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	<title>Kommentare für Jörg Lau</title>
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		<title>Kommentar zu Der Westen braucht mehr Antiwestlertum von Thomas Holm</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/22/der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum_5575/comment-page-16#comment-282792</link>
		<dc:creator>Thomas Holm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2012 00:25:07 +0000</pubDate>
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		<description>@ EB

Es handelt sich um eine Jordanische Bank, ein Land wo die palästinensische Königin 

&quot;Queen Raina of Jordan – frequently seen in public without a headscarf – has stressed all women should have the right to choose whether to adopt hijab&quot;

Haarfreiheit propagiert.

Anders als im standesdünkelhaften Westen überläßt man im gut organisierten Jordanien Bekleidungsfragen nicht der persönlichen Willkür von Führungskräften, sondern es kümmert sich ein Handel- und Industrieministeriium darum:

&quot;&quot;The bank uniform registered at the trade and industry ministry does not include wearing anything to cover my hair,” she added.&quot;

Und dieses Ministerium liegt ganz so wie die Palästinensiche Königin auf einer geradezu Assadschen Toleranzlinie, über die sich die Bank hinwegsetzt.

http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/156150

hxxp://english.alarabiya.net/articles/2012/05/23/215997.html

hxxp://news.malaysia.msn.com/business/jordan-bank-fires-christian-woman-over-headscarf-3

Die Amtsvorgägngerin der derzeitigen Palästinensischen Königin trat sogar mit der zum Katholizismus apostasierten Sabatina James gemeinsam auf.

&quot;Sabatina war neben Königin Nūr von Jordanien Laudatorin der Women’s World Awards 2009 in Wien.&quot;

hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Sabatina_James 

Sie sind einfach ein raffinierter Gauner, der darauf setzt, dass die Leute den Unterschied zwischen standesgemäßer Bekleidung und einem geschlechterdiskriminierenden Stigmatisierungsinstrument eines bigotten Schamkultes nicht erkennen.

Die teuren Bankklamotten sollen Seriösität suggerieren während die Verhüllung am Arbeitsplatz signalisieren soll, dass jeder, der nicht anspringen würde, wie ein streunender Köter, jedenfalls nicht bankwürdig sein kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ EB</p>
<p>Es handelt sich um eine Jordanische Bank, ein Land wo die palästinensische Königin </p>
<p>&#8220;Queen Raina of Jordan – frequently seen in public without a headscarf – has stressed all women should have the right to choose whether to adopt hijab&#8221;</p>
<p>Haarfreiheit propagiert.</p>
<p>Anders als im standesdünkelhaften Westen überläßt man im gut organisierten Jordanien Bekleidungsfragen nicht der persönlichen Willkür von Führungskräften, sondern es kümmert sich ein Handel- und Industrieministeriium darum:</p>
<p>&#8220;&#8221;The bank uniform registered at the trade and industry ministry does not include wearing anything to cover my hair,” she added.&#8221;</p>
<p>Und dieses Ministerium liegt ganz so wie die Palästinensiche Königin auf einer geradezu Assadschen Toleranzlinie, über die sich die Bank hinwegsetzt.</p>
<p><a href="http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/156150" rel="nofollow">http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/156150</a></p>
<p>hxxp://english.alarabiya.net/articles/2012/05/23/215997.html</p>
<p>hxxp://news.malaysia.msn.com/business/jordan-bank-fires-christian-woman-over-headscarf-3</p>
<p>Die Amtsvorgägngerin der derzeitigen Palästinensischen Königin trat sogar mit der zum Katholizismus apostasierten Sabatina James gemeinsam auf.</p>
<p>&#8220;Sabatina war neben Königin Nūr von Jordanien Laudatorin der Women’s World Awards 2009 in Wien.&#8221;</p>
<p>hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Sabatina_James </p>
<p>Sie sind einfach ein raffinierter Gauner, der darauf setzt, dass die Leute den Unterschied zwischen standesgemäßer Bekleidung und einem geschlechterdiskriminierenden Stigmatisierungsinstrument eines bigotten Schamkultes nicht erkennen.</p>
<p>Die teuren Bankklamotten sollen Seriösität suggerieren während die Verhüllung am Arbeitsplatz signalisieren soll, dass jeder, der nicht anspringen würde, wie ein streunender Köter, jedenfalls nicht bankwürdig sein kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Können Islamisten Liberale sein? von Thomas Holm</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/14/konnen-islamisten-liberale-sein_5572/comment-page-90#comment-282791</link>
		<dc:creator>Thomas Holm</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 23:12:22 +0000</pubDate>
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		<description>Tunesien; linksradikale Quelle; scheint aber zu belegen, dass sich wirklich alle Akteure von ihrer illiberalsten Seite zeigen. Das ist auch eine Kunst, so viele illiberale Akteure am agieren zu haben, anscheinend ohne dass sie sich dabei in Quere kommen.

