Ein Blog über Religion und Politik

Die letzten Jünger

Von 26. Dezember 2012 um 17:23 Uhr

Eine schöne Weihnachtszeit und einen glücklichen Jahreswechsel wünsche ich allen Besuchern dieses Blogs!

Wer sich gefragt hat, was ich eigentlich die letzte Zeit gemacht habe, findet hier die Früchte einer wochenlangen Recherche in der Türkei, in Palästina und Ägypten.

Eine frohe Botschaft konnte ich allerdings nicht mitbringen. Den Christen geht es nicht gut in den Umbrüchen dieser Tage.

Gläubige werden verfolgt, Kirchen zerstört: Ist im Nahen Osten nach den arabischen Revolutionen noch Platz für die christliche Minderheit? Eine Reise zu Gläubigen in Ägypten, der Türkei und Palästina.


In der Einsamkeit: Mönch vor dem Aufgang zum Kloster Mor Augin in der TürkeiIn der Einsamkeit: Mönch vor dem Aufgang zum Kloster Mor Augin in der Türkei © Jörg Lau für die ZEIT

Nur ein paar Sekunden, und Fady wäre zum Märtyrer geworden. Hätte er in der Neujahrsnacht bloß ein paar Sekunden früher die Messe verlassen, wäre er heute eines jener 22 Bombenopfer, die von monumentalen Plakaten an der Markuskirche und der Petrikirche auf die Lebenden herunterlächeln. Mithilfe digitaler Bildbearbeitung hat man sie in weiße Kleider gehüllt und ihnen goldene Kronen aufgesetzt.

Die Bombe explodierte damals direkt vor der Kirche. Die Umgekommenen sind heute Heilige für die koptischen Christen Ägyptens. Ihre Überreste – Knochensplitter, Haare, blutbefleckte Kleidungsfetzen – werden in einer Kirche in der Nähe des Strandes von Alexandria ausgestellt. Pilger berühren die Reliquienschreine und beten. Sie kritzeln Wünsche auf kleine Zettel und stecken sie hinein. Fady tut das auch. Er ist 20 Jahre, trägt Jeans, ein schrilles T-Shirt. Ein ganz normaler Student der Betriebswirtschaft. Doch er kann sich nicht mehr richtig bewegen. Vor einem Jahr ist er mit dem Leben davongekommen, aber die Detonation zertrümmerte sein linkes Bein und verbrannte ihm die Hände.

Fady M., der seinen vollen Namen nicht in der Zeitung gedruckt haben möchte, ist ein verfolgter Christ. Dem aufgeklärten Kirchgänger des Westens dürfte schon der Begriff Christenverfolgung unangenehm sein. Aber es gibt tatsächlich wieder Christen, die ihres Glaubens wegen ihr Leben lassen. In Europa wird das Christentum selbstkritisch mit Macht, Reichtum, Imperialismus und Kolonialismus assoziiert. Doch im Nahen Osten, an den ältesten Stätten ihrer Religion, den historischen Orten der Urgemeinde, sind Christen heute unter Druck, verletzlich, schwach – und in Gefahr. Am Schicksal der christlichen Minderheiten in Ägypten, im Irak, in Syrien und anderswo wird sich zeigen, wie human und tolerant die demokratiehungrigen islamischen Gesellschaften sind.

In Kairo wurden vor einem Jahr koptische Demonstranten von Sicherheitskräften niedergewalzt. Sie hatten vor dem Gebäude des ägyptischen Fernsehens gegen die Drangsalierung einer Gemeinde im Süden des Landes protestiert. 28 Menschen starben, Hunderte wurden schwer verletzt. Täglich werden seither Christen entführt und Kirchen angegriffen. Das Neueste ist, dass koptische Intellektuelle wegen »Blasphemie« eingesperrt werden, wenn sie den Islam kritisieren.

Die Christen gehören zu den Verlieren der arabischen Revolutionen. Wer sie besucht, findet Menschen im Ausnahmezustand vor – schwankend zwischen Panik und trotzigem Gottvertrauen, hin- und hergerissen zwischen Angriffslust und Fluchtplänen.

Dass einer wie Fady seines Lebens nicht sicher sein kann, verdunkelt das Bild vom arabischen Völkerfrühling. Fady gehört selber zur Generation der Tahrir-Revolutionäre: Er ist auf Facebook aktiv, besitzt ein Smartphone und twittert. Seine Lebensträume unterscheiden sich in nichts von denen anderer 20-Jähriger. Aber für ihn werden sie sich in Ägypten nicht erfüllen. Er ist auf dem Absprung, wie viele andere junge Christen.

