Politik, Kultur und Rätsel für junge Leser

Märchen zum Vorlesen (2): Allerleihrauh

Von 8. November 2012 um 12:00 Uhr

Immer wieder entwischt das Mädchen mit den goldenen Haaren dem König/ © Gert Albrecht

Es war einmal ein König, der hatte eine Frau mit goldenen Haaren, und sie war so schön, dass sich ihresgleichen nicht mehr auf Erden fand. Es geschah, dass sie krank lag, und als sie fühlte, dass sie bald sterben würde, rief sie den König und sprach: »Wenn du nach meinem Tode dich wieder vermählen willst, so nimm keine, die nicht ebenso schön ist, als ich bin, und die nicht solch goldene Haare hat, wie ich habe; das musst du mir versprechen.« Nachdem es ihr der König versprochen hatte, tat sie die Augen zu und starb.

Der König war lange Zeit nicht zu trösten und dachte nicht daran, eine zweite Frau zu nehmen. Endlich sprachen seine Räte: »Es geht nicht anders, der König muss sich wieder vermählen, damit wir eine Königin haben.« Nun wurden Boten weit und breit umhergeschickt, eine Braut zu suchen, die an Schönheit der verstorbenen Königin ganz gleichkäme. Es war aber keine in der ganzen Welt zu finden, und wenn man sie auch gefunden hätte, so war doch keine da, die solch goldene Haare gehabt hätte. Also kamen die Boten unverrichteter Sache wieder heim.

Nun hatte der König eine Tochter, die war geradeso schön wie ihre verstorbene Mutter, und hatte auch solch goldene Haare. Als sie herangewachsen war, sah sie der König einmal an und sah, dass sie in allem seiner verstorbenen Gemahlin ähnlich war, und fühlte plötzlich eine heftige Liebe zu ihr. Da sprach er zu seinen Räten: »Ich will meine Tochter heiraten, denn sie ist das Ebenbild meiner verstorbenen Frau, und sonst kann ich doch keine Braut finden, die ihr gleicht.«

Als die Räte das hörten, erschraken sie und sprachen: »Gott hat verboten, dass der Vater seine Tochter heirate, aus der Sünde kann nichts Gutes entspringen, und das Reich wird mit ins Verderben gezogen.« Die Tochter erschrak noch mehr, als sie den Entschluss ihres Vaters vernahm, hoffte aber, ihn von seinem Vorhaben noch abzubringen. Da sagte sie zu ihm: »Eh ich Euren Wunsch erfülle, muss ich erst drei Kleider haben, eins so golden wie die Sonne, eins so silbern wie der Mond und eins so glänzend wie die Sterne; ferner verlange ich einen Mantel, von tausenderlei Pelz und Rauhwerk zusammengesetzt, und ein jedes Tier in Euerm Reich muss ein Stück von seiner Haut dazugeben.« Sie dachte aber: »Das anzuschaffen ist ganz unmöglich, und ich bringe damit meinen Vater von seinen bösen Gedanken ab.« Der König ließ aber nicht ab, und die geschicktesten Jungfrauen in seinem Reiche mussten die drei Kleider weben, eins so golden wie die Sonne, eins so silbern wie der Mond und eins so glänzend wie die Sterne; und seine Jäger mussten alle Tiere im ganzen Reiche auffangen und ihnen ein Stück von ihrer Haut abziehen; daraus ward ein Mantel von tausenderlei Rauhwerk gemacht. Endlich, als alles fertig war, ließ der König den Mantel herbeiholen, breitete ihn vor ihr aus und sprach: »Morgen soll die Hochzeit sein.«

Als nun die Königstochter sah, dass keine Hoffnung mehr war, ihres Vaters Herz umzuwenden, so fasste sie den Entschluss, zu entfliehen. In der Nacht, während alles schlief, stand sie auf und nahm von ihren Kostbarkeiten dreierlei, einen goldenen Ring, ein goldenes Spinnrädchen und ein goldenes Haspelchen; die drei Kleider von Sonne, Mond und Sternen tat sie in eine Nussschale, zog den Mantel von allerlei Rauhwerk an und machte sich Gesicht und Hände mit Ruß schwarz. Dann befahl sie sich Gott und ging fort, und ging die ganze Nacht, bis sie in einen großen Wald kam. Und weil sie müde war, setzte sie sich in einen hohlen Baum und schlief ein.