&quot;Anfang Mai entschied sich der neue Präsident Tunesiens, Moncef Marzouki, den Ausnahmezustand, den der Diktator Ben Ali am 14. Januar vergangenen Jahres ausgerufen hatte, erneut um drei weitere Monate zu verlängern. Kurz nachdem Ben Ali 2011 zu diesem Mittel gegriffen hatte, wurde er zur Flucht aus dem eigenen Land gezwungen. ...

Die von der Polizei am 7. und 9. April im Zentrum von Tunis gegen friedliche DemonstrantInnen angewandte fürchterliche Repression, bei der ihr zivile Milizen behilflich waren (..), hat offenbart, dass die „Troika“, die Drei-Parteien-Koalition, die zur Zeit an der Macht ist, dabei ist, auf die schlimmsten Methoden der Ben Ali-Diktatur zurückzugreifen. ...

Ein aktueller Bericht der „Landesweiten tunesischen Journalisten-Gewerkschaft“ (NSJT) stellt fest, dass die Anzahl der Angriffe auf JournalistInnen „bestürzend hoch ist und selbst in der Zeit des diktatorischen Regimes von Ben Ali nicht solche Ausmaße“ angenommen hat. ...

In einigen Teilen des Landes herrscht eine Art semi-aufständische Stimmung. Dies gilt beispielsweise auch für die Bergbauregion Gafsa und vor allem für die kampfeslustige Stadt Redeyef (..), in der es am 8. Mai ebenfalls zu einem Generalstreik kam. ...

Hinzu kommen die endlosen Provokationen und Gewaltaktionen, die von salafistischen Gruppierungen angezettelt werden. Von der Regierung unter Führung von „Ennahda“, den Behörden und der Polizei wird dies allgemein mit großer „Nachsicht“ behandelt. Das liegt daran, dass die Salafisten auch ein nützliches Gegengewicht zu den Forderungen und Mobilisierungen der Linken und der Gewerkschaften bilden können. 

Dabei handelt es sich hauptsächlich um entfremdete junge Leute, die diesen salafistischen Schlägertrupps mit ihrer ultra-reaktionären Version vom sunnitischen Islam in die Falle gehen. Manchmal geht es dabei einfach um den ideologischen Deckmantel für Kriminelle und Drogenhändler jeden Ranges, die die Notlage und das Elend der Leute in ihrer Suche nach Arbeit ausnutzen, um eine Art Verkaufstechnik oder schlichtweg um ein paar Dinar. Ihr Ziel ist es, die Menschen im Namen der moralischen Ordnung kontrollieren zu wollen und jedeN anzugreifen, die/der mit ihnen nicht übereinstimmt. In El Kabaria, einem Arbeiterviertel im Süden der Landeshauptstadt Tunis, griff eine Gruppe junger Salafisten das örtliche Büro der PCOT („Arbeiter-Kommunistische Partei Tunesiens“) an, plünderte die Geschäftsräume und attackierte die anwesenden Mitglieder mit physischer Gewalt.&quot; 