Heute ist er zur Kirche gekommen, um Anba Damian zu treffen, den Bischof der Kopten in Deutschland. Der hat Fady gleich nach dem Anschlag in eine Münchner Klinik fliegen lassen. Die Ärzte konnten das Bein retten, aber es ist jetzt steif und zu kurz. Fady muss humpeln. Er will noch einmal nach München, »damit sie es richtig machen«. Der Bischof hört Fady an. Aber es ist unwahrscheinlich, dass er noch einmal hilft. Es sind zu viele, die auf den Geistlichen aus Deutschland hoffen. Der Mittfünfziger mit der Kappe mit den zwölf aufgestickten Kreuzen wird förmlich umdrängt von Überlebenden des Anschlags. Alle strecken ihm ihre Krankenakten entgegen. Alle wollen nach Deutschland. Zur medizinischen Behandlung, und am liebsten für immer...

(Weiterlesen)

 

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Ihnen und Ihrer Familie auch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Übergang ins neue Jahr. Auch wenn ich nicht mehr regelmäßig schreibe, Ihre Beiträge lese ich immer gerne und sehr interessiert. Herzliche Grüße

    • 26. Dezember 2012 um 18:19 Uhr
    • docaffi
  2. 2.

    Auch ihnen ein frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch!

    Interessanter Artikel – und fast noch interessanter die Kommentare, die bei ZO (nicht hier im Blog!) abgegeben wurden auf ihn.

    HInzu kommt, dass man zumindest den eindruck gewinnen kann, als ob es bestimmte Muster in muslimischen Gruppierungen immer wieder anzutreffen wären.
    Das hier ist exemplarisch dafür – aber man könnte solche ‚Geschichten‘ auch aus Europa (Berlin), Pakistan, Türkei usw…. erzählen:

    „Vor sieben Jahren entkamen David Khoury und seine Frau Maria nur knapp dem Tod. Davids Cousin stand im Verdacht, eine Affäre mit einer Muslimin aus dem Nachbardorf zu haben. Die Schwangere wurde von Mitgliedern ihres eigenen Clans ermordet, weil sie mit dem Christen aus Taybeh »Schande« über ihre Familie gebracht haben sollte. Ein aufgebrachter Mob aus Nachbarn zog 2005 in einer Septembernacht durch Taybeh. Vierzehn Häuser wurden gebrandschatzt; in letzter Minute konnte die Polizei die Wütenden daran hindern, auch die Brauerei und das Haus der Khourys anzustecken.“

    Das Muster steckt darin: ein Grücht kommt auf – hier: die Affäre mit einer Muslimin (könnte auch eine beleidigung mpohammeds, oder eine angebliche ungerechtigkeit gegen eoin Familienmitglied usw. sein) – und ein zornentbrannter Mob zieht los, um ‚die vermeindlich Schuldigen‘ lynchjustizmäßig zur Rechenschaft zu ziehen, und dabei richten sie unterwegs in ihrer Wut möglichst viel Schaden an….

    Das Interessante dabei ist:
    – es langt oft bereits ein Gerücht, um solch einen Mob zustande zu bringen – ob in Ägypten, in Palästina, in Pakistan, in Berlin –> es kommt irgendwie nicht darauf an, ob die jeweilige ‚muslimische Kommunity‘ irgendwie einer Minorität vor Ort angehört oder nicht.

    – Die leichte ‚Entfammbarkeit‘ der Gemühter und die Radikalität und Brutalität, mit dann dieser Mob bereit ist ‚sich zu rächen‘.