Die Sonne ging auf, und sie schlief fort und schlief noch immer, als es schon hoher Tag war. Da trug es sich zu, dass der König, dem dieser Wald gehörte, darin jagte. Als seine Hunde zu dem Baum kamen, schnupperten sie, liefen ringsherum und bellten. Sprach der König zu den Jägern: »Seht doch, was dort für ein Wild sich versteckt hat.« Die Jäger folgten dem Befehl, und als sie wiederkamen, sprachen sie: »In dem hohlen Baum liegt ein wunderliches Tier, wie wir noch niemals eins gesehen haben: an seiner Haut ist tausenderlei Pelz; es liegt aber und schläft.« Sprach der König: »Seht zu, ob ihr’s lebendig fangen könnt, dann bindet’s auf den Wagen und nehmt’s mit.« Als die Jäger das Mädchen anfassten, erwachte es voll Schrecken und rief ihnen zu: »Ich bin ein armes Kind, von Vater und Mutter verlassen, erbarmt euch mein und nehmt mich mit.« Da sprachen sie: »Allerleirauh, du bist gut für die Küche, komm nur mit, da kannst du die Asche zusammenkehren.« Also setzten sie es auf den Wagen und fuhren heim in das königliche Schloss.

Dort wiesen sie ihm ein Ställchen an unter der Treppe, wo kein Tageslicht hinkam, und sagten: »Rauhtierchen, da kannst du wohnen und schlafen.« Dann ward es in die Küche geschickt, da trug es Holz und Wasser, schürte das Feuer, rupfte das Federvieh, belas das Gemüs, kehrte die Asche und tat alle schlechte Arbeit.

Da lebte Allerleirauh lange Zeit recht armselig. Ach, du schöne Königstochter, wie soll’s mit dir noch werden! Es geschah aber einmal, dass ein Fest im Schloss gefeiert ward, da sprach sie zum Koch: »Darf ich ein wenig hinaufgehen und zusehen? Ich will mich außen vor die Türe stellen.« Antwortete der Koch: »Ja, geh nur hin, aber in einer halben Stunde musst du wieder hier sein und die Asche zusammentragen.«

Da nahm sie ihr Öllämpchen, ging in ihr Ställchen, zog den Pelzrock aus und wusch sich den Ruß von dem Gesicht und den Händen ab, sodass ihre volle Schönheit wieder an den Tag kam. Dann machte sie die Nuss auf und holte ihr Kleid hervor, das wie die Sonne glänzte. Und wie das geschehen war, ging sie hinauf zum Fest, und alle traten ihr aus dem Weg, denn niemand kannte sie. Der König aber kam ihr entgegen, reichte ihr die Hand und tanzte mit ihr und dachte in seinem Herzen: »So schön haben meine Augen noch keine gesehen.«

Als der Tanz zu Ende war, verneigte sie sich, und wie sich der König umsah, war sie verschwunden, und niemand wusste, wohin. Die Wächter, die vor dem Schlosse standen, wurden gerufen und ausgefragt, aber niemand hatte sie erblickt. Sie war aber in ihr Ställchen gelaufen, hatte geschwind ihr Kleid ausgezogen, Gesicht und Hände schwarz gemacht und den Pelzmantel umgetan und war wieder Allerleirauh. Als sie nun in die Küche kam und an ihre Arbeit gehen und die Asche zusammenkehren wollte, sprach der Koch: »Lass das gut sein bis morgen und koche mir da die Suppe für den König, ich will auch einmal ein bisschen oben zugucken; aber lass mir kein Haar hineinfallen, sonst kriegst du in Zukunft nichts mehr zu essen.«

