Urteil des Premiers autoritäre Züge.

    Würde alles besser, wenn Erdoğan ginge? Das Problem ist leider viel größer als er. Die Jagd auf Journalisten, Schriftsteller und alle, die eine eigene Meinung haben, ist eine schlechte Tradition in der Türkei. Der Maulkorb ist Instrument des politischen Kampfes. Im Armeeputsch 1980 verschwanden als Erstes die Journalisten in den Kerkern. Windelweich geschriebene Gesetze erlauben die Verurteilung eines jeden, der wider Atatürk oder die türkische Nation lästert. Nationalsäkulare Richter verurteilten den Nobelpreisträger Orhan Pamuk zur Zahlung von 3000 Euro, weil er in einem Interview gesagt hatte, in Anatolien seien eine Million Armenier und 30000 Kurden umgebracht worden. Das Geld geht unter anderem an einen radikalen Nationalisten, der wegen Umsturzverdachts im Gefängnis sitzt. Schriftsteller wie Doğan Akhanli mussten vor der türkischen Justiz nach Deutschland flüchten. Türkische Beamte sperren regelmäßig Internetseiten, wenn Atatürk oder die Nation beleidigt werden. Darin kommt die Türkei den Gepflogenheiten arabischer Diktaturen nahe.

    http://www.zeit.de/2011/18/Tuerkei/komplettansicht

    • 11. Juni 2011 um 17:32 Uhr
    • N. Neumann
  86. 90.

    TÜRKEI

    Meinungsfreiheit nur auf dem Papier

    Die türkische Justiz versucht, Schriftsteller und Journalisten mundtot zu machen. Auch Nobelpreisträger Orhan Pamuk wird belangt – er hat über den Armenier-Genozid gesprochen.

    […]

    Am Werke ist hier eine Justiz, die sich unabhängig nennt, aber tatsächlich ein von der Gesellschaft unabhängiges, besser: abgeschottetes System bildet. Die Justiz war seit 1923 Säule der autoritären Republik Türkei, seit Einführung freier Wahlen 1950 versteht sie sich als Hüter der Gründungsdogmen des Landes. Der Kemalismus ist für viele Juristen Rahmen ihres Weltbildes. Staatsanwälte und Richter werden innerhalb ihrer Kaste in einer möglichst hermetisch abgeriegelten Geisteswelt ausgebildet. Bis heute verstehen viele ihre Aufgabe darin, den Staat gegen die Bürger zu verteidigen. Dazu gehörte lange Zeit auch der Kampf gegen Parteien, die die Bürger wählten. Noch vor drei Jahren versuchte die hohe Justiz, die herrschende Regierungspartei AKP aus fadenscheinigen Gründen zu verbieten.

    Doch es gelingt der AKP nach neun Jahren an der Macht, immer mehr von ihren Parteigängern im Rechtssystem unterzubringen. Die Justiz erweist sich als politisch flexibel, einige Richter und Anwälte biedern sich neuerdings auch bei den AKP-Mächtigen an. Zunächst fiel das kaum auf. Als vor gut zwei Jahren Ermittler begannen, Generäle und Gendarmen festzunehmen, weil sie im Verdacht standen, illegale Waffenlager zu unterhalten, Morde und einen Coup d’Etat geplant zu haben, schien es endlich einmal die Richtigen zu treffen.

    Der sogenannte tiefe Staat wurde ausgeleuchtet. Kemalistische, ultranationalistische Offiziere sahen sich für ihr Treiben erstmalig zur Rechenschaft gezogen. Eine vorzügliche Studie der European Stability Initiative zeigt am Beispiel der Morde an christlichen Missionaren in Malatya, wie tief die kriminellen und nationalistischen Netzwerke in Staat und Sicherheitskräfte hineinreichen.