    – die leichtgläubigkeit der Menschen – bereits ein grücht langt dazu aus, um ‚auszuticken‘. Aber auch solche geschichten wie: auf dem aramäischen Kloster wäre vorher eine Moschee gewesen usw…. langen aus, damit diese Leute partei ergreifen -und dabei gegenüber der jeweiligen Geschichte eine fast schon bodenlose leichtgläubigkeit und einseitigkeit zeigen.
    Und das spiegelt sich mMn. wieder darin, dass zumindest in der Türkei viele menschen inc. dem Staat nicht zu den Verbrechen oder auch nur zu den hässlichen oder vielleicht gar nur nicht ganz so schönen Erscheinungsformen ihrer Religion bzw. ihrer jeweiligen Nation/Ethnie/Familie stehen können. Der Genozid an den Armeniern wird genauso geleugnet wie die Massenmorde an den Aramäern, dafür wird sich aufgeregt vom Staatspräsidenten persönlich, weil in einer Soup ein Sultan, der vor Hunderten vor Jahren lebte nicht als sittlich überragender, strahlender held nur dargestellt wird. im Iran regt man sich dannauf, weil die Perser in einem ‚Fantasieproduktion‘ (300) nicht gut weg kommen. Von einem schlechtgemachten, aber inhaltlich nicht verkehrten Billigfilm über Mohammed findet fast ein Massenaufstand statt. Und dann die ewige Versicherung, wie gut doch der Islam und die Muslime immer gewesen seien – und wie böse der Westen ihnen gegenüber von den Kreuzzügen über die Vertreibung aus Spanien bis hin zu Israel und dem angeblichen Imprialismus der Amis. Nie aber ein wort dazu, wie man sich selbst benommen hat, wenn man mal oberwasser hatte, nie eine bereitschaft bei der beurteilung objektiv beide seiten mit gleichem Maßstab zu messen udn sich auch kritisch zu eigenen Glauensrichtung bzw. angeblichen Vorfahren bzw. eigenen ‚Gruppe‘ zu verhalten.
    Und möglicherweise hat das etwas mit dieser selbstverordneten permanenten Opferrolle zu tun, die sich sehr viele Muslime selbst überstülpen – man ist opfer: egal, ob m,an das wirklich ist, oder doch vielmehr der Täter, ob man selbst auch etwas gemacht hat und nicht nur die anderen, egal, ob man Minorität oder Majorität ist – man ist Opfer: und darum ist immer alles gerechtfertigt.
    Und all diese kleinen Gechichten sind vor allem immer eines: erweise dafür, dass man Opfer ist – denn man wurde ja entehrt, geschändet, beleidigt, unterdrückt, angegriffen uw… – nur man (die eigenen leute jeweils) selbst hat nie was falsches getan.

    • 26. Dezember 2012 um 18:27 Uhr
    • Zagreus
  3. 3.

    Das hat nichts mit dem Islam zu tun.

    • 26. Dezember 2012 um 18:39 Uhr
    • Mamas Liebling
  4. 4.

    @ ML

    Jain.

    Nein, es hat nichts mit dem Islam zu tun stmmt insoweit, als das, was wir wohl vorliegen haben, ein vor allem kollektivistisches ausgerichtetes Denken betrifft mit einer vor allem lokalen Moralvorstellung (= an die eigene Gruppe werden andere maßstäbe angelegt als an ‚fremde’/’außenstehende‘) im verbund einerseits mit bestimmten Ehr-, Familien- & Identitätsauffassungen, andererseits mit einem sehr in metaphoriken feststeckendem Denken, das zumindest in diesen Bereichen nur schwer zur abstraktion fähig ist.

    Ja – es hat mnit dem Islam zu tun. Naja, der Islam ist immer – also auch bei diesen menschen – dies, was man eben darünter versteht, was man ‚liest‘, wenn man die Bücher liest. Und das jeweilige Verständnis, die Interretation hängt eng eben mit den eigenen Lebensauffassungen – z. B. wertsystemen, Bildern, Vorstellungen etc. – zusammen. Man könnte sagen : der Islam wird der jeweiligen Kultur angepasst – und wirkt dann als Angepasster wiedrum systemstabilisierend.
    Den Islam gibt es nicht, genauso wenig wie das christentum etc… – sondern immer nur: verständnisse von menschen, die eben ihren jeweiligen Kultur angepast sind – das christentum des mittelalters – mit all sienem aberglauben usw. – davor wären wir ja auch weggerannt udn hätten es niemals als das ‚christentu,m‘ wie wir es verstehen, für wahr halten, akzeptiert.

    • 26. Dezember 2012 um 18:51 Uhr
    • Zagreus
  5. 5.

    @Zagreus

    §1 Das hat nichts mit dem Ilsam zu tun
    §2 Wenn es doch mal mit dem Islam zu tun hat, dann gilt §1

    • 26. Dezember 2012 um 20:16 Uhr
    • Mamas Liebling
  6. 6.

    @ ML

    “ §1 Das hat nichts mit dem Ilsam zu tun
    §2 Wenn es doch mal mit dem Islam zu tun hat, dann gilt §1″

    Exakt! 😀

    • 26. Dezember 2012 um 20:46 Uhr
    • Zagreus
  7. 7.

    „Gläubige werden verfolgt“ … verfolgen die sich nicht schon immer gegenseitig … na ja, man muss die Leserschaft da abholen, wo man denkt, dass sie sich befindet; insofern sei der Nachrichtengehalt allen gegönnt, für die er einer ist.