http://www.sozialismus.info/?sid=4848

hxxp://www.socialistworld.net/doc/5693 bebildert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tunesien; linksradikale Quelle; scheint aber zu belegen, dass sich wirklich alle Akteure von ihrer illiberalsten Seite zeigen. Das ist auch eine Kunst, so viele illiberale Akteure am agieren zu haben, anscheinend ohne dass sie sich dabei in Quere kommen.</p>
<p>&#8220;Anfang Mai entschied sich der neue Präsident Tunesiens, Moncef Marzouki, den Ausnahmezustand, den der Diktator Ben Ali am 14. Januar vergangenen Jahres ausgerufen hatte, erneut um drei weitere Monate zu verlängern. Kurz nachdem Ben Ali 2011 zu diesem Mittel gegriffen hatte, wurde er zur Flucht aus dem eigenen Land gezwungen. &#8230;</p>
<p>Die von der Polizei am 7. und 9. April im Zentrum von Tunis gegen friedliche DemonstrantInnen angewandte fürchterliche Repression, bei der ihr zivile Milizen behilflich waren (..), hat offenbart, dass die „Troika“, die Drei-Parteien-Koalition, die zur Zeit an der Macht ist, dabei ist, auf die schlimmsten Methoden der Ben Ali-Diktatur zurückzugreifen. &#8230;</p>
<p>Ein aktueller Bericht der „Landesweiten tunesischen Journalisten-Gewerkschaft“ (NSJT) stellt fest, dass die Anzahl der Angriffe auf JournalistInnen „bestürzend hoch ist und selbst in der Zeit des diktatorischen Regimes von Ben Ali nicht solche Ausmaße“ angenommen hat. &#8230;</p>
<p>In einigen Teilen des Landes herrscht eine Art semi-aufständische Stimmung. Dies gilt beispielsweise auch für die Bergbauregion Gafsa und vor allem für die kampfeslustige Stadt Redeyef (..), in der es am 8. Mai ebenfalls zu einem Generalstreik kam. &#8230;</p>
<p>Hinzu kommen die endlosen Provokationen und Gewaltaktionen, die von salafistischen Gruppierungen angezettelt werden. Von der Regierung unter Führung von „Ennahda“, den Behörden und der Polizei wird dies allgemein mit großer „Nachsicht“ behandelt. Das liegt daran, dass die Salafisten auch ein nützliches Gegengewicht zu den Forderungen und Mobilisierungen der Linken und der Gewerkschaften bilden können. </p>
<p>Dabei handelt es sich hauptsächlich um entfremdete junge Leute, die diesen salafistischen Schlägertrupps mit ihrer ultra-reaktionären Version vom sunnitischen Islam in die Falle gehen. Manchmal geht es dabei einfach um den ideologischen Deckmantel für Kriminelle und Drogenhändler jeden Ranges, die die Notlage und das Elend der Leute in ihrer Suche nach Arbeit ausnutzen, um eine Art Verkaufstechnik oder schlichtweg um ein paar Dinar. Ihr Ziel ist es, die Menschen im Namen der moralischen Ordnung kontrollieren zu wollen und jedeN anzugreifen, die/der mit ihnen nicht übereinstimmt. In El Kabaria, einem Arbeiterviertel im Süden der Landeshauptstadt Tunis, griff eine Gruppe junger Salafisten das örtliche Büro der PCOT („Arbeiter-Kommunistische Partei Tunesiens“) an, plünderte die Geschäftsräume und attackierte die anwesenden Mitglieder mit physischer Gewalt.&#8221; </p>
<p><a href="http://www.sozialismus.info/?sid=4848" rel="nofollow">http://www.sozialismus.info/?sid=4848</a></p>
<p>hxxp://www.socialistworld.net/doc/5693 bebildert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Westen braucht mehr Antiwestlertum von Boothby</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/22/der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum_5575/comment-page-16#comment-282790</link>
		<dc:creator>Boothby</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 23:04:14 +0000</pubDate>
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		<description>@EB

&lt;i&gt;Das ganze hier ist ein nettes Psychosoziales Experiment.&lt;/i&gt;

Ganz genau.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@EB</p>
<p><i>Das ganze hier ist ein nettes Psychosoziales Experiment.</i></p>
<p>Ganz genau.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Westen braucht mehr Antiwestlertum von Erol Bulut</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/22/der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum_5575/comment-page-16#comment-282789</link>
		<dc:creator>Erol Bulut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 23:01:05 +0000</pubDate>
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		<description>Ein gutes Beispiel für westliche Heuchelei, ist auch die Kritik an der jemenitischen Bank, wegen der Kleiderordnung eine Mitarbeiterin zu entlassen. Als ob hier alle so verblödet sind, nicht zu wissen, dass hier jeder Bankangestellte sofort entlassen werden würde, wenn er nicht einen Anzug ei der Arbeit trägt. Obwohl, bei einigen trifft das wohl zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gutes Beispiel für westliche Heuchelei, ist auch die Kritik an der jemenitischen Bank, wegen der Kleiderordnung eine Mitarbeiterin zu entlassen. Als ob hier alle so verblödet sind, nicht zu wissen, dass hier jeder Bankangestellte sofort entlassen werden würde, wenn er nicht einen Anzug ei der Arbeit trägt. Obwohl, bei einigen trifft das wohl zu.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Westen braucht mehr Antiwestlertum von Erol Bulut</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/22/der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum_5575/comment-page-16#comment-282788</link>
		<dc:creator>Erol Bulut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 22:57:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/joerglau/?p=5575#comment-282788</guid>
		<description>Ach Holm,