Da ging der Koch fort, und Allerleirauh kochte die Suppe für den König und kochte eine Brotsuppe, so gut es konnte, und wie sie fertig war, holte es in dem Ställchen seinen goldenen Ring und legte ihn in die Schüssel, in welcher die Suppe angerichtet ward. Als der Tanz zu Ende war, ließ sich der König die Suppe bringen und aß sie, und sie schmeckte ihm so gut, dass er meinte, niemals eine bessere Suppe gegessen zu haben. Wie er aber auf den Grund kam, sah er da einen goldenen Ring liegen und konnte nicht begreifen, wie er dahin geraten war.

Da befahl er, der Koch sollte vor ihn kommen. Der Koch erschrak, wie er den Befehl hörte, und sprach zu Allerleirauh: »Gewiss hast du ein Haar in die Suppe fallen lassen; wenn’s wahr ist, so kriegst du Schläge.« Als er vor den König kam, fragte dieser, wer die Suppe gekocht hätte. Antwortete der Koch: »Ich habe sie gekocht.« Der König aber sprach: »Das ist nicht wahr, denn sie war auf andere Art und viel besser gekocht als sonst.« Antwortete er: »Ich muss es gestehen, dass ich sie nicht gekocht habe, sondern das Rauhtierchen.« Sprach der König: »Geh und lass es heraufkommen.«

Als Allerleirauh kam, fragte der König: »Wer bist du?« – »Ich bin ein armes Kind, das keinen Vater und Mutter mehr hat.« Fragte er weiter: »Wozu bist du in meinem Schloss?« Antwortete es: »Ich bin zu nichts gut, als dass mir die Stiefel um den Kopf geworfen werden.« Fragte er weiter: »Wo hast du den Ring her, der in der Suppe war?« Antwortete es: »Von dem Ring weiß ich nichts.« Also konnte der König nichts erfahren und musste es wieder fortschicken.

Über eine Zeit war wieder ein Fest, da bat Allerleirauh den Koch wie voriges Mal um Erlaubnis, zusehen zu dürfen. Antwortete er: »Ja, aber komm in einer halben Stunde wieder und koch dem König die Brotsuppe, die er so gerne isst.«

Da lief es in sein Ställchen, wusch sich geschwind und nahm aus der Nuss das Kleid, das so silbern war wie der Mond, und tat es an. Da ging sie hinauf und glich einer Königstochter; und der König trat ihr entgegen und freute sich, dass er sie wiedersah, und weil eben der Tanz anhub, so tanzten sie zusammen. Als aber der Tanz zu Ende war, verschwand sie wieder so schnell, dass der König nicht bemerken konnte, wo sie hinging. Sie sprang aber in ihr Ställchen und machte sich wieder zum Rauhtierchen und ging in die Küche, die Brotsuppe zu kochen. Als der Koch oben war, holte es das goldene Spinnrad und tat es in die Schüssel, sodass die Suppe darüber angerichtet wurde. Danach ward sie dem König gebracht, der aß sie, und sie schmeckte ihm so gut wie das vorige Mal, und ließ den Koch kommen, der musste auch diesmal gestehen, dass Allerleirauh die Suppe gekocht hätte. Allerleirauh kam da wieder vor den König, aber sie antwortete, dass sie nur dazu da wäre, dass ihr die Stiefel an den Kopf geworfen würden, und dass sie von dem goldenen Spinnrädchen gar nichts wüsste.

Als der König zum dritten Mal ein Fest anstellte, da ging es nicht anders als die vorigen Male. Der Koch sprach zwar: »Du bist eine Hexe, Rauhtierchen, und tust immer etwas in die Suppe, davon sie so gut wird und dem König besser schmeckt, als was ich koche«; doch weil es so bat, so ließ er es auf die bestimmte Zeit hingehen. Nun zog es ein Kleid an, das wie die Sterne glänzte, und trat damit in den Saal. Der König tanzte wieder mit der schönen Jungfrau und meinte, dass sie noch niemals so schön gewesen wäre. Und während er tanzte, steckte er ihr, ohne dass sie es merkte, einen goldenen Ring an den Finger, und hatte befohlen, dass der Tanz recht lang währen sollte. Wie er zu Ende war, wollte er sie an den Händen festhalten, aber sie riss sich los und sprang so geschwind unter die Leute, dass sie vor seinen Augen verschwand.

Sie lief, was sie konnte, in ihr Ställchen unter der Treppe, weil sie aber zu lange und über eine halbe Stunde geblieben war, so konnte sie das schöne Kleid nicht ausziehen, sondern warf nur den Mantel von Pelz darüber, und in der Eile machte sie sich auch nicht ganz rußig, sondern ein Finger blieb weiß. Allerleirauh lief nun in die Küche, kochte dem König die Brotsuppe und legte, wie der Koch fort war, den goldenen Haspel hinein. Der König, als er den Haspel auf dem Grunde fand, ließ Allerleirauh rufen; da erblickte er den weißen Finger und sah den Ring, den er im Tanze ihr angesteckt hatte. Da ergriff er sie an der Hand und hielt sie fest, und als sie sich losmachen und fortspringen wollte, tat sich der Pelzmantel ein wenig auf, und das Sternenkleid schimmerte hervor.

Der König fasste den Mantel und riss ihn ab. Da kamen die goldenen Haare hervor, und sie stand da in voller Pracht und konnte sich nicht länger verbergen. Und als sie Ruß und Asche aus ihrem Gesicht gewischt hatte, da war sie schöner, als man noch jemand auf Erden gesehen hat. Der König aber sprach: »Du bist meine liebe Braut, und wir scheiden nimmermehr voneinander.« Darauf ward die Hochzeit gefeiert, und sie lebten vergnügt bis an ihren Tod.

In den nächsten Wochen gibt es in der KinderZEIT immer wieder ein weiteres bekanntes Grimmsches Märchen zum Vorlesen oder Selberlesen. Nächste Woche ist das Märchen vom Rotkäppchen dran, das seine kranke Großmutter besuchen möchte und dabei auf den bösen Wolf trifft.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Erfreulich, dass die ZEIT das Vorlesen von Märchen fördern will, unerfreulich jedoch, wenn sie bei ihrer Auswahl nicht nur das traditionelle Frauen-Prinzessinnen-Bild fördert ( 50%), sondern mit dem nicht zu Unrecht kaum bekannten “Allerleirauh” auch noch dem Inzest das Wort redet, und das 2012!

    • 11. November 2012 um 10:35 Uhr
    • Lore Nareyek
  2. 2.

    Also an sich find ich die Vorleseaktion der ZEIT eine sehr schöne Idee. Allerdings ist die Auswahl dieses Märchens doch etwas zweifelhaft (ich kannte den Handlungsverlauf vor dem Vorlesen nicht). Der Kommentar meines “Vorleseopfers” – die Tochter einer guten Freundin – war: Darf ich jetzt auch den Papa heiraten? Hm, was sagt man darauf und was ist eigentlich die Moral, die bei diesem Märchen vermittelt werden soll?

    • 11. November 2012 um 14:35 Uhr
    • Patricia Härtel
  3. 3.

    Gebe den Vorrednern recht (wenn sie auch letztlich nicht ‘den Papa’, sondern m.E. einen anderen König zum Manne nimmt). Ich habe das Märchen für meine Gestaltung im Schlosspark Marburg (http://www.grimmpark.de/allerleirauh?PHPSESSID=je4ol0l8op4o1ji3b8o8rn0oa7) anlässlich des Grimm-Jahres gewählt und mich im Vorfeld insbesondere mit der enthaltenen Inzest-Thematik auseinandergesetzt. Allerdings erinnere ich mich, dass “Allerleirauh” einst zu meinen Lieblingsmärchen gehörte und mich als Kind der “Mut zur Hässlichkeit” der so schönen Prinzessin so beeindruckte, dass ich die verstörende Vater-Tochter-Beziehung offenbar kaum als solche wahrnahm – aus heutiger Sicht ist das Zunichtemachen der eigenen Attraktivität natürlich eine adäquate Reaktion auf das Geschehene. So legt ein Kind, das diesem Märchen lauscht, sein Augenmerk eben auf ganz andere Aspekte der Geschichte, als die Erwachsenen – und ist im Hinblick auf die ihm präsentierten, märchenhaften Grausamkeiten oftmals erstaunlich hart im Nehmen.

    • 13. November 2012 um 18:37 Uhr
    • Malibu
  4. 4.

    @ 1 | Lore Nareyek

    Ich stimme Ihnen zu –– tolle Idee an sich. Aber dieses Märchen –– wie so viele der Grimmschen Märchen –– enthält einen furchtbaren Kern. Die Geschichte an sich ist es wert, tradiert zu werden. Unter uns Erwachsenen. Als Vorlese- bzw. Erzählgeschichte für Kinder jedoch ungeeignet.

    Das ist bei uns unvorsichtigerweise mit meinen eigenen Kindern geschehen: Erst beim Vorlesen habe ich den Text kennengelernt. um die Situation zu retten, habe ich (wie so oft) “übersetzt”, spontan umformuliert etc., und anschließend entschieden, diese Geschichte nicht noch mal zu verwenden. Mein Mann jedoch wusste nichts von dieser Entscheidung und las die Geschichte am folgenden Abend erneut vor. Unzensiert. Aufmerksam, wie unsere Kinder sind, fiel ihnen der Unterschied auf.

    Fazit: “Märchen” heißt nicht “Kindergeschichte”.

    Dabei will ich auch nicht für inhaltsleere Heiti-Teiti-Bücher argumentieren, leergewaschen, nichtssagend. Sondern dafür, sich vor dem Vorlesen bzw. Erzählen selber mit einer jeden Geschichte auseinanderzusetzen. Zeit-Empfehlung hin oder her.

    • 14. November 2012 um 10:32 Uhr
    • De Rage
  5. 5.

    @ 3 / Malibu

    Ja, das kenne ich, dass Kinder nicht unbedingt mit den gleichen Ohren hören wie wir Erwachsenen. Sie leben (idealisiertes Menschenbild, das ich habe, ich weiß) noch in dem Glauben, dass die Welt gut ist. Und das finde ich auch richtig. Dennoch kann man sich nicht mit Sicherheit darauf verlassen, dass sie andere Bilder, andere Interpretationen haben als wir. Und wenn wir etwas vorlesen, das uns Erwachsenen furchtbar erscheint, erschreckt, dann schwingt dieses Gefühl doch auch mit, man liest ja nicht “neutral”. Sondern das Vorlesen lebt ja auch davon, dass man sich selbst auf die Geschichte einlässt.

    Insofern: Schön, dass Sie sich mit dem Kern der Geschichte so intensiv auseinandergesetzt haben. Damit wird “Allerleirauh” für mich jedoch noch nicht zu einer “Kindergeschichte”.

    Das gilt übrigens auch zum Beispiel für “Von dem Machandelboom” –– furchtbar, erschütternd, das hat mich sehr mitgenommen. Es stand in der Stadtbibliothek in der Kinderabteilung. Hier gab es überhaupt nichts Schönzureden, Umzuformulieren, zu Improvisieren, mein Mann hat nach ein paar Seiten das Lesen abgebrochen. Bei der Rückgabe des Buchs habe ich gesagt, dass ich es nur zurückgebe, wenn sie mir zusichern, die Angabe “Geeignet für Kinder ab sechs Jahren” zu entfernen und das Buch in die Erwachsenenabteilung umzustellen. Das habe ich übrigens überprüft, und sie haben es ernstgenommen. Dann werden wenigstens nicht noch mehr Eltern in die Irre geleitet.

    • 14. November 2012 um 10:41 Uhr
    • De Rage
  6. Kommentar zum Thema

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