    Aber, was ist eigentlich mit den Ungläubigen ?

    http://www.hurriyetdailynews.com/christmas-new-year-is-pagan-and-capitalist-says-turkeys-top-cleric.aspx?pageID=238&nID=37691&NewsCatID=393

    „… the head of Turkey’s Religious Affairs Directorate Mehmet Görmez said in a statement released Dec.26.“

    Zu spät für das Seelenheil, schon abgefeiert, das kapitalistische Heidentum. Heidnisch-kapitalistisch … klingt nach einer frischen Verbindung, von der man da immerhin zu Maos Geburtstag erfährt.

    • 26. Dezember 2012 um 23:37 Uhr
    • Thomas Holm
  8. 8.

    @JL

    Erinnern Sie sich noch an meinen Kommentar das die Zeit (no pun intended) entscheiden wird ob Erdogan mit seinem Projekt die Macht aus den Händen der (kemalistischen) Elite auf das Wahlvolk zu überführen eine wirkliche Demokratisierung beabsichtigt oder darin nur einen Weg der Islamisierung sieht?

    Noch ist der Ausgang offen und ich hoffe inständig ihre Hoffnung war nicht vergebens, aber der Zwischenstand ist wohl nicht nur positiv.
    Wir werden sehen…

    • 27. Dezember 2012 um 08:24 Uhr
    • Mates
  9. 9.

    TEST

    • 28. Dezember 2012 um 07:31 Uhr
    • Thomas Holm
  10. 10.

    Diese Blockiererei ist völlig außer Kontrolle geraten

    hxxp://www.schwar*zwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-mann-droht-junge-frau-umzubringen-und-zu-zerstueckeln.12123460-e07c-49ed-ac74-ec83ec7338fd.html

    „Aus „religiösen Gründen“ habe ein türkischer Vater die Verbindung seiner jungen, volljährigen Tochter zu einem kroatischen Mann abgelehnt, erklärte der Staatsanwalt bei einer Verhandlung vor dem Amtsgericht in Villingen …

    Ein Onkel habe seine Nichte aus dem Bett gezerrt, wobei sie sich den Kopf angeschlagen habe. Die junge Frau sei dann ins Wohnzimmer gebracht und dort auf der Couch festgehalten worden.

    In die Handgreiflichkeiten waren vor allem zwei Onkel verwickelt. Sie hätten ihre Nichte „verprügelt“, unter anderem mit einem Schlag ins Gesicht. Mit im Raum seien auch der Bruder der jungen Frau und ihre Mutter gewesen und hätten zugeschaut, beschreibt Richterin Rossegger den „grausamen“ Hergang.“

    Die richterliche Belehrung hat eine heikle Kulturdifferenz zum Gegenstand und könnte als Assimilationsversuch missverstanden werden …

    „Es sei in Deutschland „nicht üblich“, einem volljährigen Kind Vorschriften bei der Wahl des Freundes oder wegen eines Auszugs aus dem elterlichen Zuhause zu machen, wies die Richterin die vier Männer auf der Anklagebank zurecht,“

    … wird sie aber nicht, sonst säße Deutschland jetzt bei der UNO auf der Anklagebank wegen Rassismus…

    „wobei sie „bezweifelte“, dass ihre „Belehrungen auf fruchtbaren Boden“ fallen würden.“

    … Noch mal Glück gehabt.

    „Nach einem informellen Gespräch außerhalb des Gerichtssaals zwischen Richterin, Verteidigern und Staatsanwalt wurde das Urteil bekanntgegeben. Rossegger erklärte, dass die beiden handgreiflich gewordenen Männer jeweils zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt werden, wobei die Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde.“

    Ob man den Christen aus dem Orient eine Flucht nach Deutschland empfehlen kann will wohl überlegt sein; im Interesse muslimischer Frauen vor allem auch.

  11. 11.

    Sehr geehrter Herr Lau,

    Danke für die Bereitstellung Ihres Blogs als Diskussionsforum diversester weitgespannter Themen.

    Ihnen und Ihrer Familie eine schöne Weihnachtszeit und beste Wünsche für ein gutes neues Jahr.

    • 28. Dezember 2012 um 12:32 Uhr
    • Publicola
  12. 12.

    Ach wat Herr Lau, in der Türkei gibt es keine staatliche Christenverfolgung, wenn denn diese Aussage Ihre Intention ist.