ich weiß, dass Sie sich nicht ernst nehmrn können, wenn Sie mir polemischen Schwachsinn entgegen werfen müssen, weil Ihnen nichts Gescheites zur gegenrede einfällt. Müssen Sie sich derart verblöden, dass Sie den Unterschied nicht begreifen, wenn jemand sagt, dass er Verbrechen nicht unterstützen möchte, was ich z.B. als Staatsbürger Deutschland zwangsläufig mit dem Besatzungssupport für Israel tue, oder ob Jemand passiv zusieht, wenn sich Irre die Köpfe einschlagen, wie in ihrem Beispiel mit Afghanistan. Und wenn China Taiwan besetzen würde und den Großteil der Bevölkerung aus seiner Heimat vertreiben würde, und über 40 Jahre Menschenrechte verhindern würde, wie Israel es tut, würde ich das natürlich auch China kritisieren, wenn hier im Blog genauso wie beim vermeintlichen Israelsupport Faschismus und Untermenschentum gegen die Besetzten gepredigt werden würde. Nur täte ich mich wohler dabei fühlen, weil Deutschland China bei solchem Verbrechen nicht unterstützen würde, wie es bei der Unterdrückung Palästinensischer Menschenrechte geschieht.

Also, wie können sie sich ernst nehmen, wenn sie sich so zu verblöden fähig sind, um mich für Idioten lächerlich machen zu wollen. Sie wissen doch, dass ich Sie auf diesem Level nicht im Geringsten ernst nehmen kann.

Und ja, Israel hat Sabra&amp;Shatilla überwunden. Die Proteste sind schon lange her und es sagt viel über die Verfassung Israels aus, wenn eine Demokratie den Verantwortlichen für diesen Massenmord vor nicht allzulanger Zeit zum Regenten wählt. Ein Gewissen ist im Gesellschaftsmodell Israel nicht vorgesehen, zumal die Besatzung nicht aufrecht zu erhalten wäre. Die GEsellschaft hat zu dem Massenmord in Gaza geschwiegen. Es sind einzelne Stimmen von Menschen mit Gewicht in ihren Stimmen, die Israel noch zu retten versuchen, gegen jene, die wie Sie dem nur dümmliche Polemik entgegensetzen können.

Fangen Sie an, sich ernst zu nehmen, wenn Sie mit mir sprechen, damit Sie mir wenigstens etwas mehr als ein T.Haupts bieten können. Dann brauchen Sie nicht Herrn Lau anzubetteln, meine Worte &quot;nicht so stehen&quot; zu lassen. Es sei denn, es fällt Ihnen letztendlich auch nichts besseres ein, als den Palästinensern übel zu nehmen, dass Sie ihre Besatzer nicht mögen, die sie aus ihrer Heimat vertrieben haben und seit 40 Jahren weiter tun. Vielleicht schaffen sie es ja bei weiterer Übung zum Verblöden, auch zu behaupten, dass der Wurm Palästina, sofern nicht zur Unterdrückung durch Istral ausgesetzt, eine Gefahr für Israel wernden zu können. Sie sind nicht mehr weit davon weg, mit Ihrer nicht für mich bestimmten Polemik.

Das ganze hier ist ein nettes Psychosoziales Experiment.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach Holm,</p>
<p>ich weiß, dass Sie sich nicht ernst nehmrn können, wenn Sie mir polemischen Schwachsinn entgegen werfen müssen, weil Ihnen nichts Gescheites zur gegenrede einfällt. Müssen Sie sich derart verblöden, dass Sie den Unterschied nicht begreifen, wenn jemand sagt, dass er Verbrechen nicht unterstützen möchte, was ich z.B. als Staatsbürger Deutschland zwangsläufig mit dem Besatzungssupport für Israel tue, oder ob Jemand passiv zusieht, wenn sich Irre die Köpfe einschlagen, wie in ihrem Beispiel mit Afghanistan. Und wenn China Taiwan besetzen würde und den Großteil der Bevölkerung aus seiner Heimat vertreiben würde, und über 40 Jahre Menschenrechte verhindern würde, wie Israel es tut, würde ich das natürlich auch China kritisieren, wenn hier im Blog genauso wie beim vermeintlichen Israelsupport Faschismus und Untermenschentum gegen die Besetzten gepredigt werden würde. Nur täte ich mich wohler dabei fühlen, weil Deutschland China bei solchem Verbrechen nicht unterstützen würde, wie es bei der Unterdrückung Palästinensischer Menschenrechte geschieht.</p>
<p>Also, wie können sie sich ernst nehmen, wenn sie sich so zu verblöden fähig sind, um mich für Idioten lächerlich machen zu wollen. Sie wissen doch, dass ich Sie auf diesem Level nicht im Geringsten ernst nehmen kann.</p>
<p>Und ja, Israel hat Sabra&amp;Shatilla überwunden. Die Proteste sind schon lange her und es sagt viel über die Verfassung Israels aus, wenn eine Demokratie den Verantwortlichen für diesen Massenmord vor nicht allzulanger Zeit zum Regenten wählt. Ein Gewissen ist im Gesellschaftsmodell Israel nicht vorgesehen, zumal die Besatzung nicht aufrecht zu erhalten wäre. Die GEsellschaft hat zu dem Massenmord in Gaza geschwiegen. Es sind einzelne Stimmen von Menschen mit Gewicht in ihren Stimmen, die Israel noch zu retten versuchen, gegen jene, die wie Sie dem nur dümmliche Polemik entgegensetzen können.</p>
<p>Fangen Sie an, sich ernst zu nehmen, wenn Sie mit mir sprechen, damit Sie mir wenigstens etwas mehr als ein T.Haupts bieten können. Dann brauchen Sie nicht Herrn Lau anzubetteln, meine Worte &#8220;nicht so stehen&#8221; zu lassen. Es sei denn, es fällt Ihnen letztendlich auch nichts besseres ein, als den Palästinensern übel zu nehmen, dass Sie ihre Besatzer nicht mögen, die sie aus ihrer Heimat vertrieben haben und seit 40 Jahren weiter tun. Vielleicht schaffen sie es ja bei weiterer Übung zum Verblöden, auch zu behaupten, dass der Wurm Palästina, sofern nicht zur Unterdrückung durch Istral ausgesetzt, eine Gefahr für Israel wernden zu können. Sie sind nicht mehr weit davon weg, mit Ihrer nicht für mich bestimmten Polemik.</p>
<p>Das ganze hier ist ein nettes Psychosoziales Experiment.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Westen braucht mehr Antiwestlertum von Boothby</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/22/der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum_5575/comment-page-16#comment-282787</link>
		<dc:creator>Boothby</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 22:50:44 +0000</pubDate>
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		<description>@Z.

&lt;i&gt;J. Diamond; Collapse. How Societies Choose to fail or Succeed.
J. Diamond; Guns, Germs and Steel. The Fates of Human Societies.&lt;/i&gt;

Z., beide Schwarten richten sich an ein Publikum, das grün, interventionistisch und kulturmaterialistsch ausgerichtet ist. Der Author selbst lässt an seinen Guti-Attitüden und und seinem Kulturrelativismus dabei keinen Zweifel, mittlerweile über fragwürdige Dokus. Kriegen sie das nur unter einen Hut mit ihren ansonsten vertretenen Standpunkten, weil Islam bei ihm keine besondere Rolle spielt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Z.</p>
<p><i>J. Diamond; Collapse. How Societies Choose to fail or Succeed.<br />
J. Diamond; Guns, Germs and Steel. The Fates of Human Societies.</i></p>
<p>Z., beide Schwarten richten sich an ein Publikum, das grün, interventionistisch und kulturmaterialistsch ausgerichtet ist. Der Author selbst lässt an seinen Guti-Attitüden und und seinem Kulturrelativismus dabei keinen Zweifel, mittlerweile über fragwürdige Dokus. Kriegen sie das nur unter einen Hut mit ihren ansonsten vertretenen Standpunkten, weil Islam bei ihm keine besondere Rolle spielt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Westen braucht mehr Antiwestlertum von PBUH</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/22/der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum_5575/comment-page-16#comment-282786</link>
		<dc:creator>PBUH</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 22:43:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/joerglau/?p=5575#comment-282786</guid>
		<description>Deutsche Islam Konferenz startet Jugendwettbewerb

Viel zu oft wird pauschal über &quot;den Islam&quot; in Deutschland debattiert. &quot;Die Muslime&quot; werden so zu einer Masse ohne Gesichter. Einzelne Personen verschwinden in der Debatte. Sie werden unsichtbar. Halte dagegen und mach mit beim Wettbewerb &quot;Erfolgsgeschichten&quot;, den Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich mit der Deutschen Islam Konferenz gestartet hat.

---------

Porträtiere eine erfolgreiche muslimische Person mit spannender Karriere. Skizziere, wie das Umfeld zum Erfolg beiträgt. Zeige, inwiefern Glaube oder muslimische Identität mit dem Erfolg im Beruf zu tun hat - oder auch nicht. Du bestimmst die Form -Text, Fotostrecke, Video.

Eine Expertenjury wählt die Gewinner aus. Die besten Beiträge werden auf der Website der Deutschen Islam Konferenz veröffentlicht. Die Gewinner bekommen 1.000 Euro und zusätzlich die Möglichkeit, ein Praktikum in einer Redaktion (Print, Online oder TV) zu machen. Du kannst teilnehmen, wenn Du zwischen 14 und 26 Jahre alt bist.

Wer sitzt in der Jury?
Die Jury setzt sich aus Journalisten sowie aktiven und beratenden DIK-Teilnehmern zusammen:

* Ali Aslan, Journalist (Deutsche Welle)

* Dr. Ezhar Cezairli, ehemaliges Plenarmitglied der DIK * Nassir Djafari, ehemaliges Plenarmitglied der DIK * Sineb El Masrar, Teilnehmerin der DIK * Jörg Lau, Journalist (Die Zeit)

* Anna Reimann, Journalistin (Spiegel Online)

* Özlem Sarikaya, Journalistin (BR)

* Nihat Sorgeç, ehemaliges Plenarmitglied der DIK * Nigar Yardim, Frauenbeauftragte des VIKZ, Teilnehmerin der DIK

:-)


Ein Porträt von Pierre Vogel würde sich anbieten</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche Islam Konferenz startet Jugendwettbewerb</p>
<p>Viel zu oft wird pauschal über &#8220;den Islam&#8221; in Deutschland debattiert. &#8220;Die Muslime&#8221; werden so zu einer Masse ohne Gesichter. Einzelne Personen verschwinden in der Debatte. Sie werden unsichtbar. Halte dagegen und mach mit beim Wettbewerb &#8220;Erfolgsgeschichten&#8221;, den Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich mit der Deutschen Islam Konferenz gestartet hat.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Porträtiere eine erfolgreiche muslimische Person mit spannender Karriere. Skizziere, wie das Umfeld zum Erfolg beiträgt. Zeige, inwiefern Glaube oder muslimische Identität mit dem Erfolg im Beruf zu tun hat &#8211; oder auch nicht. Du bestimmst die Form -Text, Fotostrecke, Video.</p>
<p>Eine Expertenjury wählt die Gewinner aus. Die besten Beiträge werden auf der Website der Deutschen Islam Konferenz veröffentlicht. Die Gewinner bekommen 1.000 Euro und zusätzlich die Möglichkeit, ein Praktikum in einer Redaktion (Print, Online oder TV) zu machen. Du kannst teilnehmen, wenn Du zwischen 14 und 26 Jahre alt bist.</p>
<p>Wer sitzt in der Jury?<br />
Die Jury setzt sich aus Journalisten sowie aktiven und beratenden DIK-Teilnehmern zusammen:</p>
<p>* Ali Aslan, Journalist (Deutsche Welle)</p>
<p>* Dr. Ezhar Cezairli, ehemaliges Plenarmitglied der DIK * Nassir Djafari, ehemaliges Plenarmitglied der DIK * Sineb El Masrar, Teilnehmerin der DIK * Jörg Lau, Journalist (Die Zeit)</p>
<p>* Anna Reimann, Journalistin (Spiegel Online)</p>
<p>* Özlem Sarikaya, Journalistin (BR)</p>
<p>* Nihat Sorgeç, ehemaliges Plenarmitglied der DIK * Nigar Yardim, Frauenbeauftragte des VIKZ, Teilnehmerin der DIK</p>
<p> <img src='http://blog.zeit.de/joerglau/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein Porträt von Pierre Vogel würde sich anbieten</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Westen braucht mehr Antiwestlertum von Zagreus</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/22/der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum_5575/comment-page-15#comment-282785</link>
		<dc:creator>Zagreus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 22:32:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/joerglau/?p=5575#comment-282785</guid>
		<description>@ ThorHa

&lt;i&gt; David Landes, Wohlstand und Armut der Nationen &lt;/i&gt;

Kenne ich nicht und danke für die empfehlung - werde es mir demnächst reinziehen.

Gegenempfehlungen:

ic halte die beiden (popularwissenschfatlichen) Bücher von Jared Diamond für sehr informativ, was diese thematik anbelangt:

J. Diamond; Collapse. How Societies Choose to fail or Succeed.
J. Diamond; Guns, Germs and Steel. The Fates of Human Societies.

Und - sehr informativ und sehr zu empfehlen eine - fachwissenschaftliche - aufsatzsammlung:
Stephen C. Levinson, Pierre Jaisson (Hg.), Evolution nd Culture, Massachusetts 2006 (MIT).

In dem buch sind dann auch Aufsätze der &#039;üblichen Verdächtigten&#039; (aber nicht nur) enthalten, die von einem mehr oder weniger sozio-biologischen Standpunkt  aus argumentieren wie W. Singer, M. Tomasello und Marc Hauser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ ThorHa</p>
<p><i> David Landes, Wohlstand und Armut der Nationen </i></p>
<p>Kenne ich nicht und danke für die empfehlung &#8211; werde es mir demnächst reinziehen.</p>
<p>Gegenempfehlungen:</p>
<p>ic halte die beiden (popularwissenschfatlichen) Bücher von Jared Diamond für sehr informativ, was diese thematik anbelangt:</p>
<p>J. Diamond; Collapse. How Societies Choose to fail or Succeed.<br />
J. Diamond; Guns, Germs and Steel. The Fates of Human Societies.</p>
<p>Und &#8211; sehr informativ und sehr zu empfehlen eine &#8211; fachwissenschaftliche &#8211; aufsatzsammlung:<br />
Stephen C. Levinson, Pierre Jaisson (Hg.), Evolution nd Culture, Massachusetts 2006 (MIT).</p>
<p>In dem buch sind dann auch Aufsätze der &#8216;üblichen Verdächtigten&#8217; (aber nicht nur) enthalten, die von einem mehr oder weniger sozio-biologischen Standpunkt  aus argumentieren wie W. Singer, M. Tomasello und Marc Hauser.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Westen braucht mehr Antiwestlertum von Boothby</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/22/der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum_5575/comment-page-15#comment-282783</link>
		<dc:creator>Boothby</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 21:47:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/joerglau/?p=5575#comment-282783</guid>
		<description>@TH, Nachtrag

&lt;i&gt;“Hätten sie mir die Handlung von Inception in 8-9 Zeilen erklärt, ich hätte mir den Streifen dann sparen können. Bei 11-12 Zeilen wäre noch eine filmgeschichtliche Einordnung drin gewesen.”

Wenn ich mich in den Horizont des Publikums hineinversetzen kann, dann kann ich ganz gut “briefen”.&lt;/i&gt;

Sie hätten mir die Zeit für einen eher miesen Streifen gerettet. Späte Geburt ist nicht immer eine Gnade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@TH, Nachtrag</p>
<p><i>“Hätten sie mir die Handlung von Inception in 8-9 Zeilen erklärt, ich hätte mir den Streifen dann sparen können. Bei 11-12 Zeilen wäre noch eine filmgeschichtliche Einordnung drin gewesen.”</p>
<p>Wenn ich mich in den Horizont des Publikums hineinversetzen kann, dann kann ich ganz gut “briefen”.</i></p>
<p>Sie hätten mir die Zeit für einen eher miesen Streifen gerettet. Späte Geburt ist nicht immer eine Gnade.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kommentar zu Können Islamisten Liberale sein? von Thomas Holm</title>
		<link>http://blog.zeit.de/joerglau/2012/05/14/konnen-islamisten-liberale-sein_5572/comment-page-90#comment-282782</link>
		<dc:creator>Thomas Holm</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 21:42:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/joerglau/?p=5572#comment-282782</guid>
		<description>@ Publicola

“Die Darstellung bzw. Mitteilung des Colin Powell ist eine wichtige zeithistorische Quelle, warum die amerikanische Politik im Irak zur Katastrophe führen m u s s t e.”

Habe ich kein Problem mit. So schlau war der Herr Pappa Bush ja auch schon 12 Jahre zuvor als er den Herrn

hxxp://de.wikipedia.org/wiki/H._Norman_Schwarzkopf_junior

zurückpfiff und die Kurden und aufständischen Schiiten der Rache Saddams überliess. Entweder man macht das Land unregierbar, oder man setzt auf kompromittiertes Personal und vergrault sich die einzigen Verbündeten, die keinen anderen haben, die Kurden.

Man konnte (und kann) eben nichts richtig machen, unter dieser Maßgabe fällt es uns sehr schwer überhaupt zu denken. Wieder bei den Amerikanern auch diese Selbstschikane: you break it you own it.

Warum nicht Saudis und Iraner schon 1991 bitten, sich über einen entsaddamisierten Irak irgendwie zu verständigen, vielleicht unter Vermittlung des: 

http://de.wikipedia.org/wiki/Council_on_American-Islamic_Relations

Die haben doch immer gesagt, dass bei Muslimen auch konfessionell und ethnisch eigentlich alles total easy läuft.

Auf einen wirklich coolen US-Präsidenten werden wir wohl vergeblich warten.

Powell braucht nicht direkt zu schwindeln, er kann den heiklen Charakter des Sachverhaltes, dass man als Supermacht u.a. auf ein Bergvolk Rücksicht nahm, ausbeuten mit der eben populäreren Vorstellung, die blöden Politiker hätten es versiebt und die Militärs hätten besser durchgeblickt. Christopher Hitchens hat auf den Zusammenhang mit den Kurden hingewiesen; der hatte sein Publikum und Powell hat ein anderes; die Überschneidung scheint aushaltbar zu sein. 

Eine Kontinuität kompromittierter Repressions (!) – Eliten ist nur dann aushaltbar, wenn man jemanden wie Stalin ante portas hat, oder auch nur Putin; in Ländern, wie Polen war die Frage, wer die Stasi kontrolliert, die Polnische Regierung, oder die Russische.

Eine Belastung sind solche Typen allemal; in Afghanistan mußte man wieder auf die Warlords setzen, das ist auch nach hinten losgegangen; da konnte man es auch icht richtig machen. Man hat diese Leute entweder als Konvoiüberfaller auf dem Hals, oder als Strassensperreabzocker. Sandmonkey hat ja auf den problematischen Sakralcharakter von Transporthinterhalten aufmerksam gemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Publicola</p>
<p>“Die Darstellung bzw. Mitteilung des Colin Powell ist eine wichtige zeithistorische Quelle, warum die amerikanische Politik im Irak zur Katastrophe führen m u s s t e.”</p>
<p>Habe ich kein Problem mit. So schlau war der Herr Pappa Bush ja auch schon 12 Jahre zuvor als er den Herrn</p>
<p>hxxp://de.wikipedia.org/wiki/H._Norman_Schwarzkopf_junior</p>
<p>zurückpfiff und die Kurden und aufständischen Schiiten der Rache Saddams überliess. Entweder man macht das Land unregierbar, oder man setzt auf kompromittiertes Personal und vergrault sich die einzigen Verbündeten, die keinen anderen haben, die Kurden.</p>
<p>Man konnte (und kann) eben nichts richtig machen, unter dieser Maßgabe fällt es uns sehr schwer überhaupt zu denken. Wieder bei den Amerikanern auch diese Selbstschikane: you break it you own it.</p>
<p>Warum nicht Saudis und Iraner schon 1991 bitten, sich über einen entsaddamisierten Irak irgendwie zu verständigen, vielleicht unter Vermittlung des: </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Council_on_American-Islamic_Relations" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Council_on_American-Islamic_Relations</a></p>
<p>Die haben doch immer gesagt, dass bei Muslimen auch konfessionell und ethnisch eigentlich alles total easy läuft.</p>
<p>Auf einen wirklich coolen US-Präsidenten werden wir wohl vergeblich warten.</p>
<p>Powell braucht nicht direkt zu schwindeln, er kann den heiklen Charakter des Sachverhaltes, dass man als Supermacht u.a. auf ein Bergvolk Rücksicht nahm, ausbeuten mit der eben populäreren Vorstellung, die blöden Politiker hätten es versiebt und die Militärs hätten besser durchgeblickt. Christopher Hitchens hat auf den Zusammenhang mit den Kurden hingewiesen; der hatte sein Publikum und Powell hat ein anderes; die Überschneidung scheint aushaltbar zu sein. </p>
<p>Eine Kontinuität kompromittierter Repressions (!) – Eliten ist nur dann aushaltbar, wenn man jemanden wie Stalin ante portas hat, oder auch nur Putin; in Ländern, wie Polen war die Frage, wer die Stasi kontrolliert, die Polnische Regierung, oder die Russische.</p>
<p>Eine Belastung sind solche Typen allemal; in Afghanistan mußte man wieder auf die Warlords setzen, das ist auch nach hinten losgegangen; da konnte man es auch icht richtig machen. Man hat diese Leute entweder als Konvoiüberfaller auf dem Hals, oder als Strassensperreabzocker. Sandmonkey hat ja auf den problematischen Sakralcharakter von Transporthinterhalten aufmerksam gemacht.</p>
]]></content:encoded>
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