    Doch anstatt die mutmaßlichen Täter zügig zu verurteilen, werden die Untersuchungen nur ausgeweitet. Plötzlich geraten auch all jene ins Visier, die den Tätern auf publizistische Weise geholfen haben sollen. Journalisten vorzugsweise. Dabei kippt die Ermittlung ins Absurde. Polizisten verhafteten kürzlich Journalisten, die maßgeblich an der Enttarnung der ultranationalistischen Netzwerke und der Mörder des armenischen Journalisten Hrant Dink aus den alten Netzwerken des tiefen Staates beteiligt waren. Jetzt machen Ermittler Jagd auf ihre Werke.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-03/tuerkei-meinungsfreiheit/komplettansicht

    • 11. Juni 2011 um 17:36 Uhr
    • N. Neumann
  87. 91.

    Ich wuerde mich wundern wenn sich in der BRD ueberhaupt noch ueber irgendwas wundert. Wo der Trip hingeht muesste inzwischen jeder wissen.

    • 11. Juni 2011 um 18:02 Uhr
    • strohausen
  88. 92.

    Strohausen, mit Cem Özdemir als Kanzler und Frau Roth als Außenministerin, auf jeden Fall ,-)

    • 11. Juni 2011 um 18:10 Uhr
    • Cem Gülay
  89. 93.

    ja ich weiß, es geht nur das eine oder andere.Dann eben Nils Schmid als Außenminister

    • 11. Juni 2011 um 18:12 Uhr
    • Cem Gülay
  90. 94.

    Aber woher die Angst, wenn 9.000 Kilometer weit weg ein Erdbeben eine Flutwelle auslöst, die Fukushima überschwemmt? Wenn die Deutschen abschalten und in Europa (minus Russland) 146 KKWs übrig bleiben, also das Risiko kaum schrumpft? Da nicht die Erfahrung die Angst erklärt, bleiben nur zwei andere Deutungen. Die eine wäre, dass Atomangst wie eine Religion ist: Der Glauben hat mit Fakten nichts zu tun – oder er lässt nur die Fakten zu, die den Glauben tragen. Dieser lässt sich weder beweisen noch widerlegen. Er ist »unfalsifizierbar«.

    Die zweite Deutung ist ganz empirisch: Die glücklichen Deutschen haben keine anderen Sorgen, jedenfalls nicht im Vergleich zu den Mit-Europäern. Griechenland, Portugal und Irland sind pleite; Spanien und Italien wackeln. Die Italiener haben Berlusconi, wir die brave Merkel. Seitdem Strauss-Kahn in New York vor Gericht steht, können Frankreichs Sozialisten den Machtwechsel vergessen. Noch mal fünf Jahre für die Rampensau Sarkozy. Das Aufregendste, was den Deutschen passieren könnte, ist ein Kanzler namens Steinbrück oder Steinmeier. Oder Merkel.

    http://www.zeit.de/2011/24/P-Zeitgeist-German-Angst

    • 11. Juni 2011 um 18:36 Uhr
    • N. Neumann
  91. 95.

    Neumann, vergiss die Freiheit nicht! Die hat gute Chancen in zwei Jahren die 5% Hürde zu nehmen.

    • 11. Juni 2011 um 18:43 Uhr
    • Cem Gülay
  92. 96.

    @ CG

    Das halte ich für unwahrscheinlich.

    Ein rechtspopulistisches Wählerpotenzial existiert zwar, wie übrigens in jedem anderen europäischen Land, auch in Deutschland. Aber gegen das politische Personal rechts von der CDU/CSU und links von der NPD besteht das etablierte politische Personal aus lauter Charismatikern. Ich sehe im rechtspopulistischen Spektrum bislang niemanden, der auch nur halbwegs gut reden kann und so ein breiteres Publikum ansprechen könnte.

    Darüber hinaus wird ein Teil der Protestwählerschaft, die häufig weder eindeutig linksradikal noch eindeutig rechtsradikal ist und vor allem „die da oben“ hasst, von der Linkspartei und der NPD absorbiert.

    Näher betrachtet sind die Voraussetzungen für eine Partei rechts von der CDU/CSU und links von der NPD also nicht gut.

    • 11. Juni 2011 um 19:07 Uhr
    • N. Neumann
  93. 97.