    Wo waren Sie eigentlich als mir Pappa Staat 17 Hektar Land abgeknöpft hat, weil es angeblich Waldgebiet sei. Ohne Entschädigung! Nunja, über die Zeit war das Land teilweise tatsächlich etwas zugewachsen, nichtsdestrotrotz war es mein Grund, vererbt über mehrere Generationen. Ich konnte es nur nicht mehr beweisen.

    Und außerdem habe ich was dagegen, wenn Schweizer kommen und auch noch in der Türkei die Luft verpesten.

    • 28. Dezember 2012 um 14:01 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  13. 13.

    „Weil die Aramäer nicht als Religionsgemeinschaft anerkannt sind, dürfen sie ihre Sprache nicht unterrichten. Sie tun es in den Sonntagsschulen trotzdem.“

    Ja ja, sehr mutig.

    Diese Platte ist mittlerweile kaputt, Herr Lau. Die neue Platte heißt jetzt: muttersprachlicher Unterricht von Pappa Staat. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, bin ich voll dafür.

    Man, der Typ hat da ein geiles Hotel und spielt sich dann auch noch voll als Held und Opfer in Einem auf. Bekomme ich glatt die Kotze von.

    Diese journalistische Glanzleistung hatte mal der gute Holum verlinkt.

    http://www.youtube.com/watch?v=zdNYYXUeWBc

    Mal getrost die jährlich Hunderten von wehrpflichtigen Türken ignorieren, die, wenn man vom üblichen bürokratischen Spießrutenlauf absieht, realtiv problemlos die Staatsbürgerschaft wechseln und ein Arschloch auftreiben, der erst den Status eines Fahnenflüchtigen erreichen muss, um seine deutsche Ader zu entdecken.

    Was tut man nicht alles für eine steile These! Allah’u akbar!

    • 28. Dezember 2012 um 18:41 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  14. 14.

    Man, der Typ hat da ein geiles Hotel und spielt sich dann auch noch voll als Held und Opfer in Einem auf. Bekomme ich glatt die Kotze von.

    @ Soc

    Blöder als das Jammertürkentum in Deutschland wird er kaum sein.

    • 28. Dezember 2012 um 19:05 Uhr
    • N. Neumann
  15. 15.

    @Neumann

    Neeee, ab und zu werden wir zwar hier und da mal ermordert, aber noch fühlen wir uns nicht verfolgt. Keine Sorge, Neumann, da ist der schweizer Angeber mit seinem Hotel uns voraus.

    • 28. Dezember 2012 um 19:23 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  16. 16.

    Apropos Neumann,

    einen guten Rutsch mein Lieber.

    • 28. Dezember 2012 um 19:34 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  17. 17.

    muttersprachlicher Unterricht

    Damit sie dann so gut Türkisch können wie die Mutter, und gleich gut Deutsch.

    • 28. Dezember 2012 um 19:43 Uhr
    • Mamas Liebling
  18. 18.

    Wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    In meiner Antwort auf die einzige Redaktionsempfehlung (Kommentar 145) erwähnte ich die Tatsache, dass die OIC im UN- Menschenrechtsrat seit Jahren versucht, weltweit Menschenrechte zu beschränken und Kritik am Islam als „Islamophobie“ ächten und verbieten zu lassen.
    Mit Link auf informative Artikel dazu, denn selbstverständlich soll sich ja jeder selbst ein Bild davon machen können.
    Und wie zur Bestätigung, dass bereits eine schariakonforme Zensur auch bei ZO existiert, wurde mein gesamter Kommentar mit der lapidaren Bemerkung „Bitte verzichten sie auf islamophobe Beiträge“ gelöscht.
    Als ich die Bitte äußerte, man möge doch vorher in der Netiquette darauf hinweisen, dass islamkritische Kommentare unabhängig vom Wahrheitsgehalt gelöscht werden (Also in der Praxis eine Schariazensur stattfindet) wurde das ebenso gelöscht.
    Ich nenne das Islamfaschismus.

    • 29. Dezember 2012 um 01:20 Uhr
    • Ki Ki
  19. 19.

    @Ki Ki

    Nene, haben wir nichts mit am Hut. Das ist die linksliberale Meinungsdiktatur. Deutsche mit dem Herz am rechten Fleck, empört euch!

    • 29. Dezember 2012 um 01:27 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  20. 20.

