Ein Blog über Religion und Politik

Zum Erfolg der Islamisten bei den Wahlen

Von 28. Oktober 2011 um 11:24 Uhr

Im Wechsel mit Alaa Sabet, Chefredakteur der Al-Ahram Abendzeitung (Ägypten), habe ich gestern auf DW-TV Arabic die jüngsten Ereignisse in Tunesien, Libyen und Ägypten kommentiert. Zentralthema: Aufstieg der Islamisten bei den Wahlen. Sabet erwartet auch für Ägypten einen großen Erfolg der Muslimbrüder.

Hier in der Mediathek (leider nur auf Arabisch).

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Nachdem die Islamisten Tunesien übernommen haben, frage ich mich, wie sie mit der weit verbreiteten Homosexualität dort umgehen werden. Händchen halten ist dort gang und gebe.

    Na ja, gibt ja noch Asyl

    • 28. Oktober 2011 um 12:06 Uhr
    • Cem Gülay
  2. 2.

    @Cem G.

    Nachdem die Islamisten Tunesien übernommen haben, frage ich mich, wie sie mit der weit verbreiteten Homosexualität dort umgehen werden. Händchen halten ist dort gang und gebe.
    Sie müssen unterscheiden zwischen Homosexualität und engen körperlichen Erlebnissen mit dem eigenen Geschlecht mangels Zugang zum anderen Geschlecht.

    Wenn alle muslimische Männer, die in islamischen Gesellschaften Händchen halten und sich liebkosen schwul wären, dann betrüge der Anteil weit mehr als die üblichen 5%. Ich weiß noch wie ich das erste Mal in der Altstadt in Jerusalem war und lauter Händchen haltende junge Araber sah. Ich fragte mich: Sind sie alle schwul? Spätestens als sie mich und meine Freundin massiv belästigten und nur ein beherztes “Tis ti lech mi po, maniac” sie in die Flucht trieb, wusste ich, dass das nicht der Fall war.
    Ein paar Jahre später habe ich in der indischen Provinz Jammu und Kaschmir ein ähnliches Phänomen beobachtet. Nach meiner Zeit in Israel wusste ich jedoch, dass das es eine ganz normale Erscheinung in den muslimischen Gesellschaften sei, wo enge körperliche Erlebnisse mit dem anderen Geschlecht vor der Ehe verpönt sind.

    • 28. Oktober 2011 um 12:53 Uhr
    • Miriam G.
  3. 3.

    Miriam

    Ich war mit einer Männer Gruppe in Tunesien. Club-Med Hammemt. In Tunis wurden meine Freunde des öfteren belästigt. Im Club kam es zu einer Massenschlägerei, weil drei Tunesier meinen langhaarigen Halb-Pakistanischen Freund öffentlich an die Wäsche wollten.

    Fragen Sie mal Hamed Abdel Samad zu Ihrer Verharmlosung.

    • 28. Oktober 2011 um 13:09 Uhr
    • Cem Gülay
  4. 4.

    Ausgewogen und nicht abgehoben, mit großer Übereinstimmung beider Gesprächspartnern. Ein gutes Inteview. Danke Herr Lau!

    • 28. Oktober 2011 um 13:40 Uhr
    • palistine66
  5. 5.

    @Cem G.
    Fragen Sie mal Hamed Abdel Samad zu Ihrer Verharmlosung.

    Wieso Verharmlosung?

    • 28. Oktober 2011 um 13:51 Uhr
    • Miriam G.
  6. 6.

    Im Club kam es zu einer Massenschlägerei, weil drei Tunesier meinen langhaarigen Halb-Pakistanischen Freund öffentlich an die Wäsche wollten.

    Bedenken Sie, dass die Vergewaltigung eines (vermeintlich) Homosexuellen (und mit langen Haaren wird man schnell in diese Kategorie gesteckt) in Macho-Kulturen nicht als homosexuell gilt. “Schwul ist nur der, der sich f*** läßt”.

    • 28. Oktober 2011 um 13:58 Uhr
    • Arjen van Zuider
  7. 7.

    Im Club kam es zu einer Massenschlägerei, weil drei Tunesier meinen langhaarigen Halb-Pakistanischen Freund öffentlich an die Wäsche wollten.

    @ CG

    Bist du dir sicher, dass es sich hier um sexuelle Belästigung im engeren Sinn handelte?

    • 28. Oktober 2011 um 14:05 Uhr
    • N. Neumann
  8. 8.

    Miriam

    Hamed Abdel Samad wurde zwei mal vergewaltigt. Einmal von einem Einzelnen, einmal von einer Gruppe. Steht in seinem ersten Buch.

    AVZ

    Ich kann mich mit dieser Theorie, wenn man fi…., ist man nicht schwul anfreunden. Von der Logik ist es eher eine Ausrede seine Homosexualität zu kascheiren, indem man seine eigene Definition von Homosexualität erfindet

    • 28. Oktober 2011 um 14:05 Uhr
    • Cem Gülay
  9. Kommentar zum Thema

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