    In Mainz-Bingen wurde eine erneute Anfrage bezüglich einer Moschee gestellt. Herr Labita, Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration erzählte mir davon, weil er persönlich angesprochen wurde, um Beistand. Herr Labita antwortete, es gebe doch schon 7 Moscheen in Mainz und Umgebung. Der Mann meinte, die wären zu radikal.

    • 11. Juni 2011 um 19:24 Uhr
    • Cem Gülay
  94. 98.

    Vielleicht sollte man in Zukunft eine kategorische Einteilung machen, wie bei den Lebensmitteln. Moschee, Moschee light, Moschee Zero ,-)

    • 11. Juni 2011 um 19:29 Uhr
    • Cem Gülay
  95. 99.

    @ NN # 96

    Du scheinst als einziger in den letzten Monaten nicht gemerkt zu haben, dass sich die politische Grundkonstellation völlig geändert hat. DIE CDU schafft sich abe, weil sie von Merkel, Roettgen, Polenz scharf nach links verschoben wird. Die Partei der Esnichtbesswerverdienenden will aus welchen Gründen auch immer das Vakuum nicht erkennen, und auch nicht die Chance, die sie hätten, wenn die Rechnung für die grüne Spinnerei kommt. In irgendeiner Form wird das Vakuum gefüllt werden, auch wenn ich bezweifle zwar und nicht hoffe, dass dies die Freiheit das tun wird.

    • 11. Juni 2011 um 19:41 Uhr
    • M. Riexinger
    • 11. Juni 2011 um 19:55 Uhr
    • M. Riexinger
  96. 101.

    @ NN

    Das schwächste, was ich je von Joffe gelesen habe.

    • 11. Juni 2011 um 20:01 Uhr
    • M. Riexinger
  97. 102.

    @
    Moschee, Moschee light, Moschee Zero ,-)

    Letzteres ist problematisch. Wegen Ground.

  98. 103.

    @ NN # 96

    Du scheinst als einziger in den letzten Monaten nicht gemerkt zu haben, dass sich die politische Grundkonstellation völlig geändert hat. DIE CDU schafft sich abe, weil sie von Merkel, Roettgen, Polenz scharf nach links verschoben wird.

    @ MR

    Weil sie beim Thema Atomkraft eine Rolle rückwärts gemacht hat? Wohlgemerkt: Kein salto mortale, auch die weit überwiegende Mehrheit der Wähler der CDU/CSU ist gegen Atomkraft. Es spricht alles dafür, dass sich die Nachteile, die sich Merkel und Röttgen (der übrigens auch vor der Rolle rückwärts gegenüber der Laufzeitverlängerung relativ reserviert war) mit der Rolle rückwärts eingehandelt haben, geringer sind als ohne.

    Du solltest hier etwas machiavellistischer denken und deine persönlichen politischen Präferenzen außen vor lassen. Daneben überschätzt du offenbar die wirtschaftsliberale Gesinnung des nicht als links zu bezeichnenden deutschen Wahlvolks.

    Die Partei der Esnichtbesswerverdienenden will aus welchen Gründen auch immer das Vakuum nicht erkennen, und auch nicht die Chance, die sie hätten, wenn die Rechnung für die grüne Spinnerei kommt. In irgendeiner Form wird das Vakuum gefüllt werden, auch wenn ich bezweifle zwar und nicht hoffe, dass dies die Freiheit das tun wird.

    Der Punkt ist: Veranstaltungen wie die Freiheit oder Pro-XY haben kein medientaugliches Personal und abgesehen davon gar keine Fachpolitiker (so sehr man da mit dem hergebrachten Personal hadern mag). Das reicht, wie ehemals bei den Republikanern oder der Schill-Partei, allenfalls zu bescheidenen, kurzfristigen und/oder lokalen/regionalen Wahlerfolgen.

    Sofern ein Vakuum gefüllt werden sollte, dann nur, wenn sich z.B. Friedrich Merz, Wolfgang Clement und Thilo Sarrazin zusammenschließen. Das lässt sich aber bislang nicht beobachten. Und es wäre wiederum schwierig: Die könnten zwar mehr als Single-Issue und wissen, wie manche Leute von der Linkspartei (vor allem im Osten), was ein Haushaltsplan ist, würden aber einen Teil des potenziellen rechtspopulistischen Wählerspektrums / Protestspektrums aufgrund ihrer Wirtschaftsnähe nicht oder kaum ansprechen.

    Zudem müssten sie aufpassen, dass sich, wenn es um Organisation ginge (und Politik ist zu einem guten Teil Organisation), nicht lauter Besenstiele bei ihnen melden würden, die z.B. ansonsten den Kommentarbereich von PI mit sich vollmachen.

    • 11. Juni 2011 um 20:43 Uhr
    • N. Neumann
  99. 104.

    @MRX 77:
    Mal ganz nationalistisch-egoistisch gedacht: Wenn es zu einem Unfall kommt, dann ist es doch besser, es sind hinterher 1000km² Polen verseucht, als 1000km² Deutschland. Und Energieimporte, die durch den Atomverzicht notwendig werden, können den Handelsbilanzüberschuss Deutschlands mildern, der ja allerorten als (Mit-)Ursache für die Euro-Krise verantwortlich gemacht wird.

    @NN 82:
    @ AvZ

    Nein.

    Stimmt. Ich hatte irgendwoher im Kopf, er habe in London studiert.

    • 11. Juni 2011 um 20:46 Uhr
    • Arjen van Zuider
  100. 105.

    @ NN

    Das schwächste, was ich je von Joffe gelesen habe.

    @ MR

    Begründung?

    • 11. Juni 2011 um 20:46 Uhr
    • N. Neumann
  101. 106.

    Also meine Vermutung (vermutlich in diesem blog nicht neu, mir fehlt nur die Zeit alles zu Lesen):

    Diese Ökögeschichte ist nur ein Vorwand um die Akzeptanz für die Minarette zu erhöhen. Sobald die Dinger genehmigt sind, wird es entweder technische Probleme geben oder irgend ein Gläubiger sich (m.E. zu Recht) gestört fühlt . Als Katholik würde es mich stören, wenn ein Kirchturm gleichzeitig als Windrad dienen würden – was nicht nur damit zusammen hängt, dass ich keine Windräder mag.

    Es gab in der Vergangenheit zu viele Fälle, in denen sich Moscheegemeinden beim Bau von Minaretten nicht an das Baurecht oder ausdrückliche Auflagen gehalten haben. Von daher ist Mißtrauen durchaus angebracht.

    • 11. Juni 2011 um 22:55 Uhr
    • Krause
  102. 107.

    @ N. Neumann #90

    Etwas mehr zur außenpolitischen Motivation der türkischen Regierung:

    „What the AKP seems to be missing is this: Iran’s emergence as a nuclear state will overturn the entire regional power equilibrium. Turkey’s vulnerability to this is the most pronounced in NATO, and the AKP’s nonchalance about this is astounding. Neither a massive conventional army nor “strategic depth” are of the slightest value against weapons of mass destruction and ballistic missiles, which is precisely why Iran wants them in the first place—obviously.

    When Turkish spokesmen say they cannot imagine circumstances under which Iran would employ such weapons against Turkey, they are either disingenuous or stupid. One need not actually launch a nuclear weapon to change the strategic landscape. A nuclear-armed Iran would unhesitatingly begin exporting Shi’a radicalism throughout the region, and Turkey is part of the region. Iran has tried this before: The Turkish military ended up deporting the mullahs, but then, they could. Anyone in Turkey who believes the Iranians would refrain from influencing Turkish internal politics if they could get away with it has been paying no attention whatsoever to the way Iran operates throughout the region: It is only Turkey’s conventional military superiority that has dissuaded Iran from treating Turkey precisely as it does every other weak power in this neighborhood.

    The mere announcement of the news that Iran has crossed the nuclear threshold will have an immediate, devastating effect on Turkey’s stature—that day will be the last we ever hear about a rising Turkey, Anatolian tigers, the Islamic-economic dynamo, or the revival of the Ottoman Empire.“

    http://pajamasmedia.com/michaeltotten/2011/06/05/ottoman-fantasies/

    • 12. Juni 2011 um 00:20 Uhr
    • Serious Black
  103. 108.

    @ NN

    Weil sie beim Thema Atomkraft eine Rolle rückwärts gemacht hat?

    Jein, erstens vertreten die auch noch andere linke Positionen.

    Du solltest hier etwas machiavellistischer denken und deine persönlichen politischen Präferenzen außen vor lassen. Daneben überschätzt du offenbar die wirtschaftsliberale Gesinnung des nicht als links zu bezeichnenden deutschen Wahlvolks.

    Ich rede auch nicht von einer „Volksbewegung“, sondern einer Partei im Bereich 10-15%.

    gar keine Fachpolitiker

    Hihi, das ist wohl das geringste Problem. Kennstu woanders welche? Oder meinst du, dass Ioanna Kraftidou weiß, was ein Haushaltsplan ist?

    • 12. Juni 2011 um 00:24 Uhr
    • M. Riexinger
  104. 109.

    @ NN

    Auch Joffe sollte bekannt sein, dass die deutsche Angst durch 43 Jahre mediale Bearbeitung zu erklären ist.

    • 12. Juni 2011 um 00:25 Uhr
    • M. Riexinger
    • 12. Juni 2011 um 00:57 Uhr
    • M. Riexinger
  105. 111.

    >Als Katholik würde es mich stören, wenn ein Kirchturm gleichzeitig als Windrad dienen würden

    Gucken sie ihren Kirchen mal unters Dach, hinter nicht wenigen versteckt sich eine Base-Station.

    • 12. Juni 2011 um 01:31 Uhr
    • Frieway
  106. 112.

    >Neumann, vergiss die Freiheit nicht! Die hat gute Chancen in zwei Jahren die 5% Hürde zu nehmen.

    Die Leute hoffen gar nicht mehr auf den Machtwechsel, was immer mehr Leute wollen ist der Systemwechsel.

    Das ist wie bei „Change“, da kann sich dann jeder was anderes drunter vorstellen, sowas schweisst zusammen. Die Politeliten werden jedenfalls schon bald spüren wie sich das anfühlt, von mindestens zwei Seiten in die Zange genommen zu werden.

    Wenn allen klar wird wieviel hundert Milliarden € Volksvermögen Merkel und ihre Regierung verzockt haben, dann wird man auch um drakonische Strafen nicht mehr herum kommen.

    Mal sehen ob das BVG nun endlich die Arschbacken zusammenkneift und Recht spricht.

    Sollte das nicht passieren weiss jeder Bundesbürger immerhin was er von dieser Institution zu halten hat.

    • 12. Juni 2011 um 02:03 Uhr
    • Frieway
  107. 113.

    >auch die weit überwiegende Mehrheit der Wähler der CDU/CSU ist gegen Atomkraft.

    In Deutschland gibt es keine(!) Mehrheit gegen Atomkraft mit allen Konsequenzen, in der CDU/CSU Basis schon gar nicht.

    Was man sagen kann, es gibt keine Mehrheit dafür in Deutschland neue AKWs zu errichten.

    >Du solltest hier etwas machiavellistischer denken

    Machiavelli bedeutet „Keiner kann mit mir fi**en“

    Merkel bedeutet „Jeder kann mit mir …“

    >Sofern ein Vakuum gefüllt werden sollte, dann nur, wenn sich z.B. Friedrich Merz,

    Dieser hier ->

    „Friedrich Merz fordert europäischen Finanzausgleich“

    Wie immer, die USA (in diesem Fall die Tea-Party) weisen uns den Weg.

    • 12. Juni 2011 um 02:34 Uhr
    • Frieway
  108. 114.

    @Serious Black

    Was spricht dagegen, dass die Türkei auf längere Zeit gesehen auch aufrüsten wird? Die AKP will den Global Player spielen, hat nach den aktuellen Pressemeldungen mit 50% diese Wahl gewonnen; Davutoglu schwärmt bei jeder Gelegenheit von der Großmacht Türkei, behauptet nur die Türkei könne Israel Einhalt gebieten etc.

    Ich denke für die Zukunft sollte man sich auf ein aufrüsten in der Region einstellen.

    • 12. Juni 2011 um 21:14 Uhr
    • BurakK
  109. 115.

    @ Burakk

    > Was spricht dagegen […]?

    Nichts, nur die Tatsache, daß Erdogan die eigenen Fähigkeiten maßlos überschätzt, den Widerstandsblock um Iran, Syrien, Hisbollah und Hamas völlig unterschätzt und deshalb die türkische Außenpolitik im Blindflug betreibt.

    Iran hat möglicherweise SEHR BALD eine Atombombe. In diesem Moment verlagert sich das Machtgleichgewicht im gesamten Nahen Osten zu unseren Ungunsten. Unter dem iranischen Atomschirm würde der internationale Terrorismus weiteren Aufschwung bekommen. Mit allen Konsequenzen.

    Was würde passieren, wenn die Revolutionsgarde die bereits genutzten venezolanischen Raketenbasen mit atomaren Sprengköpfen beliefert?

    Es wäre eine Neuauflage der Kuba-Krise. Nur diesmal mit einem nicht ganz rationalen Antagonisten des Westens.

    • 12. Juni 2011 um 22:13 Uhr
    • Serious Black
  110. 116.

    > Das ist heutzutage leider so. Wer eine ausgewogene Haltung hat,
    > wird von beiden Seiten beschimpft.

    Und ebenso, wer versucht es allen recht zu machen, anstatt nach Prinzipien zu handeln.

    • 13. Juni 2011 um 00:40 Uhr
    • Mabank
  111. 117.

    Mete, herzlichen Glückwunsch.

    • 13. Juni 2011 um 14:21 Uhr
    • Cem Gülay
    • 13. Juni 2011 um 14:47 Uhr
    • M. Riexinger
  112. 119.

    Gülay: „Herr Labita antwortete, es gebe doch schon 7 Moscheen in Mainz und Umgebung. Der Mann meinte, die wären zu radikal.“

    Widerspricht der hier allgemein bevorzugten These, proterroristsiche Strömungen (das gesamte Spektrum von klammheimlicher Unterstützung bis hin zu offen agierenden Faschos) existiere nur im Salafismus. Dass es defintiv nicht so ist, will niemand hier wissen. Die haben (einschließlich Lau) ihren dissimilierenden Arsch vorm Islam eingezogen, weil Trittbrettfahrertum befürchtet wird. Ist ja auch so. Rechts gegen rechts.

    Aber eindeutig überwiegt das Risiko Islam. Eine Risikoabschätzung, die hier leider nicht (mehr)geteilt wird. Hier wird nur theoretisiert und Vororterfahrung nicht geglaubt. Lau und Co. haben sich von den Islam-Funtkionären eine Mattscheibe verpassen lassen.

    Crotte.

    • 13. Juni 2011 um 19:51 Uhr
    • Bergpalme
  113. 120.

    Bergpalme, ich sah das Entsetzen in den Augen von Herr Labita, als er mir die Geschichte erzählte. Herr Labita war auch ein sogenannter Gut-Mensch.Seit der Erfahrung bei unserer Lesung, hat er die Erleuchtung bekommen. Die ,die er immer Unterstützte, sind Ihm bei einer Nichtigkeit in den Rücken gefallen.Es gab nicht mal einen berechtigten Anlass. 7 Leute aus der Moschee, darunter Konvertierte haben den Mann an den Pranger gestellt. So sind sie, wenn Du nicht ihrer Meinung bist, dann bist du ihr Gegner. So war es immer bei fanatischen Ideologien. Witzig an der Geschichte, fand ich eigentlich, dass man die Moschee-Anzahl stetig erhöhen kann, idem man sich eine kreative Ausrede sucht. Nach der 8 Moschee in Mainz, kommt der Nächste und sagt, wir wollen eine ÖKo-Moschee bauen ,-)

    • 13. Juni 2011 um 21:08 Uhr
    • Cem Gülay
  114. 121.

    Bergpalme, die Linken sind für die Bedürftigen, Hilflosen, Unterdrückten, Armen.Also für die Opfer.Wenn jemand erkennt, wo der Schwachpunkt liegt, dann ist es ein Kinderspiel, dass Spiel zu spielen, um seine Interessen zu durch zu setzen. Wenn sie ihr Ziel erreicht haben, dann haben sie die Macht, und es ergeht ihnen wie Herr Labita. Das habe ich genügend auf der Strasse selbst erfahren. Eigentlich bin ich vom Herzen ein „Linker“. Meine Gutmütigkeit wurde des öfteren aufs übelste missbraucht.Trotzdem ist der rechts -populistische Weg mindestens genauso gefährlich. Freeway hat es hier am besten verinnerlicht.

    • 13. Juni 2011 um 21:28 Uhr
    • Cem Gülay
  115. 122.

    Bergpalme, damals in Nazi-Deutschland, haben sich die Linken und Nazis, auch einen ideologischen Machtkampf geliefert. Die Mitte der Gesellschaft hatte sich angewidert abgewendet und dadurch das unrühmliche Ende herauf beschworen.Hier und heute, tobt gerade wieder ein ideologischer Krieg, und wenn sich zwei streiten, freut sich bekanntlich der Dritte. Deswegen meine harschen Worte am Anfang meines Buches, wo ich die Ignoranz in der deutschen Gesellschaft, vor allem das Establishment angreife. Deswegen bin ich bei den „Linken“ unbeliebt. Bei den Rechten kann ich es ja verstehen, aber das die Linke mich so dermaßen in Stich gelassen hatte, tut schon weh

    • 13. Juni 2011 um 23:08 Uhr
    • Cem Gülay
  116. 123.

    The Greek Government has hired Foreign Workers to Clean out the Underground Tunnel Leading from the Parliament to the Sea Port of Piraeus in Preparation for an Evacuation of all MPs

    http://coveringdelta.wordpress.com/2011/06/13/the-greek-government-has-hired-foreign-workers-to-clean-out-the-underground-tunnel-leading-from-the-parliament-to-the-sea-port-of-piraeus-in-preparation-for-an-evacuation-of-all-mps/

    The situation here is getting completely out of control. I really don’t know how much longer the people will be willing to wait this thing out. The mood here in Athens is one of intense disillusionment with a government that seems increasingly detached from its own people.

    ————————-

    Erst der Bürgerkrieg, dann der Völkerkrieg, tolle Sache der EURO

    • 14. Juni 2011 um 02:19 Uhr
    • Frieway
  117. 124.

    Freiway, warte mal ab, wenn in 20 Jahren in D, die Sozialsysteme crashen.

    • 14. Juni 2011 um 02:28 Uhr
    • Cem Gülay
  118. 125.

    Gülay, es gibt zahllose Beispiele, bei denen die angeblich notleidenden Islamgemeinden in der Politik und den Medien als arme, hilfsbedürftige Minderheit vorstellig wurden. Ist dann genügend Repräsentanz und eine kritische Masse erreicht, wendet sich das Blatt – auch gegen eine Majorität. Jüngestes Beispiel Marxloh.

    Am Mittel-Ober-rhein gab es nicht nur aus Mainz in den letzten Jahren ähnliche Beispiele, Mannheim, Frankfurt, etc.. „Transparente Moschee“, was’n Witz. Es gibt echt Leute, die das glauben. Kenne selbst genügend derer. Ist auch kein Wunder, die Kopftuchtussi aus’m Kindergarten ist ja so nett, da kann der Islam doch unzerbrüchlich nicht schlecht sein. Auch Sorge um den sozialen Frieden spielt da eine Rolle. Sind aber erstmal 1/3 oder so Islamos im Kindergarten, wird nciht mehr gefragt, dann wird Geschichte gemacht, am ungläubigen Minderwert vorbei.

    Dass die Rechte beim Antiislamismus aufspringt wird man nicht verhindern können. Als Linker ist man ziemlich beschissen dran, den Islam für eine Drecksideologie zu halten.

    • 14. Juni 2011 um 07:27 Uhr
    • Bergpalme
  119. 126.

    @Cem Gülay

    Dank der Geisterfahrerei von Merkel und ihren Genossen dauert das keine 20 Jahre mehr.

    • 14. Juni 2011 um 10:12 Uhr
    • Frieway
  120. 127.

    M. Riexinger Kommentar # 118

    Danke für den Link zum DR-Radio mit dem Artikel von Klaus Schröder.
    Er beschreibt glasklar die semantische Situation in Deutschland.

    Ich habe während des Tatorts Rotwein getrunken und bin nicht mehr ganz klar.

    OFF-Topic??? NEIN!

    Ich habe mir soeben den Tatort angesehen über die türkische Fußballspielerin.
    Mit großer Besetzung: Theo Zwanziger, Jogi Löw, Ex-Nationalspielerin Steffie Johns etc.
    Für alle „Türkenkrimis“ gilt: der Mörder ist nie ein Türke.

    [b]Der Mörder ist immer ein Deutscher.[b/] (—sollte fett sein)

    Tatort am Sonntag 19. Juni 2011.

    • 19. Juni 2011 um 22:06 Uhr
    • Bakwahn
  121. 128.

    Bakwahn

    habe den Tatort auch gesehen, musste alles auskotzen was ich vorher gegessen habe.

    In Deutschland scheint es nur Gut-Menschen und Sarrazinisten zu geben.

    Es wird immer erbärmlicher in diesem Land.

    Nach all den Filmen, Wut -Kanak-Attack- Gegen die Wand- Knallhart- die Fremde usw, kamen die türkischen Männer immer als Barbaren weg.

    Jetzt war es ein deutscher Platzwart und alles ist wieder gut. Jeppy Hey

    • 19. Juni 2011 um 23:24 Uhr
    • Cem Gülay
  122. 129.

    OT

    ***Kreisch***

    • 20. Juni 2011 um 17:37 Uhr
    • M. Riexinger
    • 27. Juni 2011 um 11:03 Uhr
    • M. Riexinger
  123. 131.

    …vielleicht können wir noch ein paar Kirchen umrüsten, haben ja auch Türme…

    • 29. Dezember 2011 um 19:55 Uhr
    • hecht7
  124. 132.

    …wo ist denn Multikulti…? Ich such die Tempel der Buddhisten, der Hindus und Synagogen sind Eintagsfliegen.

    • 7. Januar 2012 um 21:59 Uhr
    • hecht7
  125. 133.

    Die autochthonen Deutschen sollten endlich mal die angemessenen Konsequenzen aus ihrer „einmaligen historischen Schuld“ ziehen und alle kollektiven Suizid begehen, um nicht länger den besseren,
    nämlich den islamischen und anderen guten „Deutschen mit Migrationshintergrund“ völlig unnbegründet islamophob, migrantophob und ganz allgemein rassistisch reaktionär im Wege zu stehen! (Denn der Raum ist begrenzt! Und nicht nur der!)
    Außerdem sollte auch das Grundgesetz endlich geändert werden, z.B. durch Aufnahme des Artikels 301 des Türkischen Strafgesetzbuches („Paragraph für Türkentum“)!
    Für mehr Toleranz!!!
    Und gegen Christenhunde, Schweinefresser und Ungläubige!

    • 11. Mai 2012 um 02:29 Uhr
    • Tom
  126. 134.

    Es geht um den Bezug auf die Grünen. Ist der Groschen gefallen?

    • 26. Mai 2012 um 18:09 Uhr
    • Demokratiefreund
  127. 135.

    Armes Noderstedt!

    • 23. September 2012 um 18:51 Uhr
    • Wurscht
  128. Kommentar zum Thema

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