    Hmmm, wo ist der Unterschied?
    Und wozu mache ich mir die Mühe zu differenzieren, darauf hinzuweisen, dass kritische und moderen Muslime nicht nur bei Muslime wenig Zuspruch finden, sondern auch bei uns in der Öffentlichkeit zuwenig Aufmerksamkeit und Unterstützung bekommen?
    Eine unliebsame Tatsache mit Quelle belegt und nicht abzuleugnen reicht den selbsternannten Schariazensoren bei ZO aus, um mit dem billigen Islamfaschistenbegriff „Islamophobie“ eine Löschung zu „begründen“.
    Un da regt man sich über das Niveau von PI auf ?

    • 29. Dezember 2012 um 02:19 Uhr
    • Ki Ki
  21. 21.

    Arabische Straße mit Sunnitischem Frühling im West-Irak angelangt !

    Aufgerufen wird zum Sturz der Perser-hörigen und nicht gottesfürchtigen Regierung Maliki. Das passt natürlich Ethno-konfessionell-geographisch zum Syrisch-Sunnitischen Aufstand wie der Dolch zur tödlichen Stichwunde.

    Ein Wiedersehen mit bekannten Landschaften und Launen:

    „Tens of thousands of mainly Sunni Iraqis have turned out to demonstrate against Prime Minister Nour al-Maliki’s Shia-led government.

    They are accusing Maliki of marginalising Iraq’s Sunni political leaders.

    The rallies in Fallujah and Ramadi are believed to be the largest since the latest unrest began.“

    Und die Einheit des Landes würden sie gefährden.

    http://www.youtube.com/watch?v=dp3mG1iiVrc

    @ KiKi

    Unterhalb von pünktlich fahrenden Zügen würde ich nicht von Faschismus sprechen.

  22. 22.

    kiki
    Sie sind nicht allein.

  23. 23.

    18/20
    @Ki Ki

    Daß die ZO-Redaktion sich nicht zu blöd ist, diesen idiotischen Begriff „Islamophobie“ überaus dubioser Herkunft zu verwenden!

    Es dürfte nicht ganz falsch sein, sich Bei den einzelnen „ZO-Zensoren“ genügend furchtsame Praktikanten zu vermuten und vielleicht auch den einen oder die andere mit „innerem Kopftuch“.

    Wenn Sie sich die Mühe nochmal machen wollen, dann schreiben Sie eine Mail direkt an Sebastian Horn über dessen PN-Formular und schildern Sie den Sachverhalt. Ganz so leicht sollte man es ZO nicht machen. Nach meiner Erfahrung werden Sie eine Antwort bekommen und auch eine Wiederherstellung des Kommentars ist nicht ausgeschlossen.

  24. 24.

    PS
    Und meine Anerkennung für diejenigen, die es auf sich nehmen, mit „PhilipjaderPhilip“ zu diskutieren, einem derjenigen, mit deren Hilfe ZO sein Zensur-System aufrecht erhält.
    Klingt übrigens sehr wie „the honourable schoolboy“.

  25. 25.

    Nichts Neues in diesem Verein:

    … Herr Lau hat einen Fokus auf Muslime, insbesondere die Türkei, und blendet seine persönliche „journalistische Sorgfaltsflicht“ beachtend wohlwissentlich einen weiteren Brennpunkt aus.

    … Jene, die immer am lautesten nach Mord und Untermenschenexistenz für Palästinenser schreien, sind auch diejenigen, die sich als Moralwächter aufspielen wollen (ganz die Diktion radikaler Islamisten nachahmend!).

    • 29. Dezember 2012 um 15:54 Uhr
    • Erol Bulut
  26. 26.

    Alevitischer König Cem Gülay

    Habt keine Angst. ich bin euer König!

    Ob ihr wollt oder nicht. fürchtet euch nicht, auch wenn ihr euch versteckt und Angst habt, ich bin da. bana yaypsim lar. yapsim lar, gelsin ler, ich bin bereit.

    Alevitentum bis zum Ende! Habt keine Angst, sollen sie mich erschiessen, aber habt keine Furcht. Sivas kardesliler, ihr seid in meinem Herzen, Alamanlere(Asyl Geber amana ………

    • 29. Dezember 2012 um 22:19 Uhr
    • cem gülay
  27. 27.

    Die Aleviten hier sind verweichlicht, glimpflich ausgedrückt. Schämt euch ihr Feiglinge, ich halte mich verbal zurück.

    Adam, Kadin olun

    Ulan, wollt ihr euer dasein so verleben, als F…….

    • 29. Dezember 2012 um 22:26 Uhr
    • cem gülay
  28. 28.

    Jörg Lau

    Wir haben uns nie richtig verstanden und auch der Rest nicht.

