‹ Alle Einträge

Amerikanische Soldaten töten Osama bin Laden

 
Ein Mann liest in einer Zeitung vor dem Weißen Haus in Washington vom Tod Osama bin Ladens/ Foto: Getty Images

Sicher kennt Ihr die Bilder von den beiden Flugzeugen, die mitten durch die beiden hohen Wolkenkratzer in New York fliegen. Am 11. September 2001 war das. In den beiden Flugzeugen saßen Terroristen der Gruppe Al Qaida, die den Piloten befahlen, direkt in die Häuser des World Trade Center hinein zu fliegen. Obwohl sie wussten, dass sie dabei selber sterben werden und mit ihnen viele andere Menschen. Über 3.000 Menschen wurden durch diesen Anschlag getötet.

In Auftrag gegeben hatte diesen Anschlag und viele andere Osama bin Laden. Er war der Chef des Terrornetzwerks, der mit seinem Hass auf unserer freies Leben in der westlichen Welt den Tod von ganz vielen Menschen in Kauf nahm, um die Regierungen und die Staaten zu bekämpfen. Für den amerikanischen Präsidenten, aber auch für den deutschen Bundeskanzler und die anderen europäischen Regierungen, war er ein Feind. Und seit den Anschlägen von 11. September 2011 der meistgesuchte Mann der Welt. Vor allem die USA, an deren Ostküste New York liegt, setzten alles daran, den Mörder von so vielen Menschen zu finden. Um ihn zu bestrafen. Und vor allem, damit er nicht weiter durch Anschläge Menschen tötet kann.

Als die Soldaten bin Laden in seinem Versteck in Pakistan entdeckten, haben sie ihn erschossen. Nun kann er nicht vor ein Gericht gestellt und für den Mord an vielen Tausend Menschen angeklagt werden. Nach amerikanischem Rechtssystem wäre er für seine Taten mit der Todesstrafe bestraft worden. Die Soldaten haben der Entscheidung eines Gerichts vorgegriffen.

Doch das bin Laden nun tot ist, heißt leider nicht, dass von den Terroristen der Al Qaida keine Gefahr mehr ausgeht. Nur ihr Anführer ist tot. Viele fürchten, dass sich seine Anhänger rächen. Vor allem durch Anschläge in den USA. Denn schließlich waren es amerikanische Soldaten, die ihn umgebracht haben.

Sandra-Valeska Bruhns

2 Kommentare

  1.   guido

    OSAMA: Gewöhnlich stirbt die Wahrheit zuerst. Laut Giambattista Vico ist wahr nur das, was ich selber gemacht habe. Wenn der Getötete wirklich Osama bin Laden ist, so hat er als einziger die Wahrheit mit ins Grab genommen. Jetzt kann ich leider Osama nicht mehr fragen, wie es wirklich war und ob auch er nur ein Handlanger von anderen war. Jetzt wird es also nur noch Legenden geben (auf beiden Seiten).

    OBAMA: ist im Wahlkampf und braucht eine gute Meldung. Die Börsen und der Pöbel reagieren dementsprechend…

    Leider guckt kein Schwein mehr den französischen Film “Der Profi” (1981) mit Jean Paul Belmondo => die schärfste Anklage gegen westliche korrupte Staaten und Geheimdienste…

    [externer Link entfernt, bitte beachten Sie, dass dies ein Angebot für Kinder ist. Vielen Dank/ Redaktion; Sandra-Valeska Bruhns]

  2.   Romina Troxler

    Für mich ist klar, dass der amerikanische Geheimdienst von den Plänen Osamamas in Bezug auf den 11 September gewusst hat und dies absichtlich NICHT verhindert hat, um einen Kriegsgrund zu haben! Bush wollte den Krieg seines Vaters zuende führen, dafür brauchte er einen Grund! Der 11. September war nur zu perfekt dazu!Was ich nicht verstehe ist, weshalb nun gerade Obama Osama töten liess und ihn nicht vor Gericht führte…womöglich war dazu der Druck seiner Republikanischen Kollegen zu gross oder es ist tatsächlich Wahlkampftaktik!
    über eines sollten sich die Amerikaner jedoch im Klaren sein: Jetzt wird es erst recht gefährlich für sie werden.