    Jan Fedder ist ein geiler Typ. aber ich hatte mir so gewünscht, dass wir uns treffen, wie Sie mal angeboten hatten und ich aus falscher Eitelkeit abgesagt hatte.

    Alle sollen es wissen, Herr Lau wollte mir damals helfen und ich hatte mich verweigert.

    • 29. Dezember 2012 um 22:31 Uhr
    • cem gülay
  29. 29.

    An Neumann, Zagreus, Miriam. Freespeech, Serioüus Black, AVZ, Bulut, SPirit of Canakale, HJStürmer, Mete( mein muslimischer Bruder), Saki, Mates, Karola, Steffi

    Es war eine geile Zeit mit euch.

    • 29. Dezember 2012 um 22:36 Uhr
    • cem gülay
  30. 30.

    @Gülay

    Was geht? Habe ich was verpasst?

    PS
    Mit Ihrem Türkisch steht es wohl auch nicht zum Besten.

    • 29. Dezember 2012 um 22:39 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  31. 31.

    @ CG – Was ist los?

  32. 32.

    Das klingt nicht gut cem. Wenn einem das wasser bis zur unterlippe steht darf man den kopf nicht hängen lassen.
    Und jetzt meldest du dich und gibst „entwarnung“.

  33. 33.

    Macht Herr Gülay sich auf, das Alevitentum zu retten, zu rächen oder zu vergessen?
    Oder versinkt er gerade in einer Jahres- End- Depression?
    Gibt es eine Fortsetzung der kryptischen Rede?

    • 29. Dezember 2012 um 23:13 Uhr
    • Marit
  34. 34.

    26 cem
    König von deutschland wollte rio reiser werden, hatte ne menge geiler ideen. Und der könig der aleviten ?
    Der soll sich melden, sonst wird er abgesetzt.

  35. 35.

    32. Das klingt nicht gut cem … Und jetzt meldest du dich und gibst “entwarnung”.

    schließe mich an

  36. 36.

    Hallo, Cem!
    Du wirst doch nicht einen christlichen Weihnachts- und Jahresendblues entwickeln!
    Spätestens morgen meldest Du Dich bitte hier!
    Schlaf‘ gut!
    Karola

  37. 37.

    Mensch cem
    Du kennst doch das lied vom tüdelband ?
    Dann weißt du „dassn klacks forn hamborger jung“

  38. 38.

    @cem gülay

    Bleib dran.

    • 30. Dezember 2012 um 11:27 Uhr
    • Mamas Liebling
  39. 39.

    @ cem

    Ne oldu? Whut up? Alles klar?

    Hoffe du raffst dich wieder.

    • 30. Dezember 2012 um 12:15 Uhr
    • MM
  40. 40.

    ein glückliches Neues Jahr für die Stamm-Belegschaft!

    http://www.youtube.com/watch?v=7M2hSJeW_cg

  41. 41.

    An Neumann, Zagreus, Miriam. Freespeech, Serioüus Black, AVZ, Bulut, SPirit of Canakale, HJStürmer, Mete( mein muslimischer Bruder), Saki, Mates, Karola, Steffi

    Es war eine geile Zeit mit euch.

    @ Cem

    Hör im neuen Jahr verdammt nochmal mit dem Saufen auf.

    • 30. Dezember 2012 um 21:34 Uhr
    • N. Neumann
  42. 42.

    @Cem
    Du willst Dich von hier verabschieden gerade wo es anfängt interessant zu werden?!
    Damit meine ich dass die Diskussion eine Phase erreicht hat in der dummes Geschätz nicht mehr durch politkorrekte Blasiertheit in den Rang einer Wahreit erhoben werden kann.

    • 31. Dezember 2012 um 02:07 Uhr
    • Bredow
  43. 43.

    ‚Wahrheit‘ darf man natürlich nicht falsch schreiben.

    • 31. Dezember 2012 um 09:24 Uhr
    • Bredow
  44. 44.

    ‚Geschwätz‘ auch nicht

    • 31. Dezember 2012 um 09:28 Uhr
    • Bredow
  45. 45.

    @ Z # 4

    Jain.

    Das ist eine andere Baustelle, strenger Vegetarismus und Deutsche Bank.

    • 31. Dezember 2012 um 13:50 Uhr
    • MRX
  46. 47.

    Mythos Christenverfolgung

    Jörg Lau veröffentlichte vor kurzem in der ZEIT einen kontroversen Beitrag zur Verfolgung von Christen. diesseits-Chef Thomas Hummitzsch antwortet dem Autor.

    http://www.wissenrockt.de/2013/01/02/mythos-christenverfolgung-28302/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mythos-christenverfolgung

    😉

    • 2. Januar 2013 um 12:35 Uhr
    • Ariel Jassier
  47. 48.

    @cem gülay

    „I’m not cocky, I’m confident“

    Neues Jahr, neues Glück

    • 2. Januar 2013 um 12:45 Uhr
    • Ariel Jassier
  48. 49.

    Satire-Magazin provoziert mit neuen Mohammed-Karikaturen

    • 2. Januar 2013 um 13:04 Uhr
    • Ariel Jassier
  49. 50.

    Kontroverse Christenverfolgung … wichtig scheint zu sein, dass man aus den Muslim-Opfern nicht irgendwelche Gruppen bildet, denn erst dann sähe der Islam wohl politisch unkorrekt aus. Mord und Totschlag sind so lange menschlich unproblematisch, wie es keine klar abgrenzbaren Gruppen trifft.

    Und wegen dieser korrekten West-Wichse müssen die Ost-Christen gefälligst klaglos weiter sterben; jedenfalls wenn sie nicht zu Störenfrieden werden wollen.

  50. 51.

    http://www.hurriyetdailynews.com/christianity-no-longer-a-religion-says-turkish-minister.aspx?PageID=238&NID=38021&NewsCatID=393

    „It’s a culture now. But that is not what a religion is like. A religion teaches; it is a form of life that gives one peace and happiness. That is what they want to turn [Islam] into as well.“

  51. 52.

    @Ariel Jassier

    Nix Karikaturen, sondern ein Comics (bande déssinée)

    • 2. Januar 2013 um 18:26 Uhr
    • Mamas Liebling
  52. 53.

    Ariel Jassier provoziert mit neuen Kommentaren über angeblich provozierendes Satire-Magazin.

    • 2. Januar 2013 um 18:46 Uhr
    • Bellfruta87
  53. 54.

    @Jassier

    Herr Lau hat sich doch allergrößte Mühe gegeben, um in seinem Bericht über die Christen im Nahost die erlittene „Verfolgung“ auf Muslime zu beschränken und dabei wohlwissentlich sowas

    http://www.tagesschau.de/ausland/israel1208.html

    ausgeblendet, um den Spot auf Muslime nicht zu stören. Da stört man nur, wenn man journalistische Sorgfalt bezweifelt.

    • 2. Januar 2013 um 18:52 Uhr
    • Erol Bulut
  54. 55.

    @49 ariel jassier

    „Das Heft beinhalte weder Karikaturen noch Satire, versicherte Charbonnier. Es werde lediglich mit Comic-Zeichnungen das Leben von Mohammed dargestellt. Das Heft sei vom Islam autorisiert, da es von Moslems begutachtet worden sei. Darauf spielt auch der Titel der Mohammed-Biografie an: parfaitement halal, also „völlig halal“. Mit dem arabischen Wort halal werden Dinge bezeichnet, die nach islamischem Recht erlaubt sind. Dennoch könnte das Buch Protest hervorrufen, denn viele Moslems lehnen es generell ab, dass der Prophet auf Bildern dargestellt wird.“

    haben sie den artikel gelesen?

    • 2. Januar 2013 um 19:13 Uhr
    • arizonajunior
  55. 56.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamische-staaten-neue-mohammed-karikaturen-ignorieren-a-875481.html

    Alle versuchen sich jetzt zusammenzureißen, weil jeder zweite von diesen Staaten des Wahren Glaubens vom Westen irgendwas will, um den Nachbarn besser abmurxen zu können.

    Ähnlich wie die Türken haben auch die Saudis eine höllische Angst davor, von Obama an die Perser verkauft zu werden:

    „There are many indicators to suggest that this year will be the year of Iran in the White House, with all the repercussions that will have on our region. The latest indicator comes in the form of the leaks about the so-called “Iran-Syria deal”, currently being considered by the Obama administration, with the aim of moving on both fronts. “

    hxxp://www.asharq-e.com/news.asp?section=2&id=32402

    Der plötzliche Wille zur Toleranz ist sehr leicht nachvollziehbar.

  56. 57.

    >haben sie den artikel gelesen?

    • 4. Januar 2013 um 01:07 Uhr
    • Ariel Jassier
  57. 58.

    […] Jörg Lau bei Zeit Online über “Die letzten Jünger” bloggte. Seinen Beitrag über die Not der traditionellen Kirchen des Nahen Ostens fand ich schon großartig, weil er eine selten gute Mischung von innerem Engagement und […]

  58. Kommentar zum